Mark Millar , Frank Quitely Jupiter's Legacy - Familienbande

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Inhaltsangabe zu „Jupiter's Legacy - Familienbande“ von Mark Millar

Chloe und Brandon sind die Kinder der größten Superhelden der Welt. Es ist nicht leicht, den Ansprüchen ihrer Eltern zu genügen. Aber es stellt sich die Frage, ob deren Ansprüche überhaupt noch zeitgemäß sind. Denn die Welt steht am Rande des Abgrunds. Und vielleicht sollten Superhelden mal das Heft in die Hand nehmen, statt bunte Schurken zu verprügeln. Das neue Helden-Knallbonbon aus der Millar-Comicschmiede!

frischer Wind aus dem Hause Mark Millar, mit einer kritischen Note

— TheoR
TheoR

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    Jupiter's Legacy - Familienbande
    TheoR

    TheoR

    11. April 2016 um 12:32

    Mark Millar beherrscht es wohl wie kein zweiter, angestaubten Genres neues Leben einzuhauchen. Hier knöpft sich Millar das Thema „Superhelden“ vor und man fragt sich im ersten Moment, was kann man da neues bringen. Superman geht auf die 100 zu, da ist doch sicher schon alles erzählt. Aber eben nur fast, zuerst geht es hier nicht um den „Superman“ und doch birgt das Alter der Figur auch etwas der Beantwortung der Frage. In Jupiter’s Legacy zeigt Millar nicht nur wo diese Superhelden herkommen, sondern er lässt sie auch altern. Soweit nicht wirklich neu, aber was passiert, wenn sie dann noch Familie haben, selbst Kinder, rotznäsige Superhelden und diese von den Idealen der Väter und Mütter abweichen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich selbst die Ur-Helden nicht mehr einigen sind, was ihre Ideale und Ziele angeht.Nicht immer haben die Bücher von Millar besonders viel Tiefgang, oft sind sie nur das “Pilotbuch” für die Verfilmung. Dies liegt zum Teil daran, dass sie actionlastig, gar cineastisch aufgebaut sind. Auch in diesem Buch findet man die angedachten späteren visuellen Effekte, schnelle Schnitte, die eine Verfilmung des Stoffs bieten könnte. Und doch kommt in diesem Buch der politische Ansatz zum Tragen, die hehren Ziele, die lauteren Ideale die vermeintlich verfolgt werden und die am Ende eben nie ganz aufgehen.Millar geht sogar noch einen Schritt weiter, fast klassisch, bringt er auch die dritte Generation mit ins Spiel, deren Rolle aber der Leser selbst entdecken soll. Interessant ist auch, dass gerade Millar als Brite, die amerikanischen Ideale, the American Way of Life, so in den Vordergrund rückt und sie, vielleicht auch gerade wegen der überhobenen Motivation, scheitern lässt, dadurch aber vielleicht die aktuelle politische Grundstimmung der USA einfängt. Zumindest zeichnet er so eine nicht so entfernte Dystopie, einer möglichen nahen Zukunft, minus „Superhelden“.Frank Quitely zeichnet in diesem Buch ausdrucksstarke lebendige Charaktere. Man findet in all seinen Zeichnungen nie einen gerade Strich, alles wirkt zwar seltsam klar und doch irgendwie unsauber. Körperhaltung, Gestik und die Dynamik der Bewegung sind seine stärken, sie fängt er auf den Punkt ein.Peter Doherty koloriert das Buch, liefert mit flachen Farben den ruhigen Soundtrack zum Buch. Doch wer genau hinschaut wird entdecken, dass selbst diese scheinbar flachen Farben, ein dynamische Lebendigkeit haben, kleine Wolken, Wirbel, in der Kolorierung, geben dem ganzen eine gewisse Körnigkeit und hebt sich somit auch farblich, von den auf Hochglanz polierten „gewöhnlichen“ Superhelden ab.Der zweite und abschließende Teil von Jupiter’s Legacy soll, zumindest in den USA, Mitte 2016 erscheint. Bleibt zu hoffen, dass er wie geplant veröffentlicht wird und dann unmittelbar den Weg zu Panini findet. Ein starkes Buch, bei dem ich auf das Ende, die Prämisse gespannt bin.Eine Ausführliche Besprechung des ersten Bandes in Form eines Podcasts findet man in der Ausgabe "CRFF195 – Jupiter’s Legacy – Familienbande" von Comic Review.

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