Mark Hodkinson Believe in the Sign

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Believe in the Sign“ von Mark Hodkinson

Believe in the Sign spielt in einer verlassenen Ecke nördlich von Manchester. Es sind die Erinnerungen eines Jungen, der halbwegs glücklich und normal hätte aufwachsen können, wenn er nicht einer perversen Leidenschaft erlegen wäre: der Hingabe an den örtlichen Fußballclub AFC Rochdale, der seit 35 Jahren in der vierten englischen Liga dümpelt. Schlaglichtartig wird das Aufwachsen in den 1970er- und 1980er-Jahren beleuchtet: Jugendliche stürzen auf Partys ab und suchen Orientierung in Kirchengruppen, Elton John erscheint, Fabriken schließen und seelenlose Supermärkte eröffnen, Schulabgänger hängen rum, während ihre arbeitslosen Mütter Tupperwarenpartys feiern. Und der AFC Rochdale verliert auch das nächste Spiel ohne Gegenwehr … Believe in the Sign war eines der Sportbücher des Jahres der Times und des Guardian. Mark Hodkinson lebt als Musik- und Sportjournalist sowie Buchautor in West Yorkshire. Er schrieb über zehn Jahre für die Times und den Observer. Er hat mehrere Fußballbücher und Band-Biografien (u. a. zu Marianne Faithfull, Simply Red und Queen) verfasst.

Auf keinen Fall besser als Hornby - und leider auch nicht so unterhaltsam wie erwartet...

— Zwillingsmama2015
Zwillingsmama2015

Zu schnelle Szenenwechsel

— testmaus
testmaus

Stöbern in Romane

Denunziation

Sehen eindringliche Kurzgeschichten über das Leben in Nordkorea. Für mich als Europäerin kaum vorstellbar, so zu leben. Sehr empfehlenswert!

Anne42

Die Tänzerin von Paris

Ein steter Bilder- und Gefühlsrausch!

Monika58097

Underground Railroad

Eine fesselnde Geschichte, welche die Railroad leider nur fiktiv beschreibt. Wer historischen Background erwartet, ist vielleicht enttäuscht

jewi

Sonntags in Trondheim

Ein ungewöhnliches Buch, der Schreibstil, die Familie, einfach alles ist seltsam, interessant, faszienierend und einfach ungewöhnlich.

Lesezeichenfee

Heimkehren

Sklaverei, Identität, Heimat und Rassismus verpackt in einen großartigen Familienroman

krimielse

Kukolka

Ergreifend und mit einer sympathischen Hauptfigur!

Daniel_Allertseder

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Über Fußball, Regen und das Schreiben

    Believe in the Sign
    MissCelluloid

    MissCelluloid

    06. February 2017 um 00:24

    In Believe in the sign gibt uns Mark Hodkinson Einblicke in seine Kindheit und Jugend In Rochdale in England. Er beschreibt seine Kindheit sicher nicht in den leuchtendsten Farben und auch nicht wie ein Nick Hornby. Hodkinson ist ehrlicher. Auf den ersten Blick mag das geschilderte vielleicht trostlos wirken, man hat das Bild von einem verregneten, vernebelten Rochdale vor Augen. Doch in dem vermeintlich trüben, grauen Alltag gibt es viele Lichtblicke über die der Autor schreibt. Er schildert sein Heranwachsen ohne es übermäßig auszuschmücken. Häufig sind es eher triste Bilder, die er einem aufzeigt, allerdings hat man nicht das Gefühl, dass er seine Kindheit und Jugend als ebenso empfand. Sicher war nicht alles einfach… Doch es gab immer eine Konstante in dieser Zeit… Seine Verbundenheit mit dem AFC Rochdale. Fußball und vor allem dieser Verein machten einen Großteil seiner Kindheit aus. Immer wieder kämpft der AFC Rochdale mit dem Abstieg, das wechselt sich ab mit einigen erfolgreichen Spielen. Wer immer mit dabei ist und um seinen Verein bangt, ist Hodkinson. Er zittert und fiebert mit, ärgert und freut sich. Der Fußball ist auch etwas, das er mit seinem Vater teilt und was die beiden verbindet. Letztendlich bringt ihn seine Leidenschaft für Fußball seiner eigenen Berufung näher. Er fängt an über Fußball zu schreiben und beginnt somit seine Karriere als Journalist. In Believe in the sign steckt vieles, nicht nur Hodkinsons Liebe zum Fußball. Vielleicht hätte mich das Buch noch ein wenig mehr gefangen genommen, wenn ich selbst euphorischer wäre, was Fußball angeht. Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil es ein interessanter Einblick in das Leben und die Anfänge von Mark Hodkinson ist.

    Mehr
  • Kann nicht mit Hornby mithalten...

    Believe in the Sign
    Zwillingsmama2015

    Zwillingsmama2015

    03. October 2016 um 16:29

    Der Verlag hat damit geworden, dass der Autor Mark Hodkinson besser schreibt als Hornby - das würde ich jetzt nicht sagen wollen. Ich muss ehrlich sein, auch wenn es mich immer traurig macht, wenn ein Buch mich mit seiner Magie und seiner Geschichte nicht berühren kann und ausfüllen - aber das ist bei "Believe in the sign - Eine Fußballjugend in Nordengland" leider so. Es lag nicht am Schreibstil von Mark Hodkinson, denn der ist gar nicht mal schlecht - aber ich bin mit dem Inhalt leider nicht so warm geworden, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Buch ist eine Mischung aus vielem. Es ist ein Teil Autobiographie, Sozialstudie, ein Erlebnisbericht aus den 80er Jahren eines englischen Arbeiterviertels und natürlich auch ein Fußballbuch. Ziemlich viel auf einmal wenn man mich fragt. Ich denke, dass "Believe in the sign" eher ein Buch für kickende Leser, als für Vielleser ohne tieferen Bezug zum Fußball ist - leider nur zwei Sternchen von mir.

    Mehr
    • 2
  • Eine rauere und vielleicht auch ehrlichere Version von Feverpitch - aber ohne Magie!

    Believe in the Sign
    mehe

    mehe

    25. September 2016 um 18:20

    Eines vorab, dieses Buch hat harte Konkurrenz, es steht im Schatten des großen Klassikers des Genres, Feverpitch von Nick Hornby.Leider kann es in meinen Augen diesem nicht das Wasser reichen.Während man mit einer Ode an die Leidenschaft zu diesem Sport und an den unterklassigen (fast) Amateurfußball rechnet bekommt man leider vielmehr ein sachliches Gesellschaftsporträt einer maroden Kleinstadt. Der Fußball und seine besondere Anziehungskraft kommen mir leider zu kurz. Vielmehr werden immer wieder Geschichten aus dem Leben des Autors eingestreut, die mir oft etwas deplatziert vorkommen.Es wird von einer tristen und sicher schweren Kindheit in einem sozialen Brennpunkt erzählt, entsprechend hart geht es zu - auch sprachlich.Der Fußball war da ein gelegener Rettungsanker. Allerdings blieb dem Leser die Magie an der Geschichte, die Leidenschaft für den Sport, das glänzen in den Augen des kleinen Jungens weitestgehend verborgen. Sachlich, wie wohl für einen Sportjournalisten üblich, wird ein bisschen Vereins- , Zeit- und persönliche Geschichte erzählt nur eben ohne Herzblut.Es mag ein ehrliches Buch sein, doch mir ist die verklärte, den Fußball glorifizierende Sicht aus Feverpitch einfach wesentlich lieber.Deshalb hatte dieses Buch einen sehr schweren Stand bei mir und konnte mich letztendlich nicht entflammen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Believe in the Sign" von Mark Hodkinson

    Believe in the Sign
    Arete_Verlag

    Arete_Verlag

    Mark Hodkinson ist in England eine "große Nummer" als Musik- und Sportjournalist. Nun ist sein Buch "Believe in the Sign" - von Times und Guardian zu einem der Sportbücher des Jahres ernannt - im Arete Verlag erstmals auf Deutsch erschienen. Wie schon Nick Hornby in "Fever Pitch" beschreibt Hodkinson darin seine Jugend in Rochdale, einer Kleinstadt nördlich von Manchester, aus Sicht eines Fußball-Fans, den eine verhängnisvolle Liebe mit dem örtlichen Fußballverein AFC Rochdale verbindet:"Damals scherten sich die Eltern noch nicht viel um so etwas Verrücktes wie Quality Time mit ihren Kindern. Sie lebten einfach ihr Leben (was auch immer das hieß) und man war sich selbst überlassen. Man konnte auf der Straße Fußball spielen. Oder flach auf einem Holzbalken liegen, der durch eine Unterführung auf dem Kanal trieb. Oder man konnte auf der anderen Seite des Zauns meilenweit neben der Autobahn hergehen..."Der Arete Verlag verlost 10 Exemplare von "Believe in the Sign", die gemeinsam gelesen, kommentiert und rezensiert werden sollen.Eine Bewerbung ist bis einschließlich 04.09.2016 möglich. Im Anschluss werden die die Gewinner*Innen ermittelt und die Bücher versandt.Die Gewinner*Innen verpflichten sich zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und zum Verfassen und Veröffentlichen einer Rezension innerhalb von 6 Wochen. Wer teilnehmen möchte, schreibt uns einfach einen kurzen Kommentar.Viel Spaß beim Mitmachen!

    Mehr
    • 74
  • Zu schnelle Szenenwechsel

    Believe in the Sign
    testmaus

    testmaus

    19. September 2016 um 08:36

    Als Fussballfan habe ich mich total auf dieses Buch gefreut. Leider konnte ich gar nicht genießen, dieses Buch zu lesen, da mir die Wechsel von den Orten einfach zu schnell ging und auch die ganz, ganz vielen Namen waren meiner Meinung nach einfach zu viel. Ich habe es irgendwann nur noch durch gelesen. Viel hängen geblieben ist leider nicht. Ich persönlich kann leider nicht verstehen, wieso es so hoch gelobt ist und auch mein Partner hat es sehr schnell wieder weg gelegt. 

    Mehr