Mark Lanvall Lichtsturm II: Die andere Welt

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Inhaltsangabe zu „Lichtsturm II: Die andere Welt“ von Mark Lanvall

Ein alter Zauber entfesselt seine Kraft: Nach zwei Jahrtausenden werden Menschen zu Alben. Sie sind die Erben der weißen Festung Galandwyn. Und sie sind Außenseiter in ihrer eigenen Welt. Bestaunt, gefürchtet, gejagt, gehasst. Auf einer Insel im Atlantik finden sie Zuflucht. Erst hier - mit Hilfe des Verwandelten Ben, des Nerds Maus und der Albenkriegerin Larinil - lernen sie, was es heißt, zum mystischen Volk der Alben zu gehören. Aber dann kehrt ein vergessener Krieg zurück in die Welt der Menschen. Der mächtige Albenmeister Sardrowain überschreitet die Grenze der Anderswelt, um die Kinder Galandwyns zu vernichten. „Lichtsturm II - Die andere Welt“ ist die Fortsetzung des Fantasy-Thrillers „Lichtsturm - Die weiße Festung“.

Überraschender Fantasy-Thriller, der einen mitreisst und so schnell nicht wieder loslässt ...

— Marny
Marny

Überzeugende Fortsetzung, für die man allerdings den ersten Band kennen sollte. Spannend und sehr gut formuliert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Mark Lanvall - Die andere Welt (Lichtsturm 2)

    Lichtsturm II: Die andere Welt
    Marny

    Marny

    03. July 2015 um 22:43

    Durch einen alten Zauber verwandeln sich weltweit Menschen in Alben, sie werden zu Außenseitern und müssen mit dem Misstrauen der normalen Menschen zurecht kommen, das manchmal auch in Hass umschlägt. Ben und seine Freunde von der Elvan-Stiftung versuchen möglichst viele der Verwandelten einzusammeln, um ihnen zu vermitteln, was es bedeutet, zum mystischen Lichtvolk der Alben zu gehören. Als der mächtige Albenmeister Sardrowain die Grenze der Anderswelt überschreitet, bringt er einen alten Krieg in die Welt der Menschen. Sein Ziel ist es, die Elvan-Stiftung zu vernichten – allen voran Larinil und Geysbin. Die Fortsetzung von “Lichtsturm. Die weiße Festung” beginnt überraschend, denn als erstes begegnen wir dem Albenmeister Sardrowain und dem Schwertführer Andrar. Ich hatte mich auf ein Wiedersehen mit Ben, Maus und Larinil gefreut, stattdessen landete ich zuerst in einer neuen Erzählperspektive auf der “anderen” Seite. Sardrowain trägt keine Ehre in sich und liebt es zu töten, aber er bringt Andrar dazu, nicht nur stur an das zu glauben, was ihm seine Lehrer beigebracht haben. Andrar versucht, die Wahrheit herauszufinden – und den richtigen Weg einzuschlagen. Durch seine innere Zerrissenheit wurde er für mich schnell zu einer spannenden Figur. In der Elvan-Stiftung habe ich dann das Wiedersehen bekommen, auf das ich mich so gefreut hatte! Die Figuren waren präsent und mir gleich wieder sehr nah, es fühlte sich so an, als würde ich alte Freunde treffen. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Ben gefallen, er trägt eine große Verantwortung, wirkt aber nie wie ein Überheld. Er ist nicht perfekt, manchmal sogar unsicher und macht sich viele Gedanken. Die Geschichte ist abwechslungsreich, oft überraschend und nimmt ordentlich Fahrt auf. Man wird förmlich mitgerissen und so schnell nicht wieder losgelassen, bei manchen Szenen musste ich zwischendurch erstmal tief Luft holen, bevor es weiterging. Es gibt auch ruhigere Szenen, aber die dramatischen Entwicklungen überwiegen einfach – die Spannung steigt mit jeder Seite. Die verschiedenen sich miteinander verbindenden Erzählperspektiven tragen zur Vielseitigkeit der Geschichte bei, so wird eine dichte Handlung mit ganz unterschiedlichen Eindrücken geschaffen. Mir hat auch gefallen, dass die Magie wieder eine größere Rolle gespielt hat und man einzelne Verwandelte näher kennenlernt. Mein ganz persönliches Highlight war aber das überraschende Wiedersehen mit einer für mich sehr besonderen Figur – und da diese Geschichte in der Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist, darf ich mich da auch schon auf den nächsten Band freuen. “Die andere Welt” war eine berührende und sehr mitreißende Lektüre mit einer dichten Atmosphäre, die viele Eindrücke hinterlässt. Gefühlt plötzlich war das Buch ausgelesen und in meinem Kopf stand in Großbuchstaben: Wie geht es denn jetzt weiter?! Ich bin also mehr als gespannt auf den nächsten Band und frage mich in der Zwischenzeit, wohin die Reise wohl geht …

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  • Der Lichtsturm tobt weiter. Überzeugende Fortsetzung

    Lichtsturm II: Die andere Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. February 2015 um 09:00

    Mit seinem ersten Band dieser spannenden Fantasy-Reihe hatte mich Mark Lanvall bereits vor über einem Jahr sofort am sprichwörtlichen Angelhaken. Umso mehr freute ich mich, als ich entdeckte, dass es inzwischen einen zweiten Teil gibt – und sogar ein dritter geplant ist. INHALT: Seit einiger Zeit verwandeln sich weltweit Menschen in Alben, was die meisten normal Bleibenden in Sorge versetzt. Ben und seine Freunde von der Elvan-Stiftung sammeln die „Gewandelten“ ein und helfen ihnen, mit ihrer neuen Lebensform klar zu kommen. Doch nicht alle können und wollen das akzeptieren. Es kommt zu Mordanschlägen, und schließlich wird das Stiftungszentrum auf Madeira überfallen. MEINUNG: Es war wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten, als Ben, der erste gewandelte Albe, mit seinen Freunden Maus, Nathalie und Viktoria den Schauplatz der Handlung betrat. Sofort waren mir die Figuren wieder präsent. Ich erinnerte mich, dass Ben Schwierigkeiten mit seiner adligen Familie hatte und Maus am liebsten hinter seinem PC verschwand – mit entsprechenden körperlichen Konsequenzen. Die Figuren knüpfen genau an Band eins an und werden konsequent weiterentwickelt. Das gleiche gilt für die beiden Alben Larinil und Geysbin, die bereits in Band eins nach einem Jahrhunderte währenden Schlaf in der Neuzeit erwacht sind. Schwerer fiel es mir diesmal, mit den beiden anderen Alben Sardrowain und Andrar warm zu werden, die gleich zu Beginn des Buches eingeführt wurden. Ich musste mir große Mühe geben, wirklich am Text dran zu bleiben, so distanziert wirkten ihre Szenen auf mich. Erst als die beiden Figuren in die Realwelt überwechselten, wurden sie für mich greifbarer. Die Ursache für meine Schwierigkeiten ist mir ein Rätsel, denn die Figuren sind interessant gestaltet. Daran kann es also nicht liegen. Sprachlich und dramaturgisch ist das Buch – wie auch schon der erste Band – ganz große Klasse. Der Autor baut die Spannung und den Handlungsverlauf sehr geschickt um seine Figuren, die verschiedenen Handlungsorte und Zeitebenen auf. Gut gefallen hat mir auch, dass eine kurz nach Band eins spielende Handlung als Erzählung eingebaut ist. Insgesamt lässt sich das Buch sehr gut lesen und reißt regelrecht mit – bis auf das erste Viertel. WERTUNG: Band zwei des Lichtsturms lässt mich ein wenig ambivalent zurück. Das Buch hat großartige Aspekte, die mich wieder einmal begeistert haben, dazu gehören die Figuren, die Dramaturgie und die Sprache. Aber gerade am Anfang fehlte mir persönlich ein zündendes Feuer, das mich magisch in die Handlung hineingezogen hätte. Danach ist das Buch perfekt. Wie bewerte ich das nun? Gar nicht so einfach, nach einem solch grandiosen Erstling. ^^ Nach reiflicher Überlegung habe ich mich für mein persönliches „Sehr gut“ und 4,5 von 5 Punkten entschieden. Mein Fazit: Der Lichtsturm tobt überzeugend weiter, allerdings sollte man Band eins zuvor gelesen haben

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