Totenengel

von Mark Roberts 
4,1 Sterne bei33 Bewertungen
Totenengel
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Gluecksklees avatar

Feinste Thriller-Kost. Gut geschrieben, gut inszeniert. Was will man mehr?

Selests avatar

Zitat:" Jedes Wort ist wie ein unnötiger Fleck auf dem Schweigen und dem Nichts"

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Inhaltsangabe zu "Totenengel"

Eine Winternacht in Liverpool. Auf der Straße bricht eine Frau zusammen, wirre Sätze von Blut und Mord stammelnd. Detective Eve Clay wird zu ihrem Haus geschickt und findet dort eine groteske Inszenierung vor: Der Vater der Frau, ein emeritierter Kunstprofessor, wurde ermordet, sein nackter Körper an Ketten aufgehängt, sein Torso von einem Speer durchbohrt. Er war zu Lebzeiten eine Koryphäe auf dem Gebiet der sakralen Kunst und hat sich mit seiner Forschung nicht nur Freunde gemacht. Doch stecken hinter dem Mord tatsächlich religiöse Fanatiker, oder geht es um das älteste aller Motive … um Rache?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175444
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:26.05.2017
Teil 2 der Reihe "Eve Clay"

Rezensionen und Bewertungen

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    Selests avatar
    Selestvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zitat:" Jedes Wort ist wie ein unnötiger Fleck auf dem Schweigen und dem Nichts"
    Etwas sprunghaft für mich




    Zitat:" Jedes Wort ist wie ein unnötiger Fleck auf dem Schweigen und dem Nichts"


    Eine bizarr zur schau gestellte Leiche, Bilder die, die Herrschaft der Hölle zeigen und fehlende Seiten eines Manuskriptes halten Detective Eve Clay und ihre Mannschaft ganz schön auf Trab.
    Das Buch fängt gut an und ist an sich recht spannend, die Themen mit denen es sich beschäftigt sind mega interessant. Da hätte mir ein größerer Zusammenhang besser gefallen. Ich finde nämlich das Buch verläuft sich, in Zeiten, in Orten und in die herumwuselnden  Detektive. Es strahlt für mich sehr viel Unruhe aus, die sich am Schluss leider auch nicht beruhigt. Weniger hin und her und nicht immer wieder vom Thema ab, hätten hier gut getan. Daher von mir leider nur 3 Sterne. Für Leute die gerne etwas in der Richtung von twenty four hours hätten, könnte es aber absolut was sein. Die könnten das richtig gut finden.

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genau wie der erste Teil große Klasse!
    Genau wie der erste Teil große Klasse!

    Meine Meinung 

    Endlich erschien der zweite Teil von Mark Robert’s Reihe um die taffe Polizistin DCI Eve Clay. Den ersten Teil habe ich vor Erscheinen in einem Rutsch durchgelesen, und sehnsüchtig habe ich auf den zweiten Teil gewartet – und endlich ist er erschienen. Ich erwartete eine ebenso spannende Story wie bei „Totenprediger“, und was ich erhalten habe, war vollkommen zufriedenstellend!

     

    Eve Clay ist ein Charakter, der mir seit der ersten Seite im ersten Teil sympathisch war. Sie hatte eine traurige und einsame Vergangenheit, Schwester Philomena zog sie auf, lehrte sie Vieles und gab ihr zahlreiche Räte, die ihr für das spätere Leben immens weiterhalf. Eve Clay war eine starke Person; charismatisch, überzeugend, stark und sympathisch. Sie verfolgte ihre Arbeit stets mit Gewissen und eisernem Willen, bemühte sich um das schnelle Lösen der Fälle, womit ich nun auch zum nächsten Punkt überleite: Mark Roberts hatte ein Tempo drauf, dass ich mich an Dan Brown’s „Illuminati“ erinnert fühlte, wo die komplette Story innerhalb weniger Stunden geschah. Vom Mord bis zur Auflösung des Falls vergingen nur wenige Stunden; nicht einmal ein ganzer Tag war vergangen. Der Autor hatte es geschafft, eine ganze Story mit all ihren Facetten innerhalb weniger Stunden zu erzählen. Sehr bewundernswert war zudem auch der Komplex des Romans: Was als simpler, aber grausamer Mord am Anfang erscheint, wandelte sich – wie im ersten Teil auch – zu einem raffinierten und verstrickten Tanz aus Lügen, religiösem Denken und skrupellosen Machenschaften. Besonders die religiösen und fundamentalen Elemente jagten mir des Öfteren einen Schauer über den Rücken. Mark Roberts hatte offenbar einen großen, religiösen, christlichen Einfluss, denn im Prinzip hatte der komplette Roman ein christliches Fundament. Auch Geschichte und besonders die Kunst wurde miteinbezogen, wie zum Beispiel das Gemälde vom Turmbau zu Babel. Beeindruckend waren hier die Verknüpfungen zwischen Geschichte und Realität!

      Das Motiv der Mörder und einiger Charaktere war sehr gut ausgedacht! Wie schon gesagt: Ein Einzelmord am Anfang entwickelte sich zu einem skrupellosen Netz aus illegalen Experimenten und manipulativ religiös geleiteten Morden, die beim Lesen wahrlich nichts für schwache Nerven waren! Dies ist auch ein Punkt, den ich gerne ansprechen würde: Die Morde, beziehungsweise die Darstellungen der Morde! Jeder Mord und jede anschließende Verstümmelung der Leiche wurde an eine Figur eines Gemäldes angelehnt. Geflissentlich habe ich im Internet nicht nach besagten Gemälden gesucht, denn das Bild, welches mir immer wieder beim Lesen bot, war brutal genug. Trotz allem Ekel aber sind solche Morde wichtige Grundelemente hervorragender Thriller, und diese Elemente brachte Mark Roberts erfolgreich mit ein – mir gefiel der Thriller sehr! Nur waren zum Schluss die Beziehungen der Personen etwas zu verwirrend, fand ich.

    Fazit

     

    Ein hervorragender und sehr spannender Thriller mit einem tollen Ermittlerteam und einem skrupellosen Plot – tolle, kurze Kapitel, ein flüssiger Schreibstil und Unterhaltung auf höchstem Niveau! Toll! Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil!

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    S
    SofieWaldenvor einem Jahr
    Beeindruckende Polizeiermittlung mit viel Spannung

    Der emeritierte Professor Leonard Lawson, wird von seiner Tochter Louise tot aufgefunden, ermordet in seinem Haus, menschenunwürdig drapiert, mit einem eindeutig fanatisch-religiösen Hintergrund. Die Polizeieinheit um Detective Chief Inspector Eve Clay nimmt die Ermittlungen auf. Schnell wird klar, dieser Mord ist nur Teil eines größeren Ganzen. Der oder die Täter folgen einem umfassenden Plan, der weiteren Menschen das Leben kosten wird. Und die Zeit läuft.

    Der präzise genau beschriebene Ablauf der Ermittlungsarbeit, die Facetten, die von den einzelnen Mitgliedern der Spezialeinheit gesammelt und unter maßgeblicher Leitung von DCI Clay zu einem umfassenden Bild vom Ablauf des Mordes und dem Motiv, das die Täter umtreibt, zusammengeführt werden, dies alles endet schließlich in einem extrem spannenden, packenden Finale um Leben und Tod, auf beiden Seiten.

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    bri114s avatar
    bri114vor einem Jahr
    Wer ist der Engel der Toten?

    Liverpool im Winter. Eine Frau bricht auf der Straße zusammen, sie stammelt wirre Sätze von Blut und einem Mord. Detective Eve Clay wird zu ihrem Haus geschickt und findet dort einen grotesken Anblick vor: Der Vater der Frau, ein ehemaliger Kunstprofessor, wurde ermordet, sein Körper wie eine Installation inszeniert, doch durch/ von wem und aus welchen Beweggründen?

     

    Das Cover des Buches ist recht zurückhaltend in Schwarz gestaltet, der Titel in Grau ähnlich einem Kreuz angeordnet. Es passt zu dem vorliegendem Thriller.

    Das Buch "Totenengel" ist nach "Totenprediger" das 2. Buch um die Ermittlerin Eve Clay. Der Roman ist unabhängig vom ersten lesbar, da er über eine in sich abgeschlossen Handlung verfügt.

    Der Autor Mark Roberts hat seinen Thriller im recht lockeren, spannenden Erzählstil geschrieben. Als Leser ist man bei allen Ermittlungsschritten und Überlegungen des Teams um Eve mit dabei.


    Diese wurde, obwohl Hauptprotagonistin, jedoch nur äußerst oberflächlich beschrieben. Ihre Vergangenheit wurde im Prolog kurz angerissen, dieser beginnt mit einem Rückblick in ihre Kindheit. Dies´ hätte man deutlich mehr ausführen können, um etwas mehr Tiefe zu erzielen.


    Auch die weiteren Charaktere werden nur sehr gering, z.T. gar nicht beschrieben.

    Dazu taucht zu Beginn eine Vielzahl an Ermittlern auf, über die man sehr bald den Überblick verliert, zumal sie häufig nur beim Nachnamen oder Vornamen betitelt werden- das sorgte für unnötige Fragen und beeinflußte den Lesefluß negativ.

     

    Positiv empfand ich die recht kurzen, übersichtlichen Kapitel, auch die verschiedenen Handlungs- und Zeitstränge, die die Spannung doch recht hoch halten konnten.

     

    Dieser Thriller erinnerte sehr an Dan Brown und seine religiösen Themen, die Grausamkeit der Verstümmelung des Mordopfers jedoch an einige andere Autoren.

     

    Fazit: ein spannender Thriller um eine (leider zu blasse) Ermittlerin mit einigen Schwächen, dem ein wenig mehr Tiefe hinsichtlich der Personen gut getan hätte. Die Handlung an sich gefiel, wenn auch die Aufklärung zum Ende wieder etwas konfus erschien.

     

     

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    Tom_Read4us avatar
    Tom_Read4uvor einem Jahr
    Kurzmeinung: DCI Eve Clays 2. Fall - Religiöser Fanatismus und perverse Sexpraktiken prägen diesen spannenden Thriller !!!
    DCI Eve Clays 2. Fall – blutig, mysteriös und symbolisch !!!

    Kurz vor Weihnachten bricht in Liverpool eine völlig verwirrte Frau auf offener Straße zusammen und stammelt immer nur "Er ist abgeschlachtet worden" vor sich hin. Die geheimnisvolle und leicht mysteriös wirkende DCI Eve Clay wird auf den Fall angesetzt und soll mehr über die Frau herausfinden. Zu ihrem Entsetzen findet Eve im Haus der Frau ein Mordopfer. Pervers und grotesk zugleich hergerichtet und inszeniert. Nackt an Ketten mit einem Speer durchs Herz durchbohrt, hängt dort der 97jährige Vater der Frau, ein ehemaliger Kunstprofessor und zugleich Koryphäe auf dem Gebiet der sakralen Kunst. Wer hat das getan und vor allem warum ?
    Diese Fragen und noch einige mehr, muss sich nun Eve und ihr Team stellen. Auch mit der Hoffnung, dass die Tochter des Ermordeten ihnen wichtige Hinweise liefern kann. Doch es tauchen nur noch weitere Fragen auf. Wer sind die beiden unheimlichen Gestalten, die sich der Erstgeborene und der Engel der Vernichtung nennen? Welches Motiv haben Sie und was für eine Rolle spielt da die Vergangenheit des Opfers?

    Mark Roberts Schreibstil ist so detailreich, dass es fast schon real wirkt. Das Kopfkino springt gleich mit dem ersten Satz an. Trotz der Unaufgeregtheit des Erzählens, kommt schnell Spannung auf und bleibt auch dauerhaft vorhanden, was zum einen an den kurzen Kapiteln liegt und den kleinen Sprüngen zwischen den Orten, sodass die damit gut gesetzten Cliffhanger zum Weiterlesen animieren. Die überraschenden Wendungen im Verlauf der Geschichte verblüffen und bringen Licht ins Dunkeln der Ermittlungen bzw. bei uns Lesern.  Lobend muss auch erwähnt werden, dass die beschriebenen Bildern, wie der Turmbau zu Babel oder das Jüngste Gericht im Buch mit abgedruckt sind, sodass auch wir Leser uns ebenfalls Gedanken machen können. Jedoch sind mir die Motive, die durch religiöse Symbolik und Rhetorik geprägt sind und mit SM-Fantasien an Unschuldigen, Einfältigen bzw. Hilflosen ausgelebt werden, ein Stückweit zu viel des Guten. Stellenweise ist es leider mehr als geschmacklos, wodurch das Lesevergnügen etwas vermiest wurde. Desweiteren sind auch die Zeitangaben vom Zeitpunkt des Ermittlungsstartes und dem Ende des Falls mit lediglich 24h unglaublich kurz und unrealistisch. Beim Lesen waren es gefühlte 2-3 Tage Ermittlungsarbeit, jedoch wenn man die Zeiten einfach ausblendet, ist es ein spannender Thriller. Schade, dass DCI Clay auch im Verlauf des Buches weiterhin recht mysteriös und auch ein bisschen unnahbar bleibt, obwohl man etwas aus ihrer Vergangenheit und ihrem Privatleben erfährt und so bleibt nur die Hoffnung in den möglichen Fortsetzungen mehr von ihr zu erfahren. Die weiteren Charaktere bleiben bis auf ein paar wenige Ausnahmen Randnotizen und tragen lediglich ihren Beitrag zur Lösung des Falles bei, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Alles in allem, wäre es ein sehr guter und spannender Thriller, wenn nicht dieser extreme religiöse Fanatismus mit den perversen Sexpraktiken so detailliert beschrieben werden würde.  Somit gibt es von mir  hierfür 3,5 Sterne !!!


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    badwomans avatar
    badwomanvor einem Jahr
    Verwirrspiel

    Detective Eve Clay ermittelt in Liverpool in einem spektakulären Mordfall. Ein greiser Kunstprofessor wurde grausam ermordet, von einem Speer durchbohrt und wie ein Stück Vieh aufgehängt. Seine Tochter bricht, nachdem sie ihren Vater so vorgefunden hat, zusammen. Was steckt hinter diesem bizarren „Kunstwerk“? Bei ihren Ermittlungen stößt Clay auf mehrere Motive, religiöser Fanatismus ist nur eines von ihnen.

    Der Autor Mark Roberts hat mit „Totenengel“ einen rasanten, actionreichen Thriller geschrieben. Es ist  die Fortsetzung von „Totenprediger“, dem ersten Band der Reihe um Eve Clay. Man kann dieses Buch aber unabhängig davon lesen, ob man „Totenprediger“ gelesen hat, nur die Hintergründe von Eve Clays Vergangenheit werden nicht ganz klar. Nachdem es im Prolog einige Andeutungen auf eine schwierige Kindheit gab, erfährt man nicht wirklich, wie Eve aufgewachsen ist – leider.  Der Schreibstil in „Totenengel“ ist klar und flüssig. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, was mir persönlich sehr gut gefällt, so hat man immer das Gefühl, es passiert gleich was Neues, man muss schnell weiter lesen. Für den Leser sind anfangs die relativ vielen Namen eine Herausforderung, gerade, weil manchmal der Vorname, manchmal aber auch der Nachname genannt wird. Vielleicht erschien das aber auch nur mir mit meinem mangelnden Namensgedächtnis so…  Thematisch empfinde ich das Buch als etwas überladen, etwas weniger wäre hier für meinen Geschmack mehr gewesen. Nichtsdestotrotz  ist es ein spannendes Buch, das die Bezeichnung „Thriller“ verdient, besonders auch, weil die Auflösung des Falls mich völlig überrascht hat.

    Das Cover lässt keinen Zweifel daran, dass es sich hier um einen Thriller handelt: Schwarz und der Titel als Kreuz arrangiert, das gefällt mir sehr gut. Und der Titel? Ja, der passt auch, und macht neugierig auf dieses Buch.

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    D
    dru07vor einem Jahr
    rasant gut

    Auf der Straße erleidet eine alte Frau einen Anfall, ihre letzten Worte waren: „Er ist abgeschlachtet worden.“  DCI Eve Clay wird mit ihrem Team hinzu gerufen. Clay stellt sich die Frage: WER ist abgeschlachtet worden. Passanten, die der Frau zur Hilfe geeilt sind, meinen, dass sie in der Straße wohnt. Das Haus der Dame wird schnell gefunden, ebenso ihren, auf grausame und brutale Weise ermordeten Vater. Dieser wurde in einer bizarren Darstellung dargeboten. Eine spannende Jagd nach dem Mörder und dem Motiv beginnt.

     

    Das Buch ist super gut und spannend geschrieben. Aufgrund der kurzen Kapitel ist es rasch und flüssig zu lesen. Nur leider irgendwann nach der hälfte des Buches wurde es mir zu schnell. Es ging alles Ratz-Fatz und die neuen Erkenntnisse waren für mich einfach zu viel und zu schnell auf einmal. Aufgrund der doch teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen (z.B. bei der Autopsie) ist das Buch nicht leicht verdaulich. Aber trotzdem war es ein gutes Buch und am Ende wurde alles klar aufgelöst.

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    lyydjas avatar
    lyydjavor einem Jahr
    Tolle Wendungen und sehr spannungsreich

    Totenengel ist der zweite Thriller von Mark Roberts in dem Eve Clay ermittelt. Nichtsdestotrotz, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe, wollte ich gerne den zweite Teil lesen. Die Angst, dass ich nicht gut hineinkomme war gänzlich unbegründet, da der Fall unabhängig vom ersten Teil war und auch sonst war der Einstieg gut, da man die Protagonistin durch einen Einblick in ihre Vergangenheit gut kennen gelernt hat. An diesem Thriller hat mir sehr vieles gefallen und sehr wenig nicht gefallen. Gefallen hat mir, dass man gemerkt hat, dass der Autor sich bei der Geschichte etwas gedacht hat und sich wirklich Mühe gegeben hat, was man daran sieht, dass die Charaktere gut durchdacht sind und jeder auf seine Weise höchst interessant war, alles sehr detailreich (aber nie langweilig) beschrieben wurde und die Verknüpfungen schlüssig und interessant, aber dennoch nicht schnell zu durchschauen waren. Auch die verschiedenen Perspektiven, durch die man die Charaktere gut kennen lernt und einen guten Einblick in die Handlung bekommt und die kurzen Kapitel die die Spannung sehr erhöhen, da dazwischen oft ein Perspektivenwechsel stattgefunden hat, haben mir sehr gefallen und durch immer neue Spuren und Endeckungen konnte der Spannungsbogen bis zur letzten Seite gehalten werden. Und was die Protagonistin angeht. Endlich mal niemand der mit seinem Beruf hadert und wegen seines Jobs eine völlig kaputte Familie hat und sich in irgendetwas flüchtet. Eve Clay hat mir als Kommissarin wirklich sehr gut gefallen, so wie die anderen natürlich auch. Auch liest sich die ganze Geschichte schön flüssig, sodass man sie gut in einem Rutsch lesen könnte, wenn man etwas Zeit mitbringt. Jedoch muss ich sagen, dass der Schluss dann doch etwas verwirrend war.

    Totenengel ist ein spannender Thriller mit perfiden Morden, Perversionen und einem schrecklichen "Psychospiel" verpackt in einer unglaublich guten Geschichte, welcher nichts für zarte Gemüter ist, spannend bis zum Schluss bleibt und mir aufregende Lesestunden beschehrt hat.

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    AnnaMagaretas avatar
    AnnaMagaretavor einem Jahr
    Nichts für schwache Nerven

    „Totenengel“ ist nach „Totenprediger“ das zweite Buch des Autors Mark Roberts mit der Ermittlerin Eve Clay.

    Louise Lawson, Tochter des berühmten Historikprofessor Leonard Lawson, bricht verwirrt auf einer Straße in Liverpool zusammen und wiederholt immer wieder: „Er ist abgeschlachtet worden.“ DCI Eve Clay und ihr Team werden herbeigerufen. Während die Frau medizinisch versorgt wird gelingt es Eve herauszubekommen wo Louise Lawson wohnt und macht in dem Haus eine grausige Entdeckung. Leonard Lawson wurde grausam ermordet und verunstaltet zur Schau gestellt. Eve Clay und ihr Team arbeiten mit Hochdruck an den Ermittlungen und stoßen dabei auf immer mehr Ungereimtheiten und weitere Tote.

     

    Der Schreibstil von Mark Roberts ist eingängig, aber auch sehr detailreich, grausam und brutal. Durch kurze Kapitel – deren Überschrift jeweils eine Zeitangabe ist – wird eine enorme Spannung aufgebaut und ich war immer wieder überrascht, wieviel innerhalb kürzester Zeit passiert und wie viele Handlungen fast parallel verlaufen. Durch zahlreiche überraschende Wendungen bleibt es bis zum Schluss spannend.  Lange bleibt unklar, was und wer hinter den Morden steckt. Ist es religiöser Fanatismus, sexuelle Perversion oder andere menschliche Abgründe ?  

    Insgesamt gab es in dem Buch viele Opfer, viele Täter und viele verschiedene Themen, aber alles wurde schlüssig erklärt und aufgelöst.

    Die Charaktere wurden authentisch beschrieben und insbesondere Eve Clay fand ich ausgesprochen sympathisch und menschlich. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Informationen über ihr Familienleben, ihren Sohn und ihren Mann. Die Zusammenarbeit des Ermittlerteams verlief sehr harmonisch und ich fand es ausgesprochen angenehm, dass es dort keine überflüssigen Kriegsnebenschauplätze gab.

    Die Anzahl der Personen erschien mir zwischenzeitlich etwas unüberschaubar, aber letztendlich hat sich alles gefügt und es gab dadurch kein Verständnisproblem.

     Mein Fazit:

    „Totenengel“ ist ein rasanter und spannender Thriller, der nichts für schwache Nerven ist, den ich aber jedem Thriller-Fan empfehlen kann.

     

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    Maria135s avatar
    Maria135vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr packende Geschichte mit religiösen Hintergründen. Nichts für schwache Nerven.
    Packender Thriller mit religiösen Hintergründen


    "Totenengel", geschrieben von Mark Roberts, ist der zweite Band einer Reihe. 
    Man kann diesen Band aber auch gut verstehen, wenn man den ersten Teil noch nicht gelesen hat.


    Geschichte dieses Buches ist die Ermordung des 92-jährigen Professor Leonard Lawson, der mit seiner Tochter zusammen wohnt. Die Leiche wurde auf groteske Weise aufgehängt und von der Tochter des Opfers gefunden. Diese konnte nur noch das draußen rennen und ist mitten auf der Straße, nachdem sie die Worte "Er ist abgeschlachtet worden" ausgerufen hat, zusammengebrochen.


    DCI Eve Clay führt die Ermittlungen in diesem Mordfall und ist entsetzt über den Fund der Leiche.


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Schon aufgrund der kurzen Kapitel war es leicht lesbar. Eve ist eine sehr sympathische Ermittlerin die auf ihre Mitmenschen eingeht. 
    Ein bisschen irritiert haben mich die vielen Ermittler. Es war anfangs schwer, sich deren Namen zu merken, und sie ihren Aufgabengebieten zuzuordnen. 


    Die Obduktion der Leiche wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, was mir dann doch etwas zuviel war. Aber ansonsten fand ich die Ermittlung sehr spannend und mit Überraschungsmomenten gespickt.


    Allein die Zeitangaben bei jedem Kapitel haben mir das ganze etwas unrealistisch erscheinen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in so kurzer Zeit ein Mordfall mit derlei Ausmass aufgeklärt werden kann.


    Ansonsten kann ich dieses Buch allen Thrillerfans wärmstens empfehlen.

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