Mark Haddon Das rote Haus

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Inhaltsangabe zu „Das rote Haus“ von Mark Haddon

Neues aus der Welt des ganz normalen Familienwahnsinns
In den letzten fünfzehn Jahren haben Angela und Richard nur einen Nachmittag miteinander verbracht. Doch jetzt, nach dem Tod ihrer Mutter, mietet Richard für eine Woche ein altes, rotes Herrenhaus in Herefordshire und lädt seine Schwester samt Mann und ihren drei Kindern dorthin ein. Richard selbst kommt mit seiner zweiten Ehefrau und seiner Stieftochter Melissa, einer hübschen, selbstbewussten, permanent auf Flirt gepolten 15-Jährigen, die Angelas ältestem Sohn den Kopf verdreht. Und nicht nur ihm, sondern zur Verwirrung aller auch noch Angelas Tochter, die gerade erst zu einer religiösen Schwärmerin mutiert ist.

nicht mein Fall - bin gar nicht reingekommen in die Geschichte

— Sarah_va21

Anstrengend. Pseudointellektuell. Langatmig. Unbedeutend. Bin sehr enttäuscht von Mark Haddon!

— kalligraphin

Naja...

— Erdana

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  • Das schwächste Buch von Mark Haddon bisher

    Das rote Haus

    Erdana

    08. August 2014 um 08:12

    Der Buchklappentext klingt interessanter als die Geschichte dann ist. Seine Erzählweise gefällt mir nicht: das ständige Hin- und Herspringen zwischen den einzelnen Protagonisten ermöglicht kein entspanntes Lesen. Teilweise tauchen überhaupt Textpassagen zwischendurch auf, die ich in keiner Weise dem Handlungsstrang zuordnen konnte! Der Grundgedanke, die Probleme jedes einzelnen darzustellen, ist zwar gut, doch ich hätte mir eine bessere Verarbeitung von ihm erwartet, zumal seine beiden anderen Bücher um einiges besser sind!

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  • Rezension zu "Das rote Haus" von Mark Haddon

    Das rote Haus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. January 2013 um 21:20

    Freimütig oute ich mich als Literaturbanause, da ich der überschwänglichen Begeisterung über Mark Haddons neuesten Roman nicht folgen kann. Beschreibungen, Sinneswahrnehmungen, nahezu alles erfolgt im Telegrammstil, flüchtigen Gedankennotizen nicht unähnlich. "... Müdigkeit mischt die Ereignisse des Tages wie ein Kartenspiel. Kelche und Münzen. Der Magier. Der Verräter. ... Cadmium, Arsen, Benzol. Baby, please. ..." (Zitat S.167). Als ginge man mit einer flackernden Taschenlampe in die Dunkelheit - alle paar Sekunden ein neues Bild. Fand ich anfangs diesen eigenwilligen Schreibstil der Wortdiarrhö noch amüsant und innovativ, wirkte er alsbald intellektuell manieriert und letztlich nur noch nervig! Hier ging künstlerische Form vor Inhalt. Sichtweisen und Standpunkte wechseln zudem im Absatztakt, die nur anhand des Inhalts identifiziert und Personen zugeordnet werden können. Dialoge im klassischen Sinn gibt es keine, höchstens einen Blitzwortwechsel, der kursiv erscheint. Viele Anspielungen können überdies, hierfür ist der Autor jedoch nicht verantwortlich, nur von anglophilen Lesern verstanden werden. Eigentlich hätte die Idee, acht miteinander verwandte Personen einen einwöchigen Kurzurlaub in einem Ferienhaus Nahe Wales verbringen zu lassen, ausreichend psychologischen Zündstoff für eine menschliche Studie liefern können, aber der Autor verliert sich in seinem selbstverliebten Duktus. Die Charaktere sind nicht einen Deut "schräger" oder "verkorkster", als wir alle, die wir mannigfaltige Biografien aufweisen, wenn wir miteinander in Kontakt treten. Mir hat die Tiefe gefehlt, neue Perspektiven abseits bekannter Schemata - immer wurde nur an der Fassade geschabt und am Ende waren weder die Protagonisten (die mitgebrachten "Baustellen" blieben unbearbeitet) noch ich weiter, als zu Beginn. Die Altlasten der beiden Familien haben für sich alleine eine eigene glaubhafte Dynamik oder Tragik, die sich jedoch als Bestandteil des Konglomerates zur Belanglosigkeit minimieren. Lediglich an manchen Stellen traf der Autor mit seinen "Spotlights" auch meine Erinnerungen und es fand eine zarte Annäherung statt. Die Beschreibung eines Unwetters beispielsweise, wie auch andere verstreute Details, weckten vertraute, eigene alte Gefühle und Empfindungen. Da hat mich das Buch dann "berührt" - leider insgesamt deutlich zu selten und auch nicht nachhaltig. Drei Sterne für "Nicht schlecht", aber kein "Gefällt mir", sorry! (T)

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  • Rezension zu "Das rote Haus" von Mark Haddon

    Das rote Haus

    murmel

    21. November 2012 um 16:13

    Nach dem Tod ihrer Mutter und nach vielen langen Jahren, in denen sie keine Zeit miteinander verbracht haben, verbringen Angela und Richard mit ihren Familien eine Woche in einem Ferienhaus in England. Viele Episoden spielen sich in dieser Woche ab, die Jugendlichen begehren, betrügen und demütigen sich untereinander, ein Familienvater hadert mit einer Affäre, Geheimnisse der Vergangenheit müssen aufgearbeitet werden, eine Mutter betrauert ihr Kind, der Jüngste beobachtet die Erwachsenen argwöhnisch und alle versuchen irgendwie miteinander klarzukommen und fragen sich die ganze Zeit, was sie eigentlich dazu geritten hat, diesen Urlaub zu veranstalten... Ich hatte Mark Haddon eigentlich als unterhaltsameren, britisch-humorigen Autor im Gedächtnis, die eigenwilligen Erzählperspektiven haben mir aber schon nach einigen Kapiteln den Nerv geraubt. Am Anfang wusste ich kaum, welche Figur gerade spricht. Eigentlich eine gute Idee, jeden Charakter des Buches zu Wort kommen zu lassen, das macht einem Episodenroman ja aus, allerdings war es bei so vielen verschiedenen Personen teilweise anstrengend und einige Ideen auch einfach nur öde.

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