Mark Janssen

 4,6 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor*in von Stopp! Das brauch ich noch!, Ich bin eine Insel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mark Janssen

Mark Janssen hat an der Kunstakademie in Maastricht studiert. Nach seinem Abschluss 1997 machte er sich als freier Illustrator in seinem Atelier in Valkenburg an der Göhl selbstständig. Die von ihm illustrierten Kinder- und Bilderbücher wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Mark Janssen

Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783737357920)

Der kleine Prinz

 (17)
Erschienen am 24.02.2021
Cover des Buches Ich bin eine Insel (ISBN: 9783737356442)

Ich bin eine Insel

 (4)
Erschienen am 24.07.2019
Cover des Buches Stopp! Das brauch ich noch! (ISBN: 9783737358422)

Stopp! Das brauch ich noch!

 (4)
Erschienen am 29.09.2021
Cover des Buches Mozart, ein Wunderkind auf Reisen (ISBN: 9783570131107)

Mozart, ein Wunderkind auf Reisen

 (2)
Erschienen am 09.01.2006
Cover des Buches Nichts passiert (ISBN: 9783737355230)

Nichts passiert

 (2)
Erschienen am 24.08.2017
Cover des Buches Ich will einen Löwen (ISBN: 9783737355827)

Ich will einen Löwen

 (2)
Erschienen am 27.06.2018
Cover des Buches Dinos gibt's doch nicht (ISBN: 9783737356114)

Dinos gibt's doch nicht

 (2)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Die Superstürmer - Anpfiff zum Derby (ISBN: 9783845814735)

Die Superstürmer - Anpfiff zum Derby

 (0)
Erschienen am 14.04.2016

Neue Rezensionen zu Mark Janssen

Cover des Buches Stopp! Das brauch ich noch! (ISBN: 9783737358422)
M

Rezension zu "Stopp! Das brauch ich noch!" von Mark Janssen

Stopp! Das Brauch ich noch
Mitherzundbauchvor einem Jahr

Worum geht es?

Sita und Alina misten aus. Da kommt so einiges zusammen. Sie laden alles auf einen Wagen und machen sich auf den Weg zum Schrottplatz. Unterwegs begegnet ihnen ein Monster nach dem anderen, eines furchteinflössender als das nächste (zumindest auf den ersten Blick). Sie halten die beiden Mädchen auf und behaupten, den Müll noch zu brauchen. So wird aus einem kaputten Fahrrad eine Brille oder aus einem Ofen ein wohlklingendes Saxophon. So ist am Ende nichts mehr von dem Müll übrig, und auch die Monsterangst ist verflogen.


Meine Meinung:

Spätestens seit „ich bin eine Insel“ bin ich Fan der farbenfrohen und intensiven Illustrationen von Mark Janssen. So sind auch in diesem Buch die Bilder sehr gelungen. Jede Seite erstrahlt in einer anderen Farbe und lässt uns staunen. Sie Botschaft des Buchs, nämlich, dass man Vieles noch verwenden kann, anstatt es wegzuwerfen, erreicht mich als Erwachsene sofort. Meiner Tochter musste ich das aber erst erklären. Für sie stehen die zum Teil für sie sehr gruseligen Monster im Vordergrund, die sich dann aber alle als völlig harmlos erweisen. Sehr sensible Kinder könnten sie dennoch arg erschrecken. Die beiden Mädchen begegnen den Monstern meist völlig neutral. Nur manchmal schrecken sie zurück. Lustig wird es dann aber doch auch bei dem jeweiligen Verwendungszweck des vermeintlichen „Mülls“. 


Fazit: Schöne Botschaft „Upcycling“ verpackt in eine sehr fantasievolle Geschichte mit tollen Illustrationen. Allerdings nichts für schwache Nerven in Bezug auf Monster.

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Cover des Buches Stopp! Das brauch ich noch! (ISBN: 9783737358422)
Corra_ClaflinCruzs avatar

Rezension zu "Stopp! Das brauch ich noch!" von Mark Janssen

Es entscheidet allein die Perspektive wie wir was sehen!
Corra_ClaflinCruzvor einem Jahr

Die Botschaft dieser Geschichte von mark Jansen ist eindeutig, ob etwas noch nützlich ist hängt ganz von der Betrachtungsperspektive ab! Und zeigen will er uns auch, dass ein Monster nicht gleich monströs oder böse sein muss! 

Die zwei Hauptcharaktere ziehen auf den Schrottplatz und finden da einige nützliche Dinge die sie zu Hause gebrauchen können, doch da sind noch ein paar andere Wesen die ein Auge auf diesen "Müll" haben. Die Monster, denen sie nach und nach begegnen, erscheinen diese Dinge als sehr nützlich und so teilen die beiden ihre Fundsachen bis sie nichts mehr haben und es so scheint als würde eines der Monster sie essen wollen... aber ... es geht gut aus denn auch dieses Monster hat nichts böses im Sinn.

Ich kann mir gut vorstellen, dass durch diese Geschichte Monster für Kinder weniger wie böse Wesen scheinen und dass auch sie verstehen dass man die Monster die ja gar keine sind erst einmal kennenlernen muss bevor man über sie Urteilt.

Leider muss ich noch dazu sagen dass mir das Buch als recht unhandlich erscheint und es beim Anschauen wirklich viel Platz einnimmt! Zudem habe ich die Vermutung, dass einige KInder  die MOnster trotz der netten Botschaft einfach gruselig finden würden, da sie recht schemenhaft angedeutet sind.


Kommentare: 1
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Cover des Buches Stopp! Das brauch ich noch! (ISBN: 9783737358422)
Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Stopp! Das brauch ich noch!" von Mark Janssen

Eine monstermäßig abenteuerliche, sehr verrückte Geschichte, in der der Schein oft trügt mit überraschenden Wendungen und viel Upcycling
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Ich kenne das überaus liebenswerte Bilderbuch schon sehr lange (seit 2019). Wer Interesse am Entstehungsprozess und einem etwas anderen Blicken auf die Bilder haben möchte, dem empfehle ich einmal auf Mark Janssens Profil auf Instagram zu gehen. Dort gibt es in den Highlights einiges zum entdecken, genauso wie in all seinen Büchern, die der Niederländer mit viel Fantasie zum Leben erweckt. Er ist einer der Geschichtenerzähler, dessen Bildsprache so intensiv ist, das es eigentlich keines Textes bedarf und dennoch ist es dann der kurze knappe Text, oft sogar nur ein paar wenige Worte, die aus einer an sich schon tollen Bildergeschichten eine Geschichte mit Wow-Effekt oder Wow-Erlebnis machen und uns immerfort schmunzeln lassen.

Die Handlung ist schnell erzählt. Zwei Mädchen packen ihren kleinen Handkarren bis obenhin voll mit Metall-Schrott, den sie wegbringen möchten. Alte Töpfe, Sägen, Zahnräder sogar ein Ofen und ein Fahrrad sind dabei. Es ist schon ein Abenteuer für sich zu beobachten wie die beiden sich mit dem vollbeladenen Wagen auf den Weg machen doch es wird noch viel spannender und vor allem lustiger denn auf ihrem Weg werden sie nach und nach von furchterregenden Monstern angehalten. Der Atem stockt einem bei den schaurigen Gesellen und die Angst der Mädchen ist deutlich zu spüren. Jedes Mal denkt nicht nur der Leser sondern auch die beiden kleinen Mädchen: Was wollen die Monster?" Doch die Anspannung löst sich schnell, denn die Monster sind schnell mit etwas Schrott zu besänftigen. Denn jedes der unheimlichen Wesen möchte etwas von dem Schrott haben und sieht in den alten Dingen etwas ganz anderes als die Kinder. Da wird aus alten Kochutensilien eine Kette oder aus einem Fahrrad eine Brille. Jedes Mal ist den Mädchen sichtlich unwohl bei der Begegnung mit einem der Monster, sie sehen ja auch wirklich nicht so freundlich aus, einer speit sogar Feuer, doch mit den Schätzen, die sie ergattern werden sie zu zahmen, freundlich drein blickenden Wesen. 

Irgendwann jedoch ist der Wagen leer und wieder steht ein Monster vor ihnen. Ob das gut geht? Ob die Kinder jetzt in Gefahr sind? Schließlich ist mit Monstern nicht unbedingt zu Spaßen.

Ihr werdet es erleben wenn ihr in dieses wirklich fantasievolle, amüsante Bilderbuch eintaucht und vom Künstler in seine besondere Bilderwelt förmlich hineingezogen werdet.

Schreckmomente treffen auf Schmunzelmomente und dazu gibt es eine Fantasiewelt in der es so unglaublich viel zu entdecken gibt, das ihr auch nach wiederholtem Male noch nicht alles gesehen haben werdet auch wenn das Auge immer dabei ist nach Neuem zu suchen.

Wundervolle aquarellierte Zeichnungen in Kombination mit feinen grafischen Linien verführen den Leser immer tiefer und tiefer hineinzuschauen, in eine Welt voller Farbigkeit und überraschender Wendungen.

Upcycling einmal anders- oder doch eine Monstergeschichte?


Auf jeden Fall regt die Geschichte an einmal mehr über unseren Müll und die Wiederverwendbarkeit nachzudenken. Doch dieser Aspekt sollte hier erst einmal nicht im Vordergrund stehen, sondern vielmehr das Leseerlebnis an sich, dass mit seinen unvorhersehbaren Wendungen und gigantisch fantasievollen Illustrationen einfach zu schön ist, um daraus gleich Ansatzpunkte für die pädagogische Arbeit zu definieren.

Nach dem Leseabenteuer ist immer noch genügend Zeit über das Thema Upcycling, Müll und Wiederverwertbarkeit zu sprechen.

Oder haben die Kinder vielleicht eigene Ideen für eine Bildgestaltung mit überraschender Wende?

Eines der Monster nutzt den alten Ofen mit dem langen Ofenrohr als Musikinstrument und wenn wir genau hinschauen, mit unserer ganz eigenen Fantasie, dann erkennen wir die Form eines Saxophons.

Vielleicht haben die Kinder so etwas ähnliches auch schon einmal entdeckt. Ein Stock der aussah wie....., oder ein Stein, ein Blatt, eine zerknüllte Verpackung. Es gibt viel zu entdecken wenn wir die Welt einmal mit anderen Augen sehen.

So ist dieses Bilderbuch Lesespaß und Inspiration zugleich aber zu aller erst MONSTERMÄßIG SCHÖÖÖÖN!

Wie ich eingangs erwähnte kenne ich das Buch seit 2019. Mittlerweile ist es in viele Sprachen übersetzt worden. Im Französischem heißt es "Sur la Route des Monsters!", im Spanischen " ¡Alto! ¡Monstruos!"  im Englischen und Niederländischen "Stop Monsters!" Überall bleibt das Wort Monster im Titel enthalten. Mir stellt sich die Frage, wieso ausgerechnet in der deutschen Version überhaupt nicht auf das Monster eingegangen wurde. Wieso ist der Titel "Stop Monsters!" nicht einfach beibehalten worden? Nicht nur ich sondern vor allem die Kinder finden es schade, denn in erster Linie ist es nun mal ein lustiges Monsterbuch. Ich habe mit Kindern der 3. und 4. Klasse einer Grundschule über das Buch gesprochen, das wir sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch gelesen haben. Ihnen ist das sofort aufgefallen. Mehr noch sie haben eindeutig zu verstehen gegeben, das der deutsche Titel sie nicht anspricht. Hätten sie es in der Buchhandlung entdeckt wären sie wegen der Illustration neugierig geworden. Hätten sie nur nach dem Cover aussuchen müssen hätten sie zur englischen Version gegriffen weil das Wort Monster noch einmal mehr den Anreiz gibt die Geschichte entdecken zu wollen.

Der Inhalt ist der gleiche, die Geschichte selbst wurde von Eva Schweikart wunderbar übersetzt, nur die kleine Kritik am Titel, die bleibt.

Vielleicht sollte ich beim Verlag einmal nachfragen wieso es dazu kam. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

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