Mark Lawrence Kaiser der Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Kaiser der Dunkelheit“ von Mark Lawrence

König Jorg von Ankrath herrscht über sieben Völker, und dennoch ist er ein Getriebener – getrieben von dem Bedürfnis, den Tod seiner Familie zu rächen, und von dem Wunsch, den seit Langem verwaisten Kaiserthron zu besteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, schreckt Jorg nicht einmal davor zurück, dunkle Mächte heraufzubeschwören, die das Reich ins Verderben stürzen könnten. Doch dann bekommt er es mit einem Gegner zu tun, der noch mächtiger und gefürchteter ist als er selbst: dem König der Toten!

Starker Abschluss einer sehr guten Trilogie. Das Ende fällt jedoch etwas zu kurz aus.

— AdamBlue

Würdiger Abschluss einer großartigen Trilogie!

— Alric

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  • Aufstieg zum Kaiser

    Kaiser der Dunkelheit

    AdamBlue

    04. October 2017 um 17:50

    Klappentext: "König Jorg von Ankrath herrscht über sieben Völker, und dennoch ist er ein Getriebener – getrieben von dem Wunsch nach Rache und dem Durst nach Erfolg. Er kennt keine Furcht. Doch auf seinem Marsch zum Kaiserthron bekommt er es mit einem Gegner zu tun, der noch mächtiger und gefürchteter ist, als er selbst: dem König der Toten!" Wer den ersten und zweiten Teil der Trilogie noch nicht gelesen hat, sollte jetzt mit Spoilern rechnen. Kaiser der Dunkelheit ist nämlich der letzte Teil der Broken Empire Trilogie und knüpft unmittelbar am Ende von König der Dunkelheit an. Cover: Es gefällt mir nicht ganz so gut wie die Cover der Vorgänger, stilistisch passt es jedoch sehr gut. Der mittlerweile 20 Jahre alte Jorg Ankrath dreht sich mit dem Rücken zu uns und strebt nach der Krone des Kaisers. Umgeben wird er dabei von unzähligen gefallenen Soldaten. Inhalt: Ähnlich wie bei König der Dunkelheit besteht der dritte Teil aus mehreren Erzählsträngen. Praktischerweise fasst Mark Lawrence zu Beginn des Buches die Ereignisse aus den ersten beiden Teilen zusammen. Die Zusammenfassung enthält eigentlich alle wichtigsten Punkte, jedoch sollte man die Vorgänger trotzdem gelesen haben, da manchmal bestimmte Details aus den Vorgängern eine Rolle spielen. Ohne die beiden vorherigen Romane gelesen zu haben, wird man an einigen Stellen Schwierigkeiten bekommen, die Handlung nachzuvollziehen. Zudem wurde die Karte von König der Dunkelheit durch Orte wie Rom, Florenz oder Vyene ergänzt. Gegenwart: Jorg ist nun 20 Jahre alt und erwartet von der 14 Jährigen Miana ein Kind. Da er in König der Dunkelheit den Prinzen von Pfeil mit einem Revolver erschossen und mithilfe seiner Magie die Streitkräfte des Prinzen verbrannt hat, ist es nun ein leichtes, die sechs Nationen, welche unter der Herrschaft von Orrin standen, einzunehmen. Nun herrscht er über sieben Völker und strebt den Titel des Kaisers an. Alle vier Jahre wird dafür in der Hauptstadt Vyene ein Kaiser gewählt, jedoch gelang dies zuletzt vor mehreren hundert Jahren. Dann gibt es noch den König der Toten, welcher es besonders auf Jorg abgesehen hat. Den Grund dafür erfährt man jedoch erst sehr spät. Dieser Erzählstrang hat mir am besten gefallen, vor allem das (leider abrupte) Ende hat es in sich. Ich hätte mir gewünscht, dass Lawrence den Endteil etwas ausführlicher beschrieben und dafür an einigen Stellen gekürzt hätte. Fünf Jahre zuvor: Diese Ereignisse spielen noch vor den Gegenwarts Abschnitten von König der Dunkelheit. Jorg reist unter anderem nach Afrique, um mehr über die Geschichte der Erbauer zu erfahren. Außerdem erfahren wir mehr über Jorgs Vergangenheit, die wirklich düster ist. So hat z.B der Bischof Murillo Jorg etwas grausames angetan und Jorg rächt sich auf seine Weise. Folterszenen gibt es auch, die mMn. noch grausamer sind, als die Folter von Jorgs Hund Gerechtigkeit. Kaiser der Dunkelheit ist spürbar düsterer als die Vorgängerteile. Leider gab es stellenweise auch Abschnitte, die mich nicht wirklich interessiert haben. Immerhin wird hier auch die Funktionsweise der Magie erläutert und wir erfahren, wie Jorg zu seinen Erbauer Gegenständen gekommen ist. Einige Deus Ex Machina Momente aus den Vorgängern werden hier erklärt. Chellas Geschichte: Dieser Erzählstrang hat mich am wenigsten angesprochen, ist jedoch nötig, um mehr über den König der Toten zu erfahren. Ich würde noch mehr dazu schreiben, jedoch will ich die Überraschungen nicht verraten ;). Jorg als Charakter ist immernoch einzigartig und einer der Hauptgründe, warum man diese Trilogie lesen sollte. Er ist zwar ein böser Charakter, jedoch kann man durch die Vergangenheitsabschnitte seine Motive nun besser verstehen und wird die Trilogie dadurch vielleicht anders betrachten. Er ist überaus ambitioniert und ihm ist jedes Mittel recht, um an seine Ziele zu gelangen. Jorgs Zwiedeutigkeit wird deutlich, als er vermeintlich einen Jungen vor einem Schmied "rettet", den Jungen dann aber einfach liegen lässt. Miana und Katherine, die dieses Mal nicht nur in Tagebuchform in Erscheinung tritt, haben mir auch gut gefallen. Fexler Brews spielt wie in König der Dunkelheit auch eine Rolle, da er das Magiesystem der Welt erklärt. Heimlicher Star der Trilogie ist jedoch die Welt. Wenn ich hier Bilder einfügen könnte, würde ich folgendes Bild nehmen: https://i.imgur.com/soYIjdr.jpg Es war für mich ein riesiger Twist, als ich bei Prinz der Dunkelheit erfahren habe, dass es sich um eine postapokalyptische Welt handelt. Wo sonst bekämpfen sich Köngreiche mit Atomwaffen? Auch dass es sich eigentlich um zerstörte Hochhäuser statt um Burgen handelt, ist wirklich sehr originell. Zurecht wurde diese Trilogie von der Presse so gut aufgenommen. Leider hat Heyne bekannt gegeben, dass sich keine weiteren Bücher von Mark Lawrence planen. Prince of Fools spielt nämlich in derselben Welt, jedoch parallel zu der Handlung von Jorgs Geschichte. Was mich allerdings am meisten an der Trilogie stört, ist der ständige Wechsel zwischen Gegenwarts- und Vergangenheits-Abschnitten. Da wo es gerade in der Gegenwart spannend wird, wird in die Vergangenheit gewechselt und umgekehrt. Das hat mich oft geärgert. Außerdem muss man manchmal Sätze mehrmals lesen bzw. selber interpretieren, da Mark Lawrence uns nicht alles vorkaut. Der Schreibstil ist jedoch schon seit Teil eins sehr stark und fast schon poetisch. Nebenbei noch erwähnt, dass das Lektorat gefühlt etwas schlechter gearbeitet hat als in den Teilen zuvor. Insgesamt werden bei Kaiser der Dunkelheit alle offenen Fragen geklärt und enden in einem guten aber leider etwas zu kurz geratenen Ende. Meine Kritik zur Handlung (für diejenigen, die das Buch gelesen haben) ***SPOILER*** -Mich stört es etwas, dass Jorgs Vater gestorben ist, ohne dass Jorg ihn noch einmal gesehen hat. Als Jorg hörte, dass sein Vater sich in der Kutsche befindet, war ich wirklich gespannt darauf, wie er darauf reagieren würde. Leider war dort "nur" Katherine drin. Zwar taucht der Vater im Sumpf als Nekromant auf, man wusste jedoch bis zum Schluss nicht, ob er es wirklich war. -William will sich an Jorg rächen, obwohl Jorg zum Zeitpunkt des Mordes neun Jahre alt war. Wie hätte Jorg ihn denn retten sollen? Mir ist klar, dass er aufgrund seines Alters nicht rational handelt, jedoch hätte ich mir einen längeren Dialog gewünscht. Ein wirklicher Showdown ist die Begegnung ja nicht gewesen, sondern eher ein Vergleich der Willensstärken. -Der "Seher-Ring". Er zeigt also Jorg den Weg aus der Perspektive von Satelliten, scannt Jorg, um dann am Ende ein Datenechoe von Jorg wie bei Fexler Brews zu erstellen. Was ist das für ein Gerät ...

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  • Der König der Toten

    Kaiser der Dunkelheit

    BlueNa

    21. December 2014 um 12:46

    König Jorg herrscht mittlerweile über sieben Königreiche, trotzdem ist der Prinz von Ankrath nicht zufrieden. Gegen seinen Vater ist er nämlich noch nicht angetreten. Sein Sinnen auf Rache treibt ihn weiter an, lässt ihn nicht ruhen bis er in Veyne ankommt, wo die große Kongression stattfindet, in der die Herrscher ihren neuen Kaiser wählen. Doch unterwegs lauern noch ganz andere Gefahren, eine dunkle Macht, die nach der Welt der Lebenden greift: Der tote König ist auf dem Vormarsch! Es ist relativ schwierig eine Zusammenfassung zu schreiben ohne zu viel zu verraten, denn schließlich ist es der dritte Band einer Trilogie, der ohne die beiden Vorgängerbände nicht lesbar ist. Ich habe Prinz Jorg von Ankrath nun über drei Bücher begleitet, wie er vom kleinen Jungen zu einem großen König herangereift ist. Doch gut ist er trotzdem nicht, er geht weiterhin über Leichen, ist weiterhin ein Antagonist, auch wenn ich ihn sehr mag! Wie auch der zweite Band wird „Kaiser der Dunkelheit“ mit vielen Rückblenden erzählt, die die Zeit in Jorgs Leben beleuchten, über die eine Lücke in der Geschichte klafft. Ich finde die Erzählweise spannend und kurzweilig und vor allen Dingen erfährt man nochmal mehr über die Erbauer und was eigentlich mit dieser Welt geschehen ist, in der Jorg lebt. Der Schreibstil ist wie in den Vorgängerbänden sehr flüssig und gut zu lesen. Ich hatte zu Beginn einige Schwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzufinden, weil die Zeit zwischen den Bänden einfach zu lang war. Zwar gibt es eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, trotzdem war das zu wenig! Ich würde jedem empfehlen, alle drei Bücher zeitnah zu lesen, jetzt sind ja alle erschienen. Wer Katherine war wusste ich noch, aber welche Rolle Chella spielte, musste ich mir erst wieder mühsam erarbeiten. Zumal es auch Kapitel gibt, die aus ihrer Sicht geschrieben sind. Insgesamt liest sich das Buch aber genauso gut und genauso toll, wie die beiden Vorherigen. Der Schreibstil ist bildhaft und ich konnte mir alles haargenau vorstellen. Jorg fungiert als Ich-Erzähler und lässt einen die Ereignisse hautnah miterleben. Die Protagonisten sind fast alles alte Bekannte. Sie haben sich ein wenig verändert, dadurch, dass König Jorg und seine Brüder sesshaft geworden sind und nun auf der Spukburg residieren. Doch Jorg ist ein Getriebener, der es nicht lange an der Seite seiner klugen Königin Miana aushält, die ein Kind von ihm erwartet. Trotzdem entwickelt er sich weiter, wächst auf der Reise nach Veyne und vor allem an den Hindernissen, die auf seinem dem Weg liegen. Auch Jorgs Brüder haben sich verändert, doch auf der Straße finden sie bald zu alter Stärke zurück. Der König der Toten hält einige Überraschungen für Jorg bereit! Das Cover finde ich genauso toll und gut gelungen, wie das der beiden Vorgängerbände. Man sieht Jorg von Hinten, wie er die Kaiserkrone über seinen Kopf hält. Vor ihm ein Berg an mit Schwerter gespickten Leichen. Passend und sehr gut umgesetzt! Fazit: „Kaiser der Dunkelheit“ von Mark Lawrence ist der fulminante und unschlagbar gute Abschluss einer grandiosen Trilogie um Jorg von Ankrath. Ob Jorg die Kaiserkrone erringt und was der König der Toten mit Jorg zu tun hat, müsst ihr natürlich selber lesen! Ich vergebe wegen der anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten in die Geschichte sehr gute 4,5 von fünf Sternen!

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