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Mark MansonDie subtile Kunst des darauf Scheißens
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Die subtile Kunst des darauf Scheißens
Die subtile Kunst des darauf Scheißens
 (5)
Erschienen am 08.05.2017
Mark MansonDie subtile Kunst des darauf Scheißens
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Die subtile Kunst des darauf Scheißens
Die subtile Kunst des darauf Scheißens
 (1)
Erschienen am 30.05.2018
Mark MansonThe Subtle Art of Not Giving a F*ck: A Counterintuitive Approach to Living a Good Life
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The Subtle Art of Not Giving a F*ck: A Counterintuitive Approach to Living a Good Life

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Rezension zu "Die subtile Kunst des darauf Scheißens" von Mark Manson

Inhaltlich eher gut. Die Form ist etwas anstrengend.
Wedmavor 4 Monaten

Mark Manson, Anfang dreißig, fühlte sich berufen, einen Ratgeber in Sachen „Das Leben meistern“ zu schreiben. Das Hörbuch gab es im Programm des neuen Pauschalhörbücheranbieters, also hörte ich mir es an.


Klappentext beschreibt den Inhalt ganz gut: „Scheiß auf positives Denken sagt Mark Manson. Die ungeschönte Perspektive ist ihm lieber. Wenn etwas scheiße ist, dann ist es das eben. Und wenn man etwas nicht kann, dann sollte man dazu stehen. Nicht jeder kann in allem außergewöhnlich sein und das ist gut so. Wenn man seine Grenzen akzeptiert, findet man die Stärke, die man braucht. Denn es gibt so viele Dinge, auf die man im Gegenzug scheißen kann. Man muss nur herausfinden, welche das sind und wie man sie sich richtig am Arsch vorbeigehen lässt. So kann man sich dann auf die eigenen Stärken und die wichtigen Dinge besinnen und hat mehr Zeit, sein Potential gänzlich auszuschöpfen.
Die subtile Kunst des darauf Scheißens verbindet unterhaltsame Geschichten und schonungslosen Humor mit hilfreichen Tipps für ein entspannteres und besseres Leben. Damit man seine Energie für sinnvolleres verwendet als für Dinge, die einem egal sein können.“


Im Grunde sagt Manson nichts Verkehrtes. Er plädiert u.a. darauf, dass man, statt sich zu verzetteln, indem man den unzähligen Chancen und Möglichkeiten nachjagt, mit der Gefahr sich gänzlich zu verlieren, sich lieber ein Ziel setzen und all die geballte Kraft und die eigenen Talente darauf ausrichten sollte. So kommt man eher zu einem zufriedenstellenden Ergebnis und vermeidet die Karriere als Looser. Ein gut ausgetüfteltes Wertesystem wäre da eine Richtschnur und helfe einem dabei, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. So hat man eine gute Vorstellung, was einem am Allerwertesten vorbeigehen darf, da nicht zu den eigenen Prioritäten gehört.


Seine Ratgeberausführungen schmückt Manson mit den Geschichten aus seinem eigenen Leben aus, was mir eher unspektakulär vorkam. Ein Scheidungskind, in der Schule mit dreizehn mit Marihuana erwischt, musste er von Privat unterrichtet werden. Ziel- und orientierungslos tingelte er durch sein Teenagerleben, bis Verlust seines besten Freundes Manson veränderte und zum Studium motivierte. Danach hat er nur 6 Monate im Job ausgehalten und beschloss, dass er lieber ein Unternehmer werden wollte.


An mehreren Stellen spricht Manson von der Orientierungslosigkeit, ja von der völligen Fehlleitung, ob in Sachen Liebe oder im Beruf, denen man als junge Mensch heute ausgesetzt ist. Um dem abzuhelfen sollte man ein klares Ziel und ein festes Wertesystem haben, paar Dinge kommen noch dazu, damit man aus dem Schwimmen kommt und ein selbstbestimmtes Leben führen kann.


In weiten Strecken erinnerte mich seine Sicht der Dinge an Stoizismus, was aber kaum zur Sprache kam. Schon allein der Tipp zum Schluss, sich mit eigenem Tod gründlich zu beschäftigen, ist in der Hinsicht ein sehr guter Hinweis darauf.


Inhaltlich ist es insg. nicht übel. Aber die Form, da musste ich schon viel Durchhaltevermögen an den Tag legen, denn diese gewollte Lässigkeit, die Coolness, die entsprechende Sprache, die vermutlich dazu da sind, die angepeilte Zielgruppe von Teenagern und Zwanzigjährigen auch zu erreichen, ließen mich öfter Pausen einlegen. Das erste Kapitel kann man sich gleich schenken. Zu obercool, dazu fast inhaltsfrei. Aber später legte es sich. Da gab es etliche Kapitel, die in einer ordentlichen Sprache verfasst, gute Inhalte lieferten. Etwas weniger an diesen Geschichten aus dem Leben, weniger breit erzählt, hätte dem Ganzen gutgetan, denn sonst ist das Verhältnis zwischen den möchte-gern-Entertainmenteinlagen und dem wirklich Wissenswertem nicht ausgewogen.


Fazit: Das kann man sich als leichte Unterhaltung mit Ratgebercharakter anhören. Wer mehr zu Stoizismus erfahren möchte, liest das Buch von Svend Brinkmann „Pfeif drauf!“  Der Prof. Psychologe hat sich dort fundierter damit auseinandergesetzt, leicht humorig ist es auch.

Kommentare: 1
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paperloves avatar

Rezension zu "Die subtile Kunst des darauf Scheißens" von Mark Manson

Die subtile Kunst des darauf Scheißens
paperlovevor 4 Monaten

Meine Rezension findet ihr auch auf:

https://mrspaperlove.blogspot.com 

Eigentlich lese ich ja nur noch Ebooks und dann gönne ich mir nach Jahren mal wieder ein Paperback und werde so enttäuscht. Eine Bewertung von nur einem Stern ist vermutlich etwas hart, aber ich bereue jeden Cent, den ich für das Buch bezahlt habe. Da wäre es mir noch lieber gewesen, wenn ich wenigstens "nur" die günstigere Kindle Version gekauft hätte.

In der Danksagung schreibt der Autor: "Dieses Buch begann als riesiges chaotisches Ding, und es war mehr als nur mein eigenes Geschick nötig, um etwas Verständliches daraus zu meisseln."

REALLY?!


DAS soll bereits die Verständliche Version gewesen sein? Reden wir hier wirklich vom selben Buch? Alles was ich gelesen habe, war ein Haufen unzusammenhängendes, nichtssagendes Geschwafel ohne Inhalt. Zwischendrin wird man mit ein paar netten Anektdoten über Buddha, irgendeinen Ex-Bandmitglied von Metallica, einem Ex-Beatles und einem psychologischen Experiment unterhalten. Das war zwar nicht ganz uninteressant, aber diese Dinge kann man ganz einfach auch kostenlos auf Wikipedia nachlesen.

Was das eigentliche Thema angeht, also "die Kunst des darauf Scheissens", so weiss ich nicht mehr als vor dem Buch. Ich bin kein Fan von Selbsthilfebüchern und hatte nicht erwartet erleuchtet zu werden, aber es gab absolut nichts, das mir auf irgendeine Weise helfen würde, gelassener durchs Leben zu geben. Und das war doch das Ziel des Buchs, oder etwa nicht? Mark Manson spricht von 5 Konzepten, die er vorstellen will, doch dabei handelt es sich um unstrukturierte Erzählungen, die hauptsächlich davon handeln, was für ein toller Stecher er sein soll (er muss nämlich in jedem Kapitel mindestens einmal erwähnen, wie viel Sex mit verschiedenen Frauen er bereits hatte, weil er achso toll ist). Ironischerweise nutzt er in seinem Buch immer wieder das Wort "narzisstisch" und "Narzissmus" (wohlgemerkt in einem völlig falschen Verständnis, denn was er meint, ist schlicht und ergreifend Arroganz). Aber ihm fällt dabei nicht auf, dass er, wie er sich im Buch darstellt, wohl der grösste Narzisst von allen ist.

Fazit: Wer ein Buch darüber lesen will, wie toll Mark Manson sich selbst findet, verbunden mit ein paar sexistischen Bemerkungen, der wird Freude an dem Buch haben. Allen anderen rate ich davon ab. Ich habe selten so einen nichtssagenden Unsinn gelesen. Absoluter Fehlkauf.

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MattisLundqvists avatar

Rezension zu "Die subtile Kunst des darauf Scheißens" von Mark Manson

Ánti-Special-Snowflake-Therapie
MattisLundqvistvor 6 Monaten

Anti-Special-Snowflake-Therapie, ohne in Bashing auszuarten trifft auf Persönlichkeitsentwicklung.


Manson erklärt, wie man ohne ein Arschloch zu sein zu seinen Werten steht und sich nicht an Kleinigkeiten unnötig aufhält. Um es mit einem Bild zu sagen, muss man die Eiche werden, die sich nicht daran stört, dass sich das Eichhörnchen an seiner Rinde schabt - wohl aber versteht, dass man für das eigene Fortkommen im Leben was tun muss und dennoch nicht immer alles auf die Goldwaage legen sollte. Zuckerbrot und Peitsche in einem Buch.

Wer nach dem Buch noch immer denkt, dass ohne Instagram und Co. das Leben keinen Sinn macht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Alles in Allem eine gute Therapie für Menschen, die sich zu ernst nehmen - oder Leute, die einfach eine Erdung brauchen, ohne gleich ein Buch lesen zu müssen, dass einem ständig sagt wie schlecht man ist. Das erreicht es sehr gut, denn das "subtil" ist ja auch das Schwierige: Unattached sein, ohne dabei gleichzeitig ein Eisblock zu werden.

Der deutsche Titel trifft das leider nicht ganz so gut; eigentlich müsste er laut "die Kunst sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen" heißen.

Prädikat: Sehr empfehlenswert.

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