Mark Roberts Blood Mist (Eve Clay)

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Inhaltsangabe zu „Blood Mist (Eve Clay)“ von Mark Roberts

EVERY NIGHT A FAMILY DIES EVERY DAY SHE TRIES TO SAVE THEM DCI Eve Clay got the call at five minutes to midnight. A family of six, slaughtered in their beds, their bodies dragged out to the landing to form an arcane pattern. Outside, a blizzard rages past the well-kept houses of The Serpentine. None of the neighbours heard a sound. Someone took great care to arrange those bodies so precisely. But who? And why? Somewhere in Eve's minds, a long-buried memory flickers. But there is no time for hunches. She must find the killers before they strike again. As Liverpool holds its breath, DCI Eve Clay hunts a ruthless killer who knows more about her past than she does...

Ein düsterer, makabrer, eiskalter Thriller in einer sehr realen Umgebung.

— Lesen_ist
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  • Blood Mist- Red River City - Mark Roberts

    Blood Mist (Eve Clay)

    Lesen_ist

    06. February 2016 um 17:08

    Inhalt Two massacred families, with signs of ritual killings. A nine-year-old-child, abandoned in the snow. As Liverpool holds its breath, DCI Eve Clay hunts a sadistic killer who knows more about her past than she does. Her search will take her deep into the tunnels beneath Liverpool, boarded up and forgotten since World War II. There, deep underground, she will come face to face with true evil for the first time. Deutsch: Totenprediger Er ist vielen bekannt als »der Prediger«. Er selbst hält sich für einen Propheten; Ärzte und Polizisten hingegen nennen Adrian White einen Psychopathen. Zwölf Morde konnte DCI Eve Clay ihm nachweisen, als sie ihn vor Jahren hinter Gitter brachte. Clay ermittelt gerade in einem harten Fall, in dem eine ganze Familie brutal ermordet wurde, da nimmt White plötzlich Kontakt zu ihr auf. Er sagt, diese Familie sei erst der Anfang. Und wenn Eve weitere Morde verhindern wolle, müsse sie ihre eigene Bestimmung finden. Meine Meinung Eigentlich wollte ich keine Reihen mehr anfangen. Manchmal kommt es mir so vor, dass ich nur noch das nächste Buch in irgendeiner Reihe im Regal stehen habe. Auf der Suche nach einem neuen Hörbuch wollte mir keines so richtig zusagen, bis auf dieses. Nachdem Sebastian von »Bücher-Monster« das Buch bereits gelesen und für gut befunden hat, habe ich nun doch wieder eine neue Reihe angefangen. Im Prolog wird erzählt, wie im Oktober 1984 die 6-jährige Evette Clay einer Mrs. Trip gegenübersitzt, im Kinderheim St. Michaels Catholic Care Home. Sie wird ab jetzt hier leben, nachdem Sister Philomena, bei der sie bis jetzt gelebt hat, gestorben ist. Eve mag dieses Heim nicht, es ist nicht St. Clares. Mrs. Trip erzählt ihr, dass sie eine gute katholische Familie für sie finden werden, aber Eve will nicht in einer Familie leben und das sagt sie ganz deutlich. Sie können sie nicht zwingen, das hat Sister Philomena ihr erzählt. Sie will in diesem Heim bleiben, bis sie alt genug ist, es zu verlassen. Mark Roberts eröffnet die Geschichte mit einem Knall. Es ist 33 Jahre später, also 2017. DCI Eve Clay ist um 11:55 unterwegs zu einem Tatort, nur 2 Minuten Fahrt von ihrem Zuhause. Ein junges Mädchen hat beim Notruf angerufen, in panischer Angst erzählt sie, dass sie sich in ihrem Zimmer eingesperrt hat. Man hört, wie ihre Tür eingeschlagen wird und das Mädchen angsterfüllt nach ihrer Mutter ruft, bis die Leitung getrennt wird. Was DCI Clay am Tatort erwartet ist ein Blutbad. Es gibt sechs Tote, brutal erschlagen, darunter drei Kinder, das Jüngste nur 2 Jahre alt. Die Körper sind arrangiert worden in einem ungleichen Viereck und einem krummen »W«. Mit Blut sind die gleichen Zeichen an die Wände gemalt worden. Eve wird an etwas erinnert, aber sie kann es nicht einordnen. Im Nebel und Schneesturm konnten die Täter leicht entkommen. Kurz nach Mitternacht im Ashworth Psychiatric Hospital, Adrian White, ein soziopathischer Killer, der seit 7 Jahren hier eingesperrt ist, verlangt mit einem Sozialarbeiter zu sprechen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, um weitere Morde zu verhindern. DCI Eve Clay leitet die Untersuchung. Sie ist tough, das muss sie wohl sein, um solche Tatorte betreten zu können. Andererseits spürt man die extreme vorsorgliche Liebe die sie für ihren Ehemann und ihren kleinen Sohn empfindet. Ihre eigene Herkunft ist geheimnisumwittert. Ihre Kindheit hat sie im Heim verbracht und Sister Philomena war die einzige »Mutter« die sie je kannte. Ihr gegenüber steht Adrian White, den sie vor 7 Jahren vor Gericht und dann in die geschlossene Psychiatrie gebracht hat. Woher weiß er Dinge über ihren aktuellen Fall, die er unmöglich wissen kann? Was er zu sagen hat, lässt schon einen Schauer über den Rücken laufen. Clay und ihr Team müssen viel Ermittlungsarbeit leisten, alles sehr glaubwürdig und überzeugend. Das Einzige, was eher unwahrscheinlich ist; Eve Clay braucht mehr als drei Tage lang keinen Schlaf?! Die Atmosphäre ist extrem düster. Es ist eisig kalt, nebelig, es schneit und die Taten finden immer in der Nacht statt, im Schutz der Dunkelheit. Die Kälte und die Finsternis greifen nach dem Leser und ziehen ihn hinab in den Wahnsinn. Es fließt zwar viel Blut, aber die Taten werden nicht bis ins Detail beschrieben. Es geht mehr um den Hintergrund, die Motivation, als darum den Leser mit blutrünstigen Details zu schockieren. Der Plot ist von einer mystischen Wolke umgeben, mit ritualistischen Zeichen, und in ihrem Zentrum steht DCI Clay. Die Orte, die vorkommen, gibt es wirklich. Die Williamson Tunnels, ein Labyrinth von Tunneln unter Edge Hill in Liverpool, gibt es seit 1805. Auch das Ashworth Psychaitric Hospital, ein Hochsicherheitskrankenhaus, für äußerst gefährliche und gewalttätige Kriminelle, gibt es tatsächlich. Berühmtester Insasse ist wohl Charles Bronson. Diese Tatsachen verleihen der Geschichte mehr Authentizität, was aber umso mehr für Gänsehaut beim Leser sorgt. In welche Richtung die Ermittlungen zeigen, ist nicht vorhersehbar und die Lösung und der Ausgang des Falls doch etwas unerwartet. Es wird ein mystischer Spruch sehr oft wiederholt, so oft, dass es leicht enervierend wird. Um DCI Eve Clay herrscht auch am Ende etwas sehr Geheimnisvolles, was den Leser auf jeden Fall dazu animiert, Band 2 lesen zu wollen! »Dead Silent« erscheint voraussichtlich im Mai. Normalerweise werden Hörbücher mit männlichem Sprecher von mir bevorzugt. Emma Gregory hat aber eine angenehme Stimme und weiß sie auch differenziert einzusetzen. Sie hat dem Antagonisten eine Stimme verliehen, der einen schaudern lässt. DCI Clay lässt sie manchmal zu mädchenhaft und ängstlich klingen für die Rolle, aber darüber kann man hinweghören. Ein düsterer, makabrer, eiskalter Thriller in einer sehr realen Umgebung. Eine geheimnisumwitterte Polizistin und ein diabolischer Killer. Das perfekte Rezept für gruselige, spannende Lesestunden. Glaubwürdige Ermittlungsarbeit in einem rasanten Tempo und mit einem überzeugenden Plot. Ich bezweifele nur, dass man mehr als drei Tage ohne Schlaf auskommt. Auch wenn man gleich mit dem nächsten Mord rechnen muss, Schlafmangel macht die Sinne nicht gerade schärfer.

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