Mark Lawrence Emperor of Thorns

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Inhaltsangabe zu „Emperor of Thorns“ von Mark Lawrence

Lawrence brings his highly acclaimed epic fantasy series - The Broken Empire - to its devastating conclusion. (Quelle:'Fester Einband/01.08.2013')

Grandios, überwältigend, einfach fantastisch. Eine der besten Trilogien, die man derzeit in der Fantasy findet.

— Elwe
Elwe

Grimdark Fantasy at it´s best!

— Alric
Alric

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  • Ein Donnerhall in der Fantasy - fantastischer Abschluss der Trilogie

    Emperor of Thorns
    Elwe

    Elwe

    29. June 2014 um 18:26

    'Kaiser der Dunkelheit' ist der finale Donnerhall einer Trilogie, der etwas Seltenes gelingt: Nämlich drei aufeinanderfolgende Bücher, die sich nach einem bereits atemberaubenden Einstieg immer noch zu steigern wissen. Nachdem ich - mit Bedauern - die letzte Seite dieses außergewöhnlichen Buches umgeblättert habe, würde ich als langjähriger, durchaus kritischer Fantasy-Leser behaupten, das diese eine der besten und großartigsten Serien ist, die ich in den letzten zehn oder fünfzehn Jahren genießen durfte. Die Geschichte des Jorgh von Ankrath, dem bestenfalls amoralischen Protagonisten der Serie - Bruder Jorgh, Prinz Jorgh, König Jorgh - wird hier durch einen Reigen immer wieder überraschender und aufregender Wendungen zu einem atemberaubenden Finale getrieben, bei dem es tatsächlich gelingt, alle Fäden der hochkomplexen Geschichte zusammenzuführen, und zwar auf verblüffend einfache, aber umso genialere Weise. Wie schon der zweite Band wird auch dieser in einer Mischung aus Gegenwarts-Geschehen und einem Vergangenheitsstrang erzählt, nämlich Jorghs Erlebnissen während einer langen Reise, auf der er den Spuren und Hinweisen des Erbauer-Geistes Fexler folgt. Jeder Entdeckung, jedem Geschehen kommt im Nachhinein eine größere Bedeutung zu - was es umso spannender macht, als Leser zu spekulieren und sich überrascht zurückzulehnen, wenn sich schließlich alles anders als erwartet zusammenfügt. Jorgh macht sich auf eine schicksalhafte Reise nach Vyene, der alten Kaiserstadt, um bei der alle vier Jahre anstehenden, für lange Zeit erfolglosen Kaiser-Wahl selbst die Kaiserkrone zu erringen. Er ist nun mit Miana verheiratet, seiner überraschend pragmatischen und gewitzten Frau, die außerdem mit seinem Sohn schwanger ist. Seine Feinde sind zahlreich und haben es nicht nur auf ihn, sondern auch auf seine neue Familie abgesehen. Parallel folgen wir einem jüngeren Jorgh auf seiner Reise über den exotischen Kontinent Afrique, wo er nach Fexlers Geheimnissen sucht und sich nicht nur neue Gegner, sondern auch überraschende Allianzen schafft. Was (immer noch) an diesem Protagonisten begeistert, ist zum einen diese Mischung aus Intelligenz und Einfallsreichtum, Wagemut und schierem Willen. Und auf der anderen Seite seine Unberechenbarkeit, weil er keinem vorhersehbaren Moralkodex folgt. Jorgh ist ein kaltblütiger Mörder, aber kein mordender Irrer. Er folgt seinen Instinkten und seiner Neugier, er kann grausam sein - wenn es ihm nützt. Oder überraschend großmütig, wenn er Lust dazu verspürt. Auf jeden Fall ist er einer der faszinierendsten Buchhelden, die mir je begegnet sind und der Beweis, dass man selbst Psychopathen sympatisch finden und mit ihnen fiebern kann - wenn sie gut geschrieben sind. Zum Abschluss sei noch gesagt, dass es für das Vergnügen an diesem Buch unbedingt nötig ist, mit dem Band 1 der Trilogie anzufangen, 'Prinz der Dunkelheit' - die drei Teile bauen aufeinander auf und viele Bezüge würden sich ohne Vorkenntnis der anderen zwei Bände nicht erschließen. Ansonsten: Unbedingt lesen! Diese Serie ist eine der besten, die sich in der HighFantasy der letzten Jahre finden lässt. Großartig geschrieben, intelligent und klug erdacht in einer großartigen, sich erst nach und nach entfaltenden Welt, hoch spannend, absolut faszinierend und last but not least, unterhaltsamer und rasanter als die meisten Actionspektakel.

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  • Atemberaubendes Finale einer außergewöhnlich guten Fantasy-Trilogie

    Emperor of Thorns
    Elwe

    Elwe

    28. September 2013 um 00:56

    'Emperor of Thornes' ist der finale Donnerhall einer Trilogie, der etwas Seltenes gelingt: Nämlich drei aufeinanderfolgende Bücher, die sich nach einem bereits atemberaubenden Einstieg immer noch zu steigern wissen. Nachdem ich - mit Bedauern - die letzte Seite dieses außergewöhnlichen Buches umgeblättert habe, würde ich als langjähriger, durchaus kritischer Fantasy-Leser behaupten, das diese eine der besten und großartigsten Serien ist, die ich in den letzten zehn oder fünfzehn Jahren genießen durfte.  Die Geschichte des Jorgh von Ankrath, dem bestenfalls amoralischen Protagonisten der Serie - Bruder Jorgh, Prinz Jorgh, König Jorgh - wird hier durch einen Reigen immer wieder überraschender und aufregender Wendungen zu einem atemberaubenden Finale getrieben, bei dem es tatsächlich gelingt, alle Fäden der hochkomplexen Geschichte zusammenzuführen, und zwar auf verblüffend einfache, aber umso genialere Weise.  Wie schon der zweite Band wird auch dieser in einer Mischung aus Gegenwarts-Geschehen und einem Vergangenheitsstrang erzählt, nämlich Jorghs Erlebnissen während einer langen Reise, auf der er den Spuren und Hinweisen des Erbauer-Geistes Fexler folgt. Jeder Entdeckung, jedem Geschehen kommt im Nachhinein eine größere Bedeutung zu - was es umso spannender macht, als Leser zu spekulieren und sich überrascht zurückzulehnen, wenn sich schließlich alles anders als erwartet zusammenfügt. Jorgh macht sich auf eine schicksalhafte Reise nach Vyene, die alte Kaiserstadt, um bei der alle vier Jahre anstehenden, für lange Zeit erfolglosen Kaiser-Wahl selbst die Kaiserkrone zu erringen. Er ist nun mit Miana verheiratet, seiner überraschend pragmatischen und gewitzten Frau, die außerdem mit seinem Sohn schwanger ist. Seine Feinde sind zahlreich und haben es nicht nur auf ihn, sondern auch auf seine neue Familie abgesehen. Parallel folgen wir einem jüngeren Jorgh auf seiner Reise über den exotischen Kontinent Afrique, wo er nach Fexlers Geheimnissen sucht und sich nicht nur neue Gegner, sondern auch überraschende Allianzen schafft.  Was (immer noch) an diesem Protagonisten begeistert, ist zum einen diese Mischung aus Intelligenz und Einfallsreichtum, Wagemut und schierem Willen. Und auf der anderen Seite seine Unberechenbarkeit, weil er keinem vorhersehbaren Moralkodex folgt. Jorgh ist ein kaltblütiger Mörder, aber kein mordender Irrer. Er folgt seinen Instinkten und seiner Neugier, er kann grausam sein - wenn es ihm nützt. Oder überraschend großmütig, wenn er Lust dazu verspürt. Auf jeden Fall ist er einer der faszinierendsten Buchhelden, die mir je begegnet sind und der Beweis, dass man selbst Psychopathen sympatisch finden und mit ihnen fiebern kann - wenn sie gut geschrieben sind. Zum Abschluss sei noch gesagt, dass es für das Vergnügen an diesem Buch unbedingt nötig ist, mit dem Band 1 der Trilogie anzufangen, Prince of Thorns (Prinz der Dunkelheit in der dt. Übersetzung) - die drei Teile bauen aufeinander auf und viele Bezüge würden sich ohne Vorkenntnis der anderen zwei Bände nicht erschließen.  Ansonsten: Unbedingt lesen! Diese Serie ist eine der besten, die sich in der HighFantasy der letzten Jahre finden lässt. Großartig geschrieben, intelligent und klug erdacht in einer großartigen, sich erst nach und nach entfaltenden Welt, hoch spannend, absolut faszinierend und last but not least, unterhaltsamer und rasanter als die meisten Actionspektakel. Teil 1 und 2 der Trilogie sind bisher zeitgleich mit den englischen Ausgaben auch als deutsche Übersetzung erschienen (die übrigens sehr gut ist und Spaß zu lesen macht).  Bei diesem hier - dem dritten und abschließenden Teil - weiß ich nicht, ob noch eine deutsche Ausgabe erscheint. Bisher ist weit und breit nichts davon zu sehen, deshalb fürchte ich fast, dass diese Serie das Schicksal vieler anderer Serien teilt, bei denen die ersten ein oder zwei Bände auf Deutsch erscheinen und die dann wohl mangels Verkaufszahlen nicht weiter übersetzt werden.  So oder so - wer Band 1 und 2 mochte, kommt um den krönenden Abschluss eigentlich nicht drumrum. Er ist es wirklich wert, gelesen zu werden, weil er die vielen Fragen der Vorgänger befriedigend auflöst und wirklich ein tolles Donnerhall-Ende bildet.

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