Mark L. Strauss Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.

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Inhaltsangabe zu „Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.“ von Mark L. Strauss

Sehr verständlich geschriebenes und gut fundiertes Buch über Jesus und seine wahre Botschaft

— orfe1975
orfe1975

Ein Buch, indem ohne Scheu auch kritische Bibelstellen unter die Lupe genommen werden

— Curin
Curin

Ein interessantes, informatives Buch das ich Jedem ans Herz lege der sich, egal aus welchem Grund, mit der Person Jesus beschäftigt.

— Mauela
Mauela

Anders als erwartet, aber doch sehr interessant!

— heaven4u
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  • Jesus (scheinbare) Gegensätze verstehen

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    orfe1975

    orfe1975

    18. September 2017 um 23:47

    Cover und Gestaltung: Der umgeworfene Tisch als Anspielung auf die Tempelreinigung vor einem blauen Hintergrund ist ein Eyecatcher, bei dem man sofort begreift, dass es sich hier um ein Sachbuch über die bisher weniger schönen Seiten von Jesus handelt. Das Symbol ist sehr gut gewählt und wirkt sehr ansprechend. Inhalt: Viele kennen die positiven Seiten von Jesus: er liebt alle, hilft allen und ist immer gut. Immer? Nein, nicht immer, denn häufig benimmt er sich auch schon mal daneben, wirft Tische um, beschimpft Leute etc. Oder er macht Bemerkungen, die wir eher befremdlich finden, weil wir deren Sinn nicht erkennen können und sie nicht in Einklang mit dem bekannten, gern gesehenen Jesus bringen können. Mark. L. Strauss nimmt sich in 12 Kapiteln diesen "schlechten Manieren" von Jesus an und erklärt darin gut strukturiert und anschaulich den Sinn diesen Handelns. Mein Eindruck: Seit einiger Zeit beschäftigt mich das Thema, dass man die Bibel nicht alleine durch Religionsunterricht oder Gottesdienstbesuche versteht, weil häufig einige Themen zu einseitig, zu "nett" dargestellt werden. Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Gut gefallen hat mir bereits der einleitende Teil, in dem der Autor zunächst viele widersprüchliche Aussagen und Taten Jesus aufzeigt und mit dem Gedanken schließt, dass gerade dort, wo Jesus am schwierigsten zu verstehen ist, seine Aussagen am tiefgründigsten und somit am hilfreichsten für die Praxis des eigenen Glaubens sind. Ein guter Aufhänger für den weiteren Verlauf des Buches. Passenderweise sind es exakt 12 Kapitel, in denen der Autor auf naheliegende Themen eingeht, wie bspw. "Revolutionär oder Pazifist?" "Voller Zorn oder voller Liebe?", "Höllenprediger oder sanfter Hirte?", aber auch auf für mich sehr überraschende Themen wie "Familienfeindlich oder familienfreundlich" oder "War Jesus Antisemit?". Der Sprachstil ist flüssig und sehr anschaulich, auch theologische Laien können den Ausführungen gut folgen. Stellenweise sind die Beispiele auch mit einem kleiner Prise Humor versehen, wodurch die Lektüre etwas aufgelockert wird. Dennoch sind die Erläuterungen seriös und mit guten Quellenangaben aus der Bibel und weiterführender Literatur unterlegt, so dass eine gut lesbare, aber faktisch auch gut untermauerte Darlegung des biblischen Jesus entstanden ist. Der Autor legt bei seinen Auslegungen großen Wert auf den historischen Kontext, in dem die Texte entstanden sind und schildert gut verständlich die Faktenlage zur damaligen Zeit. Auch wenn ich durch andere Bücher mittlerweile das ein oder andere wusste, hatte ich hierbei viele "Aha-Erlebnisse" und habe wieder einiges dazu gelernt. Gut gefallen hat mir auch die Aufteilung der einzelnen Kapitel. Jedes Kapitel behandelt ein separates Thema und kann gut für sich alleine gelesen werden, auch wenn zwischendurch natürlich Bezüge zu anderen Themen hergestellt werden, denn letztendlich muss man Jesus als Ganzes sehen. Innerhalb jeden Kapitels hat der Autor Argumente für und gegen die entsprechenden Theorien der Bibelauslegung aufgeführt und schließlich seine Sichtweise erörtert. Dadurch bekommt man eine gute Übersicht über alle unterschiedlichen Sichtweisen und ist entsprechend vorbereitet auf Diskussionen. An einigen Stellen sagt der Autor selbst, dass es seine, aber nicht "die" richtige Sichtweise gibt, eine solche Ehrlichkeit und Ausgewogenheit in der Argumentation habe ich bislang selten gelesen. Ein wirklich gelungenes Buch, um Jesus und die Wahrheit hinter seinen Aussagen besser zu verstehen. Fazit: Sehr verständlich geschriebenes und gut fundiertes Buch über Jesus und seine wahre Botschaft

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  • Leserunde zu "Chefvisite" von Albrecht Gralle

    Chefvisite
    Arwen10

    Arwen10

    Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Ich danke dem Brendow Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Chefvisite von Albrecht Gralle Zum Inhalt: Ist das wirklich möglich? In seinem Israelurlaub trifft der eher unscheinbare Oliver auf keinen Geringeren als … Jesus. Der Auferstandene ist in aller Heimlichkeit für eine Chefvisite zurückgekehrt, um hier nach dem Rechten zu sehen und „ein paar wichtige Dinge anzustoßen“. Dabei soll Oliver ihm helfen. Der folgt Jesus, und zusammen begeben sie sich auf eine verrückte Reise. Jesus verhält sich auch diesmal so völlig anders, als man es erwartet hätte: reißt eine Papst-Audienz an sich, stellt sich fundamentalistischen Demonstranten in den Weg oder sorgt mit Spontanheilungen beim Stadtbummel für reichlich Verwirrung. Und aus den unscheinbaren Begegnungen, die die beiden erleben, beginnen bald große Dinge zu entstehen. Jesus kommt für einen Kurzbesuch auf die Erde. Überraschend, witzig und mit viel Tiefgang. Der neue Roman von Albrecht Gralle. Leserundenstart: ca 15.September

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  • Ungewöhnliche Handlungen von Jesus besser verstehen

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    Curin

    Curin

    12. August 2017 um 19:45

    Auch Atheisten und Anhänger anderer Religionen mögen Jesus und sind begeistert davon, wie er sich um Ausgestoßene kümmert und Kranke heilt. Doch wenn man die Evangelien liest, erfährt man auch, wie er in Synagogen randaliert, einen Feigenbaum verflucht und in vielen Situationen drastisch handelt. Mark L. Strauss, Professor für Neues Testament hat sich in diesem Buch mit genau diesen oft für uns unverständlichen Handlungen Jesu beschäftigt und erklärt, wie diese gedeutet werden können.In insgesamt 12. Kapiteln geht der Autor dem manchmal rätselhaften Verhalten von Jesus nach. Er ordnet dabei immer die jeweilige Begebenheit in ihren historischen Kontext ein und erklärt anschaulich, wie man diese verstehen kann. Dabei lässt er auch Positionen von Skeptikern und auch unterschiedliche Ansichten  zu einem bestimmten Thema nicht außen vor, sondern geht auch auf diese ein. Für mich war besonders interessant, wie anders man zur Zeit Jesu dessen Handlungen empfunden hat. So erfährt man beispielsweise, wie außergewöhnlich es war, dass Jesus damals Frauen als Jüngerinnen akzeptierte und nicht wie andere Gelehrte weibliche Nachfolger ablehnte.Ich persönlich habe in diesem Buch viel Neues erfahren und zu einigen Stellen in den Evangelien das erste Mal eine plausible Deutung erhalten. Der Autor schreibt gut verständlich und belegt seine Aussagen durchweg mit Bibelstellen. Auch seine Argumentation ist durchweg für mich nachvollziehbar gewesen.Insgesamt ist ,,Messias ohne Manieren" ein Buch, indem ohne Scheu auch kritische und nicht immer eindeutige Stellen aus der Bibel unter die Lupe genommen und gut erklärt werden. Ich habe aus dieser Lektüre für mich einen großen Gewinn gezogen und empfehle das Buch daher hier gerne weiter.

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  • Leserunde zu "Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen." von Mark L. Strauss

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    Arwen10

    Arwen10

    Hinter dem provokanten Titel verbirgt sich ein interessantes Thema. Eine Neuerscheinung aus dem Herbstprogramm von Gerth Medien. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Messias ohne Manieren von Mark L. Strauss Zum Inhalt: Die meisten Menschen finden Jesus gut. Sogar die Atheisten. Sympathisch finden sie ihn. Nett. Doch Jesus war nicht nur nett. Seine Aussagen und Handlungen waren durchaus auch krass. Er verfluchte Bäume, beschimpfte Gelehrte und verwendete drastische Bilder. Einmal schmiss er wutentbrannt Händler aus dem Tempel. Ein anderes Mal schickte er Tausende Tiere in den Tod. Wie gehen wir mit diesen irritierenden Facetten um? Genauer hinsehen lohnt sich. Denn manche der wichtigsten Dinge, die wir über Jesus lernen können, finden sich in diesen scheinbar rätselhaften Vorfällen. Ein Buch, das dazu beiträgt, Jesu Botschaft und Wirken besser zu verstehen. Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817240 Infos zum Autor: Mark L. Strauss ist seit über 20 Jahren Professor für Neues Testament am "Bethel Seminary" in San Diego, Kalifornien. Er ist Autor mehrerer Bücher und schrieb Kommentare zu einigen der Evangelien. Strauss ist außerdem Mitherausgeber der "New International Version Study Bible".(c) Foto: privat Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 05. Juli 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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  • Der wahre Jesus

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    SiCollier

    SiCollier

    12. August 2017 um 16:22

    Er wusste, dass ein Kommen der Dreh- und Angelpunkt der Menschheitsgeschichte war, der Höhepunkt von Gottes Erlösungsplan. Es gab keinen Plan B. (Seite 57f)Meine MeinungJesus von Nazaret glauben viele zu kennen. Und deshalb mögen ihn auch viele, selbst wenn sie ansonsten mit „seiner“ Kirche nicht allzuviel am Hut haben. Viele mögen die Version von Jesus, die sie sich von ihm machen. Aber haben sie wirklich den ganzen Jesus im Blick oder bauen sie ihre Sympathie auf wenige Schriftstellen, die sie kennen? Denn Jesus sagte nicht nur, daß man die andere Wange hinhalten oder die Feinde lieben soll. Er (ver-)fluchte, verdammte die Obrigkeit, warf Geldwechsler unter Anwendung von Gewalt aus dem Tempel und störte damit deren Geschäft oder schickte tausend Schweine in den Tod. Wie paßt das zu dem Bild des Friedens, das sich viele Menschen von ihm machen? Paßt das überhaupt zu ihm?Es sind diese, teilweise überaus schwierig zu verstehenden Stellen im Neuen Testament, welche sich der Autor vornimmt und mit großer Sachkenntnis für die Menschen unserer Tage erklärt und interpretiert. Oft wird nämlich der Fehler gemacht, solche Vorkommnisse und Jesusworte mit und an den Maßstäben unserer Zeit zu messen, wodurch man sie nicht nur mißverstehen kann, sondern auch überhaupt nicht ahnt, welche Sprengkraft das für die Zeitgenossen Jesu hatte, wie ungeheuerlich ihnen vieles vorkommen mußte.In Zwölf Kapiteln mit Überschriften wie „Revolutionär oder Pazifist?“, „Gesetzlich oder voller Gnade?“, „Höllenprediger oder sanfter Hirte?“ oder „Gescheiterter Prophet oder siegreicher König?“ entwirft der Autor ein Bild von Jesus, das so manchen überraschen dürfte. Vor allem aber löst er scheinbare Widersprüche auf, wenn Jesus beispielsweise zum einen großen Wert auf Familie legt, andererseits sich aber von seinen Blutsverwandten lossagt bzw. es so klingt, als ob er selbiges täte. Dabei zitiert Strauss immer wieder die entsprechenden Verse im Neuen Testament, aber auch die passenden aus dem Alten Testament. Den Menschen der Zeit Jesu waren viele Stellen aus dem AT geläufig, weshalb sie Anspielungen und Zusammenhänge verstehen konnten, die wir heute schlicht eben aus Unkenntnis des AT übersehen. Es ist ein großes Verdienst des Autors, eben solche Zusammenhänge aufzuzeigen.Wichtig ist auch, daß Strauss ein eminent großes Wissen hat, dieses jedoch so darbietet, daß es auch für den „interessierten Laien“ gut und problemlos verständlich ist; er kommt ohne „Fachchinesisch“ aus. Dabei wird auch immer wieder deutlich, wie geradezu zentral eine genaue Übersetzung der Bibel ist. Denn manche Worte lassen sich verschieden übersetzen, weil sie im Original verschiedene Bedeutungen haben. Als Beispiel sei das Wort „hassen“ erwähnt, das man auch mit „weniger lieben“ übersetzen könnte, wodurch sich gleich ein ganz anderer Sinn ergibt (vgl. S. 161f). Es sind solche Feinheiten, auf die Strauss aufmerksam macht und dadurch zu tieferem - oder überhaupt erst richtigem - Verständnis verhilft.Besonders interessant für mich war das Kapitel „Höllenprediger oder sanfter Hirte?“ (Seite 123ff). Ich habe schon etliche Erklärungen zum Opfertod Jesu gelesen, muß aber zugeben, daß mich bisher keine so recht überzeugen, oder genauer, mir diesen nachvollziehbar erklären konnte. Strauss ist dies als erstem Theologen nun überzeugend gelungen, indem er darlegt, daß es sich um einen geistlichen Kampf zwischen Himmel und Hölle handelte, den Jesus ausfocht und durch seinen Tod und Auferstehung diesen Kampf gewonnen hat.Insgesamt ist dies ein Buch, das enorm viel an Informationen enthält und darob verdient, mehrfach gelesen zu werden, denn beim ersten Lesedurchgang wird man sich sicherlich nicht alles merken oder gar bemerken können, was in dem Buch steckt. Ein Buch, das ich mit großem Gewinn gelesen habe und welches gewißlich zu den besten Sachbüchern zählt, die mir je untergekommen sind. Jeder, der den wahren Jesus kennenlernen möchte, sollte zu diesem Buch greifen.Mein FazitEin sehr gut lesbares Buch, in dem anscheinend schwierige und widersprüchliche Aussagen und Handlungen Jesu verständlich und schlüssig erklärt werden. Sicherlich eines der besten Bücher zum Thema.

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  • Messias ohne Manieren

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    Lujoma

    Lujoma

    09. August 2017 um 16:53

    So ziemlich fast jeder mag Jesus. Für manche ist er ein Prophet, für andere ein guter Mensch und Sozialreformer, wieder andere halten ihn für einen Erleuchten. Wir mögen den Jesus, der Kranke heilt, Kinder liebt, den Sturm stillt und das verlorene Schaf sucht. Aber Jesus hat viel mehr getan: er beschimpft Nichtjuden und Pharisäer, verfluchte Bäume, trieb Händler aus dem Tempel, fordert auf die eigene Familie zu hassen und sich eine Hand abzuhacken... Wie gehen wir mit den irritierenden Facetten um? Wer war dieser Jesus von Nazareth? Meine Meinung: Auf das Buch "Messais ohne Manieren" bin ich zuerst durch das schlichte blaue Cover mit der weißen Überschrift und dem umgeworfenen Tisch aufmerksam geworden. Dieses Bild greift den Untertitel: „Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume…. „ gut auf. Doch auch der provokante Titel hat mich neugierig gemacht. Der Autor Mark L. Strauss ist seit über 20 Jahren Professor für Neues Testament in San Diego, Kalifornien. In den 12 Kapiteln des Buches geht er auf die provokanten „Seiten“ von Jesus ein. Wer war Jesus? Ein Revolutionär oder ein Pazifist? Ein guter Hirte oder ein Höllenprediger? Familienfreund oder Familienfeind? Gescheiterter Prophet oder siegreicher König? Mark L. Strauss erklärt Jesus‘ Worte und Taten anhand der Kultur und Lebensweise und vor dem historischen Hintergrund der damaligen Zeit. Dabei stellt er größere Zusammenhänge her, verweist auf Parallelstellen in den Evangelien und zitiert das Alte Testament. Sehr interessant war für mich, dass die Wunder Jesu eine endzeitliche Bedeutung haben: Heilungen - Wiederherstellung der gefallenen Menschheit, Naturwunder – Wiederherstellung der gefallenen Schöpfung, Austreibung – Sieg über Satan, Erweckung – Sieg über den Tod selbst (s.S. 39). Ebenso interessant ist, dass heutige Bibelübersetzungen nicht immer 100% das wiedergeben, was im Urtext steht. So kann das hebräische Wort „hassen“ auch „weniger lieben“ bedeuten und damit wird klar, dass Jesus nicht meinte, wir sollen unsere Familien hassen, sondern wir sollen Gott mehr lieben als sie. Das Buch „Messias ohne Manieren“ ist ein aufschlussreiches Sachbuch, dass den historischen Jesus und sein Verhalten gut erklärt. Durch die große Menge an Fakten und Bibelstellen (die ich zum großen Teil nachgeschlagen habe) kann man das Buch nur Stück für Stück lesen. Mich hat nicht jedes Kapitel gleichermaßen angesprochen, doch ich werde es sicher immer wieder zur Hand nehmen und Sachen nachlesen. Für Interessierte und Menschen, die Bibelgesprächsgruppen und Hauskreise vorbereiten, ist das Buch eine große Bereicherung.

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  • Messias ohne Manieren

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    Martinchen

    Martinchen

    08. August 2017 um 18:57

    "Die meisten Menschen finden Jesus gut. Sogar die Atheisten. Sympathisch finden sie ihn. Nett. Doch Jesus war nicht nur nett. Seine Aussagen und Handlungen waren durchaus auch krass. Er verfluchte Bäume, beschimpfte Gelehrte und verwendete drastische Bilder. Einmal schmiss er wutentbrannt Händler aus dem Tempel. Ein anderes Mal schickte er Tausende Tiere in den Tod. Wie gehen wir mit diesen irritierenden Facetten um? Genauer hinsehen lohnt sich. Denn manche der wichtigsten Dinge, die wir über Jesus lernen können, finden sich in diesen scheinbar rätselhaften Vorfällen. Ein Buch, das dazu beiträgt, Jesu Botschaft und Wirken besser zu verstehen." - soweit der Klappentext. Das Cover ist in einem dunklen Türkis eher schlicht gehalten. Ein umgeworfener Tisch weist direkt auf den Untertitel hin, sehr passend zum Inhalt. Mark L. Strauss ist Professor für Neues Testament am Bethel Seminary in San Diego, Kalifornien. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht und Kommentare zu einigen der Evangelien geschrieben. (Quelle: Klappentext) In zwölf (!) Kapiteln beleuchtet Mark L. Strauss "einige der rätselhaften und anscheinend ungehörigen Worte und Taten Jesu" (S. 16). Dazu stellt er diese in den historischen Kontext und argumentiert fundiert, schlüssig und folgerichtig, wie die entsprechenden Bibelstellen zu verstehen sind. Dabei wird auch noch einmal klar, wie wichtig eine korrekte Übersetzung und wie genau zu lesen ist. Zu Beginn eines jeden Kapitels wird ein aktueller Bezug hergestellt, was den Einstieg in das jeweilige Thema erleichtert. Am Ende des Buches fasst Mark L. Strauss seine Ausführungen zusammen und stellt fest, dass Jesus "viel mehr als eine historische Gestalt (ist). Er ist der Erlöser und Herr, die Quelle von Sinn und Hoffnung." (S. 258) Mark L. Strauss lädt die Leser ein, Jesus näher kennen zu lernen, eine Einladung, die sich an Christen und Nichtchristen gleichermaßen richtet.  Dieses Buch habe ich mit großem Gewinn gelesen und kann es jedem ausdrücklich empfehlen, der sich mit der historischen Person Jesus beschäftigen und auseinander setzen möchte.  

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  • Messias ohne Manieren

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    Mauela

    Mauela

    30. July 2017 um 16:28

    Jesus ist sicherlich eine der umstrittensten und am meisten diskutierten Persönlichkeiten  der Weltgeschichte. Jeder kennt ihn, zumindest dem Namen nach und hat sich ein eigenes Urteil gebildet. Irgendwie scheinen ihn viele zu mögen, als erleuchteten Menschen (New-Age Anhänger), als großen Propheten (Muslime) oder auch als reformierenden Propheten (Juden). Und trotzdem hatte und hat Jesus wohl  mehr Feinde als Freunde, denn schließlich wurde er zu Lebzeiten verurteilt und gekreuzigt. Was ist dran, an diesem Menschen der  so heiß diskutiert und über dessen Einstellung so unterschiedliche Meinungen herrschen? Ist er einfach nur ein ungehobelter Möchte-Gern-Prophet, dessen Manieren zu wünschen übrig lassen oder ist er der Messias? Und wenn er der verheißene Messias ist, wie kann es dann sein, dass er sich als Gottes Sohn so schlecht benehmen kann. Tiere in einen grausamen Ertrinkungstod schickt, Frauen verachtet, Andersgläubige als Hunde beschimpft? Oder stimmen diese Behauptungen so gar nicht? Mark L. Strauss geht diesen Fragen in seinem Buch „Messias ohne Manieren“ nach. Er stellt das Handeln und Reden Jesu in den historischen und heilsgeschichtlichen Kontext um sie zu erklären und begreiflich zu machen warum Jesus genau so und nicht anders gehandelt hat. Er reißt die Begebenheiten nicht aus dem Zusammenhang sondern erklärt auch das Drumherum unter Einbeziehung der damaligen Denkweise, der sozialen Strukturen und der allgemeinen historischen Gegebenheiten. Und auf einmal ist das Gesamtbild an manchen Stellen anders, als das was man im Kopf hatte. Oder man muss seine vorgefasste Meinung auch mal komplett revidieren.  Obwohl ich von mir behaupte, dass ich mich in der Bibel auskenne, habe ich doch viel Neues dazu lernen können und konnte einige für mich noch offene Fragen klären. Umso schöner finde ich, dass Mark L. Strauss den Leser am Ende de Buches anregt, sich selbst auf Entdeckungsreise zu begeben und Jesus näher kennen zu lernen. Ich finde, das ist ein guter Rat für Nicht-Christen, genauso wie für Christen. Genau aus diesem Grund lege ich das Buch Jedem der sich mit der historischen Person Jesus oder mit den angeblichen Widersprüchen um das Handeln des gekreuzigten und auferstandenen Messias auseinander setzen möchte ans Herz. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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  • Anders als erwartet, aber doch sehr interessant!

    Messias ohne Manieren: Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen.
    heaven4u

    heaven4u

    06. July 2017 um 10:03

    Ich muss zugeben, ich musste mich erstmal in das Buch einlesen um zu verstehen, was der Autor damit bezwecken will. Denn eigentlich hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Ich dachte, hier wird das Leben Jesu genauer beleuchtet, ähnlich dem Buch "Der ungezähmte Messias" von John Eldredge, wo schon auch viel Spekulation dabei ist. Doch dieses Buch beruht auf biblischen Tatsachen. Der Autor versucht in 12 Kapiteln zu zeigen, warum Jesus oft so unmanierlich und aufgebracht reagiert hat, obwohl er doch der Sohn Gottes war. Tische umwerfen? Tiere ertrinken lassen? Männer höher achten als Frauen? Gesetzlich? War Jesus wirklich so? Diesen Fragen geht der Autor nach. Er ist Professor für neues Testament in Kalifornien und das merkt man dem Buch an. Sehr genau zerpflückt er Bibelstellen und erklärt sie im historischen Kontext oder zieht verschiedene Denkweisen und von Menschen ausgedachte Theorien heran und versucht diese anhand der Bibel zu entlarven.Das Buch ist also tatsächlich ganz anders, als ich es erwartet hatte, dennoch haben mich einige Kapitel sehr gefesselt. Ich muss zugeben, nicht alle, denn manche Themen fand ich schlicht unintressant. Ob Jesus antisemitisch war (obwohl er selbst Jude war) zum Beispiel fand ich für mich weniger wichtig. Dennoch war z. B. das Kapitel, ob er wirklich Auferstanden ist oder nach dem Kreuz doch noch lebte, sehr interessant, ebenso die Kapitel familienfreundlich oder nicht und Gnade oder Gesetz. Gerade wenn es um den historischen Hintergrund geht, kann man viel neues erfahren, das hat mir sehr gut gefallen.Am Ende schreibt Mark Strauss, dass dieses Buch nur eine kleine Anregung sein soll, Jesus näher kennenzulernen und man sich selbst auf den Weg machen soll. Denn man kann nicht immer alles auf dem Silbertablet serviert bekommen, manches muss man einfach selbst entdecken. Der Autor liefert in diesem Buch die Theorie und der Leser darf nach Zuschlagen des Buches dann die Praxis dazu entdecken. Ein sehr wertvolles Buch!

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