Zwei Leute lernen sich kenn. Der Mann kann grade aus den Knast weil er Kunst gefälscht hat. Die Frau wird von jemanden verfolgt der was mit deren Mord an ihren Vater zu tunen hat. Das Buch liest sich gut. Hat ne gute Mischungen aus Liebesgeschichte und Krimi fall. Spielt über zwei Kontinente. Eine Gute aber auch traurige Geschichte.
Mark Miller
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Mark Miller
Uns bleibt immer New York
Ich finde dich wieder
Uns bleibt immer New York: Roman
Auf Tour mit Bob Marley
Miami und die Florida Keys
Superior
Uns bleibt immer New York
Coyote Cafe by Mark Miller (2002-07-04)
Neue Rezensionen zu Mark Miller
Der Klappentext hat schon so einige Erwartungen geschürt, zumal ich bereits einen anderen Roman des Autoren gelesen habe und wieder gespannt war, was uns dieses Mal erwartet.
Tom Baldwin, ein berühmter Schriftsteller zieht sich nach einem schweren Autounfall, bei dem sein kleiner Sohn ums Leben kam, auf die Florida Keys zurück. Seine Vergangenheit und das Familienleben waren nicht gerade berauschend, sein Schwiegervater hat ihn von Anfang an abgelehnt und Tom hat auch nicht viel zum Familienglück beigetragen.
Doch eines Tages erreicht ihn eine anonyme Nachricht, sein Sohn würde noch leben und diese Nachricht reicht aus, um sein komplettes Leben auf den Kopf zu stellen und nach allen Seiten hin zu recherchieren. Für ziemliche Ablenkung sorgt allerdings das Ehepaar, an das er das kleine Häuschen auf seinem Grundstück vermietet. Je mehr kuriose Vorkommnisse auftreten, desto verbissener versucht Tom, der Glaubhaftigkeit dieser Nachricht auf den Grund zu gehen.
So weit so gut und von der Thematik fand ich es auch interessant. Doch in der Umsetzung haben mich die vielen vulgären Ausdrücke, der vorsätzliche Ehebruch, die Brutalität, die selbstverliebte Art von Tom und das provokante Auftreten der ehemaligen Polizistin und neuen Mieterin Kay gestört. Ich bin leider mit den jeweiligen Personen überhaupt nicht warm geworden.
Obwohl Tom seine Geschichte aus der Ich-Perspektive schreibt und zeitweise auch die Leser wie ein Publikum anspricht, ist da kein verständnisvoller Funken übergesprungen. Auch wenn man seine Vatergefühle und den Schmerz des Verlustes nachvollziehen kann, konnte er mit seinem restlichen Verhalten nicht punkten. Obwohl es gewisse Spannungsmomente gab, so wurden diese immer suspekter, blieben aber weitestgehend auf der Strecke und ich hab mich stellenweise wirklich gelangweilt und etliches nur noch überflogen, zu offensichtlich war der Verlauf.
Das erhoffte Ende war dann sehr abrupt und kurz, wobei etliche Fragen offenblieben und mich insgesamt ziemlich unzufrieden zurückgelassen, so dass ich auch kein weiteres Buch des Autors mehr lesen werde.
Sehr schade, aber von mir gibt es hier leider keine Leseempfehlung.
"Uns bleibt immer New York" von Mark Miller war letztes Jahr eines dieser Bücher, die mich total überrascht und begeistert haben, sodass mir der Autor im Gedächtnis geblieben ist und es sofort Klick gemacht hat, als ich dieses Buch gesehen habe. Und wow, war das wieder ein tolles Buch. Irgendwo zwischen Familiendrama und Thrillerspannung, hat mich dieser Roman wieder sehr gefesselt. Ich war richtig gebannt von der Story, deren Perfidität man sich gar nicht ausmalen kann. Spannend und temporeich geplottet.
Zum Inhalt: Bei einem tragischen Autounfall verstirbt Toms Sohn, während er selbst noch im Koma liegt. Daran zerbricht auch seine bereits angeschlagene Ehe völlig und Tom lebt seitdem zurückgezogen in den Florida Keys. Als er eine anonyme Email bekommt, deren Schreiber andeutet Josh würde noch leben, flammt in Tom neuer Kampfgeist auf und er setzt alles daran, die Wahrheit über die Nacht, die sein Leben zerstörte, aufzudecken.
Am Anfang der Geschichte steht der Unfall selbst, der eindringlich und aufwühlend geschildert ist, dann folgt ein harter Cut zu Toms Leben in der Gegenwart, wo er immer noch versucht, die Ereignisse zu verarbeiten. Anfänglich liegt der Fokus eher auf seinen neuen Mietern und schon bei ihrer Ankunft überkommt einen ein ungutes Gefühl, dass sie Ärger bedeuten könnten. Und das nicht nur, weil Tom sich zu der verheirateten Kay hingezogen fühlt. Schnell stellt sich eine angespannte Atmosphäre ein, in der Tom beschattet wird und sich andeutet, dass an der anonymen Mail mehr dran sein könnte, als Tom zuerst zu glauben wagte.
Die Geschichte schlägt schnell unerwartet große Kreise, in denen Tom nur ein Spielball ist, seinen Gegnern aber mächtig in die Suppe spuckt, nicht zuletzt weil er ein paar tolle Verbündete auf seiner Seite hat. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und war wirklich auf den Ausgang dieser Geschichte gespannt. Ein bisschen liest sich das Buch zwischendurch wie ein Actionfilm, bei dem der Held auf einen einsamen Rachefeldzug geht. Stellenweise war das für mich knapp an der Grenze zur Übertreibung, was so eine Einzelperson (unser Protagonist ist Autor von Beruf, kein Soldat oder Polizist), da alleine auf die Beine stellt.
Tatsächlich hielt das Buch die eine oder andere überraschende Wendung bereit, sodass es bis zum Schluss interessant und unterhaltsam bleibt. Mir hats wieder gut gefallen, war aber eine komplett anderes Buch, als die kosmopolitische New York Geschichte aus dem vergangenen Jahr. Für mich hat sich Autor Mark Miller damit schön breit aufgestellt, sodass ich auch in Zukunft nach seinen Büchern Ausschau halten werde.
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