Mark Haddon

 4 Sterne bei 1.301 Bewertungen
Autorenbild von Mark Haddon (© Jerry Bauer)

Lebenslauf von Mark Haddon

Der britische Autor Mark Haddon wird am 28.10.1962 in Northampton geboren. Nach seinem Schulabschluss studiert er am Merton College in Oxford Literatur. Bis heute lebt er gemeinsam mit seiner Frau Dr. Sos Eltis und ihren beiden gemeinsamen Söhnen in Oxford. Aus seiner Arbeit mit geistig und körperlich behinderten Menschen entstanden viele Ideen, die die Grundlage für ein Gros seiner späteren Werke bilden. Sein Roman „Supergute Tage“ schafft es auf Anhieb zu einem international gefeierten Bestseller und er wird für die Darstellung des Lebens eines autistischen Jungen aus dessen Blickwinkel mit dem renommierten „Whitbread-Award“ ausgezeichnet. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Autor mit dem Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendliteratur verfasst Mark Haddon Drehbücher. Seine Drehbücher für das Kinderprogramm der BBC werden zwei Mal mit dem BAFTA-Preis ausgezeichnet. 2012 wird mit "Das rote Haus" sein aktueller Roman auch in deutscher Sprache veröffentlicht.

Alle Bücher von Mark Haddon

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Buchformat:
Cover des Buches Der wunde Punkt9783453433168

Der wunde Punkt

 (139)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches Das rote Haus9783453410091

Das rote Haus

 (16)
Erschienen am 11.11.2013
Cover des Buches Boom9783570222942

Boom

 (11)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Der wunde Punkt: Roman9783641063559

Der wunde Punkt: Roman

 (1)
Erschienen am 25.04.2011
Cover des Buches Supergute Tage9783898307123

Supergute Tage

 (19)
Erschienen am 04.05.2004
Cover des Buches Der wunde Punkt9783866047525

Der wunde Punkt

 (17)
Erschienen am 15.10.2007
Cover des Buches Der wunde Punkt9783837178159

Der wunde Punkt

 (0)
Erschienen am 30.10.2007

Neue Rezensionen zu Mark Haddon

Neu

Rezension zu "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon

Trotz weniger Seiten enormer Tiefgang
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten

Nicht nur der Titel verrät schon, dass es sich um ein ganz besonderes Buch handelt. Erzählt wird es aus Sicht von Christopher, der das Asperger-Syndrom hat. Wenn ich mich richtig erinnere, wird das im Buch nicht explizit gesagt, sondern es wird nur darauf eingegangen, dass der Protagonist eine Form des Autismus hat. Im Buchdeckel stand dann etwas vom Asperger-Syndrom. Das brachte mich dazu, mich erst einmal über diese Krankheit zu informieren. Ich konnte zwar mit dem Begriff etwas anfangen, wollte aber Genaueres wissen. Somit brachte mich das Buch zur Recherche, was ich immer großartig finde. Des Weiteren regt es zum Nachdenken an.

 
Aufgrund dieser Krankheit ist Christopher ein ganz besonderer Protagonist. Das Buch beginnt mit Kapitel zwei. Was es damit auf sich hat, möchte ich gar nicht verraten, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Die Idee fand ich toll, weil es zu Christopher und zur Geschichte passt.
 
Mich interessierte alles, was Christopher erzählt, und seien es noch so kleine Banalitäten. Er nimmt seine Umgebung anders, viel detaillierter, wahr als andere Menschen. Hinzu kommt, dass Christopher ein Mathe-Genie ist und das auch immer wieder beweist. Außerdem benennt er die Dinge exakt beim Namen, was zu einem nüchternen Schreibstil führt. Auch dies war für mich authentisch. Manchmal wirkt der Protagonist etwas neunmalklug, aber auf sympathische Art und Weise.
 
Trotz der wenigen Seiten hat das Buch einen enormen Tiefgang, was mich beeindruckt hat. Außerdem hallt das Buch noch nach, denn ich zähle im Alltag fast jeden Morgen die rotfarbigen Autos, die mir begegnen :D Was es damit auf sich hat, müsst ihr schon selbst nachlesen ;)

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Rezension zu "The Porpoise (English Edition)" von Mark Haddon

Ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig
histerikervor einem Jahr

Inhalt:
Ein Mädchen wird nach einem Flugzeugabsturz geboren und lebt bei seinem Vater. Als sie Teenagerin wird, trifft sie einen jungen Mann, der ihr aufzeigt, was problematisch an ihrem Leben ist.
Die Reise von Pericles von Tyre in der Antike.
Shakespeare und sein "Freund".

Bewertung:
Ich habe mich wegen des Autors für dieses Buch entschieden, es war aber gar nicht so, wie ich erwartet habe. Das Buch sollte nicht nach seinen anderen Büchern bewertet werden, es geht in ganz andere Richtung und auch die Kurzbeschreibung verwirrt mehr als es hilft. Und das war mein Hauptproblem mit dieser Geschichte, ich habe etwas ganz erwartet und meine Erwartungen haben mir die Freude an diesem Buch getrübt. Wobei man sagen muss, dass es nicht nur meine Erwartungen waren, die ich als problematisch ansehe. Es wurde bis zum Schluss nicht wirklich klar, wie sich die verschiedenen Geschichten im Buch zu einander verhalten, welche Verbindung zwischen ihnen besteht und wie die Zeitsprünge oder Ebenen zu verstehen sind. Grunsätzlich finde ich so etwas nicht ganz schlimm, aber hier war es irgendwie zu lang, das man unsicher war. Vor allem den Teil mit Shakespeare hätte ich gar nicht gebraucht, es war nur verwirrend und unnötig.
Die andere Geschichte um Pericles herum war schon interessant und mit der Zeit habe ich es auch gut geschafft, mit ihr klarzukommen und konnte sie auch genießen. Das Ende an sich fand ich hier etwas zu wage, aber nicht schlimm, weil ich so selber darüber nachdenken konnte, wie es wharscheinlich ausgeht.
Man merkt dem Buch an, dass der Autor sehr gut schreiben, sein Stil ist angenehm, auch wenn manchmal zu detailreich (vor allem an unangenehmen Stellen). Seine Recherchen wurde sorgfältig geführt und das Buch entführt einen in eine magische antike Welt. Ich hätte mir nur gewünscht, wenn ich es von vorne rein wußte.
Kein schlechtes Buch, aber man muss wissen, was einem erwartet.

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Rezension zu "The Curious Incident of the Dog in the Night-time" von Mark Haddon

Ungewöhnliche Geschichte
histerikervor einem Jahr

Inhalt:
Christopher findet im Garten der Nachbarin einen toten Hund. Er beschließt rauszufinden, wer den Hund getötet hat und darüber ein Buch zu schreiben.

Bewertung:
Ich bin um dieses Buch sehr lange geschlichen, weil so ein Hype drumherum entstanden ist, dass ich es irgendwie gar nicht lesen wollte. Ich bin aber zufrieden, dass ich es getan habe.
Der Stil des Buches ist ungewöhnlich, was natürlich dem Erzähler geschuldet ist, ein ungewöhnlicher Junge, kann nicht in einem gewöhnlichen Stil schreiben. Ich finde es aber sehr authentisch und auch sehr gut gelungen, man kann sich schon durch den Stil in die Welt des Protagonisten reinversetzen. Dadurch wird es dem Leser sehr viel leichter gemacht.
Dadurch dass es ein Jugendbuch ist, ist die englische Sprache auch nicht komplex und gut lesbar. Ich hatte wirklich keine Probleme und ich würde sagen, dass es auch ein durchdchnittlicher Jugendlicher mit normalen englischen Wortsachtz schaffen kann.
Die Geschichte ist auch sehr interessant, man denkt am Anfang, dass es langweil ist, es entwickelt sich aber zu etwas anderen, als man erwartet hat. Und das im positiven Sinne.
Was mich etwas eingeschränkt hat, war dass die Perspektive teilweise sehr einschränkt, einige Sachen wären mit einem anderen Erzähler etwas klarer und verständlicher, aber darum schien es in diesem Buch nicht wirklich zu gehen.
Eine Empfehlung von mir!

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

98 Beiträge
Zum Thema
Cover des Buches The Curious Incident of the Dog in the Night-time by Haddon, Mark on 31/03/2004 Reprint editionundefined
Eine einfühlsam erzählte Geschichte über einen autistischen kleinen Jungen, der einen Kriminalfall lösen möchte - und seine Familie beisammen halten.

Der Klappentext:

The Curious Incident of the Dog in the Night-Time is a murder mystery novel like no other. The detective, and narrator, is Christopher Boone. Christopher is fifteen and has Asperger's, a form of autism. He knows a very great deal about maths and very little about human beings. He loves lists, patterns and the truth. He hates the colours yellow and brown and being touched. He has never gone further than the end of the road on his own, but when he finds a neighbour's dog murdered he sets out on a terrifying journey which will turn his whole world upside down.

Die Bedingungen für die Buchverlosung:
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen, obwohl ich es bereits gelesen habe. Darum dachte ich mir: Das ist bestimmt noch vielen anderen so gegangen! Daher würde ich das Buch gerne tauschen. Wenn ihr also auch ein Buch geschenkt bekommen habt, das ihr nicht lesen wollt oder das ihr schon kennt, dann könnt ihr es hier mit mir tauschen. Bewerbt euch einfach, indem ihr Buchtitel und Autor des Buches nennt und nach Abschluss der Bewerbungsphase wähle ich denjenigen oder diejenige aus, mit dem oder mit der ich tauschen möchte. Per PN tauschen wir dann unsere Adressen aus und schicken uns gegenseitig die Bücher zu. Ihr bekommt also im Falle eines Gewinnes ein neues ungelesenes Exemplar von "The curious incident of the dog in the night-time" und müsst nur das Porto einer Buchsendung dafür bezahlen (um mir eures zu schicken).

Übrigens:
Ihr müsst für die Bewerbung nicht unbedingt ein Buch einstellen, das ihr zu Weihnachten bekommen habt. Ihr könnt es natürlich auch schon länger haben. Es muss keine Neuerscheinung sein und gebrauchte Bücher nehme ich genauso an wie neue. Es muss auch nicht englisch sein!

Ich halte mit jedoch das Recht vor, das Buch nicht zu verlosen, wenn mir am Ende der Bewrbungsphase keiner der Voschläge so recht gefällt.

Ich bin gespannt, auf eure Vorschläge! :)
7 BeiträgeVerlosung beendet
Hallo, ich habe die Bücher "Supergute Tage oder die seltsame Welt des Christopher Boone" von Mark Haddon sowie "Tausend kleine Schritte" von Toni Jordan verschlungen. Darin geht es um "Ticks" von Menschen. In Haddon´s Buch ist es ein autistischer Junge, der ein fantastisches Zahlenfaible hat. Im Buch von Toni Jordan ist es eine Frau, die alles zählen muß: Treppenstufen, Streusel auf dem Kuchen usw. und deren Leben dadurch nicht der Norm entspricht. Beide haben strenge Regeln aufgestellt, die für sie im Alltag gelten und mit denen die Mitmenschen erstmal klar kommen müssen. Wer kann mir ähnliche Bücher empfehlen?
7 Beiträge
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Mark Haddon wurde am 27. Oktober 1962 in Northampton (Vereinigtes Königreich) geboren.

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