Mark Roberts Der Herodes-Killer

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Inhaltsangabe zu „Der Herodes-Killer“ von Mark Roberts

Eine grausige Verbrechensserie erschüttert London: Vier Schwangere wurden schon mit entleertem Bauch gefunden, eine fünfte wird vermisst. Da bekommt Inspector Rosen einen entscheidenden Hinweis. Father Flint, einst der wichtigste Okkultismuskenner im Vatikan, klärt ihn auf, dass der unbekannte Täter ein Vorbild hat: Auf dieselbe Weise mordete ein berüchtigter Satanist aus dem 13. Jahrhundert. Ein Mörder von heute, ein Mörder im Mittelalter: Was verbindet ihre Taten? Und dann erfährt Inspektor Rosen den Grund, warum Father Flint in ein einsames englisches Kloster verbannt wurde.

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  • Satanskult?

    Der Herodes-Killer
    cvcoconut

    cvcoconut

    22. November 2015 um 20:00

    Die fünfte Frau wird ermordet, hochschwanger und das Kind aus dem Bauch geschnitten. DCI Rosen und sein großes Team suchen verzweifelt nach einem kleinen Hinweis. Ein Priester gibt dann einen Tipp, der auf ein Ereignis im Mittelalter zurückführt. Das ganze Buch ist von Anfang an spannend geschrieben und sehr schnell zu lesen. Es ist wieder erstaunlich, was manche Menschen nach dem Glauben alles machen. Die Geschichte gibt einen kleinen Einblick in das Forschen bzw. der Recherche der Kirche.

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  • Von einem Thriller, der keiner ist...

    Der Herodes-Killer
    Caruschia

    Caruschia

    01. September 2013 um 16:28

    Inhalt Eine schreckliche Mordserie erschüttert London: Fünf Frauen wurden entführt. Der unbekannte Herodes-Killer macht Jagd auf schwangere Frauen. Er entnimmt ihnen den Fötus und bewahrt ihn unverletzt auf. Den entleerten Bauch der toten Frauen füllt er mit Steinen und legt sie dann in bestimmten Gebieten in London ab und wartet, bis sie gefunden werden. Die Ermittler schließen satanische und okkulte Motive aus doch dann bekommt der leitende Inspector Rosen einen wichtigen Anruf: Father Flint - ehemaliger Berater im Vatikan behauptet der Herodes-Killer habe ein Vorbild im 13. Jahrhundert. Dieser Mann hat auf die gleiche Weise gemordet. Die beiden Verbrecher trennt nur ein Unterschied - der Mann aus der Vergangenheit ermordete sechs Frauen. Der Herodes Killer hat erst fünf auf dem Gewissen. Nun sind sich die Ermittler endgültig sicher, dass es noch ein letztes Opfer geben wird und müssen so schnell wie möglich handeln - sonst ist alles zu spät... Schreibstil Mark Roberts Schreibstil ist teilweise düster und geheimnisvoll, teilweise auch verwirrend. Am Anfang wird man sofort mit haufenweise amerikanischen Namen bombardiert. Für jemanden, der so etwas nicht gewöhnt ist, wird es richtig schwer, alle auseinanderzuhalten. Richtig flüssig ließ sich das Buch nicht lesen. Erst zum Ende hin wurde es etwas schneller und spannender. Der allwissende Erzähler lässt gut in die verschiedenen Geschichten der Charaktere einblicken und beschreibt sie genau und präzise. Die Erzählweise ist mal hektisch, mal lahm, mal ruhig und mal rasend. Meine Meinung Dieses Buch war mein erster richtiger Thriller - würde ich sagen - und groß auf den Geschmack auf dieses Genre hat es mich leider nicht gebracht. Die Geschichte entwickelt sich in kleinen Schritten zu einem spannenden Erlebnis. Anfangs konnte man wirklich gut in die "Vorgeschichte" hineinkommen und sich mit dem Fall richtig auseinandersetzen. Später wurden die Verstrickungen noch ein wenig spannender und ich wollte unbedingt wissen, was diese ganzen kleinen Geschichten miteinander zu tun haben. Trotzdem gab es zwischendurch Passagen bei denen ich das Buch fast weglegen wollte, weil es so langweilig wurde. Es gab mehrere langatmige Stellen und ich bin am Ende aber schließlich zu dem Entschluss gekommen, dass Ermittlungskrimis - ja, ich sage bewusst Krimi, denn dieser sogenannte "Thriller" gehört nicht annähernd in dieses Genre! - eindeutig nicht mein Fall sind! Wie gesagt: Für den Begriff Thriller reicht die Spannung in diesem Buch ganz und gar nicht aus, weil viel zu oft die Langweile in den Vordergrund getreten ist. Wirklich mitreißend war es also auf keinen Fall. Deshalb finde ich auch, passt das Cover perfekt zum Buch. Nicht wirklich gruselig - vielleicht ein wenig düster aber auch sehr dezent gehalten. Das englische Cover sieht mit dem Blut und den Kerzen da schon viel mörderischer aus, was nicht wirklich dem Inhalt des Buches entspricht (Stellt euch vor die Engländer / Amerikaner kaufen dieses Buch und erwarten einen blutigen Thriller und werden dann von so etwas enttäuscht...). Danke also an die Umschlaggestaltung! Inspector Rosen würde ich jetzt einfach ganz kühn als Hauptcharakter festlegen. Er ist die wichtige Person, die in diesem Fall alles in der Hand hat und der sich gegen seine andere Kollegen durchsetzen muss, die ihm immer sagen, dass sie keine Lösung in dem Fall finden und auch nicht immer auf seiner Seite stehen. Außerdem gibt es da noch eine besondere, andere Verbindung zum Fall, aber die möchte ich hier nicht verraten. Leider konnte ich mich nicht wirklich in ihn hineinversetzen. Er wurde so leicht beschrieben und als Leser hatte man das Gefühl, als wolle der Autor nicht, dass man eine richtige Beziehung zu ihm aufbauen kann und ihm eher mit Distanz begegnet. Seine Gefühle und Gedanken kommen kaum zum Vorschein - als Inspector vielleicht auch ganz nützlich, aber nicht gerade schön für den Leser. Ich hätte mir gewünscht, mehr Anhaltspunkte zu finden, dass man ihn irgendwie symphatisch finden könnte oder sich auch nur irgendeine Meinung zu ihm bilden kann, stattdessen bleibt man über ihn den meisten Teil des Buches im Dunkeln. Genauso wenig wie zu Inspector Rosen kann man zu Father Flint sagen, deshalb lasse ich diese wichtige Person ausnahmsweise hier einmal außen vor. Rosens Kollegen machen ihm das Leben schwer und es gibt nur Wenige, die wirklich zu ihm halten und ihn mit aller Kraft unterstützen. Bei den anderen kommt es eher so rüber, als wollten sie gar nicht, dass der Fall aufgelöst wird, was im Buch gekonnt Verwirrung gestiftet hat und im Leser oft einen anderen Verdacht aufkeimen lässt, wer der Verbrecher sein könnte. Fazit Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die - wie ich - schwache Nerven haben und von blutigen Thrillern immer abgeschreckt werden. Dieses Buch ist garantiert etwas für euch, denn eure Nerven werden nicht wirklich in Anspruch genommen und belastet! Spannung, die sich Stück für Stück aufbaut und die sich wechselnden Verdächtigungen sind Pluspunkte. Die Charaktere könnten noch mehr ausgeschmückt werden und so geschrieben werden, dass man auch eine - egal welche - Beziehung zu ihnen aufbauen kann. 3/5 good-books-never-end.blogspot.de/2013/09/rezension-der-herodes-killer-von-mark.html

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  • Spannende Verbrecherjagden durch die Straßen Londons

    Der Herodes-Killer
    Tami

    Tami

    24. August 2013 um 18:36

    Ich gebe zu…das schlagende Argument für mich, weshalb ich mich für dieses Buch entschied war die Tatsache, dass es in London spielt Aber auch abgesehen vom Schauplatz hat mir das Buch sehr gut gefallen und deshalb bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich beim Rowohlt Verlag für die Möglichkeit dieses Buch zu lesen. Genre Ein Thriller wie er sein muss. Action, Bösewichte und ein Ermittler, der vor nichts zurück schreckt. Was passiert? Ein Monster treibt sein unwesen in London: Vier schwangere Frauen werden tot aufgefunden, ihre Babys wurden ihnen aus dem Bauch geschnitten. Eine fünfte Frau wird bereits vermisst. Inspector Rosen steht am Rand der Verzweiflung, die Ermittlungen führen ins Nirgendwo und der Druck auf ihn wird immer stärker. Doch dann bekommt er einen entscheidenden Hinweis von Father Flint, einem Gestlichen, der offenbar mit allen Wassern gewaschen ist. Meine Meinung Dieses Buch hält den Leser in Atem von der ersten bis zur letzten Seite. Zwar merkt man es dem Autor an einigen Stellen an, dass dies sein erster Roman für Erwachsene ist, dennoch kann das Buch begeistern. Einfallsreich entführt Roberts den Leser in die Straßen Londons und immer tiefer führen die Wege der Ermittlung Rosen in die Vergangenheit und vor allem in die Welt des Satanismus. Rasch erschafft der Autor eine komplexe Geschichte, in welcher der Leser zwar immer wieder in die Irre aber doch nie in die Orientierungslosigkeit geführt wird. Hauptsächlich konnte der Autor bei mir durch die Originalität seiner Handlung punkten, allerdings waren einige Ereignisse vohersehbar und flach. Dennoch hoffe ich, dass wir von Inspector Rosen noch hören werden, denn er ist ein Held mit Potential, der vor allem durch seine Menschlichkeit besticht. Die Blutigkeit des Thrillers hält sich in Grenzen. So werden nicht alle Gräueltaten im Detail beschrieben. Um ein bisschen Blut kommen wir allerdings nicht davon. In einem Satz… Ein packender Thriller voller dunkler Geheimnisse, Verschwörungen und einem Inspector, der nicht aufgibt.

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  • Kann ein sechstes Opfer verhindert werden?

    Der Herodes-Killer
    Girdie

    Girdie

    06. August 2013 um 19:47

    Das Taschenbuch „Der Herodes Killer“ von Mark Roberts ist im Rowohlt Verlag erschienen und umfasst 384 Seiten inklusive Prolog, 71 Kapitel und einer kurzen Danksagung des Autors. Das dunkle Cover mit der roten Schrift und dem über einer roten Kerze aufsteigender Rauch lässt die Vermutung zu, dass der Thriller etwas Geheimnisvolles verbirgt und bereits in der Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buchs erfährt der Leser von der Verbindung zum Satanismus, der mit der Aufklärung des Falls zu tun hat. Der Titel bezieht sich auf die Verbindung der Mordfälle an Schwangeren, bei denen ihr Baby ebenfalls ermordet wird, zu Herodes, der  zur Zeit von Jesus Geburt Tetrach in Galiläa war und nach dem Matthäusevangelium alle bis zu zweijährigen Kinder in Bethlehem und Umgebung töten ließ unter denen er Jesus vermutete. Bevor die Ermittlungen im Fall des Herodes Killers beginnen, ist der Leser im Prolog dabei, wie der Mörder sein fünftes Opfer findet. Detective Chief Inspector David Rosen wird mit der Aufklärung zu diesem wie auch zu den vier vorhergehenden Morden nach gleichem Muster betraut. Immer wieder kommt  ihm der plötzliche Kindstod seiner eigenen Tochter in Erinnerung. Die bisherige Suche nach dem Täter und seinem Motiv verliefen ergebnislos. Eines Abends erhält er den Anruf eines Mönchs, der ihn darüber informiert, dass ein Mitbruder eine wichtige Information hat, die ihm vielleicht weiterhelfen könnte. Bei einem Treffen mit Father Flint erfährt er von der Ähnlichkeit dieser Morde zu einer Mordserie im Mittelalter. Als er die Personalien von Father Flint überprüfen lässt, erfährt er von dessen Vergangenheit in Kenia, die ihm sehr zu denken gibt. Die Zeit eilt, da vielleicht das fünfte Opfer noch zu retten ist, auf jeden Fall aber muss eine weitere Tat verhindert werden … Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst Mutter bin und die Storyline bereits auf den ersten Seiten durchschaut habe, was natürlich für mich die Spannung recht früh etwas absinken ließ. Dafür war aber der Aufbau der Geschichte um Father Flint unvorhersehbar. Allerdings hat sich mir nicht erschlossen, wieso diese Person so lange auf die ihr eigene Art unbescholten in einem Kloster leben konnte und auch die Motive des Täters fand ich als Erklärung nicht tief genug ausformuliert. Dennoch hat der Thriller allein schon durch die Drohung der Ermordung einer weiteren Person einen schnellen Ablauf. In Szenenwechseln fügt der Autor auch Kapitel mit Blick auf das Opfer ein, wodurch er ein gruseliges Gefühl beim Leser erzeugt.  Ich mag es, wenn die Privatsphäre des Ermittlers in die Geschichte einbezogen wird, aber die Charaktere selbst waren zwar recht interessant aufgebaut, wirkten aber nach einem Schema gesetzt. Die Dialoge der Ermittler beschränkten sich auf das Wichtigste. Vom Sprachstil fand ich es störend, dass immer wieder Namen genannt wurden, wobei doch offensichtlich war wer sprach oder agierte. „Der Herodes Killer“ ist kein Must-Have, aber ein durchaus lesenswerter Thriller.

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  • Ein solider Thriller

    Der Herodes-Killer
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    03. August 2013 um 07:45

     Worum geht es: Eine Mordserie erschüttert London: Ein unbekannter, der Herodes-Killer, hat es auf schwangere Frauen abgesehen. 5 Frauen hat er bereits entführt, tötet sie ohne den Fötus zu verletzen und entnimmt diesen, ehe er die Frauen  - mit einer mit Steinen gefüllten Gebärmutter - irgendwo in London ablegt und wartet bis sie gefunden werden. Doch das Polizeiteam um David Rosen tappt im Dunkeln. Bisher konnte kein Täter gefunden werden, und sämtliche Gutachter schließen satanische oder okkulte Motive aus. Dann jedoch erreicht Rosen ein Anruf: Father Flint, ehemaliger Berater im Vatikan in Fragen zum Okkultismus, berichtet von einem Fall aus dem 13. Jahrhundert, bei dem ein Mann auf die gleiche Weise mordete, und ist sich sicher dass es auch jetzt noch ein sechstes Opfer geben wird. Meine Meinung: Was für eine gruselige Vorstellung, dass Schwangere nicht mehr alleine unterwegs sein können, ohne Gefahr zu laufen entführt und getötet zu werden. Da läuft es einem kalt den Rücken runter! Und so komisch es klingt, gerade deshalb hat mich das Buch angesprochen. Der Klappentext klingt schon super spannend, und ich bin ja generell ein großer Freund von Thrillern dieser Art und Grausamkeit. Es geht dann auch wirklich sehr rasant los, und die Spannung lässt nicht auf sich warten. Schon wenige Seiten nach dem Anfang steckt man mitten in der Geschichte und folgt der atemlosen Suche nach dem Herodes-Killer. Die Spannungselemente sind hervorragend gesetzt und mir gefällt vor allem auch dieses tröpfchenhafte Offenbaren von immer mehr gruseligen Details und Wendungen. Also eigentlich klingt es ja alles in allem nach einem Must-Have-Thriller. Nunja, mehr oder weniger. Denn genau so spannend wie das Buch ist, ist es auch vorhersehbar. Schon nach wenigen Seiten hat man eine Ahnung wer in die Mordserie involviert ist, und wer es noch sein wird, kann sich vorstellen warum der Täter so handelt und wartet eigentlich nur noch auf die Bestätigung, dass man mit seinen Annahmen recht hatte. Das stört mich immer sehr bei Thrillern, denn ich will überrascht werden. Wurde ich nicht, alles was ich mir zusammengereimt hatte, traf auch so ein. Deshalb gibt es von mir nur 4 Sterne, aber dennoch eine Empfehlung für alle die spannende und gänsehautverursachende Thriller mögen.

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