Mark Oliver Everett Glückstage in der Hölle

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(16)
(7)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Glückstage in der Hölle“ von Mark Oliver Everett

'Autobiographien von Popmusikern sind eigentlich überflüssig. Nur die von Mark Oliver Everett von den Eels nicht.' SZ Wenn jemand mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Musik sein Leben gerettet hat, dann ist es der Eels-Frontmann Mark Oliver Everett. Er ist ein Davongekommener. Seine Kindheit und Jugend in Virginia sind überschattet von Ereignissen, die andere zerbrechen lassen. Die Eltern sterben früh, seine Schwester nimmt sich das Leben. Ein Schicksalsschlag folgt dem anderen. Everett überlebt, indem er Musik macht, indem er von seinem Verlust, von seiner Trauer singt. 'Novocaine for the Soul', Schmerzmittel für die Seele, dieser Song wird sein Durchbruch. Mit seiner Band Eels hat er sich inzwischen eine große Fangemeinde erobert, füllt mühelos die Konzerthallen und zieht das Publikum in seinen Bann.Mark Oliver Everett schreibt seine Autobiographie, als würde er einem Freund sein Leben erzählen: ohne jedes Pathos, aber mit einer Intensität, die einen nicht mehr loslässt - und mit einer guten Portion Humor. 'Eine ergreifende Autobiographie' (Der Stern) 'Er erzählt wunderbar unlarmoyant, in einem Konversationsstil, der an J.D. Salinger erinnert.' (Zeit online)

Unterhaltsamer Einblick in d. Leben eines Rockstars, eines großartigen Musikers u. Künstlers unserer Zeit!Man muss kein Eels Fan dafür sein!

— freakyricky
freakyricky

Die grandiose Musik wird durch das Buch noch besser und verständlicher. Wer die Eels noch nicht kennt sollte schnell reinlesen / reinhören!

— kultfigur
kultfigur

Ich habe gelacht, ich habe geweint und ich habe die Songs von Mr. E noch ein bisschen besser kennengelernt. Ein Muss für Eels-Fans!

— doceten
doceten

Stöbern in Biografie

Am Ende der Welt ist immer ein Anfang

Leider nicht das erwartete unterhaltsame Lebens- und Reiseabenteuer, sondern teils schwere Schicksalskost und zu viel Spirituelles.

Lunamonique

Dichterhäuser

Ein großartiges Geschenk an alle, die Literatur & ihre Dichter lieben/besser kennenlernen wollen. Diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge!

Wedma

Penguin Bloom

Inspiriert einfach...

WriteReadPassion

Und was machst Du so?

Eine interessante Lektüre, die dazu führt, die eigene Biografie und Berufswahl zu hinterfragen.

seschat

Gegen alle Regeln

Sehr persönlicher Bericht, der nahe geht.

miss_mesmerized

Von Beruf Schriftsteller

Ein sehr lesenswerter Einblick in das Leben des berühmten Schriftstellers Haruki Murakami - nicht nur für Bibliophile!

DieBuchkolumnistin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannend und unterhaltsam!

    Glückstage in der Hölle
    freakyricky

    freakyricky

    30. June 2014 um 19:33

    Mark Oliver Everett, Frontmann und Sänger der Eels erzählt in seinem autobiografischen Roman von seinem Schicksal gebeutelten Leben. Aufgewachsen in Virgina (USA) , seine Eltern sterben früh, seine Schwester stirbt an einer Überdosis Pillen - Everett überlebt wegen der Musik, seiner Musik. Nur mit ihr verarbeitet er seinen Schmerz, seine Trauer, seine Wut und feiert damit Welterfolge. Davon erzählt das Buch, ohne jemals den Humor zu verlieren. Man muss kein Eels Fan sein um das Buch zu lesen. Vielmehr ist es ein interessanter, unterhaltsamer Einblick in das Leben eines Rockstars, eines großartigen Musikers und Künstlers unserer Zeit!

    Mehr
  • Rezension zu "Glückstage in der Hölle" von Mark Oliver Everett

    Glückstage in der Hölle
    Soeren

    Soeren

    21. January 2013 um 13:22

    Mark Oliver Everett, der Mastermind und Sänger der Band Eels hat kein besonders leichtes Leben: Er ist der Sohn des Physikers Hugh Everett III, der die Viele-Welten-Theorie aufgestellt hat. Für ihn war er die meiste Zeit bloß der manisch depressive Typ, der den ganzen Tag irgendwo im Haus herumsaß und kaum ein Wort sagte. Im Alter von 18 Jahren ist Mark es, der ihn tot in seinem Bett fand. Gestorben an einem Herzinfarkt im Schlaf. Die schlechten Gene hat auch seine Schwester geerbt und versucht ihre depressiven Züge in Alkohol, Drogen und Selbstmordversuchen unterzubringen. Mehrere Male findet Mark sie im letzten Moment und leistet erste Hilfe. Irgendwann erhält er in LA den Anruf, dass seine Schwester es wieder versucht hat und sie diesmal keiner mehr retten konnte. Noch während er dabei ist, ihren Tod zu überwinden, erkrankt die Schwester eines Freundes von ihm an Krebs und stirbt. Nur Tage darauf ruft ihn seine Mutter an und berichtet, dass sie ebenfalls Krebs hat. Mark steckt gerade in der Promo für sein erstes Eels-Album und versucht so oft wie möglich bei ihr zu sein. Zum Schluss pflegt er sie sogar einige Wochen lang. Um nicht durchzudrehen, verarbeitet er seine Gedanken und Erlebnisse im zweiten Eels-Album "Electro-Shock Blues". Die Lieder tragen dann auch so passende Namen wie "The Medication is wearing off", "Going to your funeral" und "Cancer for the cure". Da lief es mir beim Lesen schon mehrmals kalt den Rücken runter. Trotzdem verliert der Mann nie die Hoffnung, sondern kämpft weiter. Seine tolle Musik ist ein guter Beweis dafür. Die Musik selbst nimmt trotz allem einen ziemlich großen Bestandteil des Buches ein - was aber nicht wirklich verwundert, da ihm die Musik buchstäblich das Leben rettete. Außerdem erfährt man als Eels-Fan einiges so über die Hintergründe. Zu beinahe jedem bis 2007 erschienene Album erzählt Mark ausführliche Anekdoten, lediglich bei meiner liebsten Eels-Platte "Shootenanny!" fasst er sich ziemlich kurz. Aber selbst das verzeihe ich ihm gern. Marks Autobiographie ist ehrlich direkt und trotzdem warmherzig geschrieben. Die traurigen Stellen gehen dir unter die Haut, bei den lustigen schmunzelst du. Zum Beispiel wenn er von seinen verrückten Frauen erzählt. Auch wenn das Buch im Original "Things the Grandchildren should know" hieß, ist der deutsche Titel "Glückstage in der Hölle" nicht schlecht gewählt. Er passt sehr gut und basiert ebenfalls auf einem Eels-Song.

    Mehr
  • Rezension zu "Glückstage in der Hölle" von Mark O Everett

    Glückstage in der Hölle
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    26. February 2012 um 21:00

    Der Typ ist so cool, die Geschichte dahinter erklärt einiges. Sehr interssant!

  • Rezension zu "Glückstage in der Hölle" von Mark O Everett

    Glückstage in der Hölle
    Petruscha

    Petruscha

    12. January 2011 um 09:12

    Der Sänger der Eels erzählt aus seinem Leben. Ihm sind einige bemerkenswerte Dinge passiert. Die meisten davon nicht sehr schön. Viele seiner Liedtexte sind wörtlich zu nehmen und nicht nur zynisch. Armer Kerl

  • Rezension zu "Glückstage in der Hölle" von Mark O Everett

    Glückstage in der Hölle
    Archibald Pynchon-Light

    Archibald Pynchon-Light

    31. December 2010 um 11:43

    Mark Oliver Everett ist E, der Kopf der Band Eels. Die Musik kennt jeder, selbst wenn er die Band nicht kennt, denn sie taucht in vielen Filmen auf, wie z.B. Herr Lehmann, Shreck, American Beauty, Six Feet under, Scrubs oder Road Trip. Nun legt Everett seine Autobiografie vor. Und zwar eine schier unglaubliche Lebensgeschichte. Es ist die Chronik einer katastrophalen Familie, das Leben darin und das Weiterleben danach. Der geniale, aber unnahbare Vater („Ich wurde als Sohn eines bescheidenen Mechanikers geboren. Eines Quantenmechanikers.“), die überforderte Mutter und ihren quälenden Krebstod, die Drogenexzesse der Schwester und ihre regelmäßigen Selbstmordversuche, von denen der letzte erfolgreich sein wird. Fesselnd an den unzähligen Schicksalsschlägen ist, wie Everett damit umgeht und immer wieder auf die Beine kommt. Er plaudert aus seinem Leben, ohne Effekthascherei, trocken und mit schwarzem Humor. Sympathisch, weil er nicht mit seinem Schicksal hausieren geht, Mitleid möchte oder in Selbstmitleid schwelgt. Im Gegenteil, er macht Mut und zeigt einen Weg auf, der es für ihn ermöglicht hat, dies alles zu überstehen. Nicht umsonst lautet der Untertitel des Buches: Wie die Musik mein Leben rettete. Völlig unspektakulär baut er seine Erfolge in die Handlung ein. Die eingestreuten Songtexte geben Aufschluss über die privaten Tragödien. Plötzlich bekommen Songtitel wie Elisabeth on the bathroom floor, Cancer for the cure, Going to the funeral und Novocaine for the soul eine viel tiefere, weil autobiografische Bedeutung. Alles wird in der Musik und zu Musik verarbeitet. Everett erzählt von seinen ersten Schritten im Musikgeschäft, gibt einige lustige Anekdoten zum Besten und lässt tief in die Seele eines ewig zweifelnden Künstlers blicken. Sehr amüsant sind dabei seine frühen Soundbasteleien mit dem Kassettenrekorder. Für die Jüngeren: Damit hat man früher Musik aufgenommen und abgespielt. Die Kassetten bestanden aus Chromdioxidband in einem Plastikgehäuse, jede kostete das Taschengeld einer Woche und ... ach, vergesst es. Lest stattdessen Mark Oliver Everett, den „Kurt Vonnegut des Rock“, wie ihn der Rolling Stone nannte.

    Mehr
  • Rezension zu "Glückstage in der Hölle" von Mark O Everett

    Glückstage in der Hölle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. June 2009 um 14:43

    Mark Oliver Everett, auch bekannt als E. oder Mastermind der Eels, erzählt seine beeindruckende Lebensgeschichte: er erzählt vom Verlust seiner Familie, von den Anfängen seiner Karriere, von seiner Liebe zur Musik und zu verrückten Frauen, von Freunden, vom Leben und Leid in L.A., von seiner verrückten Jugend und wie er trotz aller Rückschläge nicht aufhörte, das Glück zu suchen und zu finden! Obwohl das Buch keine literarischen Hochergüsse aufwartet, hat mich E.s einfache, direkte Sprache, die direkt aus seinem Herzen zu kommen scheint, gefangen genommen. E. schreibt wunderbar ehrlich, frei Schnauze, bezieht den Leser mit in seine Geschichten ein und versteht es absolut, trotz aller Tragik und Trauer die Balance zu halten und nie ganz ins Melancholische abzudriften... Absolut wundervoll und lesenswert, ich habe ganz neuen Lebensmut aus diesem kleinen Büchlein geschöpft!

    Mehr