Mark Helprin WINTER'S TALE BY HELPRIN, MARK (AUTHOR) PAPERBACK (2014 )

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „WINTER'S TALE BY HELPRIN, MARK (AUTHOR) PAPERBACK (2014 )“ von Mark Helprin

Zum Träumen schön ...

— nefertiri
nefertiri

Eine Geschichte die im Winter spielt aber niemanden kalt lässt. Einzigartig.

— Susas_Leseecke
Susas_Leseecke
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Wintermärchen, das verzaubert

    WINTER'S TALE BY HELPRIN, MARK (AUTHOR) PAPERBACK (2014 )
    nefertiri

    nefertiri

    08. March 2016 um 18:44

    Durch den gleichnamigen Kinofilm wurde ich auf den Autor aufmerksam. Ich dachte mir, wer eine so tiefsinnige Geschichte schreibt, muss ein fantastischer Schriftsteller sein - einer von der alten Schule. Und ich hatte recht. Bereits im Prolog zeigt sich sein schriftstellerisches Können. Helprin führt seine Leser durch das verschneite New York und lässt ihn miterleben wie der vom Schicksal gebeutelte Peter Lake seinen Weg (wieder)findet. Eine Geschichte voller Liebe, Verlust, Mut und Hoffnung, die niveauvoll erzählt wird. Für die meisten Leser von heute, sicherlich an einigen Stellen etwas zu gehoben ausgedrückt. Mich hat es nicht gestört. Ich fand gerade die detaillierten Schilderungen der Szenen, der Schauplätze und Peter Lakes Entwicklung innerhalb der Geschichte nur allzu passend. Die Geschichte nimmt einen mit. Von der ersten bis zur letzten Seite. Sie gehört sicherlich zu den Geschichten, die in meinem Leben einen ganz besonderen Platz gefunden haben. Es ist ein Märchen, das man immer wieder lesen kann.

    Mehr
  • Eine Geschichte die im Winter spielt aber niemanden kalt lässt. Einzigartig.

    WINTER'S TALE BY HELPRIN, MARK (AUTHOR) PAPERBACK (2014 )
    Susas_Leseecke

    Susas_Leseecke

    04. August 2014 um 15:04

    Beverly! Dieses eine junge Mädchen überflutete seine Seele und sein Hirn mit Farbe, als hätte er aus dem Bottich eines Färbers getrunken. Seite 167 Meine Gedanken zu diesem Buch ... Ein Märchen, ja es ist ein Märchen. Dieses Buch beginnt mit „Es war einmal…“ Herrlich. Die Geschichte von Peter Lake, Beverly und auch der Bande, den Short Tails wird märchenhaft, abenteuerlich und fesselnd erzählt. Ab und an geht der Autor jedoch sehr ins Detail und man wartet regelrecht auf die neue Szene. Der Geschichte an sich tut dies aber keinen Abbruch und man muss einfach weiterlesen. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich ertappte mich auch dabei, den Figuren das Aussehen der Verfilmung zu geben. Ja, ich habe mir den Trailer angesehen und bin dadurch eigentlich auch erst auf das Buch aufmerksam geworden. Ihr kennt das sicher, erst das Buch und dann der Film. Nur Pearly Soames stelle ich mir anders vor und sicher auch die vielen Nebenrollen. Mir gefällt sehr, dass Peter Lake, der zwar ein Einbrecher und Dieb ist, einen großen Sinn für Gerechtigkeit hat. Es ist verblüffend wie er sich durch die Anfänge des 20. Jahrhunderts windet. Ein starkes eigensinniges Waisenkind, welches heranwächst und sich mit den falschen Leuten einlässt und anlegt. Ein junger Mann der sich unsterblich in eine junge Frau verliebt. Solche starken Gefühle hat er bis dahin noch nie für einen anderen Menschen empfunden. Er ist überwältigt von seinen Gefühlen. Er brachte kein Wort heraus. Er hatte kein Recht, hier zu sein. Schon jetzt hatte sich ein tiefgreifender Wandel in ihm vollzogen. Ein gewandter Plauderer war er nie gewesen. Er wusste nur: Sie ist halb nackt, draußen graut der Morgen – und ich liebe sie! Seite 157 Peter Lakes Weggefährte, ein weißer Hengst >Athansor<, welcher springen, galoppieren und gar fliegen kann wie kein anderer. Einfach magisch und märchenhaft ist er in einer brenzlichen Situation plötzlich da und Peter Lake kann sich vor den Short Tails und dessen Anführer Pearly Soames in Sicherheit bringen. Athansor ist es auch der ihn zum Haus von Beverlys Familie führt. Eine Fügung die sich schon bald als wunderbar herausstellt. Ein packendes Buch. Emotional, traurig aber auch magisch und märchenhaft. Ich kann nur wiederholen, dass es mich verzaubert hat. Ein Lesevergnügen wie ich es so noch nicht hatte. Die Verknüpfung von der wahren Geschichte New Yorks, den Schicksalen der unzähligen Waisenkinder, der Armut, der Krankheiten, dem Reichtum. Die detaillierten Beschreibungen einer Stadt die der Autor scheinbar in und auswendig kennt und die märchenhafte Erzählung eines Mannes der liebt wie kein anderer. Eine Geschichte die im Winter spielt aber niemanden kalt lässt. Einzigartig.   Er zerbrach, wie er es sich in seinen schlimmsten Ahnungen nicht hätte ausmalen können. Nie wieder sollte er jung sein oder sich daran erinnern, was Jugend bedeutete. Was ihm einst als Lust und Freude erschienen war, galt ihm fortan in seiner Niederlage als abscheuliche, aber gerechte Strafe für hemmungslose Eitelkeit. Seite 237   Das Cover ist zwar recht düster, doch passt es. Das Liebespaar Peter und Beverly bei Nacht auf einer Brücke vor der Kulisse Manhattans. Der Schreibstil ist zwar sehr detailliert aber auch flüssig und ab und an poetisch. Das Buch wurde in einer Zeit geschrieben in der die Sprache noch einen charmanteren Klang hatte als heute. Ich mag dies sehr und es gibt nur wenige Autoren die diese Art der Sprache noch heute in ihren Büchern verwenden. Eingeteilt ist das Buch in vier Teile mit jeweiligen Kapiteln. Die Schrift ist etwas kleiner als gewohnt und man kommt dadurch scheinbar nur langsam voran. Die Seitenzahl liegt bei stolzen 864 Seiten. Aber jede Seite lohnt sich und möchte gelesen werden. Die Meinungen zu diesem Buch gehen weit auseinander, jedoch bin ich begeistert und empfehle es Euch gerne weiter. Die Verfilmung werde ich mir irgendwann ansehen, wenn auch der Trailer vermuten lässt, dass so manche Szene etwas anders spielt als im Buch beschrieben. Ich bin gespannt.   Die Mittel und Wege zur Verwirklichung der Gerechtigkeit mochten erstaunlich bescheiden anmuten, aber sie entsprangen unmittelbar den Prinzipien, die diese Welt zusammenhalten. Zu Beginn des dritten Jahrtausends, in der Zeit unbarmherziger Winter, trat der gerechte Mensch endlich hervor. Seite 586 Mein persönliches Fazit... Hätte es in diesem Jahr nicht die Verfilmung dieses Buches gegeben, ich hätte etwas Wundervolles verpasst. Ein Märchen das fesselt, das uns in eine nicht allzu ferne Zeit versetzt. Armut, Krankheit aber auch Hoffnung und Liebe finden sich in dieser bezaubernden Geschichte. Glaubt Ihr an Märchen? Lest dieses Buch, es verzaubert und man merkt nicht dass man liest, denn es ist, als schaue man einen Film. Diesen, der nun gerade in den Kinos lief, werde ich mir auch irgendwann ansehen. Jetzt aber lasse ich das Buch noch etwas wirken. Taucht ein in das Wintermärchen, lasst Euch verzaubern und durch die Straßen von New York führen. Erlebt mit Peter Lake ein kleines Abenteuer. Erlebt den Wandel einer Stadt, von Armut und von Krankheit gebeutelt Vierteln zu einer Stadt in der der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten ist – zu einer Stadt wie wir sie heute vielleicht kennen. © Rezension: 2014, Susa

    Mehr