Mark Lawrence Prinz der Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Prinz der Dunkelheit“ von Mark Lawrence

Sag uns kurz, wie du heißt. Jorg. Eigentlich Kronprinz Jorg von Ankrath, aber das war einmal. Du siehst jung aus. Wie alt bist du, fünfzehn? Knapp daneben. Mit fünfzehn werde ich König sein! Du bist die meistgehasste Person im ganzen Land. Warum? Nun ja, wenn man mit einer Horde Gesetzloser ganze Dörfer niederbrennt, löst das Unmut aus. Aber was würdest du tun, wenn die Königin, also deine Mutter, und dein Bruder vor deinen Augen getötet werden? Dieser Hass ist erst der Vorgeschmack auf meine Rache – denn die wird tödlich sein!

Rachefantasy auf sehr hohem Niveau. Nichts für zartbesaitete Gemüter.

— AdamBlue

Faszinierende Charaktere aber die Story hat mich nur teilweise mitgerissen.

— Haliax

Dark Fantasy wird in diesem Buch großgeschrieben. Gewöhnungsbedürftige Charaktere, trotzdem war ich von Jorg trotz seiner Bosheit fasziniert

— Sardonyx

Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überzeugend

— Schatten_Fantasy

schwieriger schreibstil meiner Meinung nach, aber dennoch eine gute Buch.sehr sympathischer Protagonist

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Einer der schlechtesten Fantasy-Romane den ich je gelesen habe. Ein unsympathischer Anti-Held. Ein sehr schlechter literarischer Erzählstil.

— MichaelSterzik

Interessante Idee mit einem anfänglich ziemlich coolen Protagonisten, der aber im Verlauf der Geschichte immer unglaubwürdiger wird ...

— Argent

Ein gutes Buch

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Tolles Buch! Es ist erschreckend mit einem Protagonisten zu sympathisieren der mordet und brandschatzt und das schon von Kindesbeinen an

— mieken

Fantasy mit Dystropiehauch. Der deutsche Titel ist wieder mal toll Übersetzt... "Prince Of Thorns" im Original

— Alric

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  • Der Prinz der Vergeltung

    Prinz der Dunkelheit

    AdamBlue

    24. June 2017 um 17:09

    Klappentext: "Die Dunkelheit ist nicht das Ende, sie ist erst der Anfang. Als Kronprinz Jorg mit ansehen muss, wie seine Mutter und sein Bruder ermordet werden, bricht für ihn eine Welt zusammen. Sein Vater, der König, unternimmt jedoch nichts, und so schwört Jorg Rache und schart eine Horde Gesetzloser um sich. Mordend und brandschatzend ziehen sie durch das Land und sind weithin gefürchtet. Doch Jorgs Rachefeldzug hat gerade erst begonnen – denn ein finsteres Schicksal voller Blut und Magie erwartet ihn ..." Cover: Das Cover ist wirklich sehr schön geworden und zeigt Jorg, der sein Gesicht in einer Kapuze verborgen hält, umgeben von vielen gefallenen Rittern. Es ist ein kleiner Vorgeschmack auf eine der düstersten Fantasygeschichten, die ich je gelesen habe ... Die Geschichte wird aus der Perspektive vom 14 jährigen Jorg erzählt, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Rache an Graf Renar auszuüben, der für den Tod von Jorgs Bruder und seiner Mutter verantwortlich ist. Beim Angriff fiel Jorg dabei in einen Dornenbusch (weshalb der Originaltitel "Prince of Thorns" lautet) und entkam schwerverletzt Graf Renar. Bei Jorg handelt es sich um einen skrupellosen Antihelden, der vor nichts halt macht. Bereits die ersten Seiten machen deutlich, bei der Jorg und seine Verbündeten ein ganzes Dorf auseinander nehmen, dass Jorg es mit der Moral nicht ganz so eng sieht ... Die Ich- Erzählperspektive war eine gute Entscheidung, da sie uns Auskunft über Jorgs Gefühlswelt gibt und den Leser eigentlich dazu bewegen sollte, Jorg und seine Horde als absolute Unsympathen darzustellen. Mark Lawrence gelingt es jedoch, dass man trotzdem mit Jorg mitfiebert und man ihm seine Rache gönnt, da Jorg im Verlauf der Geschichte auch einige Rückschläge in Kauf nehmen muss. Interessant ist auch das Verhältnis zwischen Jorg und König Olidan Ancrath, seinem Vater. Bei der Begegnung mit Jorgs Vater merkt man, dass Jorgs Grausamkeit wohl an seinen Genen liegen muss... Das Buch hat einige sehr interessante Twists, die man so vorher nicht voraussehen konnte und nocheinmal Jorgs Skruppellosigkeit verdeutlichen. Eine Szene hat mich sehr beeindruckt und sowas wird man ganz bestimmt in keinem anderen Fantasybuch finden. Die Magie und Fabelwesen halten sich in diesem Werk in Grenzen. Eine Welt wie die von Tolkien darf man hier nicht erwarten und würde auch nicht zum Setting passen. Jorg wirkt für sein Alter ungewöhnlich intelligent und selbstbewusst, dennoch kann er an einigen Stellen sein Geltungsbedürfnis nicht im Zaun halten. Der Schreibstil von Mark Lawrence hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich habe bereits begonnen "König der Dunkelheit" zu lesen. Es ist einfach spannend zu sehen, ob Jorg seine ganzen Versprechungen auch einhalten kann. Wer düstere Fantasybücher mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich würde das Buch eher für Leser ab 16 empfehlen, da die Brutalität an einigen Stellen sehr hoch ist.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Leserunde zu "KALYPTO - Die Herren der Wälder" von Tom Jacuba

    KALYPTO - Die Herren der Wälder

    TomJacuba

    Hallo, Ihr Leseratten und Leserättinnen – ich lade Euch ein auf eine Leserunde zu meinem Buch „Kalypto – Die Herren der Wälder“. Ab sofort könnt Ihr Euch bewerben. Die Kalypto-Trilogie erzählt die Geschichte des Waldmanns Lasnic, der Königin Ayrin und der Magierin Catolis. In ihr kommt kein einziger Ork vor, meines Wissens auch kein Troll. Und Elfen? Vielleicht, aber dann heißen sie nicht so. Magier dagegen gibt es gleich einige Tausend. Allerdings schlafen die meisten. Noch. Doch fünf sind bereits wach und aktiv, auch wenn Ihr in Band 1 nur zwei von ihnen näher kennenlernt – falls Ihr mitlest. Von einem der beiden würdet ihr in diesem Fall erst gegen Ende des Buches erfahren, dass er ein Magier ist. Mit anderen Worten: „Kalypto“ hat nicht übermäßig viel mit tolkienscher Fantasy zu tun (auch wenn der Roman unter „High Fantasy“ eingeordnet wird). Ich liebe Tolkien (er ist mein erster Lehrer), erzähle aber keine Geschichten, in denen es von Orks, Trollen und Elfen nur so wimmelt. Das konnte er, das können andere besser. Das nur für Euch zur Entscheidungsfindung. Im Mittelpunkt meiner Geschichte steht Lasnic, der Waldmann. Der Tag seiner Geburt ist fast schon sein Todestag. Gefährlich verlaufen auch seine Kindheit und Jugend, doch die Wolkengötter und der Große Waldgeist scheinen ihn zu lieben – Lasnic wächst zu einem starken Jäger heran und lernt, sich seiner Haut zu wehren. Darin sind sie wirklich gut, die Waldstämme seiner Heimat, den Flusswäldern am Mündungsdelta des Stromes Stomm. Seit Generationen müssen die zähen Waldbewohner dort ihr Dasein der Wildnis und den jährlichen Hochwassern abtrotzen. Aus solchem Holz ist auch Lasnic geschnitzt: Nichts für einen Waldmann, denkt er, als er nach dem ersten Viertel des Romans seekrank über der Reling eines Schiffes hängt und kotzt; oder als er später, an eine Kerkerwand gekettet, Ratten und Spinnen um ihre Freiheit beneidet. Schwankender Boden, miefige Enge, eiserne Ketten – nichts für Lasnic, den Waldmann, der die Freiheit braucht, wie die Luft zum Atmen, der nicht leben kann ohne das Rauschen des Blätterdaches und das Gurgeln des Stromes. Aus seinen wilden Flusswäldern verschlägt es ihn ins Hochgebirge jenseits des Großen Ozeans. Dort regiert die Königin Ayrin über die sieben Bergstädte des Reiches Garona, und mein Waldmann bekommt es mit einer Macht zu tun, gegen die weder Jagdbogen noch Lanze helfen: mit der Liebe. Ayrin ist eine stolze Aristokratin, und weil in ihrem Reich die Frauen das Sagen haben, gerät der raubeinige Lasnic erst einmal so richtig unter die Räder. Und sieht sich bald einer zweiten Macht gegenüber, gegen die herkömmliche Waffen nicht helfen: der Magie. Mit einem Heer braunhäutiger kleiner Krieger überfällt nämlich die Magierin Catolis das Bergreich von Garona, und Lasnic und die stolze Ayrin müssen bitteren Tatsachen ins Auge sehen: Ein Clan von Magiern will die mächtigsten Völker der bekannten Welt in blutige Kämpfe verstricken. Vor Jahrtausenden, als Katastrophen die Erdoberfläche verwüsteten, flohen die Magier von Kalypto in eine unterirdische Höhle und versetzten sich in einen magischen Schlaf. Nun ist die Zeit reif, wieder zu erwachen und das Zweite Reich von Kalypto zu errichten. Catolis und drei Gefährten verlassen die magische Schlafstätte und machen sich auf die Suche nach einem Volk, das würdig und stark genug ist, Kalypto zu dienen. Ein Wettstreit skrupelloser Magier entbrennt, und Lasnic muss erkennen, dass auch seine Waldstämme längst zum Spielball von Kalypto geworden sind. Soweit zu der Geschichte, die Euch erwartet. Noch ein paar Worte zu mir, dem Autor: Unter meinem Klarnamen Thomas Ziebula habe ich historische Romane, Kinderbücher und eine Satirensammlung veröffentlicht, unter dem Pseudonym Jo Zybell, Fantasy- und SF-Romane. „Kalypto – Die Herren der Wälder“ ist mein erster Roman, der unter meinem neuen Pseudonym Tom Jacuba erscheint. Leseproben gibt es auf meiner Homepage: http://www.tom-jacuba.de/ unter dem Link: http://www.thomas-ziebula.de/kalypto-i-leseprobe/ und auf Amazon: http://www.amazon.de/KALYPTO-Herren-W%C3%A4lder-Roman-Band/dp/3404207912/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1429015482&sr=1-1&keywords=tom+jacuba Wenn Ihr nach diesem ersten Eindruck von meiner Geschichte immer noch mitlesen wollt, bewerbt Euch bitte bis Sonntag, 17. Mai, 24 Uhr. Bastei-Lübbe hat 25 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Die werde ich unter allen verlosen, die sich nach dieser Vorstellung für mein Buch erwärmen können und auf dieser Plattform melden. Ich will noch zwei Bitten aussprechen: Bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr ernsthaft an der Leserunde teilnehmen wollt. Natürlich kann immer etwas dazwischen kommen, das Leben ist nun einmal so; dann erscheint die Rezension halt ein paar Monate später als geplant. Und zweitens: Ich wünsche mir Rezensionen von Euch, die Ihr auch außerhalb der Lovelybooks-Plattform veröffentlicht (Amazon, buch.de, Magazine, Buchblogs, die üblichen Verdächtigen eben.). Ich selbst habe mir vorgenommen, mindestens ein Mal in der Woche in die Leserunde hinein zu schauen, um Eure Fragen zu beantworten und mit Euch zu diskutieren. Und jetzt freue ich mich auf Nachrichten von Euch.  

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    • 908
  • Dunkel

    Prinz der Dunkelheit

    thebookpassion

    30. April 2015 um 18:19

    Nachdem der Kronprinz Jorg ansehen musste, wie seine Mutter und sein kleiner Bruder blutrünstig ermordet werden, denkt Jorg nur noch an Rache. Er möchte die Verantwortlichen bitter dafür bezahlen lassen. Doch sein Vater, der König, weigert sich den Grafen Renar zu bestraffen, denn er erhält eine nicht zu verachtende Entschädigung. Rasend vor Wut, dass sich sein Vater so schnell bestechen lässt, flüchtet Jorg vom Königshof, zusammen mit einer Bande Gesetzloser. Vier Jahre später versetzt Jorg und seine Gesetzlosen, die er auch die Brüder nennt, das Land in Angst und Schrecken. Sie zünden Dörfer an, morden und vergewaltigen ohne Skrupel. Sein Rachedurst scheint keine Grenzen zu kennen und auch sein Ehrgeiz steht seinen Rachegelüsten in nichts nach, denn mit 15 möchte er König sein. ,,Prinz der Dunkelheit“ ist ein absolut treffender Titel für diesen Roman, denn die Geschichte befasst sich nicht mit dem typischen strahlenden Helden, der voller Güte ist und egal was er durchleben muss er immer als guter Mensch heraus geht. Jorg ist der Böse, er ist brutal, voller Hass und absolut gewissenlos. Man wird sofort in das Geschehen geworfen und schnell wird klar, was einem in diesem Roman erwartet. Ich hatte zunächst etwas Startschwierigkeiten, da Jorg absolut kein Sympathieträger ist und ich seine abgeklärte und blutrünstige Art zunächst sehr befremdlich fand. Zudem ist es einfach ungewohnt so viel über die Gedankengänge des psychopathischen Bösewichts zu erfahren. Nachdem ich mich jedoch auf die Geschichte eingelassen habe, hat mich der interessante Protagonist von Seite zu Seite mehr in seinen Bann gezogen. Mark Lawrence spielt extrem mit gängigen Klischees, so wird er nicht müde zu betonen, dass Jorgs Kindheit so traumatisierend war, dass ihm fast nichts anderes übrig blieb als ein Psychopath und zum Massenmörder zu werden. Sicherlich gibt es die ein oder andere blutrünstige Szene, doch der Roman strahlt nicht aufgrund solcher vereinzelter Szenen so eine Düsternis und Brutalität aus, denn vor allem die Gedankengänge und Vorstellung von Jorg füllen die Seiten mit Dunkelheit. Jorg wirkt wesentlich älter als 14 Jahre. Er schafft es ohne Probleme Menschen zu manipulieren und er wirkt sehr abgeklärt. Vor allem frage ich mich, wie es ein 14 Jähriger geschafft hat, dass ihm eine ganze Horde von wesentlich älteren Gesetzlosen folgen. Jorg hat zudem eine unfassbar interessante Sicht auf das Leben, denn für ihn ist das Leben ein Spiel und jeder möchte gewinnen. Auch den Nebencharakteren wie z.B. den Gesetzlosen haftet etwas sehr dunkles und brutales an, ich möchte ihnen nicht Nachts begegnen. Mark Lawrence skizziert die Nebenfiguren jedoch eher Oberflächlich und weniger detailliert. Auch die Welt die Mark Lawrence in ,,Prinz der Dunkelheit“ skizziert hat mein Interesse geweckt, denn es handelt sich bei diesem Buch um einen Zukunftsroman, die Welt wie wir sie kannten ist untergegangen und unendlich viel Wissen ist verloren und so leben die Menschen wieder in mittelalterlichen Verhältnissen. Die Welt ist daher eine interessante Mischung aus phantastischen Elementen wie z.B. Geister aber auch Elemente aus unserer Welt wie z.B. berühmte Philosophen wie Sokrates. Die Sprache ist vor allem ordinär und Stellenweise ist sie auch sehr plump, dies wirkt aber alles andere als unpassend sondern passt einfach zu der düsteren und brutalen Geschichte. Die Gedanken und Gespräche werden einfach nicht beschönigt und an die Lebensumstände der Figuren angepasst. Alles in allem ist ,,Prinz der Dunkelheit“ ein wirklich interessanter Roman und hebt sich deutlich vom restlichen Genre ab, denn noch nie habe ich ein Roman aus der Sicht des wirklich psychopathischen Bösewicht gelesen.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Buchverlosung zu "Tintenherz" von Cornelia Funke

    Tintenherz

    BlackSnow

    Hallo miteinander,

    Ich bin neu hier und würde gern fragen ob jemand ein Angebot hätte zum tauschen gegen mein Tinitenherz.Es ist in gutem Zustand.

    Ich freue mich auf eure Angebote ;)

    • 8
  • Grosse Begeisterung aber dann ...

    Prinz der Dunkelheit

    Argent

    11. September 2014 um 08:59

    Als ich Prinz der Dunkelheit zu lesen begann war ich begeistert. Ein böser Protagonist der keine Kompromisse eingeht. Doch je länger ich las, umso mehr flaute die Begeisterung ab. Jorg verlor zunehmend an Glaubwürdigkeit. Für seine Handlungen und seine altklugen Sprüche ist er mir persönlich einfach zu jung. Dann führt er eine Horde von Männer an die allesamt blutrünstig sind, aber dem kleinen Joerg gehorchen sie.  Der Schreibstil von Mark Lawrence ist gut, manchmal sogar ausgezeichnet und dann wieder gut. Es gab auch einige Stellen bei denen ich Grinsen musste, aber ab Seite 200 verlor ich plötzlich das Interesse an der Geschichte. ich legte das Buch zur Seite, las etwas anderes, nahm "Prinz der Dunkelheit" wieder zur Hand, las weiter und brach wieder ab. Der Roman ödete mich plötzlich an, obwohl ich nicht recht in Worte verfassen vermag, weshalb.

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  • dunkel triffts ganz gut

    Prinz der Dunkelheit

    mieken

    18. November 2013 um 04:46

    Es ist erschreckend mit einem Protagonisten zu sympathisieren der mordet und brandschatzt und das schon von Kindesbeinen an. Aber man kann sich nicht so richtig dagegen wehren. Jorg sinnt nach Rache und verfolgt schon in sehr jungen Jahren einen Plan. Er will König werden und noch mehr. Er geht über Leichen und macht auch vor unschuldigen keinen halt. Mark Lawrence schafft es die Grenzen zwischen gut und böse völlig verschwimmen zu lassen. Es gehört zu meiner Lieblings-Reihe und bin sehr gespannt auf den inzwischen Dritten Teil.

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  • Prinz der Dunkelheit

    Prinz der Dunkelheit

    Fantasie_und_Träumerei

    26. April 2013 um 10:12

    KLAPPENTEXT: Sag uns kurz, wie du heißt. Jorg. Eigentlich Kronprinz Jorg von Ankrath, aber das war einmal. Du siehst jung aus. Wie alt bist du, fünfzehn? Knapp daneben. Mit fünfzehn werde ich König sein! Du bist die meistgehasste Person im ganzen Land. Warum? Nun ja, wenn man mit einer Horde Gesetzloser ganze Dörfer niederbrennt, löst das Unmut aus. Aber was würdest du tun, wenn die Königin, also deine Mutter, und dein Bruder vor deinen Augen getötet werden? Dieser Hass ist erst der Vorgeschmack auf meine Rache – denn die wird tödlich sein! AUTOR: (Quelle: Heyne) Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Mark Lawrence als Wissenschaftler, der sich hauptsächlich mit der Erforschung künstlicher Intelligenz beschäftigt. »Prinz der Dunkelheit« ist sein erster Roman. Der Autor lebt mit seiner Frau und ihren gemeinsamen vier Kindern in England. EIGENE MEINUNG: „Prinz der Dunkelheit“ ist eines der genialsten Debüts, die ich jemals gelesen habe. Hauptverantwortlich dafür ist sein Protagonist Jorg, der nicht nur ausgesprochen jung ist im Vergleich zu dem, was er alles erlebt, sondern auch sehr anders, als alle Protagonisten, denen ich je zuvor begegnet bin. Ein Protagonist ist ja in der Regel die Person im Buch, die dem Leser sympathisch sein sollte. Die ihm aufgrund seiner Handlungen und Charaktereigenschaften ans Herz wachsen sollte. Dies ist bei Jorg zunächst einmal nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Wie soll man diesen jungen Schnösel, der mit unglaublicher Brutalität in den Kampf zieht und seine Mitmenschen regelrecht abschlachtet, mögen? Hinterrücks und link, wenn es seinem Vorteil dient und nicht heldenhaft im offenen Kampf. Manchmal tötet er sogar aus reiner Willkür. Außerdem ist er arrogant, selbstgefällig und egoistisch. Sein Mundwerk ist größer als sein Pferd und seine Zunge schärfer als sein Dolch. Und das mit gerade einmal knapp 15 Jahren. Doch was hat den jungen Mann, der eine Schwäche für die Philosophie hat, dazu getrieben so zu werden, wie er heute ist? Ist es der Tod seiner Familie, den er mit ansehen musste? Die Tat seines Onkels, der seine Mutter und seinen Bruder gnadenlos ermordete? Oder der Gedanke, dass sein Vater ihm das recht auf den Thron verweigert und auch ihn lieber tot sehen würde, um seinen ungeborenen Sohn, das Kind seiner neuen Frau, den Säugling, den Magier Sageous prophezeite, auf den Thron zu setzen? Dunkle Mächte sind es, die die Zügel in der Hand halten und alles Sein und Tun beeinflussen und manchmal weiß weder Jorg, noch ich, wer nun gerade was bestimmt. Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang doch leichte Schwierigkeiten hatte in das Buch hinein zu finden. Wie gesagt, es ist nicht einfach eine Verbindung zu einem Protagonisten wie Jorg aufzubauen. Aber irgendetwas hat er an sich, das den Leser bindet und nach etwas über 100 Seiten wird der Roman dann so spannend, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte und die restlichen Seiten an einem Tag verschlungen habe. FAZIT: „Prinz der Dunkelheit“ ist eins der fesselndsten, aufregendsten und auch außergewöhnlichsten Debüts, die ich im Bereich der High Fantasy bisher gelesen habe. Einem Protagonisten, den ich eigentlich für seine Brutalität und selbstgefällige Überheblichkeit hassen müsste, ist es gelungen mich so sehr von sich einzunehmen, dass ich gar nicht genug von ihm und seinem Leben bekommen kann. Glücklicherweise habe ich den zweiten Band der Trilogie „König der Dunkelheit“ bereits im Regal stehen und werde so bald wie möglich damit beginnen.

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  • Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit

    Kvothe

    13. May 2012 um 15:13

    "Die Dunkelheit ist nicht das Ende, sie ist erst der Anfang" Interessant, vielversprechend und verlockend klingen diese Worte für denjenigen, der die Rückseite des Debütromans von Mark Lawrence genauer betrachtet. "Prinz der Dunkelheit", im Original "Prince of Thorns" (~ Prinz der Dornen), nennt sich seine düstere Geschichte um den jungen Jorg. "Dieses Buch verschlingt Sie mit Haut und Haaren!", so spricht Robin Hobb über 381 bedruckte Seiten, bekannt u.a. durch ihre unglaublich faszinierende Geschichte um Fitz den Weitseher oder die Lebensschiffe, wenngleich diese Werke mehr Ruhe ausstrahlen als das vorliegende und ein Vergleich der Autoren demnach weniger sinnvoll erscheint. Kronprinz Jorg erzählt uns seine Geschichte, wirft den Leser dabei jedoch gleich am Anfang ins kalte Wasser, lässt ihn im Dunklen stehen. Ja, "sie ist erst der Anfang", diese Aussage scheint sich gleich zu Beginn zu bewahrheiten. Hat man jedoch die ersten wenigen Kapitel verinnerlicht, nimmt die Geschichte immer mehr Gestalt an und die einzelnen Fragmente finden stets neue Verbindungslinien. Dabei spult Jorg mitten unter der Haupthandlung der Gegenwart des Öfteren in die Vergangenheit zurück, 4 Jahre um genau zu sein, als er noch 10 Jahre alt war. Denn damals begann der bereits erwähnte "Anfang". Gefangen in einem Dornengestrüpp, gelähmt von Angst, muss Jorg mit ansehen, wie seine Mutter und sein Bruder ermordet werden. Kurze Zeit später erfährt er, dass sein Herr Vater, König des Reiches, den Tod seiner Frau und eines seiner Söhne ungestraft lassen will. Nunja, er fordert zumindest ein paar Golddukaten und Handelsmöglichkeiten am Fluss. Jorg hingegen ist seit dem Unfall besessen von dem Ziel, den Verantwortlichen - Graf Renar - zur Strecke zu bringen. Dies ist der Grund, warum er eine Gruppe Inhaftierter Räuber und Halunken befreit und um sich schart, 4 Jahre lang plündernd durch die Länder zieht, um sich schließlich doch eines Tages wieder seinem Vater zu zeigen. In dessen Auftrag zieht er dann weiter, um einen Feind seines Erzeugers in die Knie zu zwingen, stößt dabei jedoch auf eine neue Art Feind. Und Freund. Und muss letztendlich die Erfahrung machen, dass nicht nur er selbst ein herzloser Mensch ist. Ob er Rache nehmen wird oder wie diese aussieht, das soll jeder Leser bitte selbst herausfinden. Nur eines kann ich sagen, oder vielmehr Jorg:"Mit zwanzig werde ich Kaiser sein." (S. 380) Dem Buch gebe ich insgesamt 4 Sternchen. Obwohl die Handlung simpel, fast schon ein wenig plump wirkt (Junge will Rache, zieht umher, bekämpft böse Menschen, etc. etc.), und auch das sprachliche Level größtenteils keine hohen Anforderungen stellt, konnte mich Mark Lawrence doch sehr überzeugen. Oft las ich von einem "brutalen, gewaltätigen" Buch in anderen Rezensionen. Meiner Meinung nach geschehen diese blutigen, bösartigen Taten jedoch in solch geringem Ausmaß, dass ich dieser Aussage nur bedingt zustimmen kann. Denn "brutal" ist es dennoch, allerdings vor allem in Bezug auf Jorgs Innenleben. Im stolzen Alter von 10 Jahren macht er sich mit einer Gruppe erwachsener, grober Männer auf den Weg ins Nirgendwo. Oft fragte ich mich: Wie schafft er das? Woher kommt sein Respekt? Sein treuer Begleiter Makin spricht diese Gedanken sogar einmal aus: "Manchmal machst du selbst mir was vor, so gut bist du, Jorg." "Und worin bin ich so gut?" "Darin, in in Rolle zu schlüpfen. Mit deiner Intuition fehlende Jahre zu ersetzen. Mangelnde Erfahrung mit Einfallsreichtum wettzumachen." "Du glaubst, ich müsste alt sein, um mit einem alten Kopf zu denken?" "Ich glaube, du müsstest länger gelebt haben, um das Herz eines Mannes wirklich zu verstehen. Du müsstest mehr Geschäfte in deinem Leben gemacht haben, um den Wert des Geldes, das du so unbekümmert ausgibst, besser zu schätzen." (Seite 283) Er ist jung, roh, grob, keineswegs jungenhaft. Ein kleiner Schlächter, wenn man so will. Geführt von seinem Zorn, angespornt vom Ziel der Rache. Oft fühlt er die kleinen Dornen in sich. Wie sie an ihm ziehen. Ihn aufschneiden. Doch was machen sie? Halten sie ihn zurück? Sind sie seine Angst? Oder stacheln sie ihn an? Aus psychologischer Sicht empfand ich den Roman sehr interessant, Jorgs Gedanken, Äußerungen, Handlungen werden enorm gut vermittelt. Auch wenn das "in Jorg Hineinversetzen" nicht unbedingt möglich ist (wer hat schon als Zehnjähriger andere Menschen abgeschlachtet?) werden seine Beweggründe doch sehr anschaulich gestaltet. Häufig musste ich mich fragen, wem sein Hass wirklich gilt. Graf Renar, dem Mörder? Seinem Vater, der nichts unternahm? Ihm selbst, weil er zu schwach war? Und obwohl Jorg oftmals emotional abgestumpft erscheint, tauchen doch zahlreiche Stellen auf, in denen ein Funken Hoffnug auf Liebe zu erkennen möglich sind. "Ich versuchte mir vorzustellen, wie er ungläubig den Kopf schüttelte. Oder wie er lächelte, aufstand und mir die Hand auf die Schulter legte. Ich versuchte zu hören, wie er mich lobte und Sohn nannte. Doch meine Augen wurden blind, und die Worte, die mein Vater sprach, waren so leise, dass ich sie nicht verstand." (S. 297) Was mich ebenfalls begeistern konnte, war Jorgs Sicht der Welt. Und sich selbst. Er kennt sich. Er weiß, was er tut. Er ist kein "durchgeknallter Irrer", der Massenmorde begeht. Er wird bewegt. Und er bewegt. Auf eine sehr bizarre Art und Weise. Und er zeigt uns, den Lesern, wie die Welt in einzelnen Bereichen aussieht. "Wir wickeln unsere brutale und rätselhafte Welt in den Schein von Verstehen. Wir übertünchen die Löcher in unserem Verständnis mit Wissenschaft oder Religion und geben vor, dass Ordnung geschaffen wurde. Oft funktioniert diese Illusion. Wir gleiten über Oberflächen, ungeacht der Tiefen darunter. Wir sind wie Libellen, die über einem meilentiefen See schwirren und kurvenreiche Wege fliegen, ohne Ziel und Sinn. Bis etwas aus den kalten Tiefen kommt und nach uns greift. Die größten Lügen bewahren wir für uns selbst auf. Wir spielen ein Spiel, in dem wir die Götter sind, in dem wir die Wahl treffen und die Strömung uns folgt. Wir geben vor, von der Wildnis getrennt zu sein. Wir geben vor, dass die Kontrolle des Menschen tief reicht, dass die Zivilisation mehr ist als nur ein dünner Anstrich auf der Barbarei und uns die Vernunft an dunklen Orten begleitet." (S. 313) Und einer Aussage Jorgs kann ich ebenfalls zustimmen: "Wie seltsam: Je tiefer das Loch, desto mehr zieht es den Menschen an. Die Faszination, die auf der schärfsten Schneide lebt und an ihrer Spitze funkelt, wartet auch im tiefen Fall." (S. 227) Einen Punkt muss ich dem Buch leider abziehen, da es in seiner Gesamtbetrachtung ein wenig an eine schlampig mit Mörtel bearbeitete Wand erinnert. Irgendwo sind ein paar Löcher. Ob diese nun wirklich negativ sind, darf jeder für sich entscheiden. Empfehlenswert ist der Roman auf alle Fälle. Angenehm, wenn ein Roman einen auch nach der Lektüre noch beschäftigen kann.

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  • Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit

    horrorbiene

    07. August 2011 um 11:07

    Dieses Buch ist wirklich dunkel. Daher ist der deutsche Titel auch gut gewählt, denn Jorg ist wirklich ein Prinz der Dunkelheit. Die Erlebnisse in seiner Vergangenheit haben seine Seele so vergiftet, dass er die Zuneigung zu einem hübschen Mädchen als Schwäche empfindet und seine Seele daraufhin mit Mordgelüsten reagiert. Zu Beginn war ich etwas geschockt angesichts der Brutalität und der skrupellosen Denkweise des 14-jährigen Jorg. Ich fand es gar bizarr und hatte erst nicht recht Lust weiter zu lesen, doch das Durchhalten wurde belohnt – am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Prinz der Dunkelheit ist ein wirklich genial konstruiertes Buch. Der Leser ist erst irritiert, wie konnte aus dem Jungen ein solches Monster werden? Doch durch geschickt eingesetzte Rückblenden wird sein Leben etwas verständlicher und gegen Ende bekommt sein Handeln gar noch mehr Sinn. Lawrence lässt Jorg das Buch erzählen. Er berichtet aus einer dem Leser noch fernen Zukunft und reflektiert dabei einige Szenen und teilt dem Leser seine damaligen Gedanken mit. Der Schluss fügt das Buch zu einem wirklich genialen Gesamtkonstrukt zusammen. Ich denke gerade die Ich-Perspektive ist hier ein Grund, wieso das Buch so brutal und grausam erscheint und daher ein wirklich gut gewähltes und sehr passendes Stilmittel. Es war wieder einmal erfrischend ein abgeschlossenes Buch zu lesen. Das Buch hat einen in sich schlüssigen und das Buch wirklich abschließenden Schluss. Dennoch bleiben einige Dinge recht ungeklärt, wie z. B. die Mächte die im Klappentext bereits angedeutet werden und einige Gegner ziehen noch immer unbemerkt die Strippen. Auch sind noch nicht all seine hochgesteckten Ziele erfüllt. Damit bietet dieses Buch ausreichend Potential für eine Fortsetzung. So ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass das Buch vom Autor als eine Trilogie angelegt wurde. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Interessant ist auch die Welt, in der Der Prinz der Dunkelheit spielt. Ich fand es sehr schade, dass keine Karte der Welt abgedruckt ist. Dennoch gibt der Autor im Text viele Hinweise, dass sich Jorgs Welt nicht großartig von unserer unterscheidet: Einer in seiner Bande ist ein Nubier, die Religion kennt Jesus und Maria und auch dort haben Römer einst wichtige Straßen gebaut. Ich fand es regelrecht spannend mir über die Zusammenhänge Gedanken zu machen. Dennoch habe ich irgendwie den Eindruck, dass dem Buch irgendetwas fehlt. Es ist nicht die Tiefe, denn die wird durch die Gedanken des Prinzen erzeugt. Dennoch hätte ich mir so manche Stelle irgendwie langsamer gewünscht. Die Handlung hetzt zwar nicht von einem Ort zum anderen, das Tempo ist aber dennoch recht hoch und einiges geht zu schnell. Das mag an der im Vergleich zu manch anderem Fanasy-Werk geringen Seitenzahl (380) liegen. Ein bisschen mehr Ausführlichkeit und an manchen Stellen einen Gang herunter schalten und dann läge hier ein wirklich geniales – wenn auch grausames – Fantasybuch vor. Fazit: Jorg ist ein grausamer, skrupelloser, 14-jähirger Prinz der Dunkelheit. Das Buch ist wirklich sehr gut konstruiert und die Ich-Perspektive setzt die Handlung gut in Szene. Nach einer anfänglichen Gewöhnungsphase konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und ich bin gespannt, wie es mit Jorg, seinen hochgesteckten Plänen und den Strippenziehern weitergeht.

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  • Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit

    Asaviel

    28. July 2011 um 10:25

    Ausstattung: Die Anlehnung des Covers an „Das Lied der Dunkelheit“ ist durch den Kapuzenmann, als der der Protagonist hier dargestellt wird, nicht zu übersehen. Ebenfalls sehe ich die Anlehnung an das „Der Name des Windes“ durch die Zierde im Hintergrund des Titels. Obwohl der Titel auf den ersten Blick einen eher unscheinbaren Charakter hat, weist er sehr gut auf das Geschehen hin, denn der „Prinz der Dunkelheit“ ist hier der Protagonist und keineswegs sein Gegenspieler, wie man im ersten Moment annehmen könnte. Meine Meinung: Es war die Kurzbeschreibung auf Amazon und nicht der eigentliche Klappentext, der mich dazu gebracht hat dieses Buch zu kaufen. Prinz Jorg musste mit ansehen wie sein kleiner Bruder und seine Mutter brutal ermordet wurden und er schwört Rache. Mit kaum zehn Jahren nimmt er Reißaus und schließt sich einer Gruppe Gesetzloser an. Bald darauf erlangt er ihren Respekt und wird ihr Anführer. Bei allem, was er tut, geht er äußert listig und äußerst brutal vor. Die Geschichte an sich ist hier nicht das Besondere. Der Prinz will Rache, nutzt die Gegebenheiten, hasst seinen untätigen Vater und nimmt die ganze Sache selbst in die Hand. Dabei kommt er mit dem Tod in Berührung und versucht auch diesen für sich auszunutzen. Selbst vor den höheren Mächten macht Jorg keinen Halt. Das ist es auch, was diese Geschichte besonders macht: Die Charaktere und insbesondere der Protagonist, der genauso gut ein Antagonist hätte sein können. Man findet an ihm sicherlich viel mehr dunkle Seiten als man sonst von einem „Helden“ gewöhnt ist. Rücksicht ist für ihn ein Fremdwort. Themen wie Liebe oder Freundschaft werden zwar gestreift, spielen aber eine untergeordnete Rolle. Die Handlung ist nun noch aus der Ich-Perspektive geschrieben, das heißt, der Leser erhält Einblicke direkt aus dem verdrehten, von Hass, Zorn und Vorwürfen zerfressenem Geist des jungen Prinzen. Das macht die Geschichte äußerst unterhaltsam, denn Jorg versteht es durchaus Spaß zu haben und mit Sarkasmus umzugehen. Sehr spannend finde ich auch, dass vieles nicht einfach erklärt wird. Man sieht beim Lesen die Welt aus Jorgs Augen und muss sie zu verstehen lernen, muss nach und nach die Informationen zu einem Gesamtbild zusammensetzen, um zu verstehen, was passiert. Das gilt für das hier und jetzt ebenso, wie für den hin und wieder auftretenden Zeitsprung vier Jahre in die Vergangenheit - in die Zeit, die Jorg zu dem gemacht hat, was er heute ist. Fazit: Eine interessante Geschichte mit einem sehr ungewöhnlichen Protagonisten, dem ich lieber nicht über den Weg laufen möchte, denn er ist unberechenbar. Das macht die Geschichte auch zu etwas außergewöhnlichem und durchaus lesenswert, auch wenn die Handlung selbst mich nicht vollständig überzeugen konnte. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit

    Elwe

    03. July 2011 um 23:45

    Nachdem er den Tod seiner Mutter, der Königin, und seines kleinen Bruders bei einem Überfall auf die königliche Kutsche mit ansehen muss, schwört der zehnjährige Kronprinz Jorg, einziger Überlebender, Rache am Verantwortlichen, dem Grafen Renar. Zu seiner maßlosen Enttäuschung zieht sein Vater, der König, allerdings nicht mit einem Heer gegen Renar, sondern gibt sich mit der Zahlung einer Entschädigung zufrieden. Daraufhin flüchtet Jorg bei Nacht und Nebel vom Königshof, zusammen mit einer Bande von Gesetzlosen, die er fortan als Brüder bezeichnet. Vier Jahre später ist er mit seiner Bande zu einer gefürchteten Landplage geworden. Erbarmungslos und ohne jeden Sinn für Moral morden und rauben sie sich ihren Weg durch das Land, brandschatzen Bauerndörfer und ertränken ihre Bewohner in Blut. Jorgs tollkühne Wut und die vollkommene Abwesenheit jeglicher Skrupel, die ihn in einen grausamen Schlächter ohne Gnade verwandeln kann, machen ihn zu einem Anführer, den keiner in Frage stellt und dem sie alle blind folgen. Doch nicht nur Rachedurst gegen den Grafen treibt ihn, sondern auch maßloser Ehrgeiz. Denn mit fünfzehn will er König sein... . . Dieses Buch ist ... anders. Faszinierend, dunkel, bricht es alle Konventionen in Bezug auf Moral und die Beschaffenheit eines Fantasy-Helden. Und kommt damit durch. Jorg ist zweifellos der amoralischste, bösartigste, skrupelloseste und gemeinste Charakter, dem ich je als Hauptheld in einem Buch begegnet bin. Für ihn zählt einzig das Recht des Stärkeren, oder des Clevereren - je nachdem, was ihm zum Vorteil gereicht. Jorg kämpft nicht offen, wenn er nicht muss - was nicht heißt, dass er es nicht kann. Aber er fühlt keinerlei Skrupel, wenn es darum geht, einen Anführer der Gegenseite unter der weißen Flagge zu ermorden, Feinde in den Rücken zu schießen, einem Mann die Hand abzuschlagen, um seine Ringe zu stehlen oder sich über die Töchter der Bauern herzumachen, deren Dach er ihnen kurz zuvor niedergebrannt hat. Trotzdem kommt man nicht umhin, seiner dunklen Faszination und dem Charme seiner Stärke zu erliegen. Das ist überhaupt ein sehr spannendes psychologisches Experiment - dass man als Leser Sympathien für eine Figur entwickelt, deren Werte den eigenen fundamental widersprechen. Vielleicht hat es etwas mit Urinstinkten zu tun, dem Respekt vor der Stärke. Der heimlichen Bewunderung für jemanden, der alle Regeln bricht und damit durchkommt, einfach weil er es so konsequent tut. Und weil er so gut darin ist. Daran nämlich besteht kein Zweifel: Jorg ist wirklich gut in dem, was er tut. Furchtlos, oder zumindest gut darin, seine Furcht zu verbergen. Tollkühn, solange es ihm zum Vorteil gereicht. Gut im Morden, im strategischen Denken, im Führen von Menschen. Intelligent, clever, sehr gebildet. (Ich liebe ja die Passagen, in denen er auf dem Hintern einer Hure seine Bücher liest ). Gut im Plündern und im Brandschatzen. Jorg verschwendet keine Ressourcen aus einer Laune heraus. Aber er belastet sich auch nicht mit Sentimentalitäten. Er ist jemand, der seine Verwundeten auf der Straße zurücklassen würde, um sein Fortkommen nicht zu behindern. Kurzum, nachdem man den ersten Schock verdaut hat, begreift man allmählich, wie er funktioniert, dieser Jorg. Und fühlt mit ihm. Teilt seine dunklen Erinnerungen, die Gespenster, die ihn verfolgen, die Sorgen, die ihn plagen. Jorg ist nicht ohne Gefühle. Aber diese Gefühle, die sind abgründig und nicht sehr nett. Jorg lebt in einer archaischen Welt. 'Prinz der Dunkelheit' ist Fantasy, doch dieses Fantasy-Universum folgt einer wunderbaren Logik, die sich erst nach und nach erschließt und die ein echtes Aha-Erlebnis produziert, wenn man sie vollständig begriffen hat. Jorgs Welt schwebt nämlich nicht im Nirgendwo, sondern ist trickreich und logisch verankert. Mehr sei hier nicht verraten. In dieser Welt gilt das Faustrecht, und deshalb behauptet sich Jorg auch so erfolgreich darin. . . Dieser Roman hat mich ganz außerordentlich fasziniert. Jorg erzählt aus der Ich-Perspektive, was mich als Leser noch tiefer in seine abgründige Sicht der Dinge hineinzieht. Seine kühle, abgeklärte, oft sarkastische und manchmal überraschend amüsante Erzählstimme nimmt schnell für ihn ein und schafft eine konstant anwachsende Spannung, die für keine Sekunde schwankt oder abbricht. Die Handlung weiß mit einer Reihe von Wendungen zu überraschen, die man nicht vorhersieht und die damit umso mehr die Dramatik schüren. Spätestens ab der Mitte fiebert man leidenschaftlich und kompromisslos mit Jorg, ist ihm mit Haut und Haaren verfallen und billigt praktisch alles, was er tut. Wobei er - faszinierenderweise - immer so haarscharf an der Grenze dessen entlangschleift, was man gerade noch tragen kann als Leser, ohne ihm die Freundschaft zu kündigen. Das ist ein Drahtseilakt, der zusätzliche Atemlosigkeit schafft, denn man hofft so sehr, dass er eben nicht strauchelt und vollkommen der Dunkelheit anheim fällt. Die Handlung ist in sich abgeschlossen, aber läßt viele Fragen und Anknüpfungspunkte für eine Fortsetzung, von der ich sehr hoffe, dass sie bald erscheint. . 'Prinz der Dunkelheit' ist so ein richtiges dunkles Juwel, das mich durch und durch begeistert hat. Ein Buch, das sich klar an ein erwachsenes Publikum richtet, mit einem Helden, den man sich erarbeiten muss. Aber es lohnt sich, das tut es wirklich. Was für ein furioses Debüt! Man mag kaum glauben, dass das das erste Buch aus der Feder des Autors ist.

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  • Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit

    Dubhe

    01. July 2011 um 16:47

    Jorg ist 10 und Thronerbe von Ankarath. Bei einem geplanten Überfall werden seine Mutter und sein kleiner Bruder kalt ermordet, nur ihn konnte man rechtzeitig verstecken. Sein Vater unternimmt nichts gegen den bekannten Übeltäter, sondern lässt ihn gewähren. So schließt Jorg sich kurzerhand Gesetzeslosen an, die er aus dem Kerker befreit und sie so der Hinrichtung entziehen. Er schließt sich den "Brüdern" an und wird bald der Anführer. Nun ist er 14, und die Brüder wissen noch immer nicht, wer er ist. Leichen, verbrannte Dörfer und Grausamkeit säumen seinen Weg. Er hat sich vorgenommen mit 15 König zu sein. Wird er sein Versprechen einhalten können? . Dieses Buch ist bis jetzt einzigartig (für mich). Ich habe noch nie so etwas gelesen. Es werden ziemlich viele Menschen getötet, ermordet und des gleichen, doch Jorg stellt dies mit seiner Erzählweise ziemlich harmlos hin. Man sollte keine schwachen Nerven haben! Es ist spannend, doch immer auf gleicher Ebene und nicht SO spannend, dass man sofort weiter lesen müsste. Am Anfang von fast jedem Kapitel steht etwas über ein paar Brüder oder eine Weisheit. Diese sind ziemlich lustig. Ich kann mir keine Fortsetzung denken, doch dem Epilog nach, gibt es eine, denn Jorg will ja noch Kaiser werden.

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  • Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit

    Lady_Neptun

    21. June 2011 um 18:38

    Der junge Prinz Jorg von Ankrath befindet sich auf seinem ganz persönlichen Rachefeldzug. Als Zehnjähriger musste er mitansehen, wie seine Mutter und sein jüngerer Bruder von Männern des Grafen Renar brutal ermordet wurden. Auch in Jorg ist damals etwas gestorben und hat ihn lange vor der Zeit erwachsen werden lassen. Weil sein Vater nichts gegen die Mörder unternahm, zog der Prinz selbst aus, um Rache zu nehmen. Er sammelt eine Bande gemeiner Räuber und Schurken um sich und hinterlässt eine Spur von Gewalt und Angst, wohin er auch geht. Erst als ihn sein Weg eines Tages wieder zurück nach Hause führt, beginnt er, seine Ziele in Frage zu stellen. Wenn er wirklich Rache will, warum ist der mordende Graf dann immer noch am Leben? Der “Prinz der Dunkelheit” spielt in einer düsteren, gewalttätigen Welt, in der Konflikte grundsätzlich mit dem Schwert oder zumindest mit schwarzer Magie gelöst werden und in welcher nicht das Recht des Stärksten, sondern das Recht des Skrupellosesten gilt. Zartbesaitete Mitmenschen sollten um dieses Buch lieber einen Bogen machen. Wer hingegen etwas Folter, Blut und Gewalt in einem Buch vertragen kann, findet in Lawrences Werk einen gutdurchdachten, spannenden Fantasy-Roman. Sein Schreibstil ist dabei eleganter als das Thema vermuten lässt. Er verwendet eine sehr angenehme Sprache, die viele Bilder benutzt ohne jedoch überladen zu wirken. Jorg führt als Ich-Erzähler durch die Geschichte, so dass der Leser an seinen Gedanken teilhaben kann. Ich fand den gefühllosen Prinz auf eine düster-skurrile Art faszinierend. Eigentlich ist er der klassische Antagonist: kalt, berechnend, brutal. Sein junges Alter macht ihn nur noch furchteinflössender. Trotzdem war ich die ganze Zeit auf seiner Seite, fieberte mit ihm mit und war sehr gespannt zu erfahren, wie er zu dem werden konnte, der er ist. Lawrence baut die Erzählung sehr geschickt auf. Vom Überfall des Grafen, Jorgs Flucht aus der Burg und anderen Ereignissen wird in Rückblenden berichtet, die sich immer wieder mit Kapiteln über gegenwärtige Raubzüge abwechseln. So erfahren wir als Leser erst nach und nach die größeren Zusammenhänge. Es stellt sich außerdem heraus, dass auch Jorg die Situation noch nicht vollständig überblickt. Doch nicht nur die Handlung, auch die Welt gibt Rätsel auf. Zwar scheint sie eine klassische Fantasy-Welt mit Rittern, Burgen und Magie zu sein, doch finden sich viele bekannte Namen und seltsame Anspielungen, die mich (zunächst) stutzig machten. Überhaupt ist in diesem Buch vieles nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint – und das macht seine Stärke aus. “Prinz der Dunkelheit” ist düster und brutal, bietet dem interessierten Leser jedoch weit mehr als eine simple Rachegeschichte. Wer sich von der Gewalt nicht stören lässt und Lust auf spannende, etwas tiefgründige Fantasyliteratur mit einem ungewöhnlichen Hauptcharakter hat, dem sei der Roman wärmstens empfohlen!

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  • Rezension zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit

    BlueNa

    16. June 2011 um 21:06

    Der absolute Antagonist! . Prinz Honorous Jorg Ankrath. Der dunkle Prinz streift mit einer Gruppe Banditen durch die Lande und macht die Straßen unsicher. Er mordet und brandschatzt, ist skrupellos und grausam und er ist erst 14 Jahre alt! Getrieben wird er von einem starken Brennen in seinem Inneren, einem Gefühl, dessen Ursprung einige Jahre zurückliegt: Seine Mutter, die Königin von Ankrath und sein jüngerer Bruder wurden von Graf Renars Schergen umgebracht. Nur Jorg überlebte schwer verwundet in einem Dornenbusch. Nun will er Rache. Und er schreckt vor nichts zurück!!! . Dies ist eine Geschichte, die ihres Gleichen sucht! Ich bin total hin- und hergerissen, wie ich „Prinz der Dunkelheit“ bewerten soll. Jorg kann man eigentlich nur hassen, er ist ein Antagonist, wie er im Buche steht. Man MUSS ihn hassen, aber gleichzeitig war ich unheimlich fasziniert von dieser Figur. Wie er es immer und überall schafft aus den unglaublichsten Situationen als Sieger hervorzugehen, wie skrupellos er über Leichen geht und welch geniale Einfälle er doch immer hat. Puh, es ist verdammt schwer, dieses Buch zu bewerten! . Die Geschichte an sich ist toll, eine Fantasy Welt, die aber Parallelen zu Unserer aufweist. Z.B. gibt es Euklid oder auch Jesus und weitere altertümliche Gelehrte, aus dessen Werken Jorg gerne mal zitiert. Okay, nicht von Jesus, aber von den anderen. Der Erzählstil hat mich am Anfang ziemlich abgestoßen. Jorg fungiert als Ich-Erzähler und es fliegen einem nur so die Kraftausdrücke um die Ohren, dass sie anfangen zu schlackern! Aber im Laufe des Buches wird es auf jeden Fall besser und ich hoffe, dass es im nächsten Teil der Trilogie bei diesem gesunden Maß bleibt.Die Geschichte wird in der Gegenwart erzählt, unterbrochen von Rückblicken in Jorgs Kindheit, wobei man auch erfährt, wie er, als Thronfolger, bei den „Brüdern“ auf der Straße gelandet ist. . Die Figuren sind zum Teil sehr oberflächlich gezeichnet, was aber meist gar nicht schlimm ist, das was man von ihnen weiß, langt auch so, um einen mal ganz trocken Schlucken zu lassen. Es sind allesamt finstere und brutalste Gesellen. Nur wenige Figuren werden in den Vordergrund gerückt unter Anderem natürlich Jorg, um den es hier geht und der Konflikt mit seinem Vater, dem König. Die beiden können sich irgendwie gar nicht ausstehen, denn sie sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Dann spielt „Der Nubier“ noch eine große Rolle, er war lange Zeit meine favorisierte Person, da er umsichtig und bedacht handelt. Außerdem ist da noch Sir Makin, der Kommandant von des Königs Wache. Er ist Jorg treu ergeben. . Die Covergestaltung des 380 Seiten starken Taschenbuchs finde ich sehr gelungen und passend zum Buch ausgewählt. Wie es sich für ein gutes Fantasy-Cover gehört, steht eine geheimnisvolle Gestalt im Mittelpunkt. Und zwar im Mittelpunkt eines, von Schwertern strotzendem Leichenfeld. Toll gewählt! . Im Nachhinein blicke ich mit einem guten Gefühl auf einen verstörenden Anti-Helden zurück. Auf eine Story voller Hass, Rache, Wut und Tod. Aber so geschickt erzählt, dass mich eine ungemeine Faszination erfasste, der ich nicht entkommen konnte. Der dunkle Prinz ist DIE Neuentdeckung am Bösewichte-Himmel!

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