Mark Lamprell Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

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Inhaltsangabe zu „Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom“ von Mark Lamprell

Die ewige Stadt Rom – gibt es einen schöneren Ort auf der Welt, um sich zu verlieben?
Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück …

Wer Rom mag, wird dieses Buch mögen! Unterhaltsames für zwischendurch.

— Anjuli

Der Mitteilteil ein bisschen langatmig, aber ein schönes Ende

— Judiko

Eine wunderschöne Geschichte, in der man für ein paar Stunden in eine andere Welt eintaucht.

— MickyParis

Eine lockerleichte Geschichte mit traumhaftem Setting und liebenswerten Charakteren - perfekt für den Urlaub und zum Wegträumen.

— Svenjas_BookChallenges

Eine leichte Ferienbegleitung für die Reise nach Rom - die Geschichte der zwei alten Schachteln fand ich am schönsten erzählt.

— talisha

Ein wunderschönes Sommerbuch, das mehr zu erzählen hat, als wie es auf den ersten Blick scheint.

— NalaLayoc

Drei Geschichten von Liebe, Krimi, Abschied - erzählt von einem Geist - finden wir in diesem Roman... für mich zu viel des Guten

— Kamima

Mir persönlich hat die Geschichte sehr gefallen und dank diesem Buch konnte ich schöne Lesestunden verbringen. :)) Nur empfehlenswert.

— Buchwunder

Ein kurzweiliger und unterhaltender Roman, der in der Stadt der Liebe spielt: Rom.

— Nespavanje

Sommer, Sonne, Rom - ein lockerer Sommerroman

— Monika58097

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  • Kurz und knapp #4 ... "Via dell' Amore" von Mark Lamprell

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    19angelika63

    01. November 2017 um 18:10

    Drei verschiedene Paarkonstellationen befinden sich in Rom, der Stadt der Liebe. Alice reist nach Italien um etwas verrücktes zu erleben. Ohne ihren Freund. Meg und Alec erhoffen sich eine Wiederbelebung ihrer Ehe und die beiden alten Damen Constance und Lizzie erfüllen dem verstorbenen Mann von Constance einen letzten Wunsch. Soweit so gut. Hätte eine schöne Geschichte werden können. Wir es aber nicht. Weil der Erzähler ... ich habe keine Ahnung wer er/ sie ist, sein soll ... lässt immer wieder Kommentare einfließen warum dieses oder jenes geschieht. Warum sich zum Beispiel Alice und die alten Damen nicht aufeinander treffen, obwohl sie im gleichen Gebäude sind .... Was sollen solche Kommentare, wenn sie nicht von Bedeutung sind? was beabsichtigt der Autor damit?Ich hatte mir von diesem Buch ein paar vergnügte und leichte Lesestunden erhofft. Irrtum. Schade. Vielleicht sollte ich meine Finger von dieser Art Bücher lassen!FazitIch habe dieses Buch abgebrochen, weil es so furchtbar unlogisch war und an manchen Stellen kam ich mir als Leserin veräppelt vor. So, als würde ich 2 und 2 nicht zusammen zählen können. Grausig!

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  • Liebe in Rom

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    simsa

    11. October 2017 um 15:51

    Rom ist die ewige Stadt. Schon immer zog es Menschen in die Metropole und schon immer suchten auch Liebende die Nähe zu dieser kulturträchtigen Stadt. So ergeht es auch Alice, die aus ihrem Alltag zumindest für ein paar Tage ausbrechen möchte, auf der Suche nach einem Abenteuer. Oder auch Constance und Lizzie, die mit der Asche ihres verstorbenen Henry die letzte gemeinsame Reise antreten. Auch Alec und Meg sind in Roma angekommen. Zerstritten und mit einem besonderen Grund, versuchen sie ihre Liebe wieder zu beleben. Ein Cover das sofort anspricht, war mein erster Eindruck von „Via dell´ Amore – Jede Liebe führt nach Rom“ von Mark Lamprell. Es passt für mich perfekt in diese herbstliche Jahreszeit, schließlich ist das Cover auch in Herbsttönen gehalten, es lockt mit einem letzten Gruß aus dem Sommer und macht neugierig auf eine Stadt, die wohl jeden zu sich lockt. Mit dem Lesen begonnen, fand ich sofort gefallen an den kleinen Zitaten aus verschiedenen Klassikern, die jedes Kapitel zieren. Macht es doch den Beginn eines neuen Abschnitts interessant und besonders. Erzählt wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven. Erleben wir doch mit Alice den Ausbruch aus ihrem öden Alltag und den ständigen Verpflichtungen ihrer Familie. Dürfen wir die Seniorinnen Constance und Lizzie zu ihrer besonderen Aufgabe begleiten und auch Meg und Alec sind mit von der Partie, schließlich sind sie auf der Suche nach einer besonderen Fliese und der hoffentlichen Kittung ihrer Eheprobleme.All diese Personen reisen an, erleben eigene Handlungsstränge, begegnen sich nicht und befinden sich doch in unmittelbarer Nähe zueinander. Schauplatz ist natürlich Rom und die Gemeinsamkeit ist das Finden der Liebe. Was sehr romantisch klingt, hatte für mich hier auch sehr gute Ansätze. Gerade Alice mochte ich sofort, ist sie doch ein besonderer Mensch und auch die anderen Geschichten in der Geschichte fand ich spannend. Aber... und dies kommt leider auch... es reichte mir nicht für eine sehr gute Geschichte. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass zu wenig auf jede Person eingegangen wird. Natürlich erfahren wir Hintergründe und natürlich gibt es eine Linie, die sich durch das Buch zieht, jedoch konnte ich zu niemanden eine wirkliche Bindung aufbauen. Es war unterhaltend und gut, aber auch nicht mehr. Ich vermisste das Mitfiebern und auch die Tiefe einer jeden, sehr gut erdachten, Geschichte. Für mich hätte hier eine der drei Stränge gereicht, um einen wundervollen Roman zu erzählen, der den Sommer noch einmal zurückbringt. So war es nur eine kleine wärmende Flamme, die mich leider nicht erreichen konnte. Mark Lamprell mag Rom und dies merkt man hier durchaus. Die Atmosphäre der Stadt und auch ihrer Bewohner wird wundervoll transportiert. Wir befinden uns mittendrin und gehen durch die Gassen, erleben Sehenswürdigkeiten und Personen. Wären doch nur die Geschichten besser ausgearbeitet, wäre es ein perfektes Buch geworden. Mein Fazit: Rom ist wunderschön und ein Reiseziel, welches ich durchaus habe. Dieses Buch brachte auch die wunderschönen Seiten der Stadt mit sich, allerdings konnte es von seinen Handlungssträngen nicht überzeugen. Dafür fehlt hier einfach die Tiefe jeder Geschichte.

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  • Guter Einstieg, langatmiger Mittelteil, aber ein schönes Ende

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Judiko

    11. September 2017 um 17:58

    Via dell‘ Amore…Jede Liebe führt nach Rom… …und DIESE Geschichte führte auch mich dort hin. New York Alice ist ein sogenanntes Sandwichkind. Ihr älterer Bruder stieg in die Fußstapfen des Vaters und hat Medizin studiert. Die jüngere Schwester, auch sehr erfolgreich in Harvard. Die Mutter, einst Ballerina und inzwischen Partnerin einer Anwaltskanzlei. Sie alle können gar nicht verstehen, dass Alice sich für so gar nichts interessiert, außer für Farben. Darum studiert sie nun auch 3D-Design, was aber auch eher auf Drängen der Familie geschehen ist, weil sie „nur“ in einer Boutique jobbte, obwohl ihr genau das, eigentlich riesig Spaß machte. Einzig ihr Professor sieht weit mehr in ihr und fragte sie deswegen, was sie in den Ferien machen würde? Erschrocken, weil sie dachte, nun hätte sie auch ihn enttäuscht, gab es da plötzlich eine Macht, die ihr praktisch die Antwort gab. Sie muss unbedingt nach Rom! London Constance, um die 79 Jahre alt, hat ihren geliebten Ehemann verloren und in einem Nachlassbrief hat er ihr mitgeteilt, sie soll seine Asche in Rom, in den Tiber streuen, weil sie genau dort einst so glücklich waren. Die Schwägerin Lizzie soll sie begleiten. – Der letzte Wille! Los Angelos Alec und Meg, unglücklich verheiratet, machen sich ebenfalls auf den Weg nach Rom, sie wollen ihr Haus renovieren und Meg hat nur einen Traum. Das Haus mit den Fliesen zu gestalten, die sie einst, im Urlaub, in Rom, in einem Hotelzimmer, gefunden hatte. - Erinnerungen an schöne Zeiten! Drei Perspektiven, eine Fliese, das Schicksal, die Liebe, aber eine Geschichte… Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und ich habe auch schnell, trotz der wechselnden Perspektiven,  in die Geschichte reingefunden. Mir war natürlich klar, dass jeder seine eigene kleine Geschichte hat und, das am Ende, das Schicksal dafür verantwortlich sein wird, dass alle irgendetwas gemeinsam haben oder sich kennenlernen.  Jedoch zog sich dann der Mittelteil etwas in die Länge und meine Vorahnung schien sich auch nicht zu bestätigen. Trotz der Längen,  kann ich aber dann doch noch sagen, dass sich das Dranbleiben gelohnt hat. Zum Schluss fand ich die Geschichte nämlich richtig schön. Für alle die, die Rom kennen oder Urlaub dort machen ist die Geschichte bestimmt sehr schön, da die Kultur, in diesem Roman, auch nicht zu kurz kommt. Für mich persönlich war es leider etwas zu viel an italienischen Begriffen und Sehenswürdigkeiten. 

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  • Tolle und romantische Geschichte über eine schöne Stadt

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    MickyParis

    10. September 2017 um 19:59

    Ich bin ganz ehrlich, wenn ich dieses Buch im Buchladen meines Vertrauen gesehen hätte, wäre es nicht in mein Bücherregal eingezogen.Aber ich hab es ja auch nicht im Buchladen gesehen, sondern bei der lieben Judith Koch (@judi_ko) bei Instagram.Ich kann vorweg sagen, dass dieses Buch sehr leichte Lektüre ist und innerhalb von zwei guten Tagen gelesen ist.Nun zu den Details:Zum Buch"Ein Buch, das einen für eine paar Stunden mit in einem anderen Ort nimmt."Die StoryAlice ist eine 20 Jährige Amerikanerin, die 3D-Design und 3D-Druck studiert. Sie selber kommt aus einer Familie, wo alle Mitglieder etwas großes und wertvolles für die Gesellschaft geleistet haben. Sie ist eben das " schwarze Scharf " oder besser gesagt, das " rote Scharf"  in Ihrer Familie. Als ein Professor zu ihr sagt, sie solle etwas besonderes in den Semesterferien unternehmen, einfach mal raus und die Welt erkunden, verschlägt es sie nach Rom. Ihr Freund ist darüber natürlich nicht begeistert, aber das tut nichts zur Sache, denn Alice muss ihren Weg alleine finden. Und so verschlägt es sie nach Rom, wo sie Studenten aus Großbritannien kennenlernt. Und mit Gus verbringt sie viel Zeit und lernt Rom und sich selber kennen. Sie schläft unter freien Himmel auf einem Friedhof, fährt mit einem Mofa durch Rom und muss sich vor der Polizei in Acht nehmen. Dabei vergisst sie auch ihren Freund in Amerika...Die zweiten in die es in dieser Geschichte geht sind   Meg und Alec. Beide sind seit 20 Jahren verheiratet und haben Kinder, aber sie haben seit gefühlten 20 Jahren kein ernstes Gespräch mehr geführt. Si ereisen nach Rom, nicht um sich selber zu erfinden oder ihre Liebe aufzufrischen, sondern wegen einer blauen Fliese. Vor langer Zeit, es war ihre Hochzeitsreise, haben sie diese blaue Fliese aus dem Hotelzimmer mitgenommen und nun wollen Sie ihr Haus mit diesen Fliesen neu umgestalten. Deswegen sind sie in Rom.Aber es läuft nicht alles glatt. Sie finden den Fliesenhändler nicht, werden entführt, gelangen in einen Slum und letztendlich trennen sich die beiden. Hier hat Rom in der Liebe wohl versagt, oder?Oder wie erklärt man sich das Wiedersehen mit dem ehemaligen Hotelangestellten, der in während der Hochzeitsreise mit Meg geküsst hat?Und die dritte im Bunde sind Constance und Lizzy aus England. Constance hat ihren Ehemann vor kurzen verloren, welche Lizzys Brunder war. Beide waren nach Rom, da Henry in seinem Abschiedsbrief mitgeteilt hat, seine Asche solle in den Fluss von einer bestimmten Brücke gestreut werden. Doch Constance kann es nicht. Vielmehr erinnert sie sich daran, wie sie Henry kennengelernt hat und dass sie gar nicht die Liebe seines Lebens war, sondern ihn ihrer besten Freundin Gina!Als sie dann noch Gina trifft und erfährt, dass diese ganz in der Nähe der Brücke wohnt, ist für Constance ganz klar, dass Henry eine Affäre mit ihr während der gesamten ehe hatte. Oder doch nicht?Und wie kann Lizzy sie davon überzeugen, dass ihr Bruder nur sie geliebt hat, denn immerhin, blieb sie ihr lebenlang doch Single.Und wie gehören alle drei Geschichten zusammen?Meine Meinung und FazitIch möchte mit einem Zitat aus dem Buch beginnen, welches ich sehr passend finde;" Drei Paare, die sich der Ruhe hingaben, den einzelnen Noten und der Stille dazwischen lauschten, nichtsahnend voneinander und doch miteinander verbunden -am Beginn, in der Mitte und am Ende ihrer Liebe." (S. 311)Es ist eine Geschichte, die die Schicksale der drei Generationen zusammenbringt, welche auf irgendeiner Weise miteinander verbunden sind. Jeder Leser findet sich in einer der Generationen der Liebe wieder. Die Geschichte ist sehr leicht und nicht sehr anspruchsvoll, und doch kann man sich leicht in sie verlieren. Jeder der schon einmal in Rom war, wird sich an der ein oder anderen stelle wieder finden. Wie der Autor die Stadt beschreibt mit seinen Worten, lässt einen träumen.Vor allem kann man sich sehr genau vorstellen, was die einzelnen Personen empfinden, da es bestimmt jeden von uns schon mal so erging.Manchmal stellt man sich vor, wie es ist, wenn man einfach mal spontaner ist, sich nicht in einen Zug setzt und seinen Termin wahrnimmt oder einfach mal etwas wagt.Aber man lernt auch, wie wichtig es ist, mit seinem Partner zu reden und zuzuhören, nicht das es so endet wie bei Meg und Alec.Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und die Kapitel sind nicht sehr lang ( wem geht es auch so, dass er lediglich von Kapitel zu Kapitel liest?) Ich fande es auch leicht, mir die Stadt vorzustellen auch wenn ich mich dagegen sträube zu sagen, dass Rom die Stadt der Liebe sei ( - nein, das ist einfach Paris). Auch möchte ich es sehr, dass es ab und an, etwas geschichtliche Fakten gab. Wie z.B. wann ist Rom entstanden, welche Kaiser gab es und wie kam der Obelisk dort hin.Dieses Buch hat mich, wie gesagt für ein paar Stunden in eine andere Welt mitgenommen. es ist ein leichtes Buch, um in einer schnellen Zeit einfach mal abzuschalten. In meinen Augen eine absolute Empfehlung.

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  • Bezaubernd verführerisch - die perfekte Urlaubslektüre

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Svenjas_BookChallenges

    02. September 2017 um 18:03

    Diesen Roman von Mark Lamprell habe ich am denkbar besten Ort zu lesen begonnen - in Rom. Und vermutlich konnte mich die wunderbar leichte Geschichte deswegen derart verzaubern. Ich war einfach in genau der richtigen Stimmung und hatte außerdem alle Orte und Sehenswürdigkeiten, an denen Lamprell seinen Roman spielen lässt, direkt vor Augen. Aber ich kann vorweg sagen: Um Via dell'Amore zu lesen und zu genießen, muss man definitiv nicht vorort sein. Denn schon nach den ersten Seiten träumt man sich in die ewige Stadt und lässt sich von der geradezu dahinschwebenden Handlung gefangen nehmen.Denn Mark Lamprell nimmt den Leser an die Hand und mit auf einen literarischen Rundgang durch Rom, der einen die ganz besondere, irgendwie magische Atmosphäre des Ortes von Beginn an spüren lässt. Dazu ist der Roman originell geschrieben und wird aus der Sicht eines außergewöhnlichen Erzählers erzählt. Dabei handelt es sich um den Geist der Liebe, der zugleich ein allwissender und allmächtiger Erzähler ist. Er schaut von oben auf die Protagonisten, spricht sehr liebevoll von ihnen und behandelt sie wie seine Schützlinge. Er behält sich aber auch vor, in das Geschehen einzugreifen und den Figuren hier und da einen Stupser in die richtige Richtung zu geben. So versammelt der Geist der Liebe die Kunststudentin Alice, die beiden alten Damen Constance und Lizzie und das ewig zankende Ehepaar Meg und Alec in Rom, um ihre Leben für immer zu verändern und ihnen wieder neue Träume zu geben. Dabei verhindert er jedoch, dass sie sich über den Weg laufen und so gibt es drei eigenständige, süße Geschichten, die Abwechslung und Unterhaltung bieten.Diese besondere Erzählform finde ich einfach genial und erfrischend anders. Eine grandiose Idee, die mich beim Lesen wirklich begeistert hat. Ebenso wie ein weiterer Aspekt: Mark Lamprell greift nämlich auch auf römische und christliche Legenden zurück und lässt den Geist der Liebe Auszüge der Geschichte Roms und bestimmter Orte und Gebäude erzählen. Das macht die Handlung noch lebendiger und spannender und das Setting umso realer und verträumter. In Bezug auf die Umsetzung trifft Mark Lamprell mit Via dell'Amore also absolut ins Schwarze. Der Roman lässt sich in einem Rutsch lesen und bleibt dabei durchgehend unterhaltsam und amüsant.Auch die Geschichte selbst hat mich überzeugt. Ich mag es, dass es drei verschiedene Handlungsstränge mit ganz unterschiedlichen Hauptpersonen gibt und dass diese sich immer mal wieder kreuzen und am Ende sogar auf "magische" Weise miteinander verbunden sind. Durch kleine Feinheiten, die anfangs nicht unbedingt auffallen, verknüpft Lamprell die Schicksale der Figuren miteinander - oder besser gesagt, der Geist der Liebe tut es. Denn alles, was im Verlauf der Handlung geschieht, gehört schließlich zu seinem großen Plan, die Charaktere wieder glücklich zu machen und ihren Leben neuen Sinn zu geben.Ich mochte sowohl die etwas exzentrische und zugleich zurückhaltende Alice, die in Rom eine völlig neue Seite an sich entdeckt, als auch die beiden alten Ladys Constance und Lizzie, die Henrys Verlust erst noch verdauen müssen und lieber in der Vergangenheit als in der Zukunft leben. Meg und Alec geben der Handlung einen amüsanten Touch, haben mich aber stellenweise auch ziemlich zur Weißglut getrieben. Ihr ewiges Gezanke und ihre teils sehr bösartigen Kommentare gingen mir des Öfteren gehörig auf den Geist und ich habe mich immer wieder gefragt, wie die beiden sich ineinander verlieben konnten. Schließlich gönnen sie dem jeweils anderen die Butter auf dem Brot nicht. Ihre Geschichte ist auch die einzige, die ich zu unrealistisch und überzogen fand, obwohl sie witzig zu lesen war. Mein Herz hing dann doch eher an Alice, bei der man sich von Anfang an sicher ist, dass sie mit ihrem Verlobten Daniel eigentlich nicht glücklich ist, und an Constance und Lizzie, die so resolut und herzlich sind, dass man sie einfach lieb haben muss.Zum Träumen und Abschalten ist Via dell'Amore also genau das Richtige. Setting, Erzähler, Charaktere und Handlung harmonieren einfach fantastisch miteinander und ergeben ein rundes Ganzes. Hier und da hätte ich mir zwar schon gewünscht, dass die Handlung etwas tiefer gegangen wäre und insgesamt hätten es durchaus 100 bis 200 Seiten mehr sein können, aber mehr zu meckern gibt es an diesem zart romantischen und innovativ erzählten Liebesroman wirklich nicht.Mein Fazit:Romantisch, verträumt, faszinierend, kurzweilig und modern geschrieben: Via dell'Amore von Mark Lamprell ist die perfekte Urlaubslektüre und nimmt den Leser mit auf eine atmosphärische Rom-Reise. Mir haben sowohl die originell gezeichneten Charaktere als auch die außergewöhnliche Erzählart und natürlich das fantastische Setting unheimlich gut gefallen. Handlungstechnisch gibt es nur ein paar kleine Abzüge - ansonsten aber hat mich diese romantische Geschichte wirklich überzeugt.

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  • Via dell' Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Buecher_herz

    28. August 2017 um 14:46

    Am Anfang hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen und ich fand es ziemlich cool aus der Sicht vom Geist der Stadt Rom zu lesen. Nach und nach fiel es mir aber leider immer schwerer mich auf die Geschichte zu konzentrieren und das fand ich dann wieder rum total blöd. Aus diesem Grund habe ich ungefähr fünf Tage gebraucht, um das Buch zu beenden. Alles in allem würde ich sagen, dass es zwar ein gutes Buch ist, aber man sich zwischendurch einfach eher auf anderes Konzentriert als auf den verlauf der Geschichte. Zum Ende hin wurde es dann wieder Interessant, als man sah, wie die verschiedenen Charaktere in Verbindung stehen. Das Buch war soweit gut, aber ich würde es jetzt nicht nochmal lesen.

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  • Ein schöner Sommerroman

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    LeseKatze

    28. August 2017 um 11:26

    Inhalt: Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück …Meine Meinung:Die Geschichte findet in der Zeitspanne eines Tages statt, ich war am Anfang ein wenig skeptisch weil ich die Befürchtung hatte das die Handlung dadurch wenig hergeben kann, aber überraschenderweise war das nicht der Fall.Hier dregt sich alles um sechs Charaktere die alle eine Mission zu erfüllen haben.Die Charaktere sind vielschichtig, autentisch und liebenswert; man hat sie direkt ins Herz geschlossen.Alec und Meg, ein verheiratetes Ehepaar, das dieses Liebesgefühl verloren hat.Sie sind auf einer Mission: Sie haben einen Tag, um einen Handwerker aufzuspüren,um einer Jugendstil-Fliese zu erhalten Vielleicht können sie ein bisschen von der Romantik, die sie in Rom gefunden haben,ihre Flitterwochen wieder beleben. Konstanz und Lizzie sind in Rom angekommen, um die Asche von Konstanzes Ehemann, Henry über den Tiber zu zerstreuen.Und Konstanz eine untröstliche Witwe, die vor kurzem ihren Seelenverwandten verlor.Besinders gut fand ich das den Charakteren nicht immer alles reibungslos verläuft wie sie es gerne hätten, das macht die Geschichte umso interessanter.Die Handlung ist eine Mischung aus viel Emotionen,, sowie auch humorvoll. Der Autor hat einen tollen Schreibstil er war leicht und flüssig zu Lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Das ganze Setting im Rom hat mir besonders gut gefallen, ich habe mich während dem lesen in Rom gefühlt als wäre ich selber in diesem Ort.Fazit:Das Buch vermittelt das Thema Liebe , neue Liebe alte Liebe und verlorene Liebe. Aber es ist gar nicht kitschig geschrieben. ich empfehle diese wundervolle Story weiter.

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  • Mit Constance, Alec und Alice in Rom

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    talisha

    25. August 2017 um 14:41

    Rom ist eine tolle Stadt und obwohl ich erst gerade vor vier Monaten dort war, würde ich gerne wieder hin. Wenn ich physisch nicht kann, dann wenigstens literarisch. Beim Lesen des Roman gelingt es, sich zu fühlen, als ob man selbst in der ewigen Stadt weilt. Die Geschichte, die vom "Geist der Liebe" erzählt wird, nimmt uns mit auf Sightseeingtour durch Rom: mit der 19jährigen Alice brettern wir auf der Vespa zum Koloseum, schauen mit Constance und Lizzy von der Ponte Sant'Angelo auf den Tiber und laufen mit Alec und Meg durch die Gassen der Stadt.Der Roman erzählt die Geschichten dieser sechs Personen, die sich in Charakter und Alter total unterscheiden. Alice aus Amerika lernt am Flughafen vier Jungs aus England kennen und zusammen landen sie schlussendlich im selben Hotel. Mit dem "erbsengrünen"  - Alice hat ein aussergewöhnliches Gespür für Farben - August Clutterbuck streift sie durch die Stadt und geniesst die ihr unbekannte Freiheit. Obwohl sie eigentlich nach Florenz zu ihrem Verlobten sollte... Die rüstigen Seniorinnen Constance und Lizzie spazieren mit Henrys Urne durch die Stadt. Eigentlich wollen sie seinen letzten Wunsch, seine Asche über dem Tiber zu verstreuen, erfüllen, doch das zögert sich hinaus. Die Amerikaner Alec und Meg befinden sich in einer Midlifekrise. Meg zuliebe kam Alec mit auf die Reise nach Rom, da sie verbissen auf der Suche nach dem Hersteller einer Fliese ist. Meg ist eine zänkische Zicke, die fortwährend Streit sucht. Alec mag nicht streiten, hat genug von Megs Egoismus und freut sich, als er die nette Ärztin Stephanie kennenlernt, die ihm immer wieder über den Weg läuft.  Die Wege der Protagonisten kreuzen sich immer mal wieder, doch da sie sich nicht kennen, fällt es ihnen nicht auf. Erst am Ende finden alle drei Geschichten zusammen. Leider muss der Leser lange warten, um zu wissen, welches das geschichtenverbindende Element ist. Es wird erst am Schluss und somit reichlich spät verraten und versandete ein wenig.Genau das ist mein Kritikpunkt am Buch, denn viel zu lange bleibt man im Ungewissen darüber, welches der rote Faden des Romanes sein soll und man hat dadurch das Gefühl drei Kurzgeschichten zu lesen. Mir kommt es vor, als ob der Roman als Drehbuch geschrieben wurde. Verfilmt würde mir die Geschichte als Ganzes wohl viel besser gefallen. So würde der "Geist der Liebe"-Erzähler mehr Sinn machen und mehr zur Geltung kommen. Aber auch der vereinende Schluss könnte mit Spezialeffekten um einiges ausdrucksvoller dargestellt werden, als im Buch beschrieben. Die zwei "angsteinflössenden alten" Schachteln - nein, sie sind überhaupt nicht angsteinflössend, sondern sehr nett. Meistens. -  haben mir am besten gefallen, eigentlich hätte der Autor auch nur ihre Geschichte erzählen können und ich wär glücklich gewesen! Zum Anpreisen des Buches wird erwähnt, dass der Autor extra nach Rom fuhr, um seinen Roman zu schreiben. Wieso das, ist dies so ungewöhnlich? Ich erwarte und setze voraus, dass sich Autoren mit den Schauplätzen ihrer Bücher auseinandersetzen und vor Ort recherchieren. Dazu müsste man gegebenenfalls öfters hinfahren. Ob das Buch dann dort oder zuhause geschrieben wurde, ist mir als Leser hingegen total egal und deshalb finde ich diese Anmerkung nichts Spezielles und unnötig.Der Roman mit den drei Geschichten ist eine leichte Ferienlektüre, ideal als Begleiter für eine Reise nach Rom. Das Buch zu lesen, wenn man in der Nähe der jeweiligen Schauplätze auf einer Bank oder in einem Café sitzt, stell ich mir schön vor. Zumindest auf dem reformierten Friedhof bei der Cystus-Pyramide hat es genug Schattenplätze um sich mit dem Buch für zwei, drei Stunden dorthin zu verziehen. Fazit: Die einzelnen Geschichten sind schön geschrieben. Mir fehlte jedoch der rote Faden und das verbindende Element, das mir zu spät enthüllt wurde. 4 Punkte.

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  • Ein paar Tage in Rom

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    buecherwurm1310

    20. August 2017 um 14:04

    Rom ist wirklich eine ganze besondere Stadt, eine Stadt mit langer Geschichte und eine Stadt voller Leben. In diese Stadt verschlägt es ganz unterschiedliche Menschen. Die Kunststudentin Alice ist eigentlich nur auf der Durchreise nach Florenz, wo sie ihren Verlobten Daniel treffen will. Doch sie trifft auf eine Gruppe Studenten und sie überzeugen wollen, einfach ein wenig länger zu bleiben. Da sie gerne etwas Verrücktes erleben und sich eigentlich auch selbst finden wollte, lässt sie sich überreden und so kommt alles ganz anders als geplant. Meghan und Alec sind schon fast zwanzig Jahre verheiratet und wie es oft so ist, ist die Liebe irgendwann auf dem gemeinsamen Weg verschwunden. Als die Liebe noch da war, hatten sie in Rom hatten eine wunderschöne Zeit erlebt und eine blaue Fliese, die sie einst aus ihrem Hotel mitgenommen hat, erinnert daran. Nun möchte Meg die Werkstatt finden, in der diese Fliese hergestellt wurde. Alec hat dieser Reise nur zugestimmt, weil er ein schlechtes Gewissen hat, da er nicht nur Megs Geburtstag, sondern auch den Hochzeitstag vergessen hat. Zwei alte Damen wollen einen letzten Wunsch erfüllen, sie wollen Henrys Asche in den Tiber streuen. Henry war Constanzes Ehemann und der Bruder von Lizzie. Für die beiden Frauen ist es eine Reise in die Vergangenheit, die Erinnerungen wieder hervorbringen. Diese Protagonisten erleben zwei Tage in Rom, aber sie begegnen sich nicht, und so laufen diese unterschiedlichen Erzählstränge nebeneinander her und doch gibt es einen Zusammenhang. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Geschichte, aber immer geht es um Beziehungen und die Liebe. Alle Charaktere sind gut und authentisch beschrieben und ich konnte mich in alle hineinversetzen, aber am liebsten waren mir Lizzie und Constanze. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Sehr bildhaft ist auch der Handlungsort beschrieben, so dass ich mit den beteiligten Personen durch Rom gewandert bin und diese ganz besondere Atmosphäre aufnehmen konnte. Dabei habe ich ganz nebenbei vieles über diese Stadt und ihre Geschichte erfahren. Ein unterhaltsamer Roman.

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  • Ein Buch - Drei Geschichten

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Sternenstaubfee

    19. August 2017 um 20:37

    "Via dell´Amore - Jede Liebe führt nach Rom" erzählt uns nicht nur eine, sondern gleich drei Geschichten. Einmal geht es um die 19-jährige Alice, Sie ist Amerikanerin und reist nach Rom, um einmal etwas Verrücktes zu erleben. Und das tut sie tatsächlich, als sie bereits am Flughafen auf vier junge Männer trifft... Dann geht es um Megan und ihren Mann Alec, die ebenfalls aus Amerika nach Rom reisen. Megan ist hier auf der Suche nach einer ganz bestimmten Fliese, die sie damals vor zwanzig Jahren aus ihren Flitterwochen mitbrachte. Und die dritte Geschichte handelt von Constance und ihrer Schwägerin Lizzie aus London. Die beiden älteren Damen reisen mit der Asche von Constances Mann und Lizzies Bruder Henry nach Rom. Hier möchten die beiden Henrys letzten Wunsch erfüllen. Das Besondere an diesem Buch ist vielleicht, dass die Geschichte dieser ganz unterschiedlichen Charaktere von einem Geist erzählt wird. Das mag verrückt klingen, aber eigentlich wird das nur an einigen wenigen Stellen im Buch deutlich, so dass man sich davon nicht abschrecken lassen sollte. Mir haben alle drei Handlungsstränge sehr gut gefallen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken echt und authentisch. Zwar waren mir nicht alle Charaktere immer sympathisch, aber das muss ja auch nicht sein. Sehr gut gefallen hat mir, dass wir auch einiges über die Stadt Rom und dessen Geschichte erfahren. Dabei sind diese Daten und Fakten gut in die Handlung eingebaut worden, so dass es nicht störend oder belehrend wirkt. Die Wege dieser ganz unterschiedlichen Menschen bzw. Paare kreuzen sich im Laufe der Geschichte nicht, und doch werden ihre Geschichten miteinander verwoben. Auch das hat mir sehr gut gefallen. Zum Schreibstil kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern, so dass ich abschließend dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Mir hat es viel Spaß gemacht, die Geschichten dieser Menschen in Rom zu lesen!  

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  • Die ewige Stadt und ihre magischen Geschichten ...

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    NalaLayoc

    17. August 2017 um 12:58

    Es gibt selten Cover die mich so mitreißen wie dieses. Es hat ewas sommerliches, etwas von "Komm, packen wir es an" und auch etwas magisches mit Rom im Hintergrund. Einfach gesagt: Ich liebe es!Die Geschichte wird auch aus einer ganz besonderen Perspektive erzählt: Nämlich von dem Geist des Ortes - der Geist Roms, der da war, als Romulus Remus tötete. Als August die Stadt in Marmor hüllte, als Michelangelo aus Liebe zu siner Kapelle gegen den Papst auflehte. Und er ist auch da, als Alice nach Italien reißt, als Meg und Alec Rom besuchen, als Constance ihrem verstorbenen Mann einen letzten Wunsch erfüllen will.Und genau hier beginnt unsere Geschichte.Was für eine Stadt! Nach diesem Buch ist das Fernweh ganz groß - ich möchte nach Rom reisen! Die Stadt wird einfach so unglaublich toll durch diesen malerischen, manchmal ausschweifenden Schreibstil beschrieben.Der Autor schafft es mit Leichtigkeit, alle Charaktere einzuführen und sie trotz ihrer Macken liebenswürdig zu machen. Es werden mehrere Geschichten in dem Buch erzählt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber wenn man tiefer blickt, erkennt man die Zusammenhänge.Ich habe schnell gemerkt, dass es kein Buch ist, dass ich unbedingt weiterlesen will. Es ist kein Buch, bei dem man wissen will, wie es zu Ende geht. Es ist ein Buch zum eintauchen, zum Alltag-Vergessen und abschalten undn dementsprechend habe ich auch jede Seite, jedes Kapitel, genossen.Der Autor hat es mit Leichtigkeit geschafft, mehrere schwere Themen in das Buch zu verflechten und hat mich als Leser damit unbewusst zum nachdenken angeregt, auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick gar nicht so viel erzählen kann. Das tut sie aber - wahnsinnig geschickt und immer mit dem Hauch von Schicksal, dass das ganze Buch in sich trägt.Mein FazitEin wunderschönes Sommerbuch, das mehr zu erzählen hat, als wie es auf den ersten Blick scheint. Der leichte, teilweise ausschweifende Schreibstil gepaart mit dem Gefühl von Fernweh haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht.

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  • Rom und Details zu der Stadt im Übermaß ...

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    AntjeDomenic

    14. August 2017 um 15:10

    "Via dell' Amore - Jede Liebe führt nach Rom"Mark Lamprell  Verlag: blanvaletSeitenzahl: 315ISBN: 978-3-7645-0617-9Erstausgabe: 24. Juli 2017Preis: 14,99 EuroKlappentext:"Absolut zauberhaft. Eine Ode an all die magischen Orte dieser Welt, an denen Liebe und Schicksal aufeinandertreffen." Nina GeorgeRom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück …Gestaltung des Buches:Das Cover ist wirklich schön geworden. Von den Farben her und auch anhand der Stadtdetails. Ein wirklich ansprechendes Cover, welches zum Kaufen anregt. Meine Meinung:Nachdem das Cover sowie der Klappentext mich überzeugt haben, freute ich mich auf das Lesen. Ich habe noch kein Buch von dem Autor gelesen und ging völlig uneingenommen an das Lesen.Der Einstieg in das Buch waren gut, und der Autor erklärte, das er direkt in Rom an den verschiedenen Plätzen dieses Buch geschrieben hat. Nach einigen Kapiteln konnte mich das Buch leider nicht mehr überzeugen. Vielleicht waren es zu viele Details über die Plätze an denen der Autor schrieb, ganz genau kann ich es nicht sagen.Für meinen Geschmack sind zu viele Details über die Stadt vorhanden und der Charme der Geschichte geht für meine Meinung verloren, was wirklich schade ist.Vielleicht kann mich ein anderes Buch vom Autor mehr überzeugen.Meine Bewertung:3 von 5*Vielen Dank an den blanvalet Verlag und das Bloggerportal für die Zusendung des Buches! 

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  • Drei Geschichten führen nach Rom... und ein Geist erzählt sie uns

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Kamima

    14. August 2017 um 15:02

    Warum reist ein Autor extra nach Rom, um dort seinen Roman zu schreiben? Weil er sich durch eine frühere Drehbuch- und Regiearbeit bereits in die Stadt verliebt hatte und jetzt an den Originalschauplätzen seines Romanes sitzen und das dortige Gefühl zu Papier bringen möchte... so jedenfalls beschreibt Mark Lamprell das Entstehen seines Romanes „Via dell`Amore“. Das Cover führt uns jedenfalls über die Brücken von Rom, die auch in dem Roman eine Rolle spielen und doch spricht mit das Buchcover irgendwie nicht an – ich hätte es jedenfalls nicht in die Hand genommen, wenn es in der Bücherei vor mir gelegen hätte... warum? Es wirkt so unruhig und fast lieblos auf mich – eine davonlaufende, rothaarige „bunte“ Frau, die „uns“ bzw. ihren Begleiter an der Hand hält und im Hintergrund eine Brücke mit ein wenig „Rom“; dazu über das halbe Cover der Buchtitel und ein Untertitel... nein, leider finde ich das Cover dieses Mal nicht gelungen, lieber Blanvalet Verlag. Wobei die „bunte Frau“ einen Hinweis auf eine der Protagonistinnen gibt, denn wir haben es in dem Buch mit mehreren Erzählsträngen zu tun: Alice läuft von Zuhause und später vor ihrem „Fast-Verlobten“ davon in die Arme eines vertraut wirkenden Fremden – Meg & Alec erleben ein Krimiabenteuer, welches sie entzweit und wieder vereint – Constance und Lizzie streuen die Asche ihres Mannes bzw. Bruders in das Herz Roms und erleben Abschied sowie einen Neuanfang. Das klingt kitschig? Ist es auch ;) und besonders durch die erhabene Erzählweise eines römischen Geistes, der alte Sagen & Mythen mit den aktuellen Erzählsträngen vermischt. Das mag wohl informativ gewollt sein, hinterlässt bei mir aber eher ein anstrengendes Lesegefühl. Interessant ist allerdings die Verflechtung der drei Geschichten, denn die Personen laufen sich im Verlauf des Buches immer wieder in Rom über den Weg und schlußendlich verbindet sie eine besondere blaue Fliese... ja, wie sie letztendlich miteinander verknüpft werden, die drei Geschichten, werde ich nicht verraten – aber so viel sei verraten: gut, dass die Fliese nicht kaputt gegangen ist ;) Nun, verfilmt kann ich mir diesen Stoff deutlich besser vorstellen als der Roman an sich zu lesen war. Das Buch hat mich jedenfalls eher angestrengt im Schreibstil und aufgrund des gewollt wirkenden, übervollen Inhalts. Daher kommt dieser Roman bei mir nicht so gut weg ;) aber sollte der Autor daraus mal ein Drehbuch machen und bei der Verfilmung Regie führen, würde ich mir den Fall glatt anschauen ;)  

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  • Der Geist der Liebe

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    ForeverAngel

    13. August 2017 um 18:44

    Drei Pärchen, drei Liebesgeschichten, eine Stadt. In Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom erzählt uns einer der Geister der Ewigen Stadt, wie es das Schicksal dreier Menschen zu beeinflussen versucht und ihnen das zu geben, wonach sie sich am meisten sehen: die Liebe. "Lassen Sie mich Ihnen von Rom erzählen. Roma, meine geliebte Stadt, die so alt ist, dass sie sogar Die Ewige genannt wird. Die Stadt, die immer schon war und immer sein wird." (Seite 11) Constance (78) und Lizze (77) reisen nach Rom, um dem letzten Willen ihres verstorbenen Mannes bzw. Bruders Henry nachzukommen und seine Asche von der Engelsbrücke in den Tiber zu streuen. Es ist für sie beide gleichzeitig auch eine Reise in die Vergangenheit, denn mit der Ewigen Stadt verbinden sie viele gemeinsame Erinnerungen. Alec (46) und seine Frau Meg kommen aus L.A. und sind nur für einen einzigen Tag in Rom, um eine blaue Fliese zu bestellen, die Meg gefunden hat. Rom ist außerdem die Stadt, in der sie sich vor 20 Jahren verliebt haben, aber von dieser Liebe ist nicht mehr viel übrig, und während Alec die alte Leidenschaft wieder aufflammen lassen möchte, sieht seine Frau den Trip lediglich als Mission an - von Romantik keine Spurt. Alice (20), studiert Bildhauerrei. In ihrer Familie sind alle besonders begabt, nur sie hat ihr Talent noch nicht entdeckt. Die Reise ist für die Amerikanerin eine Flucht vor ihrer gefühlskalten Familie, denn sie will sich selbst neu erfinden und nicht mehr darum scheren, was die anderen über sie denken. Und sie will weiter nach Neapel, zu Daniel, ihrem Verlobten. Doch bei der Ankunft am Flughafen lernt sie vier brittische Jungs kennen und alles entwickelt sich ganz anders als geplant. "Rom ist ein Ort, an dem Leidenschaft entsteht, an dem die Sinne Feuer fangen und Liebende sich in die Arme fallen. Es erscheint magisch, aber ich werde Ihnen verraten, was in diesen Momenten wirklich passiert." (Seite 12) Die Wege der Figuren kreuzen sich immer wieder zeitversetzt. Sie kommen an die gleichen Orte und treffen die gleichen Leute, aber nie zur gleichen Zeit, denn der erzählende Geist der Stadt ist davon überzeugt, dass sich dann nichts so entwickelt hätte, wie er es wollte. So dreht sich beispielsweise alles um ein bestimmtes Zimmer in einem bestimmten Hotel, aus dem die blaue Fliese stammt, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Via dell'Amore ist keine kitschige 08/15-Liebesgeschichte, wie man vielleicht denken mag, es ist viel mehr eine Liebeserklärung an die Ewige Stadt. Es werden unfassbar viele Straßen und Sehenswürdigkeiten genannt und würde ich nicht in ein paar Wochen selbst nach Rom fliegen, hätten mich die vielen kleien geschichtlichen Exkurse vermutlich auch nicht interessiert. Fakt ist aber, dass Via dell'Amore ein besonderer Roman ist, bei dem die Liebe und Leidenschaft zu dieser Stadt zwischen jeder Zeile spürbar ist. "In der modernen Welt bin ich längst vergessen, doch in der Antike war ich als genius loci - als Geist des Ortes - bekannt und dazu da, die Menschen, die sich an diesem Ort aufhielten, zu inspirieren und vor neue Herausforderungen zu stellen. [...] Um genau zu sein, bin ich wohl ein Geist der Liebe. Und nun kommen Sie mit - so Sie geneigt sind -, und sehen Sie mir bei der Arbeit zu." (Seite 13) Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, aber dann habe ich richtig mit den Figuren mitgefiebert. Fährt Alice zu Daniel nach Neapel oder bleibt sie bei August? Geben Alec und Meg ihrer Ehe noch eine Chance oder verlieben sich beide in der Stadt neu? Schafft Constanze es, sich endgültig von ihrem geliebten Henry zu verabschieden und was passiert mit Lizzie und Horatio? Es ist eine wunderschöne Geschichte voller italienischem Flair, in dessen Mittelpunkt immer wieder eine fast schon magische, blaue Fliese steht. (c) Books and Biscuit

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  • Der Geist der Liebe

    Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Eliza08

    13. August 2017 um 11:34

    Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei den Büchereulen lesen und was soll ich euch sagen, dieses Buch hat ganz unterschiedliche Gefühle, Empfindungen und Bewertungen bei uns hervorgerufen. Mir hat es nicht so gut gefallen, aber ich werde versuchen mein Urteil neutral und nicht allzu wertend zu formulieren, da ich weiß, dass einige sehr begeistert waren und allen die Chance geben möchte sich selbst ein Urteil zu bilden. Das Cover gefällt mir recht gut, es fängt eine tolle Stimmung ein, das Farb- und Lichtspiel hat etwas Romantisches an sich. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung und stellt in aller Kürze die handelnden Personen vor. Dieses Buch macht sehr deutlich, dass Liebe kein Alter kennt und Liebe viele Gesichter hat. Liebe hat zudem viele Stationen und bleibt niemals gleich, sie verändert sich genauso wie wir Menschen uns verändern. Die drei liebenden Paare stehen für je eine Generation: Alice und August für die unbeschwerte, frische, neue Liebe; Meg und Alec stehen für die in die Jahre gekommene Liebe, die die ersten Risse aushalten muss und Constance und Lizzie, die beiden alten Schachteln, wie sie sich selber immer wieder liebevoll im Roman nennen. stehen für den Verlust der Liebe in der dritten Lebenshälfte, dem man aber manchmal auch etwas positives abgewinnen kann. Zweifel, Entzweiung, Spuren der Vergangenheit, Aufbruch zu neuen Ufern, Veränderung der Lebensumstände, all das verändert nicht nur uns Menschen, sondern damit auch die Liebe. Die Liebe, als allwissender Erzähler, führt den Leser durch diesen Roman, teilweise mystisch, romantisch und fantasievoll. Die Liebe hat ein Faible für Farben und man lernt Farben kennen, die man vorher noch nicht kannte. Oder können Sie spontan fünf verschiedene „Weiß-Töne“ aufzählen? Manchmal ist der Stil etwas kopflos, verrückt, ja chaotisch… so wie das Leben. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut zu lesen, man fliegt nur so durch die Seiten und merkt kaum, dass man wieder eine Seite umgeblättert hat. Besonders die Dialoge schaffen es dem Leser ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern. Besonders sind wohl die Zitate aus der „Weltliteratur“ die vor jedem Kapitel stehen und die Überschriften der Kapitel sind Schauplätze in Rom, sodass man anhand des Buches einen Spaziergang durch Rom macht. Was hat mir an dem Roman nicht gefallen? Für mich war der Roman zu überzeichnet, zu überkonstruiert. Zu viele Zufälle, zu viele Nebenschauplätze, zu viele Nebenfiguren, die aber letztlich nicht zur Geschichte beigetragen haben (so wie der Taxifahrer, der dann noch seine Freundin retten muss, weil sie sich umbringen will). Auch auf Prolog, Epilog sowie die „Auflösung“ des Romans hätte ich nicht gebraucht. Der Roman hat mich leider zu keiner Zeit gepackt, ich konnte mich nicht so richtig mit keiner der Figuren identifizieren. Viele Szenen mögen Filmreif sein, aber dennoch bleiben sie austauschbar und haben mich in meinem Inneren nicht berührt. Es gab Mitleser die dies ganz anders empfunden haben und von diesem Buch ganz begeistert sind. Möge sich jeder ein eigenes Bild machen! Ich danke auf jeden Fall dem Forum „Büchereule.de“ und Random House, sowie dem blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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