Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

von Mark Lamprell 
3,8 Sterne bei26 Bewertungen
Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (17):
Anjulis avatar

Wer Rom mag, wird dieses Buch mögen! Unterhaltsames für zwischendurch.

Kritisch (2):
19angelika63s avatar

Einfach nur schrecklich!!!

Alle 26 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom"

Die ewige Stadt Rom – gibt es einen schöneren Ort auf der Welt, um sich zu verlieben?
Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764506179
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:24.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    19angelika63s avatar
    19angelika63vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach nur schrecklich!!!
    Kurz und knapp #4 ... "Via dell' Amore" von Mark Lamprell

    Drei verschiedene Paarkonstellationen befinden sich in Rom, der Stadt der Liebe. Alice reist nach Italien um etwas verrücktes zu erleben. Ohne ihren Freund. Meg und Alec erhoffen sich eine Wiederbelebung ihrer Ehe und die beiden alten Damen Constance und Lizzie erfüllen dem verstorbenen Mann von Constance einen letzten Wunsch. Soweit so gut. Hätte eine schöne Geschichte werden können. Wir es aber nicht. Weil der Erzähler ... ich habe keine Ahnung wer er/ sie ist, sein soll ... lässt immer wieder Kommentare einfließen warum dieses oder jenes geschieht. Warum sich zum Beispiel Alice und die alten Damen nicht aufeinander treffen, obwohl sie im gleichen Gebäude sind .... Was sollen solche Kommentare, wenn sie nicht von Bedeutung sind? was beabsichtigt der Autor damit?

    Ich hatte mir von diesem Buch ein paar vergnügte und leichte Lesestunden erhofft. Irrtum. Schade. Vielleicht sollte ich meine Finger von dieser Art Bücher lassen!

    Fazit
    Ich habe dieses Buch abgebrochen, weil es so furchtbar unlogisch war und an manchen Stellen kam ich mir als Leserin veräppelt vor. So, als würde ich 2 und 2 nicht zusammen zählen können. Grausig!

    Kommentare: 1
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    simsas avatar
    simsavor einem Jahr
    Liebe in Rom

    Rom ist die ewige Stadt. Schon immer zog es Menschen in die Metropole und schon immer suchten auch Liebende die Nähe zu dieser kulturträchtigen Stadt.

    So ergeht es auch Alice, die aus ihrem Alltag zumindest für ein paar Tage ausbrechen möchte, auf der Suche nach einem Abenteuer.

    Oder auch Constance und Lizzie, die mit der Asche ihres verstorbenen Henry die letzte gemeinsame Reise antreten.

    Auch Alec und Meg sind in Roma angekommen. Zerstritten und mit einem besonderen Grund, versuchen sie ihre Liebe wieder zu beleben.




    Ein Cover das sofort anspricht, war mein erster Eindruck von „Via dell´ Amore – Jede Liebe führt nach Rom“ von Mark Lamprell.

    Es passt für mich perfekt in diese herbstliche Jahreszeit, schließlich ist das Cover auch in Herbsttönen gehalten, es lockt mit einem letzten Gruß aus dem Sommer und macht neugierig auf eine Stadt, die wohl jeden zu sich lockt.


    Mit dem Lesen begonnen, fand ich sofort gefallen an den kleinen Zitaten aus verschiedenen Klassikern, die jedes Kapitel zieren. Macht es doch den Beginn eines neuen Abschnitts interessant und besonders.


    Erzählt wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven. Erleben wir doch mit Alice den Ausbruch aus ihrem öden Alltag und den ständigen Verpflichtungen ihrer Familie.

    Dürfen wir die Seniorinnen Constance und Lizzie zu ihrer besonderen Aufgabe begleiten und auch Meg und Alec sind mit von der Partie, schließlich sind sie auf der Suche nach einer besonderen Fliese und der hoffentlichen Kittung ihrer Eheprobleme.

    All diese Personen reisen an, erleben eigene Handlungsstränge, begegnen sich nicht und befinden sich doch in unmittelbarer Nähe zueinander. Schauplatz ist natürlich Rom und die Gemeinsamkeit ist das Finden der Liebe.


    Was sehr romantisch klingt, hatte für mich hier auch sehr gute Ansätze. Gerade Alice mochte ich sofort, ist sie doch ein besonderer Mensch und auch die anderen Geschichten in der Geschichte fand ich spannend.
    Aber... und dies kommt leider auch... es reichte mir nicht für eine sehr gute Geschichte. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass zu wenig auf jede Person eingegangen wird. Natürlich erfahren wir Hintergründe und natürlich gibt es eine Linie, die sich durch das Buch zieht, jedoch konnte ich zu niemanden eine wirkliche Bindung aufbauen. Es war unterhaltend und gut, aber auch nicht mehr.


    Ich vermisste das Mitfiebern und auch die Tiefe einer jeden, sehr gut erdachten, Geschichte.


    Für mich hätte hier eine der drei Stränge gereicht, um einen wundervollen Roman zu erzählen, der den Sommer noch einmal zurückbringt. So war es nur eine kleine wärmende Flamme, die mich leider nicht erreichen konnte.


    Mark Lamprell mag Rom und dies merkt man hier durchaus. Die Atmosphäre der Stadt und auch ihrer Bewohner wird wundervoll transportiert. Wir befinden uns mittendrin und gehen durch die Gassen, erleben Sehenswürdigkeiten und Personen.

    Wären doch nur die Geschichten besser ausgearbeitet, wäre es ein perfektes Buch geworden.


    Mein Fazit:

    Rom ist wunderschön und ein Reiseziel, welches ich durchaus habe. Dieses Buch brachte auch die wunderschönen Seiten der Stadt mit sich, allerdings konnte es von seinen Handlungssträngen nicht überzeugen. Dafür fehlt hier einfach die Tiefe jeder Geschichte.

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    Judikos avatar
    Judikovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Mitteilteil ein bisschen langatmig, aber ein schönes Ende
    Guter Einstieg, langatmiger Mittelteil, aber ein schönes Ende

    Via dell‘ Amore…Jede Liebe führt nach Rom…

    …und DIESE Geschichte führte auch mich dort hin.

    New York

    Alice ist ein sogenanntes Sandwichkind. Ihr älterer Bruder stieg in die Fußstapfen des Vaters und hat Medizin studiert. Die jüngere Schwester, auch sehr erfolgreich in Harvard. Die Mutter, einst Ballerina und inzwischen Partnerin einer Anwaltskanzlei. Sie alle können gar nicht verstehen, dass Alice sich für so gar nichts interessiert, außer für Farben. Darum studiert sie nun auch 3D-Design, was aber auch eher auf Drängen der Familie geschehen ist, weil sie „nur“ in einer Boutique jobbte, obwohl ihr genau das, eigentlich riesig Spaß machte.

    Einzig ihr Professor sieht weit mehr in ihr und fragte sie deswegen, was sie in den Ferien machen würde? Erschrocken, weil sie dachte, nun hätte sie auch ihn enttäuscht, gab es da plötzlich eine Macht, die ihr praktisch die Antwort gab. Sie muss unbedingt nach Rom!

    London

    Constance, um die 79 Jahre alt, hat ihren geliebten Ehemann verloren und in einem Nachlassbrief hat er ihr mitgeteilt, sie soll seine Asche in Rom, in den Tiber streuen, weil sie genau dort einst so glücklich waren. Die Schwägerin Lizzie soll sie begleiten. – Der letzte Wille!

    Los Angelos

    Alec und Meg, unglücklich verheiratet, machen sich ebenfalls auf den Weg nach Rom, sie wollen ihr Haus renovieren und Meg hat nur einen Traum. Das Haus mit den Fliesen zu gestalten, die sie einst, im Urlaub, in Rom, in einem Hotelzimmer, gefunden hatte. - Erinnerungen an schöne Zeiten!

    Drei Perspektiven, eine Fliese, das Schicksal, die Liebe, aber eine Geschichte…

    Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und ich habe auch schnell, trotz der wechselnden Perspektiven,  in die Geschichte reingefunden. Mir war natürlich klar, dass jeder seine eigene kleine Geschichte hat und, das am Ende, das Schicksal dafür verantwortlich sein wird, dass alle irgendetwas gemeinsam haben oder sich kennenlernen. 

    Jedoch zog sich dann der Mittelteil etwas in die Länge und meine Vorahnung schien sich auch nicht zu bestätigen. Trotz der Längen,  kann ich aber dann doch noch sagen, dass sich das Dranbleiben gelohnt hat. Zum Schluss fand ich die Geschichte nämlich richtig schön.

    Für alle die, die Rom kennen oder Urlaub dort machen ist die Geschichte bestimmt sehr schön, da die Kultur, in diesem Roman, auch nicht zu kurz kommt. Für mich persönlich war es leider etwas zu viel an italienischen Begriffen und Sehenswürdigkeiten. 

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    MickyParisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte, in der man für ein paar Stunden in eine andere Welt eintaucht.
    Tolle und romantische Geschichte über eine schöne Stadt

    Ich bin ganz ehrlich, wenn ich dieses Buch im Buchladen meines Vertrauen gesehen hätte, wäre es nicht in mein Bücherregal eingezogen.
    Aber ich hab es ja auch nicht im Buchladen gesehen, sondern bei der lieben Judith Koch (@judi_ko) bei Instagram.

    Ich kann vorweg sagen, dass dieses Buch sehr leichte Lektüre ist und innerhalb von zwei guten Tagen gelesen ist.

    Nun zu den Details:

    Zum Buch



    "Ein Buch, das einen für eine paar Stunden mit in einem anderen Ort nimmt."

    Die Story

    Alice ist eine 20 Jährige Amerikanerin, die 3D-Design und 3D-Druck studiert. Sie selber kommt aus einer Familie, wo alle Mitglieder etwas großes und wertvolles für die Gesellschaft geleistet haben. Sie ist eben das " schwarze Scharf " oder besser gesagt, das " rote Scharf"  in Ihrer Familie. Als ein Professor zu ihr sagt, sie solle etwas besonderes in den Semesterferien unternehmen, einfach mal raus und die Welt erkunden, verschlägt es sie nach Rom. Ihr Freund ist darüber natürlich nicht begeistert, aber das tut nichts zur Sache, denn Alice muss ihren Weg alleine finden. Und so verschlägt es sie nach Rom, wo sie Studenten aus Großbritannien kennenlernt. Und mit Gus verbringt sie viel Zeit und lernt Rom und sich selber kennen. Sie schläft unter freien Himmel auf einem Friedhof, fährt mit einem Mofa durch Rom und muss sich vor der Polizei in Acht nehmen. Dabei vergisst sie auch ihren Freund in Amerika...

    Die zweiten in die es in dieser Geschichte geht sind   Meg und Alec. Beide sind seit 20 Jahren verheiratet und haben Kinder, aber sie haben seit gefühlten 20 Jahren kein ernstes Gespräch mehr geführt. Si ereisen nach Rom, nicht um sich selber zu erfinden oder ihre Liebe aufzufrischen, sondern wegen einer blauen Fliese. Vor langer Zeit, es war ihre Hochzeitsreise, haben sie diese blaue Fliese aus dem Hotelzimmer mitgenommen und nun wollen Sie ihr Haus mit diesen Fliesen neu umgestalten. Deswegen sind sie in Rom.
    Aber es läuft nicht alles glatt. Sie finden den Fliesenhändler nicht, werden entführt, gelangen in einen Slum und letztendlich trennen sich die beiden. Hier hat Rom in der Liebe wohl versagt, oder?
    Oder wie erklärt man sich das Wiedersehen mit dem ehemaligen Hotelangestellten, der in während der Hochzeitsreise mit Meg geküsst hat?

    Und die dritte im Bunde sind Constance und Lizzy aus England. Constance hat ihren Ehemann vor kurzen verloren, welche Lizzys Brunder war. Beide waren nach Rom, da Henry in seinem Abschiedsbrief mitgeteilt hat, seine Asche solle in den Fluss von einer bestimmten Brücke gestreut werden. Doch Constance kann es nicht. Vielmehr erinnert sie sich daran, wie sie Henry kennengelernt hat und dass sie gar nicht die Liebe seines Lebens war, sondern ihn ihrer besten Freundin Gina!
    Als sie dann noch Gina trifft und erfährt, dass diese ganz in der Nähe der Brücke wohnt, ist für Constance ganz klar, dass Henry eine Affäre mit ihr während der gesamten ehe hatte. Oder doch nicht?
    Und wie kann Lizzy sie davon überzeugen, dass ihr Bruder nur sie geliebt hat, denn immerhin, blieb sie ihr lebenlang doch Single.

    Und wie gehören alle drei Geschichten zusammen?

    Meine Meinung und Fazit

    Ich möchte mit einem Zitat aus dem Buch beginnen, welches ich sehr passend finde;
    " Drei Paare, die sich der Ruhe hingaben, den einzelnen Noten und der Stille dazwischen lauschten, nichtsahnend voneinander und doch miteinander verbunden -
    am Beginn, in der Mitte und am Ende ihrer Liebe." (S. 311)

    Es ist eine Geschichte, die die Schicksale der drei Generationen zusammenbringt, welche auf irgendeiner Weise miteinander verbunden sind. Jeder Leser findet sich in einer der Generationen der Liebe wieder. Die Geschichte ist sehr leicht und nicht sehr anspruchsvoll, und doch kann man sich leicht in sie verlieren. Jeder der schon einmal in Rom war, wird sich an der ein oder anderen stelle wieder finden. Wie der Autor die Stadt beschreibt mit seinen Worten, lässt einen träumen.
    Vor allem kann man sich sehr genau vorstellen, was die einzelnen Personen empfinden, da es bestimmt jeden von uns schon mal so erging.
    Manchmal stellt man sich vor, wie es ist, wenn man einfach mal spontaner ist, sich nicht in einen Zug setzt und seinen Termin wahrnimmt oder einfach mal etwas wagt.
    Aber man lernt auch, wie wichtig es ist, mit seinem Partner zu reden und zuzuhören, nicht das es so endet wie bei Meg und Alec.
    Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und die Kapitel sind nicht sehr lang ( wem geht es auch so, dass er lediglich von Kapitel zu Kapitel liest?) Ich fande es auch leicht, mir die Stadt vorzustellen auch wenn ich mich dagegen sträube zu sagen, dass Rom die Stadt der Liebe sei ( - nein, das ist einfach Paris). Auch möchte ich es sehr, dass es ab und an, etwas geschichtliche Fakten gab. Wie z.B. wann ist Rom entstanden, welche Kaiser gab es und wie kam der Obelisk dort hin.

    Dieses Buch hat mich, wie gesagt für ein paar Stunden in eine andere Welt mitgenommen. es ist ein leichtes Buch, um in einer schnellen Zeit einfach mal abzuschalten. In meinen Augen eine absolute Empfehlung.

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine lockerleichte Geschichte mit traumhaftem Setting und liebenswerten Charakteren - perfekt für den Urlaub und zum Wegträumen.
    Bezaubernd verführerisch - die perfekte Urlaubslektüre

    Diesen Roman von Mark Lamprell habe ich am denkbar besten Ort zu lesen begonnen - in Rom. Und vermutlich konnte mich die wunderbar leichte Geschichte deswegen derart verzaubern. Ich war einfach in genau der richtigen Stimmung und hatte außerdem alle Orte und Sehenswürdigkeiten, an denen Lamprell seinen Roman spielen lässt, direkt vor Augen. Aber ich kann vorweg sagen: Um Via dell'Amore zu lesen und zu genießen, muss man definitiv nicht vorort sein. Denn schon nach den ersten Seiten träumt man sich in die ewige Stadt und lässt sich von der geradezu dahinschwebenden Handlung gefangen nehmen.
    Denn Mark Lamprell nimmt den Leser an die Hand und mit auf einen literarischen Rundgang durch Rom, der einen die ganz besondere, irgendwie magische Atmosphäre des Ortes von Beginn an spüren lässt. Dazu ist der Roman originell geschrieben und wird aus der Sicht eines außergewöhnlichen Erzählers erzählt. Dabei handelt es sich um den Geist der Liebe, der zugleich ein allwissender und allmächtiger Erzähler ist. Er schaut von oben auf die Protagonisten, spricht sehr liebevoll von ihnen und behandelt sie wie seine Schützlinge. Er behält sich aber auch vor, in das Geschehen einzugreifen und den Figuren hier und da einen Stupser in die richtige Richtung zu geben. So versammelt der Geist der Liebe die Kunststudentin Alice, die beiden alten Damen Constance und Lizzie und das ewig zankende Ehepaar Meg und Alec in Rom, um ihre Leben für immer zu verändern und ihnen wieder neue Träume zu geben. Dabei verhindert er jedoch, dass sie sich über den Weg laufen und so gibt es drei eigenständige, süße Geschichten, die Abwechslung und Unterhaltung bieten.
    Diese besondere Erzählform finde ich einfach genial und erfrischend anders. Eine grandiose Idee, die mich beim Lesen wirklich begeistert hat. Ebenso wie ein weiterer Aspekt: Mark Lamprell greift nämlich auch auf römische und christliche Legenden zurück und lässt den Geist der Liebe Auszüge der Geschichte Roms und bestimmter Orte und Gebäude erzählen. Das macht die Handlung noch lebendiger und spannender und das Setting umso realer und verträumter. In Bezug auf die Umsetzung trifft Mark Lamprell mit Via dell'Amore also absolut ins Schwarze. Der Roman lässt sich in einem Rutsch lesen und bleibt dabei durchgehend unterhaltsam und amüsant.
    Auch die Geschichte selbst hat mich überzeugt. Ich mag es, dass es drei verschiedene Handlungsstränge mit ganz unterschiedlichen Hauptpersonen gibt und dass diese sich immer mal wieder kreuzen und am Ende sogar auf "magische" Weise miteinander verbunden sind. Durch kleine Feinheiten, die anfangs nicht unbedingt auffallen, verknüpft Lamprell die Schicksale der Figuren miteinander - oder besser gesagt, der Geist der Liebe tut es. Denn alles, was im Verlauf der Handlung geschieht, gehört schließlich zu seinem großen Plan, die Charaktere wieder glücklich zu machen und ihren Leben neuen Sinn zu geben.
    Ich mochte sowohl die etwas exzentrische und zugleich zurückhaltende Alice, die in Rom eine völlig neue Seite an sich entdeckt, als auch die beiden alten Ladys Constance und Lizzie, die Henrys Verlust erst noch verdauen müssen und lieber in der Vergangenheit als in der Zukunft leben. Meg und Alec geben der Handlung einen amüsanten Touch, haben mich aber stellenweise auch ziemlich zur Weißglut getrieben. Ihr ewiges Gezanke und ihre teils sehr bösartigen Kommentare gingen mir des Öfteren gehörig auf den Geist und ich habe mich immer wieder gefragt, wie die beiden sich ineinander verlieben konnten. Schließlich gönnen sie dem jeweils anderen die Butter auf dem Brot nicht. Ihre Geschichte ist auch die einzige, die ich zu unrealistisch und überzogen fand, obwohl sie witzig zu lesen war. Mein Herz hing dann doch eher an Alice, bei der man sich von Anfang an sicher ist, dass sie mit ihrem Verlobten Daniel eigentlich nicht glücklich ist, und an Constance und Lizzie, die so resolut und herzlich sind, dass man sie einfach lieb haben muss.
    Zum Träumen und Abschalten ist Via dell'Amore also genau das Richtige. Setting, Erzähler, Charaktere und Handlung harmonieren einfach fantastisch miteinander und ergeben ein rundes Ganzes. Hier und da hätte ich mir zwar schon gewünscht, dass die Handlung etwas tiefer gegangen wäre und insgesamt hätten es durchaus 100 bis 200 Seiten mehr sein können, aber mehr zu meckern gibt es an diesem zart romantischen und innovativ erzählten Liebesroman wirklich nicht.
    Mein Fazit:
    Romantisch, verträumt, faszinierend, kurzweilig und modern geschrieben: Via dell'Amore von Mark Lamprell ist die perfekte Urlaubslektüre und nimmt den Leser mit auf eine atmosphärische Rom-Reise. Mir haben sowohl die originell gezeichneten Charaktere als auch die außergewöhnliche Erzählart und natürlich das fantastische Setting unheimlich gut gefallen. Handlungstechnisch gibt es nur ein paar kleine Abzüge - ansonsten aber hat mich diese romantische Geschichte wirklich überzeugt.

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    Buecher_herzs avatar
    Buecher_herzvor einem Jahr
    Via dell' Amore - Jede Liebe führt nach Rom

    Am Anfang hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen und ich fand es ziemlich cool aus der Sicht vom Geist der Stadt Rom zu lesen. Nach und nach fiel es mir aber leider immer schwerer mich auf die Geschichte zu konzentrieren und das fand ich dann wieder rum total blöd.

    Aus diesem Grund habe ich ungefähr fünf Tage gebraucht, um das Buch zu beenden. Alles in allem würde ich sagen, dass es zwar ein gutes Buch ist, aber man sich zwischendurch einfach eher auf anderes Konzentriert als auf den verlauf der Geschichte.

    Zum Ende hin wurde es dann wieder Interessant, als man sah, wie die verschiedenen Charaktere in Verbindung stehen. Das Buch war soweit gut, aber ich würde es jetzt nicht nochmal lesen.

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    LeseKatzes avatar
    LeseKatzevor einem Jahr
    Ein schöner Sommerroman

    Inhalt: Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück …
    Meine Meinung:Die Geschichte findet in der Zeitspanne eines Tages statt, ich war am Anfang ein wenig skeptisch weil ich die Befürchtung hatte das die Handlung dadurch wenig hergeben kann, aber überraschenderweise war das nicht der Fall.Hier dregt sich alles um sechs Charaktere die alle eine Mission zu erfüllen haben.
    Die Charaktere sind vielschichtig, autentisch und liebenswert; man hat sie direkt ins Herz geschlossen.Alec und Meg, ein verheiratetes Ehepaar, das dieses Liebesgefühl verloren hat.Sie sind auf einer Mission: Sie haben einen Tag, um einen Handwerker aufzuspüren,um einer Jugendstil-Fliese zu erhalten Vielleicht können sie ein bisschen von der Romantik, die sie in Rom gefunden haben,ihre Flitterwochen wieder beleben. Konstanz und Lizzie sind in Rom angekommen, um die Asche von Konstanzes Ehemann, Henry über den Tiber zu zerstreuen.Und Konstanz eine untröstliche Witwe, die vor kurzem ihren Seelenverwandten verlor.Besinders gut fand ich das den Charakteren nicht immer alles reibungslos verläuft wie sie es gerne hätten, das macht die Geschichte umso interessanter.
    Die Handlung ist eine Mischung aus viel Emotionen,, sowie auch humorvoll. Der Autor hat einen tollen Schreibstil er war leicht und flüssig zu Lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Das ganze Setting im Rom hat mir besonders gut gefallen, ich habe mich während dem lesen in Rom gefühlt als wäre ich selber in diesem Ort.

    Fazit:Das Buch vermittelt das Thema Liebe , neue Liebe alte Liebe und verlorene Liebe. Aber es ist gar nicht kitschig geschrieben. ich empfehle diese wundervolle Story weiter.

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    talishas avatar
    talishavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine leichte Ferienbegleitung für die Reise nach Rom - die Geschichte der zwei alten Schachteln fand ich am schönsten erzählt.
    Mit Constance, Alec und Alice in Rom

    Rom ist eine tolle Stadt und obwohl ich erst gerade vor vier Monaten dort war, würde ich gerne wieder hin. Wenn ich physisch nicht kann, dann wenigstens literarisch. Beim Lesen des Roman gelingt es, sich zu fühlen, als ob man selbst in der ewigen Stadt weilt. 

    Die Geschichte, die vom "Geist der Liebe" erzählt wird, nimmt uns mit auf Sightseeingtour durch Rom: mit der 19jährigen Alice brettern wir auf der Vespa zum Koloseum, schauen mit Constance und Lizzy von der Ponte Sant'Angelo auf den Tiber und laufen mit Alec und Meg durch die Gassen der Stadt.

    Der Roman erzählt die Geschichten dieser sechs Personen, die sich in Charakter und Alter total unterscheiden. Alice aus Amerika lernt am Flughafen vier Jungs aus England kennen und zusammen landen sie schlussendlich im selben Hotel. Mit dem "erbsengrünen"  - Alice hat ein aussergewöhnliches Gespür für Farben - August Clutterbuck streift sie durch die Stadt und geniesst die ihr unbekannte Freiheit. Obwohl sie eigentlich nach Florenz zu ihrem Verlobten sollte... 
    Die rüstigen Seniorinnen Constance und Lizzie spazieren mit Henrys Urne durch die Stadt. Eigentlich wollen sie seinen letzten Wunsch, seine Asche über dem Tiber zu verstreuen, erfüllen, doch das zögert sich hinaus. 
    Die Amerikaner Alec und Meg befinden sich in einer Midlifekrise. Meg zuliebe kam Alec mit auf die Reise nach Rom, da sie verbissen auf der Suche nach dem Hersteller einer Fliese ist. Meg ist eine zänkische Zicke, die fortwährend Streit sucht. Alec mag nicht streiten, hat genug von Megs Egoismus und freut sich, als er die nette Ärztin Stephanie kennenlernt, die ihm immer wieder über den Weg läuft.  

    Die Wege der Protagonisten kreuzen sich immer mal wieder, doch da sie sich nicht kennen, fällt es ihnen nicht auf. Erst am Ende finden alle drei Geschichten zusammen. Leider muss der Leser lange warten, um zu wissen, welches das geschichtenverbindende Element ist. Es wird erst am Schluss und somit reichlich spät verraten und versandete ein wenig.
    Genau das ist mein Kritikpunkt am Buch, denn viel zu lange bleibt man im Ungewissen darüber, welches der rote Faden des Romanes sein soll und man hat dadurch das Gefühl drei Kurzgeschichten zu lesen. 

    Mir kommt es vor, als ob der Roman als Drehbuch geschrieben wurde. Verfilmt würde mir die Geschichte als Ganzes wohl viel besser gefallen. So würde der "Geist der Liebe"-Erzähler mehr Sinn machen und mehr zur Geltung kommen. Aber auch der vereinende Schluss könnte mit Spezialeffekten um einiges ausdrucksvoller dargestellt werden, als im Buch beschrieben. 

    Die zwei "angsteinflössenden alten" Schachteln - nein, sie sind überhaupt nicht angsteinflössend, sondern sehr nett. Meistens. -  haben mir am besten gefallen, eigentlich hätte der Autor auch nur ihre Geschichte erzählen können und ich wär glücklich gewesen! 

    Zum Anpreisen des Buches wird erwähnt, dass der Autor extra nach Rom fuhr, um seinen Roman zu schreiben. Wieso das, ist dies so ungewöhnlich? Ich erwarte und setze voraus, dass sich Autoren mit den Schauplätzen ihrer Bücher auseinandersetzen und vor Ort recherchieren. Dazu müsste man gegebenenfalls öfters hinfahren. Ob das Buch dann dort oder zuhause geschrieben wurde, ist mir als Leser hingegen total egal und deshalb finde ich diese Anmerkung nichts Spezielles und unnötig.

    Der Roman mit den drei Geschichten ist eine leichte Ferienlektüre, ideal als Begleiter für eine Reise nach Rom. Das Buch zu lesen, wenn man in der Nähe der jeweiligen Schauplätze auf einer Bank oder in einem Café sitzt, stell ich mir schön vor. Zumindest auf dem reformierten Friedhof bei der Cystus-Pyramide hat es genug Schattenplätze um sich mit dem Buch für zwei, drei Stunden dorthin zu verziehen. 
    Fazit: Die einzelnen Geschichten sind schön geschrieben. Mir fehlte jedoch der rote Faden und das verbindende Element, das mir zu spät enthüllt wurde. 4 Punkte.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Ein paar Tage in Rom

    Rom ist wirklich eine ganze besondere Stadt, eine Stadt mit langer Geschichte und eine Stadt voller Leben. In diese Stadt verschlägt es ganz unterschiedliche Menschen.

    Die Kunststudentin Alice ist eigentlich nur auf der Durchreise nach Florenz, wo sie ihren Verlobten Daniel treffen will. Doch sie trifft auf eine Gruppe Studenten und sie überzeugen wollen, einfach ein wenig länger zu bleiben. Da sie gerne etwas Verrücktes erleben und sich eigentlich auch selbst finden wollte, lässt sie sich überreden und so kommt alles ganz anders als geplant.

    Meghan und Alec sind schon fast zwanzig Jahre verheiratet und wie es oft so ist, ist die Liebe irgendwann auf dem gemeinsamen Weg verschwunden. Als die Liebe noch da war, hatten sie in Rom hatten eine wunderschöne Zeit erlebt und eine blaue Fliese, die sie einst aus ihrem Hotel mitgenommen hat, erinnert daran. Nun möchte Meg die Werkstatt finden, in der diese Fliese hergestellt wurde. Alec hat dieser Reise nur zugestimmt, weil er ein schlechtes Gewissen hat, da er nicht nur Megs Geburtstag, sondern auch den Hochzeitstag vergessen hat.

    Zwei alte Damen wollen einen letzten Wunsch erfüllen, sie wollen Henrys Asche in den Tiber streuen. Henry war Constanzes Ehemann und der Bruder von Lizzie. Für die beiden Frauen ist es eine Reise in die Vergangenheit, die Erinnerungen wieder hervorbringen.

    Diese Protagonisten erleben zwei Tage in Rom, aber sie begegnen sich nicht, und so laufen diese unterschiedlichen Erzählstränge nebeneinander her und doch gibt es einen Zusammenhang. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Geschichte, aber immer geht es um Beziehungen und die Liebe. Alle Charaktere sind gut und authentisch beschrieben und ich konnte mich in alle hineinversetzen, aber am liebsten waren mir Lizzie und Constanze.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen.

    Sehr bildhaft ist auch der Handlungsort beschrieben, so dass ich mit den beteiligten Personen durch Rom gewandert bin und diese ganz besondere Atmosphäre aufnehmen konnte. Dabei habe ich ganz nebenbei vieles über diese Stadt und ihre Geschichte erfahren.

    Ein unterhaltsamer Roman.

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor einem Jahr
    Ein Buch - Drei Geschichten

    "Via dell´Amore - Jede Liebe führt nach Rom" erzählt uns nicht nur eine, sondern gleich drei Geschichten.

    Einmal geht es um die 19-jährige Alice, Sie ist Amerikanerin und reist nach Rom, um einmal etwas Verrücktes zu erleben. Und das tut sie tatsächlich, als sie bereits am Flughafen auf vier junge Männer trifft...

    Dann geht es um Megan und ihren Mann Alec, die ebenfalls aus Amerika nach Rom reisen. Megan ist hier auf der Suche nach einer ganz bestimmten Fliese, die sie damals vor zwanzig Jahren aus ihren Flitterwochen mitbrachte.

    Und die dritte Geschichte handelt von Constance und ihrer Schwägerin Lizzie aus London. Die beiden älteren Damen reisen mit der Asche von Constances Mann und Lizzies Bruder Henry nach Rom. Hier möchten die beiden Henrys letzten Wunsch erfüllen.

    Das Besondere an diesem Buch ist vielleicht, dass die Geschichte dieser ganz unterschiedlichen Charaktere von einem Geist erzählt wird. Das mag verrückt klingen, aber eigentlich wird das nur an einigen wenigen Stellen im Buch deutlich, so dass man sich davon nicht abschrecken lassen sollte.

    Mir haben alle drei Handlungsstränge sehr gut gefallen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken echt und authentisch. Zwar waren mir nicht alle Charaktere immer sympathisch, aber das muss ja auch nicht sein.

    Sehr gut gefallen hat mir, dass wir auch einiges über die Stadt Rom und dessen Geschichte erfahren. Dabei sind diese Daten und Fakten gut in die Handlung eingebaut worden, so dass es nicht störend oder belehrend wirkt.

    Die Wege dieser ganz unterschiedlichen Menschen bzw. Paare kreuzen sich im Laufe der Geschichte nicht, und doch werden ihre Geschichten miteinander verwoben. Auch das hat mir sehr gut gefallen.

    Zum Schreibstil kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern, so dass ich abschließend dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Mir hat es viel Spaß gemacht, die Geschichten dieser Menschen in Rom zu lesen!

     

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