Reborn

von Mark Millar und Greg Capullo
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Reborn
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Inhaltsangabe zu "Reborn"

EIN EPISCHES FANTASY-ABENTEUER NACH DEM TOD
Was kommt nach dem letzten Herzschlag? Der Himmel? Die Hölle? Die Leere? Die 78-jährige Bonnie Black hat jedenfalls nicht damit gerechnet, in das fantastische Reich Adystria zu gelangen. Hier erwarten sie neben einem neuen, jungen Körper nicht nur zahlreiche wundersame Kreaturen und wilde Bestien, sondern auch viele der Menschen und sogar Tiere, die einmal Teil ihres alten Lebens waren und seit ihrem Tod ebenfalls in neuen Körpern stecken. Sie alle sind nun Teil eines brutalen Konflikts zwischen Gut und Böse, der im fantastischen Adystria mit Magie und Technik ausgetragen wird – und nicht alle, die Bonnie in ihrem früheren Leben kannte, gehören nach ihrer Wiedergeburt zu den Guten…

Wichtige, ideenreiche Science-Fantasy-Action von Comic-Ikone Mark Millar (KICK-ASS, OLD MAN LOGAN) und Zeichner-Superstar Greg Capullo (BATMAN, SPAWN).

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741604508
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Panini
Erscheinungsdatum:13.11.2017

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    Mueli77s avatar
    Mueli77vor 9 Monaten
    Gibt es ein Leben nach dem Tod?

    Bonnie Black ist 78 Jahre alt. Vor 14 Jahren wurde ihr Mann auf offener Straße erschossen. Ihre beste Freundin starb vor 6 Monaten an Krebs. Ihr Vater hatte einen Arbeitsunfall in der Stahlfabrik und ihre Mutter hatte einen Tag nach ihrem 63. Geburtstag einen Herzinfarkt. Trotz alledem, was ihr in ihrem Leben widerfahren ist, hat Bonnie immer versucht, alles richtig zu machen. Sie war für andere da, hat immer nur das Beste gewollt. Doch nun liegt sie im Krankenhaus und hat Angst vor dem, was sie erwarten könnte. Sie fühlt sich einfach noch nicht bereit zu sterben. Erst recht nicht auf einer Schlaganfallstation. Aber der Tag kommt, an dem Bonnie von den Schwestern leblos am Boden aufgefunden wird. Um Bonnie herum wird alles schwarz. Erinnerungen gleiten vorbei. Sie erlebt alles noch einmal und plötzlich findet sie sich in einer fremden Welt wieder. Als 25-jähriges Mädchen steht sie mitten in einem Kampfgebiet und an ihrer Seite kämpft ihr verstorbener Vater. Sie ist in Adystria gelandet, wo sie als Erfüllung einer alten Prophezeiung erwartet wurde. Es beginnt ein aufregendes Abenteuer, bei dem sie viele alte Freunde und Verwandte wiedertrifft …

    Beim ersten Durchblättern wirkt „Reborn“ wie ein typisches Fantasy-Abenteuer mit märchenhaften Welten, einem Setting, welches verschiedene Zeitepochen und Technik-Ären miteinander vermischt und Charakteren, die klassischen Rollenspielen entliehen sein könnten. Und dennoch ist es mehr, als das, was man auf den ersten Blick sieht.
    Der Kern dieses Bandes, welcher die im original in sechs US-Heften veröffentlichte Geschichte sammelt, stellt Bonnie Black dar und ihr Leben nach dem Tod. Doch statt einfach nur eine Geschichte eines alternativen Jenseits zu erzählen, entwickelt Mark Millar eine psychologische Studie zum Tod. Der Umgang mit dem Tod, nicht nur dem eigenen, sondern auch dem von Menschen, die einem nahestehen und der eigenen Angst vor dem Tod. Die Angst vor dem Unbekannten und die Angst davor, nicht abschließen zu können. Etwas unerledigt zu lassen oder geliebte Menschen zurückzulassen, sie sprichwörtlich „im Stich“ zu lassen. Aber er zeigt auch, dass der Tod Menschen verändern kann. Den Glauben brechen, den Willen zerstören, Gefühle umkehren und ganze Charaktereigenschaften vor Enttäuschung ins Gegenteil verwandeln können.
    Das alles bettet er in ein Fantasy-Epos um eine scheinbar verlorene, unterdrückte Welt, in der ein übermächtiger Schurke nicht nur die Bewohner unterdrückt und tötet, sondern auch gleich noch eine andere Welt erobern will. Und auch, wenn die „Saga“ zwischendurch ein paar kleinere Längen aufweist, fesselt sie kurz darauf schnell wieder bis zum unausweichlichen Ende.

    Einen sehr großen Teil hierzu tragen die Zeichnungen von Fanliebling Greg Capullo bei. Seit seiner Arbeit an „Spawn“ hat er eine große Fanbase, die sich durch seinen Run an „Batman“, zusammen mit Scott Snyder, noch vergrößert hat. Capullo ist in der Lage, so ziemlich alles zu zeichnen und dies auch noch glaubhaft zu präsentieren. Und so überzeugt der Band mit einem atemberaubend dynamischen und detailverliebten Artwork, welches nur durch einen Makel getrübt wird. Allerdings weiß ich nicht, ob dies nur bei dem mir vorliegenden Band der Fall ist, oder ob hier eventuell die Druckvorlagen beschädigt waren, oder sogar das Ausgangsmaterial kompromittiert. Das gesamte erste Kapitel wirkt verwaschen, aufgepixelt, schlecht aufgelöst, kontrastärmer und unschärfer, als die restlichen fünf Kapitel. Jedoch betrifft dies nur das Artwork selbst und enthaltene Soundwörter. Der Text in den Sprechblasen und Textboxen ist so deutlich und scharf, wie im gesamten Band. Dies wirkt sich dabei nicht nur auf die eigentlichen Grundzeichnungen aus. Es betrifft leider auch die Koloration, die dadurch nicht mehr ganz so farbenprächtig daherkommt, wie im Rest des Bandes was wirklich außerordentlich schade ist, da Fco Plascencia, hier für die Koloration verantwortlich, mit sehr gelungenen Licht- und Schatteneffekten spielt und arbeitet, was wiederum für eine sehr dichte Atmosphäre sorgt, die sich aber leider auch nicht im gesamten Band wiederfinden lässt.

    Trotz der erwähnten Mankos war ich von „Reborn“ wirklich begeistert. Auch wenn Mark Millar, meiner Meinung nach, inzwischen oftmals überschätzt und zu schnell mit Vorschusslorbeeren überhäuft wird, nur aufgrund seines Namens und vergangener durchaus gelungener Arbeiten. Hier hat er wieder einmal gezeigt, dass doch noch einiges an Ideen in ihm stecken und mit Greg Capullo hat er auch gleichzeitig noch einen versierten Zeichner an Bord, der ebenfalls stolz auf seine Arbeiten sein kann. Dennoch wird „Reborn“ sicher nicht jedem gefallen und es wird auch Meinungen geben, die es, gerade zum Ende hin, nicht mehr ganz so gut finden. Ich für meinen Teil bin aber mit relativ wenig Erwartungen herangetreten und wurde ausgezeichnet unterhalten und auch zum Nachdenken angeregt. Obwohl ich tagtäglich mit dem Thema Tod zu tun habe, wurden mir dennoch ein paar Einblicke gewährt, die ich so bisher noch nicht wahrgenommen habe.

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