Mark Henshaw Der Schneekimono

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 1 Leser
  • 17 Rezensionen
(4)
(10)
(3)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Schneekimono“ von Mark Henshaw

»Willst du dein Leben erkennen, musst du es durch die Augen eines anderen sehen.« Auguste Jovert lebt zurückgezogen in seiner Wohnung in Paris. Eines Tages steht ein Fremder vor seiner Tür, der ihm die Geschichte seines Freundes, des Japaners Katsuo Ikeda, erzählt. Ikeda führte ein bewegtes Leben als Schriftsteller, verliebte sich unsterblich in die schöne Mariko. Doch als er ihr wiederholt ihren Wunsch nach einem Kind ausschlägt, verlässt sie ihn. Er verfällt in tiefe Depressionen, bis er eines Tages die junge Sachiko trifft, die er unbedingt ganz für sich haben will, denn sie erinnert ihn an seine Mariko. Doch als Sachiko schwanger wird und in einem Schneesturm stirbt, muss er sich einer Wahrheit stellen, vor der er bislang die Augen verschlossen hat. Und Auguste Jovert begreift, dass diese Geschichte im fernen Japan mehr mit ihm zu tun hat, als er zunächst ahnte. Denn auch er wird von seiner Vergangenheit eingeholt … Mark Henshaws atmosphärischer Roman ist ein atemberaubendes Stück Literatur über Erinnerungen, Lebenslügen, die große Liebe, ihren Verlust und das, was uns aneinander bindet. Ein Roman, so klar und poetisch wie ein verschneiter Zen-Garten.

Ungewöhnlich, aber auch faszinierend

— Minni

M. Henshaw schreibt wie ein japanischer Schriftsteller. Blumig und verwirrend.

— andrea_strickliesel

Ein feinsinniges Buch über Schiksale, Lebenslügen und Verlust

— Annafrieda

Das Buch ist besonders in seinem Schreibstil und Plottwist, erzählt die Handlung aber auch kompliziert und größtenteils zusammenhangslos.

— MissTalchen

Einerseits spannend, andererseits etwas zu lose konstruiert. Einfacher wäre hier besser gewesen.

— miro76

"Willst du dein Leben erkennen, musst du es durch die Augen eines anderen sehen." - eine wunderbare, melancholische Geschichte.

— Sikal

Bezaubernde Geschichte, die voller Emotionen, Wintergefühlen und asiatischem Lebensstil geprägt ist.

— VDHSu

Solide Grundidee, die vielversprechend anfing. Leider wird dem Leser ein Knoten dargeboten, den er entwirren muss.

— Meenama

Ein Buch, das zu viel will und an seinen eigenen Ansprüchen scheitert. Nicht rund, nicht aussagekräftig, leider kein Lesevergnügen.

— leselea

Konnte mich leider nicht überzeugen: Zuviel Durcheinander, zuviel lose Fäden, wenig überzeugende Charaktere und was ist die Quintessenz?

— SteffiKa

Stöbern in Romane

Schloss aus Glas (Filmausgabe)

Gäbe es die Möglichkeit hätte ich definitiv mehr Sterne vergeben!

Jule_Frost

Vintage

Ein wirklich aussergewöhnliches Buch!

Mira20

Der Frauenchor von Chilbury

Tolles Buch über starke Frauen in einer schwierigen Zeit!

Stephi90

Die Phantasie der Schildkröte

Ganz langsam schlürfen, äh lesen - und mit Edith er/aufwach(s)en :)

Cappukeks

Sieben Nächte

Gute Ansätze und schöne Sprache.

Lovely90

QualityLand

Bitterböse, saukomisch und einfach nur genial!

Estel90

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein ganz besonderes Buch

    Der Schneekimono

    Alathaya

    22. February 2017 um 12:40

    Die Geschichte startet mit Kommissar Jovert. Er ist ein ernster und zurückgezogener Mann, der offensichtlich ein paar Geheimnisse zu haben scheint. Er meidet Orte, die bestimmte Erinnerungen in ihm wach rufen. Er achtet sehr auf die Menschen in seiner Umgebung, wie sie aussehen, wie sie sich verhalten... Manchmal wecken sie auch Erinnerungen in ihm. Er hatte einmal einen Sohn und eine Frau. Eines Tages erhält er Post von einer jungen Frau, die behauptet seine Tochter zu sein. Irgendwann entwickelt sich Omura zum eigentlichen Protagonisten des Buches, denn er steht plötzlich vor Joverts Tür und erzählt ihm eine lange, traurige Geschichte über seinen Freund Katsuo. Dieser ist ein Genie, dessen Talent verdorben und von Neid durchtrieben ist. Er wirkt ruhelos und missgönnt anderen ihren Erfolg. Früh wird klar, dass es mit ihm noch ein böses Ende nehmen muss. „Es gibt Ereignisse im Leben eines Menschen, nach denen er nie mehr derselbe ist. Er mag direkt oder indirekt betroffen sein, vielleicht ist es auch nur etwas, das jemand zu ihm sagt. Doch was es auch sei, danach gibt es kein Zurück mehr. Und unweigerlich geschieht es plötzlich und ohne Vorwarnung.“Seite 13 Mir hat das japanische Setting der Geschichte Omuras sehr gut gefallen. Und die Worte des Autors Mark Henshaw haben zum einen sehr schön die Kultur und Denkweise der Japaner widergespiegelt und zum anderen eine melancholische Stimmung heraufbeschworen, die gut zu den menschlichen Abgründen, bedrückenden Erinnerungen und Ver(w)irrungen dieser Geschichte passt. Das Fehlen der Markierungen für wörtliche Rede machte es mir anfangs etwas schwer zu folgen und hin und wieder verlor ich den Überblick darüber, wer gerade sprach. Das und die zeitlichen Sprünge machen das Buch sicherlich zu keiner leichten Lektüre für zwischendurch. Das Dranbleiben hat sich für mich aber gelohnt und ich wurde mit einer außergewöhnlichen Geschichte und einem wirklich überraschenden Ende, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte und über das ich erst einmal nachdenken musste, belohnt. vorzeig-bar.blogspot.de

    Mehr
  • Lebenslügen

    Der Schneekimono

    andrea_strickliesel

    13. January 2017 um 20:06

    Der ehemalige Kommissar Jovert, wird eines Tages von dem japanischen Rechtsanwalt, Herren Omura in dem Hausflur des gemeinsamen Pariser Wohnhaus abgefangen. Herr Omura sucht das Gespräch mit dem Franzosen, er möchte sich etwas von der Seele reden, das ihn schon seit Jahren belastet. Der Pensionär hat aber gar kein Interesse an der Geschichte des gebildeten Japaner. Selber gerade mit einem seltsamen Brief belastet, der ihn an seine Jugend und seine Vergangenheit erinnert, versucht er dem asiatischen Mann aus dem Weg zu gehen.Am Ende sitzen die zwei alten Männer stundenlang zusammen und reden über ihre Vergangenheit, um ihre Seelen zu läutern. Erzählt wird in der Gegenwart und aus der Vergangenheit, auf mehreren Ebenen. Konzentriert verfolgte ich die verschiedenen Geschichten, die unvorhergesehen in einander übergingen. Doch immer wieder war ich verwirrt, in welcher Vergangenheit ich mich gerade befand. Auf den letzten Seiten, las ich einen Satz, der das Geschrieben wunderbar beschreibt: “Er habe gespürt, wie sich seine Gedanken rückwärts durch sein Leben ergossen, von einer Erinnerung zur nächsten sprang, wie die reißende Strömung ihn mit sich davon trug… “ (Seite 331) Besser hätte ich es nicht beschreiben können. Ich kann es kaum glauben, dass der Schriftsteller Mark Henshaw kein Japanern ist. Die Sprache in seinem Buch erinnert sehr daran, an das Blumige, Umschreibende, Zarte und doch Brutale. Schön und verwirrend zugleich. In seiner Danksagung erwähnt Hanshaw zwei japanische Freunde, die ihm “Einsichten in das japanische Denken” vermittelten. Mir hat das Buch anfangs wirklich große Schwierigkeiten gemacht. Zu viele fremde (japanische, französische) Namen und die verschiedenen Zeitsprünge verwirrten mich zu oft. Nach 100 Seiten gab es sich dann und machte süchtig. Wieder einmal traf ich auf Geschichtslücken meinerseits und nahm mir vor, mich mit dem Algerien Krieg 1957 auseinander zu setzen. (Ein Thema, das in dem Buch erwähnt wird und eine große Rolle spielt) Als einfache Literatur würde ich Der Schneekimono nicht bezeichnen. Es ist ein Buch das zweideutig ist, das mich nachdenklich gemacht hat. Wunderschön finde ich den Einband: das zarte Profil einer Japanerin auf blaugrauen Hintergrund. Einfach und schlicht.

    Mehr
  • Entsprach nicht meinen Erwartungen

    Der Schneekimono

    surya

    05. January 2017 um 12:23

    Inhalt  »Willst du dein Leben erkennen, musst du es durch die Augen eines anderen sehen.«  Auguste Jovert lebt zurückgezogen in seiner Wohnung in Paris. Eines Tages steht ein Fremder vor seiner Tür, der ihm die Geschichte seines Freundes, des Japaners Katsuo Ikeda, erzählt. Ikeda führte ein bewegtes Leben als Schriftsteller, verliebte sich unsterblich in die schöne Mariko. Doch als er ihr wiederholt ihren Wunsch nach einem Kind ausschlägt, verlässt sie ihn. Er verfällt in tiefe Depressionen, bis er eines Tages die junge Sachiko trifft, die er unbedingt ganz für sich haben will, denn sie erinnert ihn an seine Mariko. Doch als Sachiko schwanger wird und in einem Schneesturm stirbt, muss er sich einer Wahrheit stellen, vor der er bislang die Augen verschlossen hat. Und Auguste Jovert begreift, dass diese Geschichte im fernen Japan mehr mit ihm zu tun hat, als er zunächst ahnte. Denn auch er wird von seiner Vergangenheit eingeholt. (Klappentext)   Meine Meinung   Vorab möchte ich vorausschicken, dass ich an dieses Buch hohe Erwartungen gestellt hatte. Alleine schon das Cover hat mich unsagbar angesprochen – es wirkte auf mich sehr atmosphärisch, geheimnisvoll und ein Stück weit auch poetisch.  Passend für die Wintermonate. Der Klappentext verstärkte meine Neugier und mein Interesse an diesem Buch.  Doch leider muss ich gestehen, dass sich bereits nach den ersten 50 Seiten eine leise Enttäuschung breit machte. Es lag vermutlich weniger an der Geschichte selbst, als vielmehr an dem Schreibstil. Für mich war es ein inhaltliches Durcheinander, welches kaum zu durchschauen war. Einzelne lose und ungeordnete Lebens- bzw. Situationsbeschreibungen verschiedenster Charaktere,  mit der Folge, dass ich mich mit keinem einzigen Charakter wirklich anfreunden konnte. Hinzu kam noch, dass es keinerlei Zeichensetzung in der persönlichen Rede gibt. Wären die vielen Erzähl- und Zeitebenen gekennzeichnet gewesen und somit für den Leser nachvollziehbar darstellt worden,  wäre dies vielleicht nicht ganz so verwirrend und störend im Lesefluss gewesen, wie es in diesem Fall war.  So habe ich dieses Buch nicht flüssig und entspannt lesen können, sondern war vielmehr damit beschäftigt, herauszufinden, um welchen Protagonist es denn nun wieder geht und vor allem auch, in welcher Zeitebene ich mich befinde.   Mein Fazit   Die Geschichte an sich mag vielleicht dem nahe kommen, was im Klappentext angekündigt wird: „ein atemberaubendes Stück Literatur über Erinnerungen, Lebenslügen, die große Liebe, ihren Verlust und das, was uns aneinander bindet“. Doch leider hat es mir dahingehend den Atem geraubt, als dass mir während des Lesens aus oben angeführten Gründen mehrmals der Atem ausging und ich wenig Lust hatte, weiter zu lesen.  Auch wenn das Buch am Ende nochmals an Fahrt aufgenommen hat, kriegt dieses Werk von mir nicht mehr als zwei Sterne.  

    Mehr
  • Der Schneekimono

    Der Schneekimono

    Annafrieda

    25. December 2016 um 19:00

    August Jovert und Omura, zwei sich bis dahin fremde Menschen, begegnen sich in einem Mietshaus in Paris und Omura erzählt dem pensionierten Kommissar Jovert von seinem Freund Katsuo, von Meriko und Sachiko. Wir werden mitgenommen auf eine Reise nach Japan, erfahren die Lebensgeschichte mehrerer Menschen mit all seinen Verstrickungen, Verirrungen und Schiksalen. Auch über das Leben des Kommissars erfahren wir viel und am Ende muss Jovert erkennen: Willst du dein Leben erkennen, musst du es durch die Augen eines anderen sehen.Das Buch ist in einem anderen, stillen Stil geschrieben und es hat schon etwas gedauert, bis ich drin war in der Geschichte. Doch dann hat sich mir eine fremde Welt aufgetan, die mich fasziniert hat. Wie ein Rätsel fanden die Stränge langsam zueinander. Der Autor hat sich bis zum Schluss Zeit genommen, das Rätsel zu lösen. Die ruhige Erzählweise passt zum Inhalt und dem Thema. Keine Effekthascherei, keine überzogene Story. Es sagt mit, dass dassLeben überall in gleicher Weise passiert, in jeder Kultur. Wir sind alle "nur" Menschen,die die Wahl haben, wie sie ihr Leben gestalten möchten. Manch einer trifft eine falsche Wahl.Befremdlich war, dass es hier durchweg keine Zeichensetzung in der persönliche Rede gibt. Das hat mich manchmal schon etwas gestoppt beim Lesen. Auch dass Joverts Leben etwas blass blieb am Ende, hat mich etwas gestört. Dennoch kann ich dem 'Buch vier Sterne geben, denn wichtig ist ja nun mal die Story.

    Mehr
    • 3
  • Außergewöhnlich, aber auch außergewöhnlich kompliziert

    Der Schneekimono

    MissTalchen

    19. December 2016 um 22:03

    "Wir wussten, dass er uns benutzt und zum Narren gehalten hatte. Aber das spielte keine Rolle. Wir sehnten uns dennoch nach dem nächsten Mal. Wenn Kastuo wieder die Welt für uns in Schwung bringen würde." Ich durfte das Buch im Rahmen einer Buchverlosung gewinnen und lesen und hatte auf ein besonderes Buch fernab meines üblichen Genre gehofft. Zur Story: Als Herr Omura dem pensionierten Komissar Jovert die außergewöhnliche Lebensgeschichte seines Freundes Katsuo erzählt, prallen Welten aufeinander. Doch während Jovert über die ein oder andere Parallele staunt, werden Geheimnisse aufgedeckt, die besser im Verborgenen geblieben wären. Meine Meinung: Allein beim Schreiben der Inhaltsangabe tat ich mich schon unglaublich schwer. Denn dieses Buch erzählt größtenteils ungeordnet und zusammenhangslosaus so vielen Erzähl- und Zeitebenen heraus, dass man schnell den Überblick verliert und das Buch unglaublich zäh wird. Auch die Wechsel der Ebenen werden nicht immer klar abgegerenzt, sondern passieren teilweise mitten im Kapitel. Wie im Klappentext angedeutet wartet man immer auf den roten Faden, den Zusammenhang zwischen den Ebenen oder auf überhaupt eine grobe Richtung, was sich alles leider erst kurz vor Ende und selbst da nur bedingt herausstellt. Der Schreibstil erleichtert einem das in keinster Weise, denn zu oft verliert er sich in zwar atmosphärischen, aber irrelevanten Beschreibungen, die das Verständnis der Handlung nur zusätzlich erschweren. All das macht das Buch über weite Strecken kompliziert und zäh, von Spannung kann man also nicht sprechen. Erst am Ende gibt es einen extremen Plottwist, der die vorangehende Handlung in Frage stellt und ins rechte Licht rückt, aber leider auch viele Handlungaspekte zusammenhangslos erscheinen lässt. Am Ende ist alles, was bleibt ein großes Chaos aus Informationen, die nur teilweise ein Kernaussage haben und größtenteils zusammenhangslos im Raum stehen bleiben. Mein Fazit: Das Buch ist außergewöhnlich in seinem Schreibstil und Plottwist, erzählt die Handlung aber auch außerordentlich kompliziert und größtenteils zusammenhangslos.

    Mehr
  • Weniger ist manchmal mehr

    Der Schneekimono

    miro76

    12. December 2016 um 22:10

    Auguste Jovert, ein pensionierter Kommissar und Einzelgänger trifft vor seiner Wohnung auf einen Fremden. Er bittet den Mann hinein und dieser belohnt ihn mit einer Geschichte. Es ist die Geschichte seines Freundes, Katsuo Ikeda, ein berühmter Schriftsteller, der ein bewegtes Leben führte. Jovert lässt sich in diese Geschichte fallen, hört dem Unbekannten stundenlang zu und beginnt seine eigene Geschichte zu überdenken. Mark Henshaw erzählt uns hier drei Leben. Wir lesen die Geschichte von Kommissars Jovert, der Frau und Sohn in Algerien verlor, wir lesen vom aufregenden Leben von Katsuo Ikeda, dem nie langweilig war und der maßlos lieben und hassen konnte und mit seiner Geschichte auch die von seinem erzählenden Freund Tadashi Omura. Alle drei Leben waren ereignisreich, nie geradlinig und irgendwie auch von Einsamkeit geprägt. Jeder hat mit Verlusten zu kämpfen und jeder ist auf seine Weise gescheitert. Aber damit ist das Verbindende auch schon wieder vorbei. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was diese Geschichte zusammenhält. Ich hätte mir erwartet, dass Ikedas Geschichte sich irgendwie berührt mit Joverts. Diese Zufälligkeit des Gegenübers hat mir nicht so gut gefallen. Omura und Jovert sind wirklich nur deshalb Gesprächspartner, weil Jovert in dieser Wohnung wohnt. Für meinen Geschmack hätte es Joverts Geschichte nicht gebraucht. Das Leben der beiden Japaner, vor allem Ikedas hätte ausgereicht für einen guten Roman. Henshaw erzählt hier viel in Rückblenden und hält so die Spannung aufrecht, aber die Teile mit Joverts Geschichte haben mich immer wieder aus dem Roman katapultiert. Dadurch wurde das Ganze für mich recht unzusammenhängend und ich musste mich regelrecht drängen, das Buch wieder zur Hand zu nehmen. Mir hätte dieses Buch definitiv besser gefallen mit einer Erzählebene weniger. So kann ich es nur bedingt weiterempfehlen.

    Mehr
    • 2
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

    Mehr
    • 1702
  • Die Vergangenheit lässt sich nicht auslöschen

    Der Schneekimono

    Sikal

    29. November 2016 um 20:45

    Tadashi und Katsuo sind Schulfreunde, verlieren sich laufend aus den Augen und finden sich wieder. Der ernsthafte Tadashi und der gedankenlose Katsuo haben nicht viele Gemeinsamkeiten und doch kreuzen ihre Wege sich mehrmals. Auguste Jovert, pensionierter Kommissar lebt zurückgezogen in seiner Pariser Wohnung. Eines Tages erhält er einen Brief sowie ein Foto einer jungen Frau, die behauptet seine Tochter zu sein. Als eines Tages Tadashi Omura vor seiner Tür wartet, um ihm eine Geschichte zu erzählen, wird Auguste von seiner Vergangenheit eingeholt – mehr als ihm lieb ist. „Willst du dein Leben erkennen, musst du es durch die Augen eines anderen sehen. Galt das auch für die Vergangenheit? Rückblickend?“ Der Autor Mark Henshaw schreibt auf eine einfühlsame und wohltuende Art eine Geschichte, die einiges zu bieten hat. Anfangs denkt man noch, dass es ganz nett ist, dieses Buch zu lesen. Es steigert sich und kann schließlich mit einem überraschenden Ende aufwarten, mit dem ich ganz und gar nicht gerechnet hatte. Die Geschichte ist sehr melancholisch, berührt durch die sanften Töne und beschwört eine wunderbare Atmosphäre herauf. Die japanische Kultur, Traditionen und Rituale werden sehr ausführlich zelebriert. Viele Rätsel ergeben sich während des Romans, Verluste, Verschwörung und ein Lügengeflecht kommen zur Sprache. Doch letztendlich gibt es eine nicht vorhersehbare Wendung, die den Leser nachdenklich zurücklässt.

    Mehr
  • Der Schneekimono

    Der Schneekimono

    Sireadh

    19. November 2016 um 18:05

    https://sireadhblog.wordpress.com/2016/11/19/der-schneekimono/ Ich muss zugeben, dass ich in diesen Roman mit ziemlich geringen Erwartungen gegangen bin. Mein eigentlicher Wunsch war es mehr über die japanische Kultur und auch die Traditionen herauszufinden. Doch obwohl ich in dieser Hinsicht enttäuscht wurde ist Mark Henshaws Roman ein großartiges Leseerlebnis und ein Buch, dass ich mir wahrscheinlich immer wieder durchlesen werde. Mehr dazu hier... Im Buch wird immer wieder zwischen zwei Geschichten hin und her gesprungen. Es gibt eine Haupthandlung in der Gegenwart, die aus der Sicht des pensionierten Kommissars Auguste Jovert erzählt wird. Sein einsamer Lebensalltag in Paris wird unterbrochen von einem Brief, der von einer jungen Frau abgeschickt wurde, die behauptet , dass sie seine Tochter sei. Total verunsichert, wie er mit dieser neuen Situation umgehen soll verdrängt der Kommissar diese Neuigkeit zunächst. Doch ein paar Tage später klingelt ein älterer, japanischer Herr an seiner Tür und erzählt ihm eine Geschichte, die eine bedeutsame Parallele zu Joverts Leben besitzt. Der Fremde stellt sich als Tadashi Omura vor, ein Professor für Jura an der Kaiserlichen Universität in Tokio. Er erzählt von seiner Lebensgeschichte und von seinem besten Freund, Katsuo Ideka, den er schon seit seiner Kindheit kannte. Dieser soll ein überaus intelligenter, aber auch sehr arroganter und unfreundlicher Schriftsteller gewesen sein und so wird die zweite Haupthandlung in der Vergangenheit erzählt. Er beschreibt Idekas Aufstieg vom Studenten zum hochangesehen Schriftsteller und von seinen zwei Frauen, Mario und Sachiko. Eine bewegende und ereignisreiche Geschichte. Das Buch ist in mehrere Teile geteilt, die mit dem Hauptthema des jeweiligen Teils betitelt sind. Meist ist dies ein Name und das hat mich als Leser besonders neugierig gemacht, wer diese Person wohl sein wird. Den Schreibstil fand ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da er nicht sehr detailreich, sondern eher ein bisschen sachlich ist, aber nicht besonders schlimm. Bei den beiden Haupthandlungen hat mich die, die in Japan spielt und von Tadashi Omura und Katsuo Ikeda erzählt, am meisten beeindruckt und da diese erst später einsetzt musste ich mich erst ein wenig an das Buch gewöhnen. Die Parallelen zwischen den beiden Geschichten werden erst nach und nach aufgedeckt und deshalb nimmt auch die Spannung erst nach und nach zu. Das Buch beschäftigt sich also eher mit dem Beziehungsgefüge mehrere Personen als mit der Kultur oder dem Land Japan selbst. Das sollte man vielleicht vorher wissen, da bei mir durch das Cover dieser falsche Eindruck entstanden ist und deshalb ein kleiner Enttäuschungsfaktor am Ende des Buches da war. Jedoch weist die Geschichte des Buches so viel Gefühl auf, dass es das wieder wett gemacht hat. Letztendlich bekommt das Buch von mir 4 Sterne, da mich die Geschichte sehr beeindruckt hat, aber es kleine Makel wie den Schreibstil oder die Erwartungen an das Buch gab.

    Mehr
  • Bezaubernde Geschichte

    Der Schneekimono

    VDHSu

    16. November 2016 um 14:24

    Bezaubernde Geschichte, die voller Emotionen, Wintergefühlen und asiatischem Lebensstil geprägt ist. Mitreißende aber auch gefühlvolle Handlung, überzeugende Charaktere, die emotional berühren.

  • Rätselhaft in vieler Hinsicht!

    Der Schneekimono

    Meenama

    16. November 2016 um 13:47

    Auguste Jovert ist ein Kommissar in Rente und wird eines Tages von seinem Nachbarn Tadashi Omura im Treppenhaus angesprochen. Dieser schein ein besonderes Interesse an ihm zu haben. Nach und nach erzählt ihm Omura von seiner Vergangenheit im allgemeinen und von seinem Freund Katsuo Ikeda im besonderen. Ikeda ist ein sehr intelligenter Schriftsteller, den er seit Kindestagen kennt und zu dem er eine zwiespältige Beziehung hat, er stellt im Grunde alles dar, was Omura in seinem Leben nicht gewagt hat. Gleichzeitig beinhaltet die Geschichte noch zu einem kleinen Teil das persönliche Schicksal von Jovert. Wer hier eine chronologisch erzählte Geschichte erwartet, ist fehl am Platz. Wir begegnen den beiden älteren Herren in einem Treppenhaus in Paris aber dabei bleibt es nicht. Es begegnen einem hier ganz viele Charaktere und Orte, von denen auch einfach erzählt wird ohne, dass der Leser oftmals ahnt, was diese Personen mit der eigentlichen Story zu tun haben. Mit der Zeit erschließt sich das Ganze dem Leser auch, aber für mich war vor allem das Ende nicht zufriedenstellend, einfach unzureichend. Die Geschichte plätschert meist vor sich hin. Ich muss aber fairerweise sagen, dass es ganz zum Schluss auch endlich einen Spannungsbogen gegeben hat. Der Schreibstil ist leider durch das überraschende umswitchen der Personen und Orte und durch die nicht gekennzeichneten wörtlichen Reden ein wenig holprig. Sobald man hier einem Charakter näher kommt, endet der Handlungsstrang abrupt und verhindert so den Lesefluss. Das rätselhafte an diesem Buch ist sicherlich vom Autor so gewollt, zumal Omura von den japanischen Rätselboxen erzählt, die sein Vater für sein Leben gern gelöst hat. Und so muss man sich diesen Roman auch vorstellen, wie ein Rätsel, das gelöst werden will. Das hört sich gut an, ist aber für mich persönlich beim Lesen sehr mühsam gewesen. Nichtsdestotrotz hat mich das Ausmaß des Schicksals des Katsuo Ikeda am Ende doch überrascht.

    Mehr
    • 2
  • Ein Buch, das zu viel will

    Der Schneekimono

    leselea

    16. November 2016 um 10:32

    „Es gibt Ereignisse im Leben eines Menschen, nach denen er nie mehr derselbe ist.“ (S. 13) – Es sind direkt zwei Ereignisse, die Auguste Joverts Leben auf den Kopf stellen. Er erfährt, dass er eine uneheliche Tochter hat. Und Tadashi Omura tritt in sein Leben. Dieser wiederum weiß ebenfalls von Ereignissen zu erzählen, die gravierende Auswirkungen auf sein eigenes Leben hatten: Sein Freund Katsuo Ikeda führte ein bewegtes Leben als Schriftsteller und verliebte sich in die wunderschöne Mariko. Doch Mariko verschwand, weil er ihr kein Kind schenken wollte. Nach Jahren der Depression verliebt er sich in Sachiko – vor allem weil sie ihn an Mariko erinnert. Doch Sachiko stirbt in einem Schneesturm, allein das gemeinsame Neugeborene kann gerettet werden... An dieser Stelle breche ich die Nacherzählung des Klappentextes zu Mark Henshwas Roman Der Schneekimono ab, will aber nicht verschweigen, dass dieser noch andeutet, dass Auguste Jovert erkennt, dass diese Geschichte mehr mit seiner eigenen Lebensgeschichte zu tun hat, als ahnt. „Willst du dein Leben erkennen, musst du es durch die Augen eines anderen sehen.“ ist das (pseudo-)philosophische Zitat, das im Roman dafür herhalten muss, um eine Verbindung zwischen den beiden Erzählthemen suggerieren – denn die Geschichte alleine schafft das nicht! Henshaw tritt zwar an, in seinem Buch verschiedenste Themen miteinander zu verweben – japanische Mentalität, der Algerienkrieg, sein Status in Frankreich und seine Folgen, Liebesgeschichte mit Folge, Vater-Töchter-Beziehungen etc. –, es fehlt ihm jedoch der Kniff (ein verbindendes Motiv, eine Figur, die Teil beider Welten ist, ein Moment der Vergangenheit, der Sinn stiftet), der das Buch zu einem runden, logischen Ganzen macht. Stattdessen wartet Der Schneekimono mit einer Fülle von blassen, oberflächlichen Figuren auf, die ohne abschließende Bedeutung für die Handlung sind; Erzählstränge werden aufgegriffen und ebenso schnell wieder fallen gelassen; Andeutungen werden formuliert, aber nicht abschließend aufgelöst. Hinzu kommen Brüche – sowohl in der Komposition der Gesamtgeschichte als auch bei der Erzählung kleiner Episoden –, die das Lesen erschweren und die Aussage der Geschichte nur schwer greifbar machen. Und so kommt es, dass ich nach über 350 Seiten das Buch zuklappe und mich frage: Was habe ich hier eigentlich gelesen? Wovon sollte mir hier erzählt werden? Dabei ist die Geschichte sprachlich nicht schwer zu verstehen. Henshaw verwendet einfache, kurze, oftmals abgehackt wirkende Sätze, die den Lesefluss erschweren. Der Erzählton ist ruhig, manchmal zu ruhig, besitzt aber etwas Nebulöses, Melancholisches, Mystisches und gehört damit zu den wenigen Highlights, die die Lektüre für mich bereithielt (auch wenn viele Sätze – siehe die Beispiele oben – zu bedeutungsschwanger wirken). Leider schürt dieses unterschwellige Erzählen die Erwartung, eine im Grunde spannende und unerwartete Geschichte vor sich liegen zu haben – eine Erwartung, die nicht erfüllt wird. Zwar gibt es hier und da ein paar nette Wendungen, es ist aber das oben angesprochene Problem der Konstruiertheit, der Manieriertheit, das ein wirkliches Überraschen unmöglich macht. Insgesamt konnte mich Der Schneekimono nicht überzeugen und lässt bei mir den Eindruck zurück, dass der Autor zu viel wollte und schließlich seinen eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden konnte. Hier wäre weniger mehr gewesen: weniger Komplexität, dafür mehr Sorgfalt bei der Figurenzeichnung und dem Handlungsverlauf. Daher von mir nur 2 Sterne und keine Leseempfehlung.

    Mehr
    • 4
  • Zuviel Durcheinander und am Ende zu viele lose Fäden

    Der Schneekimono

    SteffiKa

    13. November 2016 um 10:20

    Inhalt (übernommen)Auguste Jovert lebt zurückgezogen in seiner Wohnung in Paris. Eines Tages steht ein Fremder vor seiner Tür, der im die Geschichte seines Freundes, des Japaners Katsuo Ikeda, erzählt. Ikede führte ein bewegtes Leben als Schriftsteller, verliebte sich unsterblich in die schöne Mariko. Doch als er ihr wiederholt den Wunsch nach einem Kind ausschlägt, verlässt sie ihn. Er verfällt in tiefe Depressionen, bis er eines Tages die junge Sachiko trifft, die er unbedingt ganz für sich haben will, denn sie eriinnert ihn an Mariko. Doch als Sachiko schwanger wirde und in einem Schneesturm stirbt, muss er sich einer Wahrheit stellen, die er bislang nicht wahrhaben wollte. Und Auguste Jovert begreift, dass diese Geschichte im fernen Japan mehr mit ihm zu tun hat, als er zunächst ahnte. Denn auch er wird von seiner Vergangenheit eingeholtSchreibstil & CharaktereIch hab mich mit dem Buch wirklich schwer getan und wenn ich keine Rezension hätte schreiben wollen, hätte ich ganz bestimmt abgebrochen.Besonders mit dem Schreibstil konnte ich nicht warm werden: Er war sehr anspruchsvoll (Und das meine ich positiv - ich hatte mich mal wieder auf eine anspruchsvollere Lektüre gefreut), hatte nichts erzählerisches. Und das, obwohl die Geschichte ja eigentlich im Nachhinein von Omura, dem Fremden, erzählt wird. Für mich war vieles zu abgehackt, zu durcheinander, zu lieblos. Durch viele und schnelle Perspektiven- und auch Zeitwechsel wusste ich oft nicht, wo wir im Moment sind. Auch die fehlenden Anführungszeichen bei der dirketen Rede haben meinen Lesefluss gestört.Dazu kam, dass ich keinem der Charaktere einen Zugang finden konnte. Ich war in der Geschichte nur stiller Beobachter von Außen, nicht mittendrin. Keiner hat seine Gedanken und Gefühle offenbart, sondern nur sachlich seine Geschichte erzählt.Und am Ende blieben mir zuviele lose Fäden offen: Was ist mit Joverts Tochter? Was ist mit Sachikos Kind passiert? Und welche Rolle spielte eigentlich Martine?Was wollte die ganze Geschichte mir sagen?FazitAufgrund des Teaser-Textes bin ich mit einer anderen Erwartung an das Buch herangegengen, dessen Geschichte man auch emotionaler hätte erzählen können, den Leser abholen und mitten rein werfen hätte können.Leider bin ich nur stiller Beobachter geblieben und bin etwas enttäuscht zurückgelassen worden.

    Mehr
    • 2
  • Der Schneekimono

    Der Schneekimono

    lesemaus

    09. November 2016 um 21:19

    Die Geschichte beginnt in Paris. Dort trifft der Komissar Auguste Jovert auf den Anwalt Tadashi Omura. Tadashi erzählt ihm die Geschichte von seinem Freund, der Schriftsteller ist, Katsuo Ikeda. Und schon sind wir in Japan. Katsuo verliebt sich, aber verliert diese Liebe sehr schnell. Bald findet er eine Frau, die seiner ehemaligen Frau gleicht, und er will sie.Zu Beginn war enttäuscht, da ich schnell nach Japan wollte. Aber sobald der Autor die Geschichte nach Japan verlegte, fühlte mich angekommen. Der Schreibstil gibt gut die Mentalität der Japaner wieder, was sich in den Abschnitten, die in Pari spielten, negativ auswirkte. Im Ganzen hat mir die Geschichte sehr gefallen. Das Thema, welches im Buch angesprochen wird, wurde schon in einigen asiatischen Filmen verarbeitet (Old Boy).

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Der Schneekimono" von Mark Henshaw

    Der Schneekimono

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    »Willst du dein Leben erkennen, musst du es durch die Augen eines anderen sehen.«  Wir verschließen oftmals die Augen vor dem, was wir nicht sehen wollen. Und versuchen zu ignorieren, was uns doch immer wieder heimsucht. So auch Auguste Jovert, der abgeschieden in Paris lebt. Bis ihm eines Tages ein fremder Mann die Geschichte eines japanischen Schriftstellers erzählt, die irgendwie mit Augustes Leben verknüpft zu sein scheint ...Mark Henshaws atmosphärischer Roman "Der Schneekimono" verwebt gekonnt Erinnerungen, die große Liebe, ihren Verlust und das, was uns aneinander bindet, zu einem atemberaubenden literarischen Text. Hast du Lust auf einen Roman, der so poetisch wie ein verschneiter Zen-Garten ist? Dann bewirb dich gleich für unsere Buchverlosung!Zum InhaltAuguste Jovert lebt zurückgezogen in seiner Wohnung in Paris. Eines Tages steht ein Fremder vor seiner Tür, der ihm die Geschichte seines Freundes, des Japaners Katsuo Ikeda, erzählt. Ikeda führte ein bewegtes Leben als Schriftsteller, verliebte sich unsterblich in die schöne Mariko. Doch als er ihr wiederholt ihren Wunsch nach einem Kind ausschlägt, verlässt sie ihn. Er verfällt in tiefe Depressionen, bis er eines Tages die junge Sachiko trifft, die er unbedingt ganz für sich haben will, denn sie erinnert ihn an seine Mariko. Doch als Sachiko schwanger wird und in einem Schneesturm stirbt, muss er sich einer Wahrheit stellen, vor der er bislang die Augen verschlossen hat. Und Auguste Jovert begreift, dass diese Geschichte im fernen Japan mehr mit ihm zu tun hat, als er zunächst ahnte. Denn auch er wird von seiner Vergangenheit eingeholt … Einen ersten Eindruck von "Der Schneekimono" kannst du dir in der Leseprobe machen!Mehr über den AutorMark Henshaw lebt nach Aufenthalten in Frankreich, Deutschland und den Vereinigten Staaten inzwischen in Canberra. Henshaw war Kurator in der National Gallery of Australia, widmet sich seit einiger Zeit aber wieder ganz dem Schreiben.Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir im Rahmen dieses Gewinnspiels 20 Exemplare von "Der Schneekimono".  Was du dafür tun musst? Bewirb dich bis zum einschließlich 26.10.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantworte folgende Frage:Das Land der Kirschblüten, Tempel und der aufgehenden Sonne. Was fasziniert dich an Japan besonders?Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg!* Bitte beachte auch unsere Richtlinien für Buchverlosungen & Leserunden. 

    Mehr
    • 302
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks