Mark Lamprell

 3.8 Sterne bei 29 Bewertungen
Mark Lamprell

Lebenslauf von Mark Lamprell

Mark Lamprell hat viele Jahre beim Film und Fernsehen gearbeitet. Rom hat ihn schon immer fasziniert, also beschloss er nach seinem letzten Besuch, seinen neuen Roman dort spielen zu lassen. Er lebt in Australien. "Via dell’Amore – Jede Liebe führt nach Rom" hat sich noch vor Veröffentlichung in 14 Ländern verkauft und ist sein erstes Buch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Mark Lamprell

Mark LamprellVia dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom
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Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom
Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom
 (26)
Erschienen am 24.07.2017
Mark LamprellVia dell'Amore. Jede Liebe führt nach Rom
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Via dell'Amore. Jede Liebe führt nach Rom
Via dell'Amore. Jede Liebe führt nach Rom
 (3)
Erschienen am 04.08.2017
Mark LamprellThe Full Ridiculous
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The Full Ridiculous
The Full Ridiculous
 (0)
Erschienen am 27.06.2014

Neue Rezensionen zu Mark Lamprell

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19angelika63s avatar

Rezension zu "Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom" von Mark Lamprell

Kurz und knapp #4 ... "Via dell' Amore" von Mark Lamprell
19angelika63vor einem Jahr

Drei verschiedene Paarkonstellationen befinden sich in Rom, der Stadt der Liebe. Alice reist nach Italien um etwas verrücktes zu erleben. Ohne ihren Freund. Meg und Alec erhoffen sich eine Wiederbelebung ihrer Ehe und die beiden alten Damen Constance und Lizzie erfüllen dem verstorbenen Mann von Constance einen letzten Wunsch. Soweit so gut. Hätte eine schöne Geschichte werden können. Wir es aber nicht. Weil der Erzähler ... ich habe keine Ahnung wer er/ sie ist, sein soll ... lässt immer wieder Kommentare einfließen warum dieses oder jenes geschieht. Warum sich zum Beispiel Alice und die alten Damen nicht aufeinander treffen, obwohl sie im gleichen Gebäude sind .... Was sollen solche Kommentare, wenn sie nicht von Bedeutung sind? was beabsichtigt der Autor damit?

Ich hatte mir von diesem Buch ein paar vergnügte und leichte Lesestunden erhofft. Irrtum. Schade. Vielleicht sollte ich meine Finger von dieser Art Bücher lassen!

Fazit
Ich habe dieses Buch abgebrochen, weil es so furchtbar unlogisch war und an manchen Stellen kam ich mir als Leserin veräppelt vor. So, als würde ich 2 und 2 nicht zusammen zählen können. Grausig!

Kommentare: 1
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simsas avatar

Rezension zu "Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom" von Mark Lamprell

Liebe in Rom
simsavor einem Jahr

Rom ist die ewige Stadt. Schon immer zog es Menschen in die Metropole und schon immer suchten auch Liebende die Nähe zu dieser kulturträchtigen Stadt.

So ergeht es auch Alice, die aus ihrem Alltag zumindest für ein paar Tage ausbrechen möchte, auf der Suche nach einem Abenteuer.

Oder auch Constance und Lizzie, die mit der Asche ihres verstorbenen Henry die letzte gemeinsame Reise antreten.

Auch Alec und Meg sind in Roma angekommen. Zerstritten und mit einem besonderen Grund, versuchen sie ihre Liebe wieder zu beleben.




Ein Cover das sofort anspricht, war mein erster Eindruck von „Via dell´ Amore – Jede Liebe führt nach Rom“ von Mark Lamprell.

Es passt für mich perfekt in diese herbstliche Jahreszeit, schließlich ist das Cover auch in Herbsttönen gehalten, es lockt mit einem letzten Gruß aus dem Sommer und macht neugierig auf eine Stadt, die wohl jeden zu sich lockt.


Mit dem Lesen begonnen, fand ich sofort gefallen an den kleinen Zitaten aus verschiedenen Klassikern, die jedes Kapitel zieren. Macht es doch den Beginn eines neuen Abschnitts interessant und besonders.


Erzählt wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven. Erleben wir doch mit Alice den Ausbruch aus ihrem öden Alltag und den ständigen Verpflichtungen ihrer Familie.

Dürfen wir die Seniorinnen Constance und Lizzie zu ihrer besonderen Aufgabe begleiten und auch Meg und Alec sind mit von der Partie, schließlich sind sie auf der Suche nach einer besonderen Fliese und der hoffentlichen Kittung ihrer Eheprobleme.

All diese Personen reisen an, erleben eigene Handlungsstränge, begegnen sich nicht und befinden sich doch in unmittelbarer Nähe zueinander. Schauplatz ist natürlich Rom und die Gemeinsamkeit ist das Finden der Liebe.


Was sehr romantisch klingt, hatte für mich hier auch sehr gute Ansätze. Gerade Alice mochte ich sofort, ist sie doch ein besonderer Mensch und auch die anderen Geschichten in der Geschichte fand ich spannend.
Aber... und dies kommt leider auch... es reichte mir nicht für eine sehr gute Geschichte. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass zu wenig auf jede Person eingegangen wird. Natürlich erfahren wir Hintergründe und natürlich gibt es eine Linie, die sich durch das Buch zieht, jedoch konnte ich zu niemanden eine wirkliche Bindung aufbauen. Es war unterhaltend und gut, aber auch nicht mehr.


Ich vermisste das Mitfiebern und auch die Tiefe einer jeden, sehr gut erdachten, Geschichte.


Für mich hätte hier eine der drei Stränge gereicht, um einen wundervollen Roman zu erzählen, der den Sommer noch einmal zurückbringt. So war es nur eine kleine wärmende Flamme, die mich leider nicht erreichen konnte.


Mark Lamprell mag Rom und dies merkt man hier durchaus. Die Atmosphäre der Stadt und auch ihrer Bewohner wird wundervoll transportiert. Wir befinden uns mittendrin und gehen durch die Gassen, erleben Sehenswürdigkeiten und Personen.

Wären doch nur die Geschichten besser ausgearbeitet, wäre es ein perfektes Buch geworden.


Mein Fazit:

Rom ist wunderschön und ein Reiseziel, welches ich durchaus habe. Dieses Buch brachte auch die wunderschönen Seiten der Stadt mit sich, allerdings konnte es von seinen Handlungssträngen nicht überzeugen. Dafür fehlt hier einfach die Tiefe jeder Geschichte.

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danielamariaursulas avatar

Rezension zu "Via dell'Amore. Jede Liebe führt nach Rom" von Mark Lamprell

Die Ewige Stadt als Kulisse auf dem Weg zur Erkenntnis der Liebe
danielamariaursulavor einem Jahr

Verschiedene Menschen zieht es aus unterschiedlichen Gründen nach Rom, die ewige Stadt. Beobachtet werden sie vom genius loci, dem Geist des Ortes, der ihre Routen kommentiert und ein wenig regulierend eingreift. So zitiert er vor jedem Szenenwechsel ein literarisches Zitat, mal mehr, mal weniger bekannt, aber stets wunderbar anregend für Literaturliebhaber.

Diese Geschichte ist eine Ode an die Ewige Stadt und die Liebe in all ihren Facetten unabhängig vom Alter. Die Liebe kann einem immer und überall begegnen (aber wohl besonders oft in Rom).

Im Fokus stehen 3 Paare, die scheinbar zufällig nach Rom reisen.

Alice ist eine junge Amerikanische Kunststudentin aus New York, die eigentlich nur einen kurzen Zwischenstopp in Rom einlegt, ehe sie ihren Verlobten den erfolgversprechenden Junganwalt Daniel, in Florenz für einen romantischen Kurztripp treffen will. Alice nimmt die Welt in Farbschattierungen wahr, doch wird künstlerische Ader ist in ihrer Familie der Weltverbesserer nicht wahrgenommen. Ihre Mutter, eine ehemalige Primaballerina ist nun eine herausragende Anwältin und Partnerin in einer renommierten New Yorker Kanzlei, ihr Mann und ihr Sohn sind Ärzte mit humanitärem Engagement. Nur Alice fühlt sich mittelmäßig und wird entsprechend behandelt. Ihr Professor, der große Stücke auf sie hält, schickt sie nach Rom, um aus ihrer Erstarrung zu erwachen.

Dort trifft sie schon am Flughafen auf eine Gruppe britischer Architekturstudenten, die auf Anhieb von der zurückhaltenden rothaarigen Schönheit verzaubert sind.

Die schöne Australierin Meg und der Amerikaner Alec verbrachten vor 20 Jahren ihre Hochzeitsreise in Rom. Seither ist viel passiert und die Liebe scheint erloschen. Daher jagt Meg, die inzwischen einen erfolgreichen Einrichtungsblog betreibt, einer blauen Fliese nach, die den Boden ihres damaligen Hotelzimmers zierte. Dass sie in Rom ausgerechnet immer wieder der gutaussehenden Ärztin Stephanie begegnen, die sie aus jeder Notlage befreit und Alecs Charme gegenüber nicht blind ist, ist umso ärgerlicher.

Die beiden über 70 jährigen Britinnen, die Aristokratin Lizzie und ihre verwitwete Schwägerin, das „Arbeiterkind“ Constance, reisen mit der Asche von Lizzies verstorbenen Bruder Henry nach Rom, da es sein letzter Wille war, daß die zwei Frauen, die er liebte, dort am Ort an dem sich Constance und Henry kennen und lieben lernten, seine Asche im Fluß verstreuen mögen. Aber eigentlich hatte Henry offensichtlich einen ganz anderen Hintergedanken.

Sehr gut gefielen mir die bereits erwähnten literarischen Zitate, die nicht nur stimmungsvoll sondern anregend sind. Auch die Wahl der Sprecher hat es mir angetan. Bernd Stephan als genius loci klingt mit seiner reifen Stimme, als habe er bereits alles erlebt und wäre zeitlos. Julia Meier klingt jung, frisch und bisweilen ein wenig unsicher, was hervorragend zu Alice passt. Auch Hans Löw ist eine ausgezeichnete Wahl für die Verkörperung von Alec, Meg und den Erzählstrang, der sich um sie rankt. Regina Lemnitz passt zu Constance und Lizzie wie die Faust auf’s Auge. Die Synchronstimme von Whoopie Goldberg, Kathy Bates und Diane Keaton passt einfach perfekt, zu der warmherzigen Aristokratin Lizzie, die die Liebe bislang noch nicht gefunden hat und Constance aus der Arbeiterschicht, die bisweilen spricht wie eine Piratin. Denn die Briten unterscheiden die Klassenzugehörigkeit stets an der Stimme und Sprechweise eines Menschen.

Sowohl die einzelnen Erzählstränge, als auch die Lokalitäten in Rom haben mir gut gefallen. Erstaunlicherweise ist mir Megs Jagd nach der perfekten blauen Fliese am präsentesten. Diese Fixierung auf etwas völlig Unwesentliches, um die Augen vor dem verschließen können, was eigentlich auf den Nägeln brennt. Aber auch die tiefsitzende Überzeugung von Alice nur mittelmäßig und unbedeutend zu sein hat mich berührt, ebenso wie Constance jahrzehntelang gehegte Zweifel an ihrer großen Liebe und dieser nicht genügt zu haben. Schöne Geschichten, poetisch präsentiert, die am Ende ein großes zusammenhängendes Ganzes ergeben.

Da kam wärmendes Rom-Feeling während des unwirtlichen Herbstes in Deutschland auf und die Hausarbeit machte war gleich unterhaltsamer.

Eine schöne Geschichte, ungewöhnlich erzählt und toll präsentiert, dem ich gerne 4 von 5 Sternen gebe und die ich gerne weiterempfehle.

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