Mark Rüdlin , Uwe Koch Recht für Grafiker und Webdesigner - 2006

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Inhaltsangabe zu „Recht für Grafiker und Webdesigner - 2006“ von Mark Rüdlin

Neue Berufsfelder außerhalb traditioneller und wohl etablierter Arbeitsbereiche befinden sich anfänglich leicht in einer Art rechtsfreien Raum, auf den sich die bisherige Rechtsprechung nur begrenzt anwenden lässt und für den noch keine neuen Regelwerke etabliert wurden. Ebenso fehlen meist erprobte Herangehensweisen etwa an die ersten Schritte als Selbstständiger. Mit Recht für Grafiker und Webdesigner hat sich das Autorenteam Uwe Koch, Dirk Otto und Mark Rüdlin den kreativen Berufen im digitalen Arbeitsumfeld angenommen und einen fundierten Überblick über Rechte, Pflichten und Möglichkeiten angefangen bei Verträgen, Selbstständigkeit bis hin zu Steuern zusammengetragen. Die neue Ausgabe für 2004 ist komplett überarbeitet, auf den neuesten Stand gebracht und erweitert.
Manch einer, der zum ersten Mal durch die mehr als 300 Seiten des Buches blättert, wird erstaunt sein, auf wie viele Fragen es Antworten gibt. Und vor allem, wie viele Fragen es doch gibt. Dabei haben die Autoren nicht übertrieben und sich an der praktischen Arbeit und dem realen Arbeitsleben orientiert. Sie beginnen beim Schutz der kreativen Leistungen: Was ist Urheberrecht, wie sind einzelne Werke, wie etwa Bilder oder Animationen, wann und wodurch geschützt? Unter welchen Umständen kann man selbst fremde Inhalte verwenden, was ist ein Geschmacksmuster, wie steht es mit dem Markenschutz und wie hilft das Wettbewerbsrecht.
Weiter geht es dann mit dem Recht im Internet: Welche Rechtslage ist gültig, was gehört auf eine Website, wer haftet wann und welche Art von Werbung ist im Internet erlaubt? Auch ein wichtiges Feld im lockeren Internetalltag ist das Vertragsrecht: Wann ist ein Vertrag nötig, braucht man AGBs? Wie setzt sich ein Honorar zusammen und wie steht es mit Reklamationen? Es folgt ein Überblick über das Sozialrecht, Schein- und wirkliche Selbstständigkeit sowie Versicherungen und Sinn und Unsinn von Berufsgenossenschaften. Ein eigenes Kapitel widmet sich den Rechten, Pflichten und Rahmenbedingungen der Selbstständigkeit, ein weiteres dem Thema Steuern. Am Ende dann Musterverträge etwa für Designaufträge oder GbRs, Checklisten von Markenmeldung bis Haftung/Gewährleistung und Gesetzestexte.
Abgesehen von der gut strukturierten und erhellenden Fülle an Informationen ist Recht für Grafiker und Webdesigner auch ein schönes Buch, das anspricht und Spaß beim Lesen und Nachschlagen macht. Eines der wenigen Bücher, auf die man auch als kreativ-autodidaktischer Überflieger auf keinen Fall verzichten sollte. --Wolfgang Treß
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