Mark Lawrence

 4.1 Sterne bei 152 Bewertungen
Autor von Prinz der Dunkelheit, König der Dunkelheit und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mark Lawrence

Neue Wege in der Phantastik: Mark Lawrence ist in Champagne-Urban, Illinois geboren. Da seine Eltern Briten sind, zog er schon im Alter von einem Jahr mit ihnen ins Vereinigte Königreich. Nach seinem Doktor in Mathematik am Imperial College in London zog er jedoch erneut für einige Zeit in die USA, um dort an verschiedenen Forschungsprojekten teilzunehmen. Heute lebt er gemeinsam mit seiner Frau und den vier Kindern in Bristol. Als er erneut nach Großbritannien zurückkehrte, suchte er halbherzig einen Agenten, obwohl er eigentlich nie Schriftsteller werden wollte. Doch über Nacht bekam er einen internationalen Buchvertrag angeboten. Seine erste Trilogie „The Broken Empire“, wurde als „bahnbrechendes Fantasy-Werk“ gelobt. Auch mit seinen weiteren Werken konnte Lawrence große Erfolge verbuchen.

Neue Bücher

Waffenschwestern

Erscheint am 28.11.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Tor.

Waffenschwestern: Roman

Neu erschienen am 24.10.2018 als E-Book bei FISCHER Tor.

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Prinz der Dunkelheit

Prinz der Dunkelheit

 (66)
Erschienen am 09.05.2011
König der Dunkelheit

König der Dunkelheit

 (33)
Erschienen am 11.03.2013
Kaiser der Dunkelheit

Kaiser der Dunkelheit

 (16)
Erschienen am 09.06.2014
Waffenschwestern

Waffenschwestern

 (0)
Erschienen am 28.11.2018
Klingentänzer

Klingentänzer

 (0)
Erschienen am 26.06.2019
Waffenschwestern: Roman

Waffenschwestern: Roman

 (0)
Erschienen am 24.10.2018
Prince of Fools

Prince of Fools

 (9)
Erschienen am 26.05.2015
Prince Of Thorns

Prince Of Thorns

 (7)
Erschienen am 28.07.2011

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Neue Rezensionen zu Mark Lawrence

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Jaris avatar

Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

Mark Lawrence - Prinz der Dunkelheit
Jarivor einem Jahr

"Der Prinz der Dunkelheit" ist eines jener Bücher, das mich etwas ratlos zurücklässt. Ratlos deswegen, weil ich nicht klar definieren kann, ob es mir nun gefallen hat oder nicht.
Der Titel weist sehr viele Dinge auf, die mir zusagen. An erster Stelle steht da tatsächlich die brutale und auch zynische Beschreibung der Gewalt. Was andere Leser abschreckt, lässt mich fasziniert weiterlesen. Es ist ein Buch voller Gewalt, lustvoller Gewalt, der Freude am Töten und Aufschlitzen. Das ist also schon einmal ganz meine Längenwelle.
Auch die Welt, in die Mark Lawrence uns entführt, hat so einige Überraschungen aufzuweisen. Erst dachte ich, handle es sich um Mittelalterfantasy, aber dies stimmt nicht zu 100%. Das Setting ist mittelalterlich, doch damit hat es noch etwas mehr auf sich. Worum es sich dabei handelt, möchte ich aber nicht verraten. So fies bin ich dann doch ;)
Dennoch könnte mich der Titel nicht vollends überzeugen. Etwas hat mir gefehlt. Mit etwas Abstand zum Lesen könnte ich vielleicht andeuten, dass es mit der Übersetzung zu tun haben könnte. Denn trotz der vielen sich überschlagenden Ereignisse kam ich nicht wirklich in die Geschichte rein, wie ich es von anderen Büchern gewohnt bin (z.B. "Game of Thrones"). Ähnliche Erfahrungen habe ich bereits gemacht und durfte vermehrt feststellen, dass das Original viel atmosphärischer und lebhafter war als die deutsche Übersetzung. Sollte ich die Reihe also weiter verfolgen, dann nur im Original. Obwohl mir das bei Andreas Brandhorst auch irgendwie seltsam vorkommt...
Ob ich jedoch wirklich weiterlese, ist eine andere Frage. Aktuell bin ich mir noch nicht sicher. Mir sagte der brutale Hergang in "Prinz der Dunkelheit" sehr zu, befürchte aber, dass Lawrence seinen Helden sich zu einem Gutmenschen entwickeln lässt. Das Ende dieses Teils lässt dies zumindest anklingen. Und darauf habe ich keine Lust. Auch Eoin Colfer liess seinen Antihelden Artemis Fowl schlussendlich zu einem "richtigen" Helden werden. Für die jugendliche Zielgruppe mag das eine wichtige Entwicklung sein, ich war von den späteren Bänden masslos enttäuscht. Ich mag den Antihelden weil er genau das ist. 
Nun frage ich mich also, ob Mark Lawrence uns in den Folgebänden ebenfalls einen geschniegelten Prinzen vorsetzen wird. Da es sich bei dieser Reihe um eine an Erwachsene gerichtete handelt, sehe ich dafür eigentlich keinen Grund, aber damit bin ich wahrscheinlich Teil einer Minderheit.
Die Lesezukunft dieser Reihe ist also noch ungewiss.

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Wortmagies avatar

Rezension zu "Emperor of Thorns" von Mark Lawrence

Die Charakterstudie eines Anithelden
Wortmagievor einem Jahr

Mark Lawrence ist nicht nur Autor mehrerer erfolgreicher Fantasy-Romane aus der Grimdark-Ecke, er betätigt sich darüber hinaus als Dichter. Unerwartet, oder? Ich hätte ihm eine Ader für Gedichte nicht zugetraut. Während ich seine Werke auf seiner Website las, legte sich meine Überraschung. Diese Art der Lyrik passt wie die Faust aufs Auge. Melancholische Formulierungen, die in mir Assoziationen von Trauer und Depression wecken, ein düsterer Grundtenor, Naturthemen – Lawrence bleibt seinem grundlegenden Stil treu, obwohl seine Gedichte selbstverständlich keinerlei Gewaltdarstellungen enthalten, im Gegensatz zu seinen Romanen. „Emperor of Thorns“ ist das Finale der „The Broken Empire“ – Trilogie und schließt die Geschichte rund um den ehrgeizigen, fragwürdigen Protagonisten Jorg von Ancrath ab.


Man könnte behaupten, der Thron des Zersplitterten Reiches sei verwaist. Jorg von Ancrath bevorzugt es, ihn als „frei“ zu betrachten – der Thron wartet nur darauf, von ihm in Besitz genommen zu werden. Leider kann die Würde des Imperators nicht erobert werden. Es handelt sich um ein gewähltes Amt. Wie unwillkommen. Um Imperator zu werden, muss Jorg genügend Stimmen für sich unter den Königen und Königinnen während des Kongresses in Vyene sammeln. Bereits Jahre zuvor schloss er unwahrscheinliche Allianzen, die seinen Sieg garantieren sollen. Als König von sieben Nationen stehen seine Chancen überraschend gut. Vorausgesetzt, er erreicht Vyene gesund und munter. Die lebenden Toten bedrängen die Ländereien des Reiches. Nekromantie breitet ihre giftigen Klauen aus. Der Einfluss des Toten Königs erstarkt. Niemand kennt seine Identität oder Ziele. Doch eines ist deutlich: sein rätselhaftes persönliches Interesse an Jorg…


Die Lektüre des Finales eines Mehrteilers ist für mich normalerweise mit einer latenten Anspannung verbunden. Gelingt es dem Autor bzw. der Autorin, einen würdigen Abschluss zu konstruieren? Im Fall von „Emperor of Thorns“ empfand ich diese Anspannung nicht. Ich zweifelte nicht daran, dass Mark Lawrence diese Aufgabe zufriedenstellend meistern würde, obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, in welche Richtung er Jorg schicken wollte. Ich behielt Recht. „Emperor of Thorns“ ist ein voll und ganz rundes, befriedigendes und überraschendes Finale, das in mir die Gier nach mehr schürte, wie von Lawrence beabsichtigt. Erstaunlicherweise erlitt ich trotz dessen keinerlei Abschiedsschmerz. Es fiel mir nicht schwer, Jorg gehen zu lassen, weil ich mich niemals mit ihm identifizieren konnte und – wenn überhaupt – lediglich eine sehr vorsichtige, komplizierte Form von Sympathie für ihn empfand, die sich hauptsächlich aus seiner brutalen Ehrlichkeit sich selbst gegenüber speiste. Meiner Meinung nach kann man Jorg nicht einfach mögen. Auch im letzten Band der „The Broken Empire“ – Trilogie erwischte mich seine grenzenlose Skrupellosigkeit kalt. Ich hätte nicht mehr verblüfft sein sollen, hätte wissen müssen, dass er niemals zögert, harte, bedenkliche Entscheidungen zu treffen, um seine Ziele zu erreichen – und doch war ich es. Vielleicht hegte ich noch immer einen Funken Hoffnung für ihn, den Lawrence durch die beeindruckende Entwicklung unterstützte, die er seinen Protagonisten durchleben ließ. Die Handlung ist erneut in Gegenwart und Vergangenheit unterteilt: in der Gegenwart beobachten die Leser_innen Jorgs Reise nach Vyene, in der Vergangenheit begleiten sie ihn auf einer erschöpfenden Solo-Expedition über die Grenzen des Zersplitterten Reiches hinaus, das als erschreckendes Spiegelbild und beklemmende Zukunftsvision unserer Realität fungiert. Diese Expedition veränderte ihn. Er reifte deutlich, fand zu einer gewissen inneren Balance und kann der gewalttätigen Abwärtsspirale seines Lebens doch nicht entfliehen. Jorg ist ein anschauliches, überzeugendes Beispiel dafür, dass Menschen dieselben Muster stetig zwanghaft wiederholen. Er wird vom Schlüsselmoment seiner persönlichen Vergangenheit, dem Mord an seinem kleinen Bruder, gnadenlos eingeholt. Paradoxerweise sind sein kaltblütiger Charakter und seine verkrüppelte Seele allerdings genau die Eigenschaften, die ihn als beste Chance der Welt im Kampf gegen den Toten König kennzeichnen. Sein einzigartiges Talent, ausweglose Situationen zu seinen Gunsten zu drehen, seine Bereitschaft, genau das zu tun, was diese Situationen seiner Ansicht nach von ihm verlangen, egal wie verrückt oder abstoßend die Anforderungen sein mögen, versetzen ihn in „Emperor of Thorns“ in die Position des Helden. Diese Verschiebung seines Status in der übergreifenden Geschichte ist Mark Lawrences brillanter Geniestreich. Natürlich ist Jorg die Verkörperung des ultimativen Antihelden, der eher versehentlich selbstlos und niemals ehrenhaft handelt – aber er rettet die Welt, daran gibt es nichts zu rütteln.


„The Broken Empire“ ist eine ungemein figurenzentrierte Trilogie. Oh, selbstverständlich sind Worldbuilding und Handlungskonstruktion bemerkenswert, feinsinnig und intelligent. Doch all diese Elemente verblassen neben dem einnehmenden Protagonisten. Meiner Meinung nach ist Jorg von Ancrath mehr als die Hauptfigur der Romane, er ist ihr (schwarzes) Herz und Anker. Ich glaube, Mark Lawrence wollte Jorgs Geschichte erzählen, um gezielt dessen Entwicklung zu untersuchen. Er wollte sein Potential gemeinsam mit den Leser_innen erforschen, experimentieren und herausfinden, wie er auf die Herausforderungen seiner Welt reagiert. Betrachtet man die Trilogie aus dieser Perspektive, erschließt sich, dass es sich dabei um eine umfangreiche Charakterstudie handelt. Deshalb ist es kein Hindernis, dass Jorg kein Sympathieträger ist. Erst seine seelischen Abgründe eröffnen zahllose Möglichkeiten. Er faszinierte mich und brannte sich in mein Gedächtnis. So schnell werde ich Jorg nicht vergessen: Prinz, König, abschreckendes Beispiel und Held wider Willen.

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AdamBlues avatar

Rezension zu "Kaiser der Dunkelheit" von Mark Lawrence

Aufstieg zum Kaiser
AdamBluevor einem Jahr

Klappentext:

"König Jorg von Ankrath herrscht über sieben Völker, und dennoch ist er ein Getriebener – getrieben von dem Wunsch nach Rache und dem Durst nach Erfolg. Er kennt keine Furcht. Doch auf seinem Marsch zum Kaiserthron bekommt er es mit einem Gegner zu tun, der noch mächtiger und gefürchteter ist, als er selbst:

dem König der Toten!"


Wer den ersten und zweiten Teil der Trilogie noch nicht gelesen hat, sollte jetzt mit Spoilern rechnen. Kaiser der Dunkelheit ist nämlich der letzte Teil der Broken Empire Trilogie und knüpft unmittelbar am Ende von König der Dunkelheit an.


Cover:

Es gefällt mir nicht ganz so gut wie die Cover der Vorgänger, stilistisch passt es jedoch sehr gut. Der mittlerweile 20 Jahre alte Jorg Ankrath dreht sich mit dem Rücken zu uns und strebt nach der Krone des Kaisers. Umgeben wird er dabei von unzähligen gefallenen Soldaten.


Inhalt:

Ähnlich wie bei König der Dunkelheit besteht der dritte Teil aus mehreren Erzählsträngen. Praktischerweise fasst Mark Lawrence zu Beginn des Buches die Ereignisse aus den ersten beiden Teilen zusammen. Die Zusammenfassung enthält eigentlich alle wichtigsten Punkte, jedoch sollte man die Vorgänger trotzdem gelesen haben, da manchmal bestimmte Details aus den Vorgängern eine Rolle spielen. Ohne die beiden vorherigen Romane gelesen zu haben, wird man an einigen Stellen Schwierigkeiten bekommen, die Handlung nachzuvollziehen. Zudem wurde die Karte von König der Dunkelheit durch Orte wie Rom, Florenz oder Vyene ergänzt.

Gegenwart:

Jorg ist nun 20 Jahre alt und erwartet von der 14 Jährigen Miana ein Kind. Da er in König der Dunkelheit den Prinzen von Pfeil mit einem Revolver erschossen und mithilfe seiner Magie die Streitkräfte des Prinzen verbrannt hat, ist es nun ein leichtes, die sechs Nationen, welche unter der Herrschaft von Orrin standen, einzunehmen. Nun herrscht er über sieben Völker und strebt den Titel des Kaisers an. Alle vier Jahre wird dafür in der Hauptstadt Vyene ein Kaiser gewählt, jedoch gelang dies zuletzt vor mehreren hundert Jahren. Dann gibt es noch den König der Toten, welcher es besonders auf Jorg abgesehen hat. Den Grund dafür erfährt man jedoch erst sehr spät.

Dieser Erzählstrang hat mir am besten gefallen, vor allem das (leider abrupte) Ende hat es in sich. Ich hätte mir gewünscht, dass Lawrence den Endteil etwas ausführlicher beschrieben und dafür an einigen Stellen gekürzt hätte.

Fünf Jahre zuvor:

Diese Ereignisse spielen noch vor den Gegenwarts Abschnitten von König der Dunkelheit. Jorg reist unter anderem nach Afrique, um mehr über die Geschichte der Erbauer zu erfahren. Außerdem erfahren wir mehr über Jorgs Vergangenheit, die wirklich düster ist. So hat z.B der Bischof Murillo Jorg etwas grausames angetan und Jorg rächt sich auf seine Weise. Folterszenen gibt es auch, die mMn. noch grausamer sind, als die Folter von Jorgs Hund Gerechtigkeit. Kaiser der Dunkelheit ist spürbar düsterer als die Vorgängerteile. Leider gab es stellenweise auch Abschnitte, die mich nicht wirklich interessiert haben. Immerhin wird hier auch die Funktionsweise der Magie erläutert und wir erfahren, wie Jorg zu seinen Erbauer Gegenständen gekommen ist. Einige Deus Ex Machina Momente aus den Vorgängern werden hier erklärt.

Chellas Geschichte:

Dieser Erzählstrang hat mich am wenigsten angesprochen, ist jedoch nötig, um mehr über den König der Toten zu erfahren.

Ich würde noch mehr dazu schreiben, jedoch will ich die Überraschungen nicht verraten ;).

Jorg als Charakter ist immernoch einzigartig und einer der Hauptgründe, warum man diese Trilogie lesen sollte. Er ist zwar ein böser Charakter, jedoch kann man durch die Vergangenheitsabschnitte seine Motive nun besser verstehen und wird die Trilogie dadurch vielleicht anders betrachten. Er ist überaus ambitioniert und ihm ist jedes Mittel recht, um an seine Ziele zu gelangen. Jorgs Zwiedeutigkeit wird deutlich, als er vermeintlich einen Jungen vor einem Schmied "rettet", den Jungen dann aber einfach liegen lässt. Miana und Katherine, die dieses Mal nicht nur in Tagebuchform in Erscheinung tritt, haben mir auch gut gefallen. Fexler Brews spielt wie in König der Dunkelheit auch eine Rolle, da er das Magiesystem der Welt erklärt.


Heimlicher Star der Trilogie ist jedoch die Welt. Wenn ich hier Bilder einfügen könnte, würde ich folgendes Bild nehmen: https://i.imgur.com/soYIjdr.jpg


Es war für mich ein riesiger Twist, als ich bei Prinz der Dunkelheit erfahren habe, dass es sich um eine postapokalyptische Welt handelt. Wo sonst bekämpfen sich Köngreiche mit Atomwaffen? Auch dass es sich eigentlich um zerstörte Hochhäuser statt um Burgen handelt, ist wirklich sehr originell. Zurecht wurde diese Trilogie von der Presse so gut aufgenommen. Leider hat Heyne bekannt gegeben, dass sich keine weiteren Bücher von Mark Lawrence planen. Prince of Fools spielt nämlich in derselben Welt, jedoch parallel zu der Handlung von Jorgs Geschichte.

Was mich allerdings am meisten an der Trilogie stört, ist der ständige Wechsel zwischen Gegenwarts- und Vergangenheits-Abschnitten. Da wo es gerade in der Gegenwart spannend wird, wird in die Vergangenheit gewechselt und umgekehrt. Das hat mich oft geärgert. Außerdem muss man manchmal Sätze mehrmals lesen bzw. selber interpretieren, da Mark Lawrence uns nicht alles vorkaut. Der Schreibstil ist jedoch schon seit Teil eins sehr stark und fast schon poetisch.


Nebenbei noch erwähnt, dass das Lektorat gefühlt etwas schlechter gearbeitet hat als in den Teilen zuvor.

Insgesamt werden bei Kaiser der Dunkelheit alle offenen Fragen geklärt und enden in einem guten aber leider etwas zu kurz geratenen Ende.


Meine Kritik zur Handlung (für diejenigen, die das Buch gelesen haben)




***SPOILER***


-Mich stört es etwas, dass Jorgs Vater gestorben ist, ohne dass Jorg ihn noch einmal gesehen hat. Als Jorg hörte, dass sein Vater sich in der Kutsche befindet, war ich wirklich gespannt darauf, wie er darauf reagieren würde. Leider war dort "nur" Katherine drin. Zwar taucht der Vater im Sumpf als Nekromant auf, man wusste jedoch bis zum Schluss nicht, ob er es wirklich war.


-William will sich an Jorg rächen, obwohl Jorg zum Zeitpunkt des Mordes neun Jahre alt war. Wie hätte Jorg ihn denn retten sollen? Mir ist klar, dass er aufgrund seines Alters nicht rational handelt, jedoch hätte ich mir einen längeren Dialog gewünscht. Ein wirklicher Showdown ist die Begegnung ja nicht gewesen, sondern eher ein Vergleich der Willensstärken.


-Der "Seher-Ring". Er zeigt also Jorg den Weg aus der Perspektive von Satelliten, scannt Jorg, um dann am Ende ein Datenechoe von Jorg wie bei Fexler Brews zu erstellen. Was ist das für ein Gerät ...

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Hanna" von Sandra Jungen (Bewerbung bis 12. November)
- Leserunde zu "Das Schutzengelprogramm" von AR Walla (ebook, Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Augenschön - Das Ende der Zeit (Band 1)" von Judith Kilnar (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Ich im Sternenmeer" von Lomason (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde und Buchverlosung zu "Seelenfall" von Michaela Weiß (Bewerbung bis 15. November bzw. bis 17. November)
- Leserunde zu "Kira: Bedrohung oder Rettung?" von Ive Marshall (ebook, Bewerbung bis 16. November) 
- Leserunde zu "Das Schicksal der Banshee" von Alina Schüttler (Bewerbung bis 18. November)
- Buchverlosung zu "Eva" von Lilian Adams (Bewerbung bis 19. November)
- Buchverlosung zu "Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht." von Rainer Neumann (Bewerbung bis 20. November)

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
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