Mark Lowery Das peinlichste Jahr meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Das peinlichste Jahr meines Lebens“ von Mark Lowery

Willkommen im Leben von Michael Swarbrick – es könnte nicht schlimmer sein! Michael Swarbricks Leben könnte nicht schlimmer sein. Sein perverser Freund Paul Beary reißt ihn in die Sache mit der Mädchenumkleide rein, sein idiotischer großer Bruder knutscht mit dem Mädchen seiner Träume rum, und als er früher als geplant vom Schwimmtraining nach Hause kommt muss er entdecken, dass seine Eltern heimliche Nudisten sind. Eine Kette von Ereignissen, die er selbst nicht beeinflussen kann, scheint darauf aus zu sein, sein Leben zu ruinieren. Aber stattdessen denken seine Lehrer, dass er Schwierigkeiten hat, mit seinen Gefühlen umzugehen. Also ist er gezwungen, sich regelmäßig mit der Beratungslehrerin Miss O'Malley zu treffen, die denkt, dass ein möchtegerncooler Psychologe von der Uni seine Probleme lösen kann. Und so beginnt Michaels „Geplauder mit Chas“, dem Psycho, was zunächst tatsächlich genauso demütigend und peinlich ist wie es klingt…

Leider nicht wirklich mein Humor. Es versucht witzig zu sein schießt aber irgendwie daran vorbei - Schade.

— Zyprim
Zyprim

Sehr lustig! :-)

— Simone86
Simone86

Mit Teenies im Haus, weiß ich was Michael Swarbrick bewegt, obwohl dies natürlich sehr überspitzt dargestellt wird.

— MelE
MelE

Ein Buch voller pubertärer Probleme... Teilweise leider noch nicht mal witzig... Mir fehlt das richtige Alter oder Humor...

— Der.schmetterling
Der.schmetterling

Ein urkomisches Buch, das gute Laune macht!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Peinlicher geht immer

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    MelE

    MelE

    15. November 2015 um 08:26

    Wer Teenies in ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleitet, weiß, dass sie wirklich anders ticken und ihnen wirklich alles peinlich ist, vor allem Eltern. Wir haben da schon den einen oder anderen Kampf miteinander gehabt über den man im Nachhinein wirklich lachen kann. Michael der Protagonist in "Das peinliche Jahr meines Lebens" gerät von einer Katastrophe in die Nächste und auch wenn es Fiktion ist, muss man zu Gute halten, dass das Empfinden mit vierzehn anders ist als mit zwanzig, dreißig oder auch vierzig. Teens müssen sich erst selbst finden und manchmal ist der Weg dahin absolut peinlich. Michael ist wirklich speziell und hat mich manchmal wirklich überfordert. Manchmal hätte ich am liebsten in mein Kissen gebissen, weil die Story so amüsant war, dass ich mich vor Lachen nicht halten konnte. Ich vermute, dass "Das peinliche Jahr meines Lebens" unterschiedlich wahrgenommen werden kann, da sich nicht jede/r Leser mit Michael identifizieren kann. Kann ich auch nicht, dennoch fand ich es urkomisch und vergebe daher eine Leseempfehlung an alle, die es auch mal überspitzt dargestellt mögen und auf der Suche nach ein klein wenig Oberflächlichkeit und Situationskomik sind. Mir hat es gefallen und war ein Buch zur richtigen Zeit. Die Frage die am Ende bliebt ist folgende: Hat Mark Lowery Situationen seiner eigenen Teeniezeit verarbeitet? Woher nahm er seine Ideen? Ich könnte auch ein Buch über meine Kinder schreiben, was aber längst nicht so witzig wäre, wie die Story in "Das peinliche Jahr meines Lebens"

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  • In der Pubertät ist so ziemlich alles peinlich

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    Lilli33

    Lilli33

    18. September 2015 um 08:31

    Taschenbuch: 240 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (26. März 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596193479 Originaltitel: Socks are not enough Preis: 9,99 € In der Pubertät ist so ziemlich alles peinlich Inhalt: Michael Swarbrick hat es nicht leicht. Er ist vierzehn Jahre alt und steckt in der tiefsten Pubertät. Er schwärmt für ein Mädchen aus seinem Schwimmverein und hat Stress mit der Familie. Er hüpft von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen und zieht den Ärger geradezu magisch an. Dabei kann er eigentlich gar nichts dafür - nein, wirklich nicht! Es ist doch nicht seine Schuld, wenn sein großer Bruder ihn ständig ärgert und ihm Dinge in die Schuhe schiebt, die er selbst gemacht hat. Michael ist auch nicht für seine Eltern verantwortlich, die sich eines schönen Tages als Nudisten entpuppen. Und trotzdem bekommt immer Michael den Ärger der Öffentlichkeit ab. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Es ist humorvoll geschrieben und bietet viel Ironie und Sarkasmus. Man kann sich sehr schön in das Gemüt eines Vierzehnjährigen hineinversetzen, der so ziemlich alles peinlich findet, am meisten die eigenen Eltern. Ein weinendes Auge, weil dem armen Michael wirklich übel mitgespielt wird, vor allem von seinem Bruder, aber auch von seiner Mutter. Das fand ich überhaupt nicht besonders witzig. Michael schreibt einige besonders peinliche Episoden auf, ein Versuch, die Sache gefühlsmäßig aufzuarbeiten. Auch Sitzungsprotokolle mit einem Psychologen werden erstellt. Dadurch erfährt man als Leser nach und nach, was alles so passiert ist in diesem peinlichsten Jahr in Michaels Leben. Ein Stück weit kann sich sicherlich jeder Teenager mit dem Protagonisten identifizieren. Allerdings hoffe ich doch, dass in diesem Roman alles sehr überspitzt dargestellt ist und keiner das wirklich erleben muss.

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  • Humorvoller Roman zum Thema Erwachsenwerden

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. May 2015 um 11:40

    Michael Swarbrick hat es nicht leicht. Sein großer Bruder nervt ihn wo er nur kann und schließlich schafft er es auch noch Michaels Schwarm Lucy King als seine neue Freundin zu präsentieren. Nachdem ihn sein bester Freund Paul Beary in die Sache mit der Mädchenumkleide hineinzieht und Michael zu guter Letzt feststellen muss, dass seine Eltern heimliche Nudisten sind, versteht er die Welt nicht mehr. Damit er lernt mit seinen besser umzugehen, muss er in der Schule regelmäßig bei der Beratungslehrerin zu Gesprächen erscheinen. Als diese den etwas seltsamen Psychologen Chas hinzuzieht, lehnt Michael ihn zunächst ab, bis es Chas langsam gelingt, Michaels Schale zu knacken... Das peinlichste Jahr meines Lebens ist einfach herrlich zu lesen. Mit einer Leichtigkeit schafft es der Autor den Leser in Michaels Erlebnisse mitzunehmen. Das liegt zum einen sicher an der lockeren, modernen und humorvollen Sprache. Zum anderen auch daran, dass die Geschichte in der Ich-Form geschrieben ist. Ich habe beim Lesen richtig mit Michael mitgelitten und öfter gedacht, das darf doch wohl nicht wahr sein. Er stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Aber gerade das macht ihn so sympathisch, weil er eben nicht perfekt ist. Der Weg ins Erwachsenenleben ist für Michael wirklich nicht leicht. Gut gefallen hat mir, dass die Erwachsenen auch ihr Fett abbekommen haben. Ich fand das Buch ganz toll, vor allem auch deshalb, weil ich ein absoluter Fan von englischem Humor bin. Fazit: Ein humorvoller Roman zum Thema Erwachsenwerden - sehr zu empfehlen!

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  • Das irre Leben eines Teenagers...

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    Der.schmetterling

    Der.schmetterling

    26. April 2015 um 16:45

    Michael Swarbrick ist mitten in der Pubertät. Er ist das erste Mal verliebt in Lucy und sein großer Bruder Ste ist ein ziemlicher Checker und geht auch an Lucy nicht spurlos vorüber. Auch sein bester Freund Paul befindet sich mitten in der Pubertät und möchte so viel nackte Haut sehen wie nur möglich (und wenn er dies über eine Leiter erreichen muss). Michaels Eltern sind Nudisten. Nachdem sie dies Jahrelang geheim hielten, enthüllt Michael ihr Geheimnis und seine Eltern gehen in die Offensive. Dadurch werden seine Probleme nicht weniger. Michael beschließt in einem Zelt im Garten seines Elternhauses zu leben. Auch in der Schule nehmen die Problem zu und Michael wird verdonnert regelmäßige Termine mit der Schulschwester wahrzunehmen. Diese schleppt ihn kurzerhand zu dem durchgedrehten Psychologen Chas. Nach einigen Sitzungen therapiert Michael seinen Psychologen und gewinnt an Selbstbewusstsein. Fazit zum Buch: 1. Das Buch war teilweise einfach zu unrealistisch und abgedreht. 2. Mir fehlte wohl an einigen Stellen der Humor. 3. Ich mag keine Bücher mit ständigen Aufzählungen.... 4. ... und mit Verweisen auf spätere Geschichten auch nicht.... 5. ... und über 70 Fußnoten hemmen den Lesefluss. 6. Trotz allem habe ich das Buch durchgelesen und nicht auf der Hälfte einfach zugeschlagen. Insgesamt ein Buch, dass vielleicht für einen Teenager im richtigen Alter interessant sein kann und zum lesen animieren kann. Für mich war es jedoch nichts mehr. Leider. Der Schreibstil lies sich jedoch gut lesen, auch wenn ständige Aufzählungen, Fußnoten und veränderte Schriftarten das Buch eigentlich beleben sollten. Daher auch nur 2 von 5 Sternen.

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  • Schlimmer geht immer

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2015 um 17:54

    Für Michael droht es das schlimmste Jahr seines Lebens zu sein. Zuerst zieht ihn sein perverser Freund in seine Aktionen mit hinein, dann schnappt sein großer Bruder, den er nebenbei bemerkt überhaupt nicht ausstehen kann, ihm seine große Liebe weg und als er eines Tages zu früh vom Schwimmtraining nach Hause kommt, muss er mit Entsetzen feststellen, dass seine Eltern seit sechs Jahren heimliche Nudisten sind. Fast täglich scheinen neue Probleme aufzutauchen, die einzig und allein dazu dienen sein Leben zu ruinieren. Aber seine Lehrer denken stattdessen, er habe Schwierigkeiten mit seinen Gefühlen umzugehen. Daraufhin muss er sich regelmäßig mit der Beratungslehrerin Miss O'Malley treffen, die ihm prompt die Lösung für all seine Probleme präsentiert: den möchtegerncoolen Psychologe Chas, der mit ihm über seine Situation "plaudern" will. "Das peinlichste Jahr meines Lebens" bekommt von mir vier Sterne. Obwohl ich um Bücher dieser Art, wo mir schon auf dem Cover ein Zähne zeigender Esel entgegenleuchtet, normalerweise einen großen Bogen mache, weil die Geschichten meistens unrealistisch ist und die Personen komplett überspitzt dargestellt werden, war ich von diesem hier positiv überrascht. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich ein großer Fan von britischem Humor bin. Michael ist ein typischer Außenseiter, der mit den Problemen des Erwachsenwerdens konfrontiert wird und der bei seinen Bemühungen, diese Schwierigkeiten zu überwinden, alles nur noch schlimmer macht. Doch gerade deshalb war er mir sympathisch und mit seiner ehrlichen Art zu erzählen wirkt die ganze Geschichte noch authentischer und ist nebenbei auch noch urkomisch. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es jedoch: Michael verwendet oftmals Fußnoten, die zwar anfangs lustig waren aber dann haben sie den Lesefluss doch gestoppt, weil man oftmals hin und her blättern musste. Diese urkomische Geschichte über den Alltag eines Teenagers punktet besonders durch den britischen Humor, bei dem gute Laune vorprogrammiert ist.

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  • Kurzweilige, humorvolle Unterhaltung

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    blessed

    blessed

    04. February 2014 um 09:02

    Nach einem Vorfall in der Schule wird Michael zu regelmäßigen Treffen mit der Beratungslehrerin Miss O’Malley verdonnert, um den Umgang mit Gefühlen zu lernen. Für diese Treffen stellt sie ihm einen Laptop zur Verfügung, damit Michael das Geschehene durch Schreiben verarbeiten kann. Nach kurzer Zeit holt Miss O’Malley Chas, einen Möchtegern-coolen Psychologen von der Uni, zur Unterstützung ins Boot. Neben Michaels Erinnerungen an den schlimmsten Moment seines Lebens und was dazu geführt hat, geben die Abschriften der Sitzungen mit Chas einen weiteren Einblick in seine Gefühlswelt. Die Geschichte ist genauso peinlich wie sie lustig ist. Michael tut einem beim Lesen mitunter ganz schön leid. ...und gleichzeitig ist man endlos erleichtert, dass man selbst kein Teenager mehr ist. Das peinlichste Jahr meines Lebens ist zwar wirklich lustig geschrieben, aber leider brauchte ich eine ganze Weile um in die Geschichte reinzukommen. Es ist kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, aber es bietet dennoch kurzweilige, humorvolle Unterhaltung für Zwischendurch.

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  • Schlimmer geht's immer, oder doch nicht?!

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    Dubhe

    Dubhe

    16. November 2013 um 01:02

    Alles beginnt mit seiner heimlichen Liebe und seinem einigen Freund.  Michaels Leben ist verkorkst und einer der wenigen normalen Momente ist, wenn seine Mutter ihn einmal in der Woche beim Schwimmtraining alleine lässt.  Er ist einer der Schlechteren in seinem Verein, doch er ist in eine der Topschwimmerinnen verliebt.  Wegen eines Streiches seines Freundes, bei dem er in einen Umkleidekabinenakt verwickelt wird, wird er aus dem Schwimmbad verbannt, aber das ist noch nicht alles, denn seine Eltern sind heimliche Nudisten und kämpfen heimlich gegen das Übel der Welt, sein Bruder schnappt sich seine große Liebe und dann bricht das Chaos über Michael herein.  Schlimmer kann es nicht mehr werden, oder? . Das Buch mag zwar gut klingen und es ist endlich einmal etwas ausgefallener, aber das war es auch schon.  Das Buch ist wie ein Tagebuch geschrieben, Michael schreibt es immer dann, wenn er zu einer Lehrerin muss wegen seiner "Taten".  Es beginnt recht gut und erst im Laufe des Buches wird aufgerollt, warum er nun eigentlich dort sitzt, doch es wird schon zu Anfang zu viel gesagt.  Der Stil ist auch nicht gerade herausragend und noch dazu fehlt es etwas an Spannung.  Schade eigentlich. 

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  • Lustiges Englandbuch über Nudisten und das doch recht normale Erwachsenwerden

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2013 um 12:45

    Inhalt: (laut Amazon) "Michael Swarbricks Leben könnte wirklich nicht schlimmer sein. Sein perverser Freund Paul Beary reißt ihn in die Sache mit der Mädchenumkleide rein, sein idiotischer großer Bruder knutscht mit dem Mädchen seiner Träume rum, und als er früher als geplant vom Schwimmtraining nach Hause kommt muss er entdecken, dass seine Eltern heimliche Nudisten sind. Eine Kette von Ereignissen, die er selbst nicht beeinflussen kann, scheint darauf aus zu sein, sein Leben zu ruinieren. Aber stattdessen denken seine Lehrer, dass er Schwierigkeiten hat, mit seinen Gefühlen umzugehen. Also ist er gezwungen, sich regelmäßig mit der Beratungslehrerin Miss O'Malley zu treffen, die glaubt, dass ein möchtegerncooler Psychologe von der Uni seine Probleme lösen kann. Und so beginnt Michaels „Geplauder mit Chas“, dem Psycho, was zunächst tatsächlich genauso demütigend und peinlich ist, wie es klingt…" Meine Meinung: Bereits seit Jahren finde ich es schade, wie oft wirklich guter Stoff aus Großbritannien hier in Deutschland doch recht unbekannt bleibt. (Sterben für Anfänger ist so ein Beispiel). Deswegen freue ich mich umsomehr, wenn ein solches Buch auf dem deutschen Markt erscheint. Der Schreibstil ist sehr angenehm, aber wer hier einen "normalen" Roman erwartet liegt falsch. Das Buch soll nämlich eine Textdatei, die der Protagonist im Auftrag der Schulpsychologin anfertigt, darstellen. So entsteht die Wirkung einer Art Tagebuch. In meinen Augen für die zugrundeliegende Geschichte eine sehr passende Darstellung. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, wobei da noch eindeutig Luft nach oben ist. Fazit: Ich empfehle dieses Buch jedem, der ein kurzes Buch für zwischendurch braucht und auch vor einem Jugendbuch nicht zurückschreckt. Ich freue mich jedenfalls auf den zweiten Band, der mittlerweile bereits auf Englisch erschienen ist. Viel Spaß beim Lesen! Bis Bald!

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  • Grausam und gnadenlos witzig kann das Erwachsenwerden sein... ;)

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    NoraRuhr

    NoraRuhr

    12. June 2013 um 03:01

    Wer kennt ev. noch die "Tagebücher des Adrian Mole"? In diese Richtung geht auch dieser sehr witzige Roman für Erwachsene UND Jugendliche. Erwachsen werden kann einfach sehr sehr peinlich und grausam sein, wenn man mit einer seltsamen Familie geplagt ist, verliebt ist, ein grosser Schussel und sich von seinem einzigen Freund in jedes Fettnäpfchen schubsen lässt. Schwarzhumorig und staubtrocken ist der Humor und liegt damit auf meiner Linie. Sehr witzig zu lesen!

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  • Wenn alles daneben geht

    Das peinlichste Jahr meines Lebens
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    12. May 2013 um 15:05

      Ein Jugendbuch ist es, das Mark Lowery vorlegt. Mit besonderen Erlebnissen, die vor allem um das Eine kreisen, was pubertierende Jugendliche zutiefst fürchten: Ein ständiger Rutsch hinein in Fettnäpfchen und Peinlichkeiten. Entblößend, das vor allem, und zudem hoch ungerecht, denn eigentlich kann Mark Swarbrick gar nichts dafür.   Was kann er dafür, dass seine Eltern sich als „Nudisten“ outen und seine Mutter sich endlich frei fühlt. So frei, dass sie gerne auch nackt im Supermarkt einkaufen würde (wobei Michaels Vater wohl eher aus ehelicher Pflicht mit hinein gezwungen wird). Wie schrecklich für Michael, selber „all das „hautnah sehen zu müssen“ und zu erleben, dass selbst seine morgendliche Schüssel Frühstück nicht vom Busen der Mutter verschont wird. Wer will seine Eltern schon so erleben? Kein Wunder, dass Michael darüber nicht spricht und alles dafür tut, Fremde nicht mehr ins Haus zu lassen.   Was kann er dafür, das sein engster Freund Paul Beary sich beim Schwimmunterricht auf den Boden des Beckens legt, um Mädchen zu betrachten und Michael direkt mit unter Verdacht gerät?  Auch die Sache bei der Mädchenumkleide, da wollte er nur aus Loyalität helfen!   Was kann er dafür, dass sein Bruder mit dem Mädchen verbändelt ist, für dass er selber heimlich schwärmt, er sogar Wache steht, als der Bruder „Fensterlt“, natürlich erwischt wird und vom eigenen Bruder noch angeschwärzt wird. Als Spanner eben.   Da ist sein Ruf, sein ganzes Leben mittlerweile fast ruiniert und dann wird er auch noch zu Gesprächen mit einem sehr flotten, berufsjugendlichen Therapeuten (knapp 50, wie ein Surfer gekleidet und mit einem „Yo Mann, was läuft?“ die Sitzungen beginnend) genötigt.   Und doch atmet Michael ganz ruhig durch, badet die Peinlichkeiten aus und lässt sein Ziel, Lucy King endlich näher zu kommen (auf un-peinliche Art natürlich) nicht aus den Augen.   Durchaus mit Ironie und voller Humor führt Mark Lowery den jugendlichen Leser mitten hinein in die peinlichen Gefühle, die dieses Alter mit sich bringt und stellt das Lachen in den Vordergrund, obwohl er nicht versäumt, die Emotionen eines „im Boden versinken wollen“ wach zu rufen. Und führt den erwachsenen Leser zurück in diese Zeit des eigenen Lebens, um aber auch den erwachsenen Blick der schnellen Urteile ein stückweit zu relativieren.   Manchmal schießt er dabei allerdings über das Ziel hinaus. Die Figur des Therapeuten, im Buch ein Symbol des „Erwachsenwerdens Erwachsener“, ist in solcher Art überzogen im zur Schau gestellten Jugendwahn, dass diese Person einfach nur lächerlich wirkt und die „Verwandlung“  kaum ernsthaft wahrgenommen wird. Dies ist allerdings der einzig schwächere Punkt dieser ansonsten treffenden und humorvoll erzählten Geschichte.   Alles in allem eine anregende, witzige und, was Peinlichkeiten angeht, auch erleichternde Lektüre, die locker vor sich hin fließt.

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