Die subtile Kunst des darauf Scheißens

von Mark Manson 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Die subtile Kunst des darauf Scheißens
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Inhaltsangabe zu "Die subtile Kunst des darauf Scheißens"

Scheiß auf positives Denken sagt Mark Manson. Die ungeschönte Perspektive ist ihm lieber. Wenn etwas scheiße ist, dann ist es das eben. Und wenn man etwas nicht kann, dann sollte man dazu stehen. Nicht jeder kann in allem außergewöhnlich sein und das ist gut so. Wenn man seine Grenzen akzeptiert, findet man die Stärke, die man braucht. Denn es gibt so viele Dinge, auf die man im Gegenzug scheißen kann. Man muss nur herausfinden, welche das sind und wie man sie sich richtig am Arsch vorbeigehen lässt. So kann man sich dann auf die eigenen Stärken und die wichtigen Dinge besinnen und hat mehr Zeit, sein Potential gänzlich auszuschöpfen. Die subtile Kunst des darauf Scheißens verbindet unterhaltsame Geschichten und schonungslosen Humor mit hilfreichen Tipps für ein entspannteres und besseres Leben. Damit man seine Energie für sinnvolleres verwendet als für Dinge, die einem egal sein können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:4057664394798
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio
Umfang:0 Seiten
Verlag:mvg
Erscheinungsdatum:30.05.2018
Das aktuelle Buch ist am 08.05.2017 bei mvg Verlag erschienen.

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    Wedmavor 3 Monaten
    Inhaltlich eher gut. Die Form ist etwas anstrengend.

    Mark Manson, Anfang dreißig, fühlte sich berufen, einen Ratgeber in Sachen „Das Leben meistern“ zu schreiben. Das Hörbuch gab es im Programm des neuen Pauschalhörbücheranbieters, also hörte ich mir es an.


    Klappentext beschreibt den Inhalt ganz gut: „Scheiß auf positives Denken sagt Mark Manson. Die ungeschönte Perspektive ist ihm lieber. Wenn etwas scheiße ist, dann ist es das eben. Und wenn man etwas nicht kann, dann sollte man dazu stehen. Nicht jeder kann in allem außergewöhnlich sein und das ist gut so. Wenn man seine Grenzen akzeptiert, findet man die Stärke, die man braucht. Denn es gibt so viele Dinge, auf die man im Gegenzug scheißen kann. Man muss nur herausfinden, welche das sind und wie man sie sich richtig am Arsch vorbeigehen lässt. So kann man sich dann auf die eigenen Stärken und die wichtigen Dinge besinnen und hat mehr Zeit, sein Potential gänzlich auszuschöpfen.
    Die subtile Kunst des darauf Scheißens verbindet unterhaltsame Geschichten und schonungslosen Humor mit hilfreichen Tipps für ein entspannteres und besseres Leben. Damit man seine Energie für sinnvolleres verwendet als für Dinge, die einem egal sein können.“


    Im Grunde sagt Manson nichts Verkehrtes. Er plädiert u.a. darauf, dass man, statt sich zu verzetteln, indem man den unzähligen Chancen und Möglichkeiten nachjagt, mit der Gefahr sich gänzlich zu verlieren, sich lieber ein Ziel setzen und all die geballte Kraft und die eigenen Talente darauf ausrichten sollte. So kommt man eher zu einem zufriedenstellenden Ergebnis und vermeidet die Karriere als Looser. Ein gut ausgetüfteltes Wertesystem wäre da eine Richtschnur und helfe einem dabei, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. So hat man eine gute Vorstellung, was einem am Allerwertesten vorbeigehen darf, da nicht zu den eigenen Prioritäten gehört.


    Seine Ratgeberausführungen schmückt Manson mit den Geschichten aus seinem eigenen Leben aus, was mir eher unspektakulär vorkam. Ein Scheidungskind, in der Schule mit dreizehn mit Marihuana erwischt, musste er von Privat unterrichtet werden. Ziel- und orientierungslos tingelte er durch sein Teenagerleben, bis Verlust seines besten Freundes Manson veränderte und zum Studium motivierte. Danach hat er nur 6 Monate im Job ausgehalten und beschloss, dass er lieber ein Unternehmer werden wollte.


    An mehreren Stellen spricht Manson von der Orientierungslosigkeit, ja von der völligen Fehlleitung, ob in Sachen Liebe oder im Beruf, denen man als junge Mensch heute ausgesetzt ist. Um dem abzuhelfen sollte man ein klares Ziel und ein festes Wertesystem haben, paar Dinge kommen noch dazu, damit man aus dem Schwimmen kommt und ein selbstbestimmtes Leben führen kann.


    In weiten Strecken erinnerte mich seine Sicht der Dinge an Stoizismus, was aber kaum zur Sprache kam. Schon allein der Tipp zum Schluss, sich mit eigenem Tod gründlich zu beschäftigen, ist in der Hinsicht ein sehr guter Hinweis darauf.


    Inhaltlich ist es insg. nicht übel. Aber die Form, da musste ich schon viel Durchhaltevermögen an den Tag legen, denn diese gewollte Lässigkeit, die Coolness, die entsprechende Sprache, die vermutlich dazu da sind, die angepeilte Zielgruppe von Teenagern und Zwanzigjährigen auch zu erreichen, ließen mich öfter Pausen einlegen. Das erste Kapitel kann man sich gleich schenken. Zu obercool, dazu fast inhaltsfrei. Aber später legte es sich. Da gab es etliche Kapitel, die in einer ordentlichen Sprache verfasst, gute Inhalte lieferten. Etwas weniger an diesen Geschichten aus dem Leben, weniger breit erzählt, hätte dem Ganzen gutgetan, denn sonst ist das Verhältnis zwischen den möchte-gern-Entertainmenteinlagen und dem wirklich Wissenswertem nicht ausgewogen.


    Fazit: Das kann man sich als leichte Unterhaltung mit Ratgebercharakter anhören. Wer mehr zu Stoizismus erfahren möchte, liest das Buch von Svend Brinkmann „Pfeif drauf!“  Der Prof. Psychologe hat sich dort fundierter damit auseinandergesetzt, leicht humorig ist es auch.

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