Mark Haddon Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

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Inhaltsangabe zu „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“ von Mark Haddon

Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er liebt die Farbe Rot, hasst hingegen Gelb und Braun. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet an einer leichten Form von Autismus. Als aber der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, beginnt Christopher, aus seiner fest gefügten, kleinen Welt auszubrechen: Mutig stellt er den schändlichen Verbrecher und erfährt außerdem, was es heißt, in der Welt der Erwachsenen zu leben …

Christopher zeigt uns "Normalen", wie sich seine Welt in ihm drin und um ihn herum anfühlt und was er zu einem glücklichen Leben braucht.

— BethDolores

Witzige Geschichte mit einem sympathischen Protagonisten, die aber in der zweiten Hälfte stark nachlässt.

— ConnyKathsBooks

Der Anfang war klasse, ließ dann allerdings zum Ende hin nach.

— Mika_Schulze

Guter Ansatz, aber die Story aus Sicht eines jungen Autisten stockte für meinen Geschmack zu oft durch (mathematische) Exkurse.

— Buecherheldt

Supergut!

— Bibliomania

Gutes Jugendbuch

— KlaasHarbour

Ein tolles Buch voller Witz und Intelligenz. Die Darstellung von einem Asperger-Jungen finde ich gut getroffen und die Story ist richtig gut

— Ronja_Sofia

Das Buch hat mich mit seiner komisch-lustigen Art sehr berührt .

— amelone

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    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    Amilyn

    01. October 2017 um 23:52

    Der ohnehin schon schwierige Alltag des 15jährigen Autisten Christopher verkompliziert sich noch mehr, als er den Hund seiner Nachbarin mit einer Mistgabel erstochen im Vorgarten liegen sieht. Der Junge will herausfinden, wer ihn getötet hat und stößt dabei immer wieder an seine Grenzen. Und auch auf ein Geheimnis, das ihn selbst betrifft.Trendsache Nerd. Läuft ... denkt man sich so. Aber nein, einen lustig-verkrampften Sheldon Cooper-Verschnitt, einen liebenswert-allwissenden Dr. Spencer Reid oder gar einen jungen Superermittler à la Sherlock Holmes sucht man hier vergeblich, obwohl sich der Protagonist sogar selbst mit dem Meisterdetektiv aus der Baker Street vergleicht. Doch sowohl Klappentext als auch Cover und vor allem die Zitate einiger Kritiker wecken haufenweise falscher Versprechungen. Christopher Boone ist kein verkanntes Genie, das aufgrund ein paar lustiger Eigenheiten fälschlicherweise auf der Sonderschule gelandet ist. Bald schon bekommt der Leser unverblümte Einblicke in sein Leben und erkennt: er ist genau da, wo er hingehört. Sein Unvermögen, die Gefühle anderer zu erkennen oder auch seine eigenen Empfindungen klar zu deuten, führen dazu, dass der Text aus seiner Ich-Perspektive distanziert bleibt. Bis zum Schluss konnte ich keinen Zugang zum Protagonisten finden. Die sperrige Erzählweise aus Handlung und Christophers Vorlieben störten außerdem immer wieder meinen Lesefluss. Zwar sind die Kapitel sehr kurz und animieren dadurch zu dem Gedanken "Komm, eins geht noch", und man kommt schnell voran. Trotzdem wird man immer wieder aus dem Handlungsverlauf herausgerissen, wenn Christopher plötzlich von seinen Lieblingsfarben oder von Primzahlen erzählt. Auf ein Kapitel Handlung folgt ein Kapitel Vorlieben folgt ein Kapitel Handlung folgt ... Es wechseln sich quasi Theorie und Praxis stetig ab. So richtig schön ließ sich das für mich nicht lesen, dafür blieb die Persönlichkeit des Protagonisten immer konsequent: für ihn waren beide Dinge eben strickt getrennt.Was genau an dem Roman nun witzig sein sollte, ist mir übrigens absolut schleierhaft. Das ganze Äußere des Buches wirbt mit einer locker-leichten Nerd-Komödie, und diverse Kritikerzitate werfen eben genau das Wort "witzig" in den Raum. Für mich war es das jedoch ganz und gar nicht. Christopher erträgt keine Menschenansammlungen, schreit herum, wenn ihm etwas nicht passt, pinkelt sich in die Hose, wenn die Toilette besetzt ist und bellt oder zückt gar ein Messer, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt. Ich finde das nicht witzig, und ich glaube auch nicht, dass sich der Autor mit der Absicht, einen witzigen Roman schreiben zu wollen, an die Arbeit gemacht hat. Die große Stärke des Buches zeigt sich immer dann, wenn man ein bisschen hinter den Charakter des Christopher Boone schauen kann und in ihm den Jungen sieht, wie er von außen wahrgenommen wird: ja, das ist ein Junge, der nicht umsonst auf die Sonderschule geht. Wenn man die Gefühle der Eltern aufschnappt, die eben nicht alles mit unerschütterlicher Liebe einfach so wuppen, denn sie haben einen Sohn, der herumschreit und sich nicht beruhigen lässt, den sie nicht einfach mal in den Arm nehmen können, weil er keine Berührungen erträgt, der wahrscheinlich niemals selbständig wird leben können, obwohl er das selbst glaubt und die auch mal sagen: Hey, das habe ich mir aber anders vorgestellt!Fazit: Cover, Klappentext und Kritikerzitate versprechen einen lockeren Feelgood-Krimi über ein nerdiges Genie, der auf der Sheldon Cooper-Welle schwimmt. Im Inneren befindet sich jedoch ein sperrig erzähltes Familiendrama mit einem unangenehmen Protagonisten, zu dem ich im gesamten Verlauf keinen Zugang finden konnte. Die unverblümte Sicht auf so einen Protagonisten und die konsequente Erzählweise ist großartig, doch gerade diese Erzählweise ist auch mein Problem gewesen, deshalb gibt es von mir nicht mehr als 3***:

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  • Supergute Tage mit Autismus

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    lieberlesen21

    19. August 2017 um 07:25

    „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ von Mark Haddon ist im Kinder- und Jugendbuchverlag cbj erschienen. Allerdings ist es keineswegs nur eine Jugendbuch! Mark Haddon beschreibt das Leben aus der Sicht des 15-jährigen Autisten Christopher Boone. Für jeden, der sich mit Autismus beschäftigt oder beschäftigen muss, ist das eine interessante Lektüre. ************************************************************************ Durch den leichten, gut zu lesenden Schreibstil, lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Es klingt, als ob Christopher es selbst erzählen würde und gibt Einblicke in die seine Denkweise: zB würde er niemals lügen. Autisten haben eine besondere Sichtweise auf die Dinge und bei Christopher Bone äußert sich das darin, dass er die Tage einteilt in: Super gute Tage (5 rote Autos stehen in einer Reihe beim Vorbeifahren zu sehen), sehr gute Tage (4 rote Autos stehen in einer Reihe), ziemlich gute Tage (3 rote Autos stehen in einer Reihe). Die Kapitel sind alle mit Primzahlen überschrieben, beginnend mit der Kleinsten. Primzahlen kennt Christopher auswendig bis 7507 - eine typische Inselbegabung eines Autisten. Immer wieder sind ihm auch Kleinigkeiten wichtig, zb, was jemand ganz genau anhatte oder mit welchem Spielstand wer bei welchem Spiel gewann. ************************************************************************* Durch die Beschäftigung mit einem 10-jährigen autistischen Jungen, stieß ich eher zufällig auf dieses Buch. Es war für mich eine willkommene Lektüre, die mir den Zugang zu diesem Kind, seiner Denk- und Sichtweise, ein klein wenig verständlich machte. ************************************************************************ Lektüreempfehlung für alle, die sich mit Autismus beschäftigen und nach einer leicht zu lesenden Lektüre suchen, die sie beim Lesen auch schmunzeln lässt.

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  • Die Welt eines Autisten

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    Bibliomania

    28. October 2016 um 22:55

    Christopher Boone ist 15 Jahre alt, hat eine Ratte als Haustier und mag Primzahlen. Eigentlich ein ganz normaler Junge, wäre da nicht sein Autismus. Christopher kann keine Beziehungen eingehen und da fängt schon bei seinen Eltern an. Er mag nicht angefasst werden und er kann keine gelben und braunen Lebensmittel essen. Dass seine Mutter gestorben ist, dringt auch nur am Rande in ihn. Und dann wird der Hund der Nachbarin umgebracht. Getötet mit einer Mistgabel. darauf beschließt Christopher den Mörder zu finden und muss das schwierigste für ihn tun: mit Menschen reden...Ein wirklich tolles Buch, das die Welt eines Autisten nah und realistisch aufzeichnet. Ich mochte de Jungen sofort. Seine Art zu reden, die Dinge zu sehen, sich seiner Gefühle und Ängste bewusst zu sein, all das hat Mark Haddon unglaublich gut beschrieben und man kann sich wunderbar in den Jungen hineinversetzen. So muss es einem autistischen Kind ergehen. Irgendwie auch furchtbar und doch eine tolle Mutmach-Geschichte, Durchhalte-Geschichte und eine Geschichte, die zeigt, dass die Wahrheit in jedem Fall die beste Lösung ist. Klare Leseempfehlung!

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    • 2
  • Supertgute Tage

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    KlaasHarbour

    20. October 2016 um 22:27

    Der Autist Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt, als der Hund der Nachbarin, Wellington, tot im Garten liegt - Erstochen mit einer Mistgabel. Christopher stellt gegen den Willen seines Vater eigene Ermittlungen an und deckt somit etwas auf, das sein ganzes Leben für immer verändern wird. Auf Anraten seiner Therapeutin schreibt Christopher seine Geschichte auf. Diese Geschichte liegt in diesem Buch vor uns... Auch wenn meine "Zusammenfassung" des Buches eher wie ein Jugendkrimi wirkt, ist es ganz anders. Es ist wirklich ein klassischer Roman mit einem interessanten und sympathischen Charakter, einem Familiendrama und dem gewissen Etwas, das in diesem Buch durch viele Zeichnungen und den besonderen Kapittelüberschriften gebildet wird. Anders als in den meisten normalen Büchern, sind die Kapitel nicht mit 1, 2, 3 (...) betitelt, sondern 2, 3, 5, 7, 11 (...) - also in Primzahlschritten. Das liegt daran, dass das Buch einen Schwerpunkt auf Autismus legt, dessen Richtigkeit zwar von vielen Betroffenen und Angehörigen stark diskutiert wird, aber laut Autor richtig umgesetzt wurde. Alles in allem ein Buch, das zwar meiner Meinung nach, erst ab der zweiten Hälfte interessant wird, aber um es mit den Worten der Brigitte zu sagen, einfach nur "warm" ist.

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  • Rezension Supergute Tage

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    amelone

    19. July 2016 um 20:06

    Das Buch hat mich mit seiner komisch-lustigen Art sehr berührt . Jedoch finde ich war dieGeschichte unrealistisch und hat sich am Schluss in die Länge gezogen ...
    Immer kommt er um ein Haar weiter und hat dauernd "Glück".
    Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen da in diesem schwere Kost gut aufbereitet präsentiert wird.
     

  • Anfang super, aber dann kehrt es leider völlig...

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    Carmen_ILWB

    23. April 2016 um 19:00

    Dieses Buch hat mich mit zwiespältigen Gefühlen zurück gelassen.Der Einstieg ins Buch hat mir sehr gut gefallen und mehr als einmal musste ich laut herauslachen. Ich lernte Christopher Boone und seine Gedankenwelt kennen, welche wunderbar beschrieben ist. Man erkennt, an welchen Zwängen er aufgrund seiner Krankheit leidet, aber auch, wie er es geschafft hat, sich sein Leben passend für ihn einzurichten. Und seine intelligenten und treffenden Beobachtungen der „erwachsenen“ Welt sind einfach nur köstlich.Und jetzt kommt das ABER: ab der Mitte des Buches gefiel es mir immer weniger. Es zog sich immer mehr in die Länge und obwohl viel passierte, konnte es mich nicht mehr abholen. Vielleicht passierte auch einfach zu viel, wodurch die Feinheiten und der schöne Humor des ersten Teils auf einmal verschwunden waren.War es zu Beginn noch sehr interessant, den Gedankengängen von Christopher zu folgen, wurde es mit der Zeit immer mühsamer und anstrengender.Und was sicher auch nicht geholfen hat war, dass ich die Ereignisse nicht mehr wirklich ernst nehmen konnte, für mich wurde es mit der Zeit immer unrealistischer, was da vor sich ging. Das ist sehr schade, vor allem weil der Beginn des Buches auch in diesem Punkt viel besser umgesetzt ist.Einen Pluspunkt des Buches möchte ich noch erwähnen und das ist ganz klar die Sprache und der Stil. Das Buch ist gradlinig und schnörkellos geschrieben, wodurch es sehr gut zu Christopher passt. Und auch wenn mir der zweite Teil des Buches nicht mehr gefallen hat, so war es trotzdem durchgehend angenehm zu lesen.Fazit:Schönes Buch über einen leicht autistischen Jungen, welches mich aber leider nur im ersten Teil des Buches abholen konnte. Sehr schade, denn es hatte so gut angefangen…

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  • Must Read (wenn man sich mit Autismus beschäftigt)

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    kattii

    19. March 2016 um 16:21

    Christopher ist kein "gewöhnliches" Kind. Körperliche Nähe kann er nicht ertragen, soziale Kontakte sind mehr als schwer, er hasst gelb und braun - und wenn ich hasst sage, dann geht es soweit, dass er kein gelbes Essen ist - dafür löst er komplizierte Mathegleichungen ohne Probleme, soll mit 15 sein Matheabitur machen und hat eine beneidenswerte Logik auf die Dinge, die "gewöhnliche" Menschen - oder Kinder - niemals hätten. Kurz gesagt: Christopher ist ein Autist (Asperger Syndrom).  In dem Buch "Supergute Tage" kriegen wir einen Einblick in sein Leben, dass durch einige ungewöhnliche Vorkommnisse ganz schön durcheinander gerüttelt wird. Ich selber arbeite seit 3 Jahren mit Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung - unter anderem auch auf reinen Autisten gruppen. Daher hat mich dieses Buch sehr gereizt. Ich war allerdings auch skeptisch, da ich es mir sehr schwer vorstelle sich mit so einem Thema in Romanform zu beschäftigen. Ich kann nur den Hut vor Mark Haddon ziehen. Anhand simplen Dingen in Christophers Leben erklärt er in der Ich Form die Sicht des 15 Jährigen und die Problematik völlig logisch. Man versteht den Jungen einfach, ohne dass man ins Mitleid oder ähnliches verfällt. Keine großen Erklärungen, langweilige Analysen oder unrealistische Handlungen - der Autor stellt Christopher komplett authentisch dar - genau wie das ganze Buch (nicht umsonst gibt es nur Primzahlen als Kapitelüberschriften!)Ich kann nur jedem Raten, dieses Buch zu lesen, der ansatzweise mit dem Thema zu tun hat, oder den es einfach interessiert. Mir hat es selber nochmal eine ganz andere Sicht auf Dinge, oder gewisse Verhaltensweisen gegeben. Warum werden 15 Jährige (Autisten) als "Idioten" bezeichnet, wenn für sie ein schlechter Tag ist, wenn sie gelbe Autos sehen und andere Menschen nicht, wenn für sie ein schlechter Tag ist, wenn es regnet? Ist es nicht viel "idiotischer" zu Lügen oder Lügen zu verzeihen als dies nicht tun zu können? Man muss Christopher einfach Sympathie schenken und verstehen! Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch Menschen anregt, die die "anders" sind besser zu verstehen und zu akzeptieren. Potiental dazu hat es! 

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    • 3
  • Die komplizierte Welt der Erwachsenen aus der Sicht eines jungen Autisten

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    letusreadsomebooks

    Christopher Boone ist 15 Jahre alt und leidet am Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Er versteht viel von Primzahlen, aber sehr wenig von Menschen. Er ist ein Mathegenie und liebt Listen, aber er hasst es, wenn sich die verschiedenen Speisen auf seinem Teller berühren oder wenn ihn jemand einfach so anfasst. Und er ist noch nie weiter gegangen als bis zum Ende der Straße, in der er wohnt. Als jedoch der Nachbarshund mit einer Mistgabel aufgespießt wird, fühlt sich Christopher dazu berufen den Mord aufzuklären und entdeckt nebenher noch einige andere Dinge, die sein Leben gehörig auf den Kopf stellen. Haddon stellt Christopher nie überspitzt dar, im Gegenteil, dies ist ein unglaublich liebenswürdiges Charakterporträt. Ich hatte nie Mitleid mit Christopher, obwohl er kein leichtes Leben hat, und das ist auch gut so – er ist ein starker Junge, den ich beim Lesen mit Herz und Seele unterstütze. Durch seine emotionale Distanziertheit wirken Christophers Beschreibungen oft unfreiwillig komisch und dadurch hat man ihn direkt noch ein bisschen mehr gern: Ich sagte ihr auch, dass ich mir sehr viel aus Hunden mache, denn sie seien treu und ehrlich und manche unter ihnen seien auch klüger und interessanter als bestimmte Menschen. Als Steve zum Beispiel, der jeden Donnerstag in die Betreuung kommt und der beim Essen Hilfe braucht und nicht mal einen Stock apportieren kann. Siobhan hat mich gebeten, so etwas nie zu Steves Mutter zu sagen. In Supergute Tage oder die Sonderbare Welt des Christopher Boone finden wir nicht nur Christophers Geschichte in reiner Wortform, sondern auch allerlei Dinge wie zum Beispiel die Zeichnung einer Kuh, die detaillierte Karte des Zoos mit all seinen Gehegen, mathematische Formeln und Diagramme über die Froschbevölkerung im Teich. Das alles hat mich sehr an Jonathan Safran Foers Extrem Laut und Unglaublich Nah sowie Reif Larsens Die Karte Meiner Träume erinnert. Und genau deshalb hat es mir so wahnsinnig gut gefallen. Supergute Tage… berührt ohne Mitleid zu erregen und unterhält ohne Autismus ins Lächerliche zu ziehen. Christopher Boone ist einer der wundervollsten literarischen Charaktere der letzten Jahre. Dieses Buch hat für mich persönlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient, deshalb kann ich nur sagen: Kauft oder leiht es euch, lest es einmal, zweimal, dreimal und verliebt euch genau so wie ich in diesen grandiosen Protagonisten!

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    • 2
  • Supergute Tage oder eben nicht.

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2015 um 21:27

    Christopher Boone ist 15 jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er hat eine Hausratte mit dem Namen Toby. Er isst am liebsten rote Dinge. Er schreibt als erster überhaupt an seiner Schule ein Matheabitur. Und er will aufklären, wer den Pudel von Gegenüber mit einer Mistgabel ermordet hat. Christopher ist sehr wortwörtlich. Stellt euch die Worte oben vor, nur als ganzen Roman und in der Ich-Perspektive. Er gibt offen zu, nicht schreiben zu können und schreibt nur ein Buch, weil seine Lehrerin Siobhan es möchte. Da er sich auch nichts ausdenken kann, nimmt er den Mord am Nachbarspudel als Aufhänger. Und so schlittern wir in die Geschichte über und mit Christopher Boone, der 15 Jahre, drei Monate und zwei Tage alt ist. Und eine Hausratte mit dem Namen Toby hat. Vielleicht lag es ja auch daran, dass Christopher selber geschrieben hat und sich unverstanden fühlte, aber ich war sehr überrascht, dass die Leute um ihn rum nicht gemerkt haben, dass er behindert ist, obwohl es doch so klar war. Selbst seine Eltern vergessen immer wieder etwas. Unter anderem, dass er nicht angefasst werden will. Hallo? Der Junge ist 15 Jahre alt (und drei Monate und zwei Tage). Da hätte man sich doch mal daran gewöhnen können ihn nicht zu umarmen. Da war auch der Polizist, der geschickt wird, um nach Christopher zu suchen. Man sollte meinen, dass er über Christophers Behinderung bescheid gesagt bekommt. Nope. Große Überraschung als es dann wirklich nicht mehr zu übersehen ist. Das andere, was mir nicht gefallen hat, waren die vielen Abschweifungen. Da steckt man mitten in der Geschichte und plötzlich erzählt Christopher von einem Urlaub, bei dem er eine Wiese voller Kühe gesehen hat. Und dass er immer noch weiß, werlche Muster diese Kühe hatten. Dass er sie jetzt sofort zeichnen könnte, wenn man ihn fragen würde. Dann kommt ein krudes Bild einer Kuh. Schön. Ich möchte aber lieber wissen, wie es weiter geht. Am Anfang war es ja noch ganz nett um ihn kennen zu lernen, aber irgendwann sind es einfach zu viele Matherätsel und Unterbrechungen gewesen. Ich war genervt davon. Ganz abgesehen davon, dass ich mich immer noch nicht fühle, als wäre ich dem Charakter irgendwie nahe. Ich weiß fast nichts von ihm, mal abgesehen von dem, was er da gerade erlebt hat. Auch wenn der Autor es fast schon mit dem Brecheisen versucht, mir einzufüttern. Die Details fand ich nett. Die Kapitel, die mit Primzahlen betitelt sind statt mit 1, 2, und 3. Dass Christopher seine Gedankengänge oft in Listen niederbricht. Dass Christopher Dinge sehr logisch betrachtet. Wenn er etwas mag, oder etwas nicht mag, dann hat er dafür genaue Gründe. Die Geschichte ist für den Leser schnell zusammengepuzzelt, man liest eher, damit man Christopher beim entdecken zusehen kann. An sich mochte ich das Buch, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es war jetzt aber weit weg von bombastisch und den Hype darum kann ich nicht verstehen. Es ist lesbar, aber man muss es nicht gelesen haben und ich kann Leute verstehen, die es absolut nicht mögen. Der Stil ist schon arg gewöhnungsbedürftig.   Für Fans von: Extrem laut und unglaublich nah von Jonathann Safran Foer, Der Fänger im Roggen von J.D. Salinger, Schlachthaus 5 oder der Kinderkreuzzug von Kurt Vonnegut, Winn-Dixie von Katie DiCamillo.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Die fantastische Welt des Christopher Boone

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    LeseJette

    25. September 2015 um 19:31

    Das passiert: Christopher ist 15 Jahre alt, wer es genauer wissen will, erfährt das im Buch, hat vor einiger Zeit seine Mutter verloren und lebt daher mit seinem Vater allein in dem Städtchen Swindon. Christopher hat einige Talente, er kann hervorragend Rätsel lösen und ist überhaupt mathematisch extrem begabt. Der autistische Junge hat natürlich auch einige Schwächen, mit großen Menschenmengen kann er nicht gut umgehen, er mag die Farben gelb und braun nicht, um nur einige zu nennen. Eben dieser Christopher entdeckt in einer Nacht den toten Pudel der Nachbarin und setzt nun alles daran, den Mörder des Hundes zu finden und den Mord aufzuklären. So gefällt mir das Buch: Supergute Tage ist eines der Bücher, das sich mit dem Thema Krankheit auf eine Weise auseinandersetzt, wie man es sich häufiger wünscht. Christopher erzählt aus seiner Sicht. Dabei lernt der Leser die Welt des Jungen mit dem Asperger-Syndroms kennen. Er erfährt, wie sich Mensch organisiert, der beispielsweise nicht deuten kann, was das Mienenspiel seiner Mitmenschen bedeutet. Oder wie er sich in orientiert, wenn das Umfeld ihm einfach Angst macht. All dies wird so erzählt, dass man als Leser einfach nur erstaunt ist, welche Probleme Christopher im Alltag hat und mit welcher Leichtigkeit er mit seinen zahlreichen Handicaps umgeht. Auch, wenn dies ein Lernprozess war. Mindestens genauso berührend wie es Christophers Erzählungen von sich und seinem Alltag selbst sind, sind es auch die von seinem Vater. Inhaber einer kleinen Firma und Vater eines autistischen Sohnes zu sein, verlangt dem Mann viel ab. Dennoch spürt man in Christophers Erzählungen sowie den Briefen seiner Mutter, was für ein liebevoller Vater er ist. Fast immer gelingt es ihm, sich auf seinen Sohn einzustellen und ihm das zu geben, was er genau in diesem Moment benötigt. Selbst wenn es einmal nicht gelingt, kann man das Verhalten dieses Mannes nachvollziehen. Fazit: Ein absolut berührender Roman mit einem autistischen Jungen in der Hauptrolle und dessen Angehörige in Nebenrollen. An keiner Stelle wirkt die Darstellung herabwürdigend oder kitschig. So gelingt es, um Verständnis zu werben!

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  • Mittelmäßig

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    SweetCandy

    23. July 2015 um 13:57

    Hier geht es um Christopher Boone, der an Asperger-Syndrom leidet. Der Inhalt ist jetzt nicht sonderlich spannend, aber die Gedanken von ihm sind einfach bemerkenswert. Mark Haddon versetzt sich toll in die Lage des Jungen und in dessen denkweiße. Doch hätte man, gerade für den Leser, die Aufklärung des Mordes besser gestalten können, vorallem spannender.Alles in Allem ist es einen Versuch Wert dieses Buch zu lesen

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  • Leserunde zum Filmstart von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green am 12. Juni 2014

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    Daniliesing

    2012 habe ich wahrscheinlich jedem hier von meinem absoluten Lieblingsbuch in diesem Jahr vorgeschwärmt - und dieses ganz besondere Buch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nicht nur ich, sondern auch ganz viele andere Leser waren und sind begeistert von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte um Hazel Grace und Augustus Waters. Am 12. Juni ist es nun endlich soweit und wir dürfen uns auf die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in den deutschen Kinos freuen. In der Leinwandversion verkörpern Shailene Woodley und Ansel Elgort die beiden Hauptfiguren aus dem Roman. Seid ihr auch schon so neugierig wie ich? Passend dazu bieten wir hier noch einmal eine Leserunde zum Buch an, für die uns John Green sogar extra ein kleines Video gedreht hat. Schaut doch gleich mal rein! Jeder, der das Buch gern gemeinsam zum ersten mal oder noch einmal lesen möchte, ist hier herzlich eingeladen. Ihr möchtet euch einfach so über das Buch oder den Film austauschen? Dann macht doch ebenfalls gern hier mit! Wer das Buch noch nicht hat, kann jetzt seine Chance nutzen und eins von 15 Exemplaren des Jugendromans in der Filmausgabe gewinnen! Zusätzlich verlosen wir drei Fanpakete, jeweils bestehend aus: einem Filmplakat, zwei Kinotickets, einem Buch und einem Shirt zum Film! Wenn ihr euch hier bewerbt, gebt bitte an, ob ihr ein einzelnes Buch oder eines der Fanpakete gewinnen möchtet bzw. ob ihr an beidem interessiert wärt. Für eure Gewinnchance beantwortet bitte außerdem die folgende Frage bis zum 5. Juni 2014: Welches Buch und / oder welcher Film konnte euch bisher am meisten berühren und wieso? (Und vielleicht habt ihr ja schon bald mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eine neue Nr. 1 in dieser Hinsicht :-)) Im Gewinnfall solltet ihr euch dann natürlich auch am Austausch hier in der Leserunde über das Buch beteiligen und eine Rezension schreiben. Hier noch etwas mehr zum Inhalt des Films / Buches: Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern. Und hier gibt es noch einen Blick in den Filmtrailer:

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    • 839
  • Ein ganz andere Sicht auf die Welt

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

    Lissy

    Christopher ist Autist. Und trotzdem bzw. gerade deshalb hat er besondere Talente: er sagt immer die Wahrheit und er ist ein Mathe-Genie. Eines Tages wird der Nachbarshund ermordet und Christopher gerät in die Sache hinein. Obwohl sein Vater ihm sagt, er solle sich nicht in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen, beginnt Christopher, zu ermitteln, wer den Hund ermordet haben könnte.  Als Leser kann man die Welt durch Christophers Augen sehen und es war so möglich, ein Stück weit die Empfindungen eines Autisten nachzuvollziehen. Es war spürbar, wie Christopher leidet, als er beispielsweise mit der Bahn fahren muss oder in einem Raum mit unbekannten Menschen sein muss.  Ganz klasse, absolut empfehlenswert!

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    • 2

    CitizenWeasel

    08. April 2014 um 11:21
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

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