Mark Hodder Auf der Suche nach dem Auge von Naga

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Inhaltsangabe zu „Auf der Suche nach dem Auge von Naga“ von Mark Hodder

Afrika, 1863. Ereignisse sind im Gang, die zu einem verheerenden Weltkrieg führen könnten. Der englische Premierminister will die Gefahr mithilfe von drei magischen Steinen abwenden: den Augen von Naga. Burton und Swinburne, Agenten Ihrer §Majestät, sollen sie für ihn aufspüren. Die beiden brechen zu einer Expedition ins dunkelste Afrika auf. Dort lauert weit Schlimmeres auf sie als gefräßige Raubtiere ...

Alles hat ein Ende, oder zwei oder drei... Alles hat einen Mittelteil, oder zwei oder drei... Und alles hat einen Anfang... äh oder...

— AnnikaLeu

Belangloser und enttäuschender dritter Band der Reihe um die Ermittler Burton und Swinburne.

— Originaldibbler

Schöner Fantasy/Science Fiction/ Abenteuerroman mit zahlreichen Steampunk-Elementen

— Slev

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  • Leserunde zu "Auf der Suche nach dem Auge von Naga" von Mark Hodder

    Auf der Suche nach dem Auge von Naga

    Originaldibbler

    Hallo zusammen, dies ist leider keine große Leserunde bei der es im Vorfeld Bücher zu gewinnen gibt. Die Idee zu dieser Runde ist daraus erwachsen, dass Key und ich beide den ersten Band lesen wollten und wir uns dachten, dass es noch mehr Spass macht, wenn man sich über das Buch austauschen kann. Der erste Band ist mittlerweile gelesen und der zweite auch fast beendet.  Wenn ihr also Lust habt, schließt euch uns an und lest im Anschluss an die Runde zu Band 2 (http://www.lovelybooks.de/autor/Mark-Hodder/Der-wundersame-Fall-des-Uhrwerkmanns-1097822450-w/leserunde/1108126391/) mit uns den dritten Band. Gruß, Dibbler.

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    • 30
  • Parallele Fäden machen Knoten

    Auf der Suche nach dem Auge von Naga

    AnnikaLeu

    09. October 2014 um 11:26

    "Wenn sich ein Mann im Verlauf der Geschichte verheddert, Richard, verliert er sich aus den Augen." London... Hah! Von wegen. Afrika. Na ja gut, auch ab und zu mal London. Je nachdem in welches Kapitel man in dem dritten Teil der Burton und Swinbunre Reihe denn nun springt. Ich nutze mal den Anfang meiner Rezension um mich für Fehler in den Rezensionen zu „Der kuriose Fall des Spring heeled Jack“ und „Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes“ zu entschuldigen. Diese werde ich aber nicht berichtigen. Weil… nun ja, das wird jetzt kompliziert zu erklären. Aber ich versuch es mal so wie K’k’thymia - Hohepriester von und zu… - es versucht hat Burton zu erklären. Die Zeit ist ein Lied und das Lied der Naga muss gesungen werden bis zum Ende. Und dieses Lied erfordert nicht nur blutige Opfer und himmelschreiende Logikverzerrung. Man stelle sich ein Orchester vor welches unsere Zeitlinie repräsentiert und die Melodie unserer zeitlichen Entwicklung spielt. Ich spinne diesen Gedanken mal weiter: Man benütze STRG+C sowie STRG+V, STRG+V, STRG+V,… und jedes der Orchester in demselben Theater spielt jetzt sein Lied, welches immer ein klein wenig anders ist. Das dabei NUR Chaos entstehen kann, ist uns glaube ich allen irgendwie klar. Da das aber jetzt sehr abstrakt ist, verpackt Hodder diese Zeitreise-Paradoxen-Theorien in die Geschichte des viktorianischen Zeitalters ohne Viktoria. Und Fehler, die ich eingangs angemerkt habe, entstehen schlichtweg dadurch, dass in diesen Büchern kein Stein auf dem anderen bleibt und am Ende, alles nur noch spekulativer und alternativer wird, als zu Anfang im beschaulichen 1861/63 erwartet. Es geht hier um die Realität und die Möglichkeit von Parallel-Entwicklungen. Es geht um… Bäume, die beschnitten werden müssen. Es geht um die Auswüchse menschlichen Kriegstreibens. Es geht um die Wurzeln der Vernunft, Philosophie und der Poesie. Und Triebe, Ableger, Züchtungen. Ich glaube, tief in seinem Inneren ist Mark Hodder ein passionierter Gärtner. Anders kann ich mir den Hang zur Eugenik und zu Metamorphosen und diversen anderen Experimenten in seiner phantasievollen Gestaltung dieser Handlung nicht erklären. "An einem schlechten Tag, muss jeder Schritt als Errungenschaft gewertet werden." Der Autor nimmt die geballte Ladung realer Vorbilder des 19.Jahrhunderts und des ersten Weltkrieges und lässt sie neue Wege einschlagen. Ein anderes Wort wie ‚alternativ‘ gibt es dafür nicht. Seine Schreibweise ist solide und nicht so alternativ auf drei Bücher nun gesehen, liegt sein Schwerpunkt noch immer auf dem Showdown. Mittens schwächeln seine Werke durch etwas zähen Fluss. Aber der Abgang ist stets rasant und spannend. Sein Hang zum Abschlachten von Nebencharakteren lässt sich nun nicht mehr leugnen. Das gefällt mir. Auch wenn es im diesem Teil nun extrem war und ich mich frage wie er DAS wieder gerade biegen will. Seine lyrischen Höhenflüge stiebitzt er sich aber bei den realen Vorbildern. Schon zuvor fielen mir ein paar Eigenarten auf, die diese Geschichte mit anderen Werken gemein hat. Sei es nun zum Beispiel das Konsolenspiel: „Thief“ oder die britische unendlich Serie: „Doctor Who“. Ich kann euch versichern, es ist eigenartig, abgedreht und alternativ. In der Quintessenz aber hat Hodder dasselbe Problem wie alle anderen Zeitreise-Autoren: zu viele Möglichkeiten. Einmal aus der Achse gerissen und verselbstständigt lässt sich so ein Gerüst der vielen Welten und Entwicklungen nicht mehr mit zwei Händen zusammen halten. Und jedes Mal wenn, der Hauptcharakter denkt, er käme der eigentlichen Sache auf die Spur und alles würde wieder zum Normalzustand finden, schafft er eine weitere Parallele. Schon Sheldon Cooper aus ‚Big Bang Theory‘ weiß von diesen (unmöglich greifbaren) Dingen zu berichten. Und dabei kommt es mir nicht im Mindesten so abstrus vor. Denn die Geschichte an sich glänzt mit langen Abschnitten voller Malaria, Moskitos, Pombe, Wegzoll an afrikanische Einheimische und Tagelangem Nichtstun voll Fieber und lauter afrikanischen Vokabeln die ich nicht aussprechen kann. Viel Zeit also innerhalb der Erzählung Ruhe zu bewahren. Dabei spricht aus den Seiten die Ehrfurcht des Autors vor Sir Burtons Reisetagebüchern. "Wir möchten das alles einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende hat." Inhaltlich bewegt sich die Handlung von England einfach nur nach Afrika und zurück. Gebrochen wird diese ermüdende Reise durch die Hölle jedoch vom wilden Gehopse in verschiedenen Zeitebenen. Wenn ich in Teil1 noch einen roten Faden hatte und dachte in Teil2 wäre es ein Spinnennetz aus Fäden auf einem Flipchart, so hat Teil3 gar nichts. Der Leitstern dieser Handlung ist die Expedition an sich. Burton hat einen klaren Auftrag: Finde das afrikanische NagaAuge und bring es Heim. Tja, schon Kanarienvogel Pox aus Teil2 wusste, dass das nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen wird. Ist es auch nicht. Es kommt viel schlimmer als erwartet. Als Leser behält man noch einigermaßen guten Überblick, im Gegensatz zu den Charakteren die den Nil hochjagen. Ein verzweifeltes Wettrennen mit Speke und den Preußen entsteht. Gute alte Entdecker, Forscher, Indiana Jones Manier. Hier nur übertroffen durch das Hüpfen in eine ‚schöne neue Welt‘ des ersten Weltkrieges, welches nicht nur England zerstört hat, sondern sich nun Afrika als Schauplatz gewählt hat. Das Empire fällt und nur Einer kann all die Zerstörung stoppen. Supermann Burton. Ist euch aufgefallen, dass ich Swinburne nicht mehr erwähne? Wie schon in den beiden anderen Teilen, muss ich gestehen, kommt er mir einfach zu kurz. Ja, er wird hier als ‚best man‘ Burtons engster Freund dargestellt, er ist mein ‚präraphaelitischer Ritter‘ der nur lebt, wenn er dicht an der Kante zum Tod tanzt… Kunstpause. Aber das Buch verdient die Aufschrift: Burton & Swinburne nicht. Zu viele andere Charaktere sind genauso wichtig. Denke ich nur an Trounce, Honesty oder den Premierminister, die Wahrsagerin Comtess Sabina, oder… wie könnte ich ihn vergessen? Quips. Auch dieser Teil kommt ohne Liebelei aus. Exverlobte Isabel hat zwar einen ‚Karacho-Gastauftritt‘ aber was mich fasziniert ist die Liebe der Herren untereinander. Und ich rede von Freundschaft. Das tat beim Lesen einfach weh, wie eng die Männer sich mittlerweile stehen. Immer und immer wieder leiden die Charaktere und das ist gut so. Hodder ist kein Autor für eine glorreiche Queste mit einem goldenen Ritter auf weißem Roß. Im besten Fall würde ich ihm noch: Sadismus an den eigenen Charakteren vorwerfen. „Für Ihre Art ist es praktisch unmöglich, aus der einengenden Geradlinigkeit einer Erzählstruktur auszubrechen.“ (S.489) "Allein Äquivalenz kann zu Zerstörung oder endgültiger Transzendenz führen." Fazit: Die Lektüre des dritten Bandes hat mir gut gefallen. Auch wenn ich wesentlich länger für die erste Hälfte, denn die letzten Vier Kapitel brauchte. Hodder hält alle Fäden in der Hand und versucht nichts fallen zu lassen. Er macht sich ganz gut als Fadenspieler/ Hexenspieler. Ich frage mich nur, wer das 'Abnehmen' zur nächsten Figur übernimmt. Er geht auf Details ein, platziert Hinweise und Indizien. Aber dieser Fall war keine Detektivarbeit, es war ein Ende. EIN Ende. Ja, richtig. Im Plusquamperfekt gibt es keine absolute Lösung. Und sitzen gelassen wird der Leser mit viel Raum oder vielmehr viel Zeit für Möglichkeiten. Eher ein klassisches: Zeit-Paradoxen-Ende. Da die Reihe noch weiter geht, gehe ich mal schwer davon aus, dass Hodder den Dreh gefunden hat den armen - jetzt abgehalfterten - Burton noch weiter zu schinden und durch die Zeit zu jagen. Der Kerle ist immer noch viel zu toll und gut und talentiert, aber jetzt hat sich’s ausgepowert. Und nach Werwölfen und Ektoplasma gab es leider keine Aliens für mich. Aber dafür ... Mohnblumen, Silberfischflitzer und viele Zitate von berühmten Persönlichkeiten. Ich sinniere aber nicht über die großen Fragen der Zeit sondern darüber: 'Kann man jemanden an Bord eines Luftschiffes 'Kielholen lassen'?' Und was bitte meinte Swinburne damit: "Zebra! Kudu! Giraffe! Perlhuhn! Löwe! Wachtel! Vierbeiniges Dingsbums!"(S.310) In geschickten Konversationen der Charaktere untereinander greift der Autor zwar immer erklärend ein, was auch dem Leser hilft den Überblick zu behalten, aber ohne das Wissen aus den anderen beiden Büchern, würde ich nicht empfehlen quer einzusteigen. Urteil: "Wiwissewohe! Wiwisswohi! Wodu! Wagwi! Nizudenke!" Pröbchen:

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  • Enttäuschender dritter Band der Reihe

    Auf der Suche nach dem Auge von Naga

    Originaldibbler

    07. October 2014 um 21:42

    Nach "Der kuriose Fall des Spring Heeled Jack" und "Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes" präsentiert Hodder mit "Auf der Suche nach dem Auge von Naga" den dritten Fall mit dem ungleichen Detektiv-Duo Burton und Swinburne. Aber Vorsicht! Es handelt sich nicht einfach nur um einen neuen Fall, vielmehr stellt man schnell fest, dass die drei Fälle mit einander verknüpft sind und eine Art Trilogie bilden. (Ich schreibe "eine Art" da es weitere Bände gibt.) Von daher enthält der folgende Text einige Spoiler im Hinblick auf die ersten Bände. Durch die Zeitreisen, die im ersten Band geschildert wurden, hat sich das viktorianische Zeitalter in eine überdrehte steampunkige Version verändert. Dies äußert sich nicht nur in verschiedenen dampf- und uhrwerkgetriebenen Vehikeln und Maschinen, sondern auch in einigen sehr abgefahrenen Auswüchsen der Gentechnik (z.B. beleidigende Botensittiche). Im zweiten Band hat sich dann herausgestellt, dass alle seltsamen Entwicklungen im Endeffekt auf drei schwarze Diamanten zurückgehen. Die Steine, die unter anderem auch übersinnliche Fähigkeiten auslösen und verstärken können, lassen sich natürlich auch als Waffe gebrauchen. Zwei der drei Steine wurden bereits gefunden, vom dritten ist der ungefähre Aufenthaltsort bekannt. Am Vorabend des ersten Weltkrieg bricht Richard Francis Burton, der Agent seiner Majestät, mit seinem "Sidekick" Algernon Swinburne und einigen anderen Gefähren nun nach Afrika auf, um den dritten Stein zu bergen und somit England einen entscheidenen Vorteil gegenüber Preußen zu sichern. Wie schon im ersten Band schickt Hodder seine Protagonisten auf einen wilden Ritt. Der erste der drei Abschnitte kann dabei locker mit den ersten beiden Bänden mithalten. Im Mittelteil wird es dann aber leider recht belanglos. Die Reise durch Afrika ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen die (fast) alle nicht zum Fortgang der Geschichte beitragen. Am Ende fängt Hodder sich dann wieder ein wenig. Trotzdem empfand ich den Schluß als enttäuschend.  Wer die ersten beiden Bände mochte, kein Problem damit hat, wenn Genregrenzen gesprengt werden und wissen möchte, wie die Geschichte endet/weiter geht, sollte auch diesen dritten Band lesen. Für sich genommen überzeugt diese Buch aber leider nicht.

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  • Steampunk im Herzen Afrikas

    Auf der Suche nach dem Auge von Naga

    Slev

    30. April 2014 um 08:55

    Die Einleitung lässt den Protagonisten Sir Richard Burton genauso ratlos zurück wie den Leser: Alleine und ohne Erinnerungen befindet sich der Engländer mitten im Konflikt zwischen dem Großdeutschen Reich und dem Britischen Empire. Dadurch wird der Leser, zusammen mit dem Protagonisten, in die Begebenheiten der Situation eingeführt und kann sich einen Überblick verschaffen: Der Konflikt wird mit biologischen Waffen auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. Dabei ist der biologische Aspekt der Kriegsmaschinen durchaus wörtlich zu verstehen: Gekämpft wird mit botanischen und zoologischen Waffen, Pflanzen und Tiere werden zu Kriegswerkzwecken hochgezüchtet, teilweise von menschlicher Hand gesteuert. Das darwinistische Prinzip wird auf das Schlachtfeld übertragen. Kaum hat man sich eingelesen in die Situation, vollführt der Autor ein szenischen Wechsel: Nicht nur der Handlungsort wird verlagert, auch der Zeitpunkt der Handlung wird zurückgesetzt. Hier merkt man als Leser zum ersten Mal, dass dies kein gewöhnlicher Fantasy- oder Abenteuerroman ist: „Auf der Suche nach dem Auge von Naga“ kann durchaus dem Steampunk-Genre zugeordnet werden, und sieht sich selbst zudem in der Tradition von Jules Verne. So setzt sich auch der Roman fort: Sir Richard Burton soll im Auftrag seiner Majestät den Ursprung des Nils finden. Dies ist jedoch nur ein Vorwand, das eigentliche Ziel ist das namensgebende Auge von Naga. Bei einem Treffen kurz vor der Abreise nach Afrika, wird eine Erklärung für die enthaltenen Steampunk-Elemente geliefert: Eine missglückte Zeitreise verursachte eine Abspaltung der Zeitlinie, wodurch eine parallele Realität erzeugt wurde. Hierbei werden dem Leser die Naga und die Eigenart des Auges nähergebracht: Das Auge von Naga ist eines von drei Teilen eines Meteoriten, welcher vor Jahrhunderten auf der Erde einschlug. Die Naga waren Echsenwesen, welche damals die Erde bevölkerten. Sie nutzten die magischen Fähigkeiten des Auges, einem schwarzen Diamanten, um ein Kollektivbewusstsein und telepathische Fähigkeiten zu entwickeln. Burton soll diesen Diamanten für das Britische Empire sichern und somit den britischen Hellsehern einen Vorteil gegenüber ihren preußischen Gegenspielern ermöglichen. Nachdem Sir Richard Burton die Queste dargelegt hat, ereignet sich der erste Anschlag auf das Leben von Sir Richard Burton, die dem Zweck dienen seine geplante Afrika Expedition zu sabotieren. Die im Prolog angedeutete Zeitreise des Protagnisten wird erneut fortgesetzt und wird bis zum Schluss des Buches im steten Wechsel dargestellt. Nach einem erneuten Anschlag, welcher den Absturz des Luftschiffes zur Folge hat, trägt die Expedition nach Afrika starke Jules Vernsche Züge und erinnert an den Wettlauf des Phileas Fogg. Die Darstellung der Expedition wird immer wieder durch Einschübe unterbrochen, welche die Ereignisse der dystopischen Zukunft ergründen. Mit voranschreiten der Expedition erringt Burton stetig sein Erinnerungsvermögen, wodurch das Geheimnis um seine Zeitreise allmählich gelüftet wird und alle Handlungsstränge zusammenlaufen. Der Schreibstil des Autors versteht, den Leser zu fesseln. Einzig eine Tatsache erschwert den Einstieg: „Auf der Suche nach dem Auge von Naga“ ist der dritte Teil einer Erzählreihe. Dieses ist besonders zu Beginn der Geschichte deutlich zu spüren: Charaktere und Namen werden ohne viele Erklärungen eingeführt, wodurch man schnell die Übersicht verliert. Erst mit der Ankunft in Afrika stellt sich eine Vertrautheit mit der Thematik ein. Dennoch zieht sich dieser Missstand durch das gesamte Buch, immer wieder wird auf Ereignisse aus den ersten beiden Bänden angespielt. Zwar kann man auch ohne dieses Hintergrundwissen der Geschichte folgen und sie genießen, dennoch empfehle ich mit dem ersten Band zu beginnen, da dadurch die gelungenen Charaktere sich voll entfalten können.

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