Mark Jischinski Iren ist menschlich

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Inhaltsangabe zu „Iren ist menschlich“ von Mark Jischinski

Irland ist ein Sehnsuchtsort vieler Reisender, die das raue Klima des Landes lieben und die Herzlichkeit der Menschen. Es soll dort 40 Schattierungen von Grün geben, eine Menge Bier und Whiskey, vor allem aber auch Natur, Ruhe und Zeit. Nicht selten ist das Reisen nach Irland ein inneres Ankommen. Im Tagebuch 'Iren ist menschlich' geht es um eine Zeit in Dingle, Tralee und Killarney. Um die Fahrt auf dem Ring of Kerry und die Wanderungen durch urwüchsige Natur, Torffelder und Elfenwälder. Es geht vor allem aber um Einsichten und Ansichten, um das Leben und wie es uns verändert. Wie wir uns verändern, was wir vom Leben erwarten dürfen und wie es um die Glücks- und Schatzsuche unter dem Regenbogen bestellt ist. Ein irisches Tagebuch – subjektiv, nachdenklich und sehr persönlich.

Anders als erwartet. Ich hätte mir mehr Ausführungen über Land und Leute und weniger Tipps zum Essengehen gewünscht...

— seschat
seschat

Etwas von Irland, viel vom Autor - Betrachtungen während eines Irlandurlaubs.

— Ormeniel
Ormeniel
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  • Leserunde zu "Iren ist menschlich" von Mark Jischinski

    Iren ist menschlich
    mark_jischinski

    mark_jischinski

    Ich eröffne hiermit die Leserunde für mein Buch "Iren ist menschlich". Damit mögliche Leser wissen, worauf sie sich einlassen, folgt hier eine Mailanfrage eines Buchhändlers: "Das Buch 'Ironisch' war in Ordnung, manche Geschichten gefielen mir sehr gut, manche nicht so sehr. Spatzenmuse hat mir noch etwas besser gefallen, der Dialog hatte etwas spritziges und war dabei alles andere als banal (ganz anders als meine etwas platten Erkenntnisse, die ich gerade von mir gebe und die auch alles andere als eloquent sind) und der 'Überraschungseffekt' am Ende war ebenfalls gelungen. Ganz anders als 'Iren ist menschlich' kann ich als Buchhändler ein geistiges Etikett dran kleben und mir den passenden Kunden (Rubrik) vorstellen, in das passende Regal räumen und der Dinge harren. Was mache ich jedoch nur mit 'Iren ist menschlich'?!?   Es passt nicht in die üblichen Schubladen! Unverschämtheit! Nicht Reisebericht, nicht Ratgeber, nicht Humor, nicht Erfahrungsbericht, nicht Philosophie erst recht kein Roman. Trotzdem ist ein wenig von alledem und auch noch etwas mehr in diesem dünnen Bändchen vereint. Ich würde gern ganz viele Kunden mit diesem Buch beglücken. Wie oft findet man ein Buch, bei dem man jeden zweiten Satz mit wissenden, resignierten oder rein affirmativen Nicken begleitet? Bedarf es aber dazu nicht einer gewissen Geisteshaltung dem Leben gegenüber, die in Deutschalnd eher schwer zu finden ist? Eigener Erfahrungswerte die eine Identifikation mit dem Text / Autor hervorrufen? Da frage ich doch glatt mal den Autor: Für wen ist dieses Buch geeignet" Neurigierig geworden? Dann starte ich mal die Leserunde.  

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    Jashrin

    Jashrin

    22. December 2015 um 16:31
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    Ormeniel schreibt Aber warum Spitzen gegen Touristen, wo der Autor doch selbst nichts anderes tut, als diese?

    Gute Frage.

  • Wenig Irland - viele abschweifende Überlegungen

    Iren ist menschlich
    Jashrin

    Jashrin

    22. December 2015 um 15:55

    „Mein irisches Tagebuch“ – so lautet der Untertitel von Mark Jischinksis neuem Buch. Der Autor bereist von Dingle ausgehend einige mehr oder weniger bekannte Sehenswürdigkeiten und erzählt in kurzen Kapiteln von seinem Aufenthalt auf der grünen Insel. Viel Raum nehmen allerdings auch seine weitschweifenden Gedankengänge ein, die bei weitem nichts oder nur sehr wenig mit Irland zu tun haben. Ich mag Irland sehr und denke sehr gerne an meine Besuche dort zurück. Daher habe ich auf Grund des Titels, des Untertitels und der Aufmachung des Covers ein Buch erwartet, dass zwar in keine Schublade passt, aber dennoch Irland, seine Menschen und Kultur im Fokus hat und mich einiges wiedererkennen lässt. Zwar geht der Autor auf die ein oder andere Begegnung ein und beschreibt auch ein wenig die Umgebung, doch meist schweifen seine Gedanken ab. Sie drehen sich um die zunehmend digitalere Welt – er selbst versteht sich als analoger Kelte -, um die passende oder unpassende Kleidung und darüber, dass er zu viel auf die Waage bringt, sich aber nicht aufraffen kann etwas dagegen zu tun, zumal ständig solche Verlockungen wie Scones lauern. In einigen Punkten kann ich den teils philosophischen Betrachtungen des Autors zustimmen. Auch, dass man neben Smartphone, Facebook und Ähnlichem doch wieder mal einfach nur den Augenblick, die Natur und das Schöne rings herum genießen sollte. In anderen Punkten war ich völlig anderer Meinung oder leider einfach nur ratlos. In Kapitel acht erzählt der Autor, dass ihn die Freundin seiner Tochter gefragt habe, was ein Schriftsteller eigentlich den ganzen Tag über macht. Am Ende seiner Erklärung fällt dann der Satz: „Ich habe nicht unbedingt eine neue Leserin meiner Bücher dazugewonnen.“ (Seite 99, 1. Auflage April 2015) Leider muss ich sagen, dass das auch auf mich zutrifft. Mein Fazit: Es gab durchaus ein paar Lichtblicke, die mich schmunzeln ließen, aber insgesamt konnte mich das Buch einfach nicht überzeugen.    

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  • Iren ist menschlich

    Iren ist menschlich
    Siko71

    Siko71

    21. December 2015 um 17:05

    Der Titel und der Klappentext halten was versprochen wurde.
    Es geht in diesem Buch um ein Tagebuch einer Irlandreise, wo der Protagonis tief in sich geht und viel Pesönliches erzählt.
    Die irische Landschaft regt zum Nachdenken, wandern, essen und trinken an, wie uns im Buch erzählt wird.
    Es sind auch einlne politisch aktuelle Zeilen niedergeschrieben.
    Alles in allem gebe ich 3 Sterne.

  • Das soll Irland sein?

    Iren ist menschlich
    seschat

    seschat

    16. December 2015 um 10:30

    INHALTAutor Mark Jischinski reist nach Irland und hält seine Erlebnisse tagebuchartig fest. Wird er das "echte" Irland finden? MEINUNG Mit großen Enthusiasmus habe ich die Lektüre dieses Buchs begonnen, weil ich davon träume, einmal nach Irland zu reisen. Im Vorhinein hatte ich auf ein Buch spekuliert, das einen unverstellten Blick auf Land und Leute wirft. Doch wurde ich schon bald eines Besseren belehrt. Der Autor Jischinki schreibt subjektiv und sehr persönlich, so dass manch interessante Komponente auf der Strecke bleibt. Gerade die etwas dürftig ausgefallenen Beschreibungen über die irischen Sagengestalten, haben mich enttäuscht. Im Großen und Ganzen ist das Buch eine Art Reisebericht eines Manns mittleren Alters, der mehr mit sich, dem irischen kalorienreichen Essen und seiner Inaktivität zu kämpfen hat und daher über nur wenig Zeit verfügt, um sich über Irland Gedanken zu machen. Wenn Jischinki sich Gedanken macht, dann eher über lebensphilosophische Fragen. Hierbei hat mir gefallen, dass er es als "analoger Kelte" versteht, den Augenblick und die Schönheit des Landes ohne Smartphone, Facebook etc. zu genießen. Dieses kindliche Staunen finde ich bewundernswert und ist in heutiger Zeit leider immer seltener geworden. Nichtsdestotrotz haben mir der rote Faden und eingehende Landesbeschreibungen gefehlt. Sieht man einmal von den ausführlichen Ausführungen zur irischen Ess- und Trinkkultur ab, so bleibt doch abgesehen von den beschriebenen Pub-Besuchen und verregneten Wanderungen wenig übrig. FAZIT Ich hatte mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt, das nicht so recht in ein einziges Genre passen will. Aber wie der Titel schon sagt: "Ir(r)en ist menschlich".

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  • Iren ist menschlich

    Iren ist menschlich
    Ormeniel

    Ormeniel

    Das Buch enthält Betrachtungen des Autors während eines Irlandurlaubs in Dingle. Ich hatte mich eigentlich auf etwas mehr irisches gefreut. Leider war es mir noch nie vergönnt, dort zu sein und so kann ich Vieles nur hinnehmen und sehne mich danach, wenigstens ein mal ein paar Bilder dieser wunderschönen Landschaft zu sehen. Was sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht sind die Probleme des Autors mit seinem gefühlten Übergewicht. Immer wieder schlagen die kulinarischen Versuchungen der Insel zu, sei es in Form von Scones, Eiscreme oder reichlich Alkohol. Danach wird regelmäßig bejammert, dass man sich wieder nicht aufraffen konnte Sport zu treiben und der Bauchumfang wächst. Diese Unzufriedenheit mit sich selbst wird dann fleißig auf übergewichtige Touristen projiziert. Das gehört eigentlich alles nicht in eine Rezension. Ich weiß. Aber es bestimmte meinen Eindruck beim Lesen doch leider sehr. Wer Betrachtungen über das Leben, das Universum und den ganzen Rest sucht, wird sicherlich fündig. Der eigenwillige Standpunkt des Autors stellt vieles in Frage, was meist als selbstverständlich hingenommen wird. Gut so! Wanderungen an entlegene Orte mag ich und der allgegenwärtige Regen ist wohl ein ganz besonderer Freund der Iren. Sollte man einen Ratgeber benötigen wo es das beste Essen der Insel, auch abseits touristischer Pfade, gibt, ist man ebenfalls gut bedient. Wer Stoff zum Nachdenken sucht ist bei dem Buch bestens aufgehoben, ebenso wie jeder, der mehr über den Autor und sein Leben als Schriftsteller erfahren möchte, oder angehende Irlandurlauber, die wissen möchten wo man gut mit Einheimischen in Kontakt kommen kann.

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