Mark Roderick Post Mortem - Tage des Zorns

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Inhaltsangabe zu „Post Mortem - Tage des Zorns“ von Mark Roderick

Schau in den Abgrund und fleh um deinen TodHochspannend und schockierend: Spiegel-Bestsellerautor Mark Roderick legt mit „Post Mortem – Tage des Zorns“ den dritten Band mit Interpol-Agentin Emilia Ness und Profikiller Avram Kuyper vor.Emilia Ness ermittelt noch in einem aktuellen Interpol-Fall, als sie ein grausiges Päckchen erhält – mit einem abgeschnittenen Ohr darin. Kurz darauf erreicht sie eine Videobotschaft: Ihre Tochter Becky wurde entführt. Und alles deutet darauf hin, dass das Ohr von ihr stammt.Es gibt nur einen Menschen, der ihr jetzt helfen kann: Profikiller Avram Kuyper. Der hat im Moment jedoch ganz andere Sorgen, denn er verfolgt die Spur eines alten Rivalen. Viel zu spät wird ihm klar, dass er – genau wie Emilia – in eine hinterhältige Falle gelockt wurde. Ihr Gegner will nicht nur ihren Tod, er will sie leiden sehen. Denn sie haben beide seinen Zorn auf sich gezogen.Hart und unglaublich spannend: Der neue Thriller von Mark Roderick lässt auch Ihre Nerven vibrieren.

Hat mir wieder besser gefallen als der zweite Teil.

— Bluebell2004
Bluebell2004

Wird leider zum Ende hin völlig unrealistisch und konnte mich daher auf den letzten Seiten nicht mehr packen. Solide 3 Sterne!

— Miia
Miia

Genialer dritter Teil! Meeega Spannend und absolut nichts für schwache Nerven!

— Henny176
Henny176

Schwächster Band der Reihe. Oft unrealistisch und eine nervende Protagonistin

— sansol
sansol

stellenweise unrealistische Handlung, nervige, naive Protagonisten und sehr offenes Ende

— Engel1974
Engel1974

Wieder einmal hervorragend! Von der ersten bis zur letzten Seite spannend!

— celinasheeran
celinasheeran

Gut lesbar mit vielen Knalleffekten, aber ohne Finesse oder Tiefgang. Hier wird viel Potenzial verschenkt.

— FrauSchafski
FrauSchafski

Toll: Hauptpersonen, Schreibe, Grundplot (Killer+Interpol=Team). Leider: Logische Lücken, Widersprüche, unglaubwürdig. Musste mich zwingen

— StefanieFreigericht
StefanieFreigericht

Unglaublich spannend und einer der nettesten Killer der Bücherwelten ...

— JustineWynneGacy
JustineWynneGacy

So grandios wie die beiden vorigen Teile <3

— Any91
Any91

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  • Rezension zu "Post Mortem - Tages des Zorns" von Mark Roderick

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Bluebell2004

    Bluebell2004

    08. June 2017 um 17:52

    Im Zuge der Fischer Lesechallenge bin ich ja bereits auf die vorherigen Post Mortem Teile aufmerksam geworden. Der erste Band hatte mich vollkommen mitgerissen, wobei der zweite Band mich nicht so packte. Meine Mutter war von dem 3. Band überhaupt nicht begeistert und so hatte ich bereits überlegt, ob ich ihn überhaupt lesen soll. Um aber diese Reihe wirklich abschließen zu können tat ich es dann doch und ging nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch. Was vermutlich ganz gut war, da mir der 3. Band doch mehr zusagte als der 2. Ich möchte nicht auf den Inhalt weiter eingehen, allerdings hatte man zu Beginn doch den Eindruck, dass die alten Fälle rund um Belial und seine Kumpanen, die im 2. Band so ermüdend erneut durchgekaut worden sind, endlich abgehakt wurden und etwas neues im Raum stand. Das es sich letztendlich dann doch um einen alten Bekannten handelte war dann überraschend, aber in Ordnung.Erneut weist Mark Roderick ein Händchen für absolut heftige und abartige Taten auf, von denen man hofft, dass sie niemals Wirklichkeit werden...

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  • Naja (2,5 Sterne)

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Fornika

    Fornika

    27. May 2017 um 15:41

    Emilia Ness ist einem perfiden Serientäter auf der Spur; Dante, so wird er aufgrund seiner Botschaften aus Alighieris Inferno genannt, mordet sich quer durch Europa. Doch gerade als die Spur heißer wird, wird Ness persönlich angegriffen und ihre Tochter Becky aus dem Internat entführt. Auch Avram Kuyper verfolgt eine heiße Spur: seine lang gehegte Rache scheint endlich am Ziel zu sein.  Mark Roderick setzt mit diesem Buch seine Serie um Ness und Kuyper fort. Leider setzt sich auch der qualitative Sturzflug fort. Mit jedem Band gefallen mir die Geschichten etwas weniger, mit jedem Band wird die Handlung etwas abstruser. Hier scheint der Autor vorm Schreiben zu viele trashige Hollywoodfilme gesehen zu haben… oder zu viele Computerspiele gespielt zu haben… wie auch immer, die Logik bleibt ziemlich schnell ziemlich platt auf der Strecke. Allen voran die Reaktionen von Emilia, die auf das Verschwinden ihrer Tochter eine völlig realitätsfremde Reaktion zeigt: nämlich gar keine. Tochter vermisst? Nuja, taucht schon wieder auf. Welchem Leser Roderick das glaubhaft verklickern will, ist mir schleierhaft. Avrams Handlungsstrang erscheint da zunächst etwas sinniger, doch auch dieser wird in der zweiten Hälfte ziemlich überzogen. Geschrieben ist die Story ganz ordentlich, schnell gelesen auch. Aber nach dem verqueren Ende bleibt bei mir nur die Frage zurück, wer wohl einen vierten Band braucht. Ich schon mal nicht ; )

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  • Guter Anfang, Schlechtes Ende

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Miia

    Miia

    20. May 2017 um 15:43

    Achtung! 3. Teil einer Reihe! Inhalt:  Emilia Ness ermittelt noch in einem aktuellen Interpol-Fall, als sie ein grausiges Päckchen erhält – mit einem abgeschnittenen Ohr darin. Kurz darauf erreicht sie eine Videobotschaft: Ihre Tochter Becky wurde entführt. Und alles deutet darauf hin, dass das Ohr von ihr stammt.Es gibt nur einen Menschen, der ihr jetzt helfen kann: Profikiller Avram Kuyper. Der hat im Moment jedoch ganz andere Sorgen, denn er verfolgt die Spur eines alten Rivalen. Viel zu spät wird ihm klar, dass er – genau wie Emilia – in eine hinterhältige Falle gelockt wurde. Ihr Gegner will nicht nur ihren Tod, er will sie leiden sehen. Denn sie haben beide seinen Zorn auf sich gezogen. Meine Meinung:  Diese Reihe fasziniert mich gar nicht so richtig. Die ersten beiden Teile fand ich in Summe mäßig. Der Bruch Interpol Agentin vs. Profikiller gefällt mir gut, gefiel mir auch schon von Anfang an. Die Umsetzung ist dagegen aber in allen 3 Büchern nicht so richtig überzeugend. In Band 3 "Tage des Zorns" haben wir also wieder zwei Handlungsstränge - einmal Emilia, einmal Avram. Wie immer, mag ich Avram einfach lieber, weil ich Emilia nicht wirklich als wahre und echte Person wahrnehme. Könnte durchaus daran liegen, dass der Autor ein Mann ist und meiner Meinung nach Emilias Gefühlswelt nicht realistisch darstellen kann. Beide lösen also ihre Fälle und haben mit ihren eigenen kleinen Problemchen zu kämpfen. Wie der Klappentext schon sagt, führen diese Handlungsstränge irgendwann wieder zueinander. Aber Achtung, dies passiert erst nach der Hälfte des Buches, was meiner Meinung nach fast etwas spät ist. Bis zur Hälfte des Buches fand ich die Geschichte auch noch wirklich spannend und mitreißend. Nach und nach verliert der Autor allerdings die Bindung zur Realität. Insbesondere die Polizeiarbeit und die zahlreichen Alleingänge von Emilia sind mir persönlich einfach VIEL ZU UNREALISTISCH. Das würde es so einfach nicht geben und das würde so auch einfach nicht gehen. Ich mag Thriller, wenn sie etwas abgehoben sind, aber trotzdem muss man die Polizeiarbeit meiner Meinung nach so realistisch wie möglich darstellen. Wenn da mal ein DNA-Test schneller verläuft als es in Wirklichkeit möglich ist, macht mir das nichts aus. Wenn aber ganze Szenerien und Einsätze der Polizei völlig aus der Luft gegriffen wirken, ist mir das Ganze dann doch zu viel. Herr Roderick konnte mich hier zu Beginn noch überzeugen. Zum Ende hin wird die Geschichte aber einfach ziemlich flach. Vielleicht werden mir Emilia und Avram gerade etwas überdrüssig und daher weiß ich nicht genau, ob ich mich noch so richtig auf Band 4 freuen soll.  Fazit:  Der dritte Band der Post Mortem Reihe konnte mich zu Beginn noch überzeugen, weil die Geschichte mitreißend und spannend startet. Zum Ende hin werden insbesondere die Alleingänge von Emilia für mich persönlich zu unrealistisch. Ich hätte mir hier eine klare und realitätsnahe Darstellung der Polizeiarbeit gewünscht. So ist mir das alles etwas zu flach Richtung Ende. Ich lande bei soliden 3 Sternen und werde etwas vorsichtig an Band 4 heran gehen, wenn dieser 2018 erscheint.P.S. - weiß jemand wie viele Bände geplant sind?

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  • Dritter und letzter (?) Teil der Post Mortem Reihe

    Post Mortem - Tage des Zorns
    sansol

    sansol

    11. May 2017 um 11:18

    Tage des Zorns ist der dritte und letzte (?) Teil der Post Mortem Reihe.Das Morden geht weiter, alte Bekannte und neue Verbrecher tauchen auf, Becky und Akina verschwinden. Der weite Spielraum menschlicher Abgründe wird erneut aufgezeigt.Avram ist wieder ein Grund warum ich mich auf diesen Band gefreut habe doch leider agiert er hier an manchen Stellen unüberlegt, für mich bei einem Profikiller nicht nachvollziehbar. Er merkt selbst dass er für diesen Job langsam zu alt wird, Gewissensbisse bekommt.Die erfolgreiche Interpolagentin Emilia, Leiterin eines Teams, ist für mich ein ganz spezieller Fall. Wie kann diese Frau nur erfolgreich arbeiten? Ein logischer Fehler nach dem anderen, sie denkt nicht über ihren Tellerrand hinaus. Schade, denn die Story hat echt Potential doch gerade Emilia – nein, einen vierten Band mit ihr werde ich nicht lesen.Sie schreibt nicht gerne Berichte, auf ihrem Schreibtisch stapelt sich diese Form der Arbeit – an anderer Stelle steht das genau dies ihr Job ist. Sie bleibt als Mutter ruhig als sie die Info von Beckys Verschwinden bekommt. Dann gibt sie niemandem eine Info auf was sie sich einlässt und würde später eine One Woman Kamikaze Rettungstour starten. Echt jetzt???Wie können beide so erfolgreich in ihrem Job sein wenn sie sich so naiv verhalten? Die Sorge um die Mädchen wäre für mich gerade ein Grund mich abzusichern.So viele Details sind unrealistisch – Die Ermittler erhalten z.B. innerhalb weniger Stunden von der Telekom die Auskunft von wo Anrufe zu einem bestimmten Anschluss getätigt wurden, sorry, da lach ich mich schlapp.Der Schreibstil ist wieder als sehr positiv zu bewerten, die Grundstory ebenfalls. Die in kurzen Kapiteln wechselnden Erzählstränge finde ich okay und das Cover ist wiederum haptisch sehr gelungen.Avram beginnt als Charakter zu schwächeln, bei Emilia haben sich die Eindrücke der ersten beiden Bände nur bestätigt und verstärkt, im negativ gemeinten Sinne. Eine Fortführung der Reihe kann ich mir nicht wirklich vorstellen, das ist auch ganz okay.

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  • Spannung bis zum Schluss

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Sweetheart_90

    Sweetheart_90

    11. May 2017 um 07:59

    Wow was für ein ausgezeichneter dritter Band, der wirklich unfassbar guten Reihe. Ich bin komplett hin und weg. Wieder ein Band der von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend war und den ich absolut nicht aus der Hand legen konnte. Emilia und Avram sind einfach ein ausgezeichnetes, wenn auch durch Zufall zusammengewürfeltes Team. Verstehen sich ohne Worte und harmonieren wirklich gut miteinander. Die Geschichte bzw. die Erzählweise wechselt immer zwischen Emilia und Avram. Was mir sehr gut gefällt, denn so bekommt man einen sehr guten Einblick in die Denkweise des „Bösen“ und des „Guten“. Die Schreibweise ist absolut flüssig, wie schon in den beiden Teilen davor und die Kapitel super kurz gehalten. Was natürlich auch die Spannung erhöht, weil man eigentlich auf der Stelle zurück möchte zu der Sichtweise, wo man gerade war.Zu Beginn die „Rettungsaktion“ des Mädchens war wirklich schrecklich, wobei aber auch spannend. Und ich finde es schön, dass auch Avram, der ja eigentlich „eiskalt“ ist, Gefühle zeigt. Danach die Entführung von Emilias Tochter und Avrams Nichte. Und wieder einmal kreuzen sich ihre Wege. Die Situation in dem Lagerhaus war ja mal ein richtiges Katz und Maus Spiel. Thalinger ist wirklich besonders krank und treibt wirklich ein grausames Spiel mit den beiden. Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen und ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Teil, der ja leider noch ganz schön lange hin ist!

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  • Spannendes Katz- und Mausspiel

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Ani

    Ani

    07. May 2017 um 21:04

    Interpol-Agentin Emilia Ness ist auf der Jagd nach dem Serienkiller Dante, der Ehepaare ermordet und am Tatort Zitate zurücklässt, die er mit dem Blut seiner Opfer schreibt. Es hat beinahe den Anschein, als ob er Emilia Ness damit herausfordern würde. Emilia erhält ein hübsch verpacktes Päckchen, in dem sich ein abgeschnittenes Ohr befindet. Schon bald trifft ein neues Geschenk für die Interpol-Agentin ein. Als dann noch ihre Tochter Becky aus dem Internat entführt wird, beginnt für Emilia ein perfides Katz- und Mausspiel. Profikiller Avram Kuyper ahnt nicht, dass auch er eine wichtige Rolle in diesem Spiel einnehmen wird..... "Post Mortem - Tage des Zorns" ist, nach "Post Mortem - Tränen aus Blut" und "Post Mortem - Zeit der Asche",  mittlerweile der dritte Band der Reihe.  Da es in diesem Teil einige Rückblicke auf frühere Ereignisse gibt, kann man dem aktuellen Fall sicher auch problemlos folgen, wenn man die ersten Bände nicht gelesen hat. Allerdings ist es gerade bei diesen Büchern empfehlenswert die vorgesehene Reihenfolge einzuhalten, da die Handlung aufeinander aufbaut und man sich sonst eventuell die Spannung verdirbt. Ein Quereinstieg ist sicher möglich, doch nicht unbedingt empfehlenswert. Auch in diesem dritten Teil gelingt der Einstieg in die Handlung mühelos. Man beobachtet das Geschehen aus ständig wechselnden Perspektiven und schaut dabei sowohl Emilia Ness, als auch Avram Kuyper über die Schulter. Die Handlungsstränge scheinen zunächst keine Verbindung zu haben, sind allerdings, jeder auf seine Weise, durchgehend interessant. Die Kapitel sind recht kurz und wechseln oft an entscheidenden Stellen, sodass man früh in den Sog der Handlung gerät und das Buch kaum aus der Hand legen mag. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar, sodass sich auch dieser Teil der Reihe quasi von selbst liest. Allzu zartbesaitet darf man allerdings nicht sein, wenn man zu diesem Thriller greift. Denn hier schaut man in tiefste menschliche Abgründe und Mark Roderick beschreibt entscheidende Szenen mal wieder so lebendig, dass man das Grauen entsetzt und doch gleichermaßen fasziniert, vor Augen hat. Die Spannung baut sich früh auf und gipfelt in einem atemberaubenden Finale, das mit einer Überraschung punktet, die einen mit offenem Mund zurücklässt. Es gibt zwar durchaus Stellen, die etwas unglaubwürdig und arg konstruiert wirken, doch bei diesem Thriller kann man darüber hinwegsehen. Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und deshalb habe ich bereits die Vorgänger mit Begeisterung gelesen. Auch diesen Band konnte ich, einmal angefangen, kaum noch aus der Hand legen. Manchmal habe ich zwar gedacht, dass es dieses Mal an einigen Stellen etwas übertrieben und dadurch ziemlich konstruiert wirkt, doch wirklich gestört habe ich mich daran nicht. Denn ich habe die Handlung gebannt verfolgt und konnte mich kaum davon lösen. Ich vergebe vier von fünf Bewertungssternchen und freue mich bereits jetzt auf den nächsten Teil der Reihe. 

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  • Zeit sich zu Rächen

    Post Mortem - Tage des Zorns
    KerstinTh

    KerstinTh

    07. May 2017 um 12:37

    Becky, die 15-jährige Tochter von Interpol-Agentin Emilia Ness wird entführt. Währenddessen jagt Emilia Ness den Serientäter Dante. Dieser ermordet Ehepaare und hinterlässt Zitate aus Dantes Inferno, die er mit dem Blut der Opfer schreibt. Am aktuellen Tatort erhält Ness ein schön verpacktes Päckchen. Doch der Inhalt ist weniger schön – es enthält ein abgeschnittenes Ohr und eine Nachricht von Dante. Emilia Ness wird in eine Falle gelockt. Ebenso wie Avram Kuyper, der mit seinem Erzfeind geködert wird. Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Der dritte Band der Post-Mortem-Reihe. Auch dieser Band war wieder spannend und zeigte die Abgründe unserer Gesellschaft auf. Wieder waren Emilia Ness und Avram Kuyper die Hauptcharaktere und die Handlung wurde abwechselnd aus ihrer Sicht erzählt. Die Handlung war schlüssig und spannend aufgebaut. Und in diesem Band stand nun endlich die Handlung im Vordergrund und nicht mehr die Vergangenheit der Charaktere. Dieser Band ist geprägt von den Psychospielchen, die mit Ness und Kuyper gespielt werden. Der Täter ist sehr gut über Emilia Ness informiert und kennt sie bis ins kleinste Detail, so ist es für ihn ein leichtes sie an ihren wundesten Punkten zu treffen. Der Schreibstil ist angenehm und durch die rasante Art flüssig zu lesen. Was mir nicht gefallen hat ist, dass häufig Sätze, Situationen oder Informationen wiederholt wurden, zum einem aus dem aktuellen Band, als auch aus den vorherigen Bänden. Dies ist zwar praktisch, wenn die anderen Bände nicht gelesen wurden oder schon früher. Ich habe allerdings alle drei Bände recht kurz nacheinander gelesen und so war es für mich eine unnötige Wiederholung, die den Lesefluss gehemmt hat. Allerdings ist es durch diese Wiederholungen möglich auch nur einzelne Bände zu lesen!   Auch in diesem Band waren die Charaktere Emilia Ness und Avram Kuyper sehr sympathisch und man hat mit ihnen mitgefiebert. Dieser Band erhält von mir vier von fünf Sternen. Man sagt ja so schön: aller guten Dinge sind drei. Das sollte auch auf diese Post-Mortem-Reihe zutreffen, ich finde mit diesen drei Bänden ist es genug.

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  • stellenweise unrealistische Handlung, nervige, naive Protagonisten und sehr offenes Ende

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Engel1974

    Engel1974

    06. May 2017 um 18:12

    „Schau in den Abgrund und fleh um deinen Tod.“ Heißt es im dritten Teil der Thrillerserie „Post Mortem Tage des Zorns“ von Mark Roderick. Bei dieser Thrillerserie ist es wichtig die Vorbände gelesen zu haben, da sie aufeinander aufbauen. Um was geht es? Der Autor arbeitet in seiner Serie mit einem ziemlich ungewöhnlichen Duo, er Avram Kuper ein gesuchter Auftragsmörder, sie Emilia Ness eine Interpol Agentin. In ihrem neusten Fall wird die Tochter von Emilia entführt, ein Psychopath hat sie in seine Gewalt gebracht und spielt mit Emilia ein grausames Katz – und Maus – Spiel. Auf der anderen Seite jagt Avram einem altem Rivalen hinterher, als er erkennt, dass er in Wahrheit der Gejagte ist und auch seine entführt wurde ist es fast zu spät. Die Spur führt ihn in eine tödliche Falle, in der er auch auf Emilia trifft. Der Täter ist für beide kein Unbekannt und beide wissen wie ungemein brutal er vorgehen kann. Um zu überleben müssen sie erneut zusammenarbeiten. Meinung: „Tage des Zorns“ führt den Leser wieder einmal sehr anschaulich die Abgründe der menschlichen Seele vor Augen, so kann man hier stellenweise schon Gänsehaut bekommen, denn an Grausamkeiten steht der Thriller seinen Vorbänden in nichts nach. Während Band 1 mich noch enorm gefesselt hat und ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe, ging es in Band 2 schon etwas gemütlicher einher und so auch in Band 3.Hier rückt allerdings Emilia in den Vordergrund. Emilia kam mir in den Vorbänden sehr naiv vor, ihre Handlungen waren nicht immer überlegt und als Polizistin wirkte sie auf mich eher hilflos. Leider hat sich daran in Band 3 nichts geändert. Hier hätte ich es vorgezogen wenn wieder Adam Kuyper im Vordergrund gestanden hätte. Er wirkt sehr bedacht und obwohl er ja sein Geld als Auftragskiller verdient weckte er von Anfang an Sympathie. Die Handlung allgemein wirkt manchmal etwas unlogisch, an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig, dennoch ist sie spannend und vermöchte mich schon auf Grund des Sympatiefaktors für Adam Kuyper sehr gut zu unterhalten. Leider sind mir zwei Punkte im Nachhinein noch völlig unklar und um jetzt nicht zu viel zu verraten es geht um die Anfangsszene, die im weiteren Verlauf der Handlung ihre Relevanz verliert und gar nicht mehr zur Erwähnung kommt und das Ende das dann doch noch ziemlich offen gehalten wird. Bleibt zu hoffen, dass es in Band 4 eine Auflösung dieser fragwürdigen Punkte geben wird. Der Schreibstil ist wie seine Vorgänger allgemein gut und flüssig zu lesen, allerdings schafft es der Autor immer noch nicht sich am Wesentlichen zu orientieren, viele Nebensächlichkeiten werden eingebaut, was die Handlung dann doch stellenweise enorm in die Länge zieht. Erst zum Ende hin überhäufen sich die Ereignisse, hier gibt es kaum Zeit zum Luft holen. Insgesamt betrachtet bietet der Autor  seinen Leser abermals eine Handlung die an Grausamkeiten des Psychopaten eigentlich nicht zu überbieten ist, dennoch verläuft der Handlungsstrang bis kurz vor Ende ziemlich zäh und langatmig. Der auserkorene Lieblingscharakter aus den Vorbänden rückt leider immer mehr in den Hintergrund und die doch sehr naive, oberflächliche und aus dem Vorbänden schon nervige Interpool-Agentin rückt näher in den Vordergrund. So kommt der Thriller leider nicht an seine Vorbände heran und kann eigentlich nur als mittelmäßig eingestuft werden. In Kürze: Schreibstil: gut zu lesen, aber stellenweise sehr abschweifend   Charaktere: gut ausgebaut, aber auch hier wirkt die Interpool – Agentin oberflächlich und teilweise nervig   Inhalt: konnte auf Grund fehlender Spannung nicht mitreißen   Fazit: leider nicht wie seine Vorgänger, stellenweise unrealistische Handlung, nervige, naive Protagonisten und sehr offenes Ende, entstanden ist ein mittelmäßiger Thriller

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  • Konnte mich nicht komplett überzeugen

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Losnl

    Losnl

    06. May 2017 um 15:58

    Bei dem Buch „Post Mortem – Tage des Zorns“ von Mark Roderick, handelt es sich bereits um den dritten Teil dieser Reihe. Inhalt:Becky, die Tochter von Interpol Agentin Emilia Ness wird entführt. Sie befindet sich in der Gewalt eines Psychopaten, der ein perfides Spiel mit Emilia spielt. Profikiller Avram Kuyper, jagt indessen einen alten Rivalen. Viel zu spät wird Avram bewusst, das er der Gejagte ist. Emilia und Avram bleibt nur eine Chance, sie müssen zusammenarbeiten, wenn sie überleben wollen.„ Schau in den Abgrund und fleh um deinen Tod.“.... Meinung:Es ist als würde man alte Bekannte wiedersehen und mit ihnen einen Plausch halten. So fühlte ich mich beim Einstieg in das Buch. Dieser war im Gegensatz zu seinen Vorgänger etwas holprig, doch zur Mitte hin fand der Autor zu seinem gewohnten Schreibstil zurück und das Buch nahm Fahrt auf. Emilia bemerkt ziemlich spät, dass ihre Tochter entführt wurde. Ihre Reaktionen waren mir als Mutter nicht ganz so schlüssig. Somit konnte ich auch nicht nachvollziehen, warum sie sich so lange Zeit mit der Suche nach Becky ließ. Sie wirkt diesmal sehr unsicher und hinterlässt einen faden Eindruck.Bei der Suche kreuzt sich ihr Weg mit Avram. Dieser erscheint mir etwas träge und müde, handelt unsicher und zweifelt zunehmend an seinem Job.Mark Roderick bedient sich der Perspektivenwechsel zwischen Emilia und Avram, als Stilmittel. Der Leser kann sich ein genaues Bild von den Geschehnissen aus der jeweiligen Sicht machen. Avrams Vergangenheit nimmt eine Vielzahl von Seiten ein, somit taucht man als Leser noch besser in den Plot ein und es gelingt, Avrams Zweifel nachzuvollziehen und zu verstehen. Diese Hintergrundinformationen gefielen mir sehr gut. Dennoch tauchen in diesem Band zunehmend Ungereimtheiten auf, die ich als sehr konstruiert und unrealistisch empfand. So zum Beispiel erging es mir bei der Szene in den Kellerräumen. Ein verlassenes Gebäude, indem Emilia und Avram sterben sollen und urplötzlich findet Avram einen liegengelassenen Meißel, der beiden aus der Patsche hilft...Mikka, Emilias Partner wirkte ebenfalls etwas fehl am Platze. Die gewohnte Geborgenheit und Unterstützung durch ihn, blieben dieses Mal aus, da er entweder zu spät kam oder garnicht erst zum Schauplatz fand. Ich habe den Eindruck, Mark Roderick möchte in diesem Teil zu viele Ideen verwirklichen und miteinander verweben, was ihm meiner Meinung nach, nur teilweise gelang. Punkten konnte der Autor jedoch, mit der Darstellung des perfiden Spiels des Psychopaten. Diese kranken Gedanken und Spielchen jagten mir echt eine Gänsehaut über den Rücken.Mark Roderick arbeitete nach seinem BWL – Studium als Personalentwickler sowie Projektmanager im Finanzbereich. 2008 wechselte er ins Controlling eines juristischen Fachverlags. Heut lebt er mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.Fazit: Ein teils vorhersehbarer aber dennoch unterhaltsamer Thriller mit einer ungewohnt agierenden Emilia. Diese kleinen Schwächen lassen mich dieses Buch nur eingeschränkt weiterempfehlen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote (2. Mercado)3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Athene10077635. sophie20636. leaphelina37.Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Gelesene Bücher Februar: 69 BücherGelesene Bücher März: 68 BücherGelesene Bücher April: 92Gelesene Bücher Mai: 96Zwischenstand: 346 BücherTeam Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Meteorit39. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher Gelesene Bücher Februar: 41 BücherGelesene Bücher März: 35 BücherGelesene Bücher April: 30Gelesene Bücher Mai: 36Zwischenstand: 171 Bücher

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  • Leserunde zu "Post Mortem - Tage des Zorns" von Mark Roderick

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Schau in den Abgrund und fleh um deinen Tod Für hartgesottene Thriller-Leser ist "Post Mortem – Tage des Zorns" von Mark Roderick ein echtes Juwel!  Auch mit seinem neuen Band um die Interpol-Ermittlerin Emilia Ness und den Profikiller Avram Kuyper gelingt es Mark Roderick, den Leser so zu packen, dass selbst im gemütlichsten Lesesessel Gänsehaut entsteht und man sich ängstlich umblicken muss. Ermittlerin Emilia Ness erhält ein grausames Päckchen. Der Inhalt: ein abgeschnittenes Ohr. Handelt es sich hierbei tatsächlich um das Ohr ihrer Tochter, die entführt wurde? Um den Täter zu finden, muss Emilia mit Profikiller Avram Kuyper zusammen arbeiten. Denn beide stehen in der Schusslinie eines mächtigen Gegners ...  Über das Buch:     Emilia Ness ermittelt noch in einem aktuellen Interpol-Fall, als sie ein grausiges Päckchen erhält – mit einem abgeschnittenen Ohr darin. Kurz darauf erreicht sie eine Videobotschaft: Ihre Tochter Becky wurde entführt. Und alles deutet darauf hin, dass das Ohr von ihr stammt. Es gibt nur einen Menschen, der ihr jetzt helfen kann: Profikiller Avram Kuyper. Der hat im Moment jedoch ganz andere Sorgen, denn er verfolgt die Spur eines alten Rivalen. Viel zu spät wird ihm klar, dass er – genau wie Emilia – in eine hinterhältige Falle gelockt wurde. Ihr Gegner will nicht nur ihren Tod, er will sie leiden sehen. Denn sie haben beide seinen Zorn auf sich gezogen. Hart und unglaublich spannend: Der neue Thriller von Mark Roderick lässt auch deine Nerven vibrieren. >> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!    Über den Autor:         Mark Roderick ist ein Pseudonym. Seine extrem spannenden Thriller entstehen in den frühen Morgenstunden, wenn nichts und niemand ihn vom Schreiben ablenken kann. Mark Roderick lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart. Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Post Mortem – Tage des Zorns". Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 08.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löse folgende Aufgabe:   Welche Elemente muss ein Thriller für dich unbedingt haben, um dich zu fesseln? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.  

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    • 707
  • Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird

    Post Mortem - Tage des Zorns
    FrauSchafski

    FrauSchafski

    19. April 2017 um 18:45

    Wenn man eine Buchreihe liest, ist es ein Bisschen, als ob man alte Freunde wiedertrifft. So ging es mir auch mit dem nun dritten Band der „Post Mortem“-Reihe und ich hatte insbesondere zu Beginn das Gefühl, dass Rodericks Schreibstil ruhiger geworden ist, sich gefestigt hat. Die Kapitel sind etwas länger, die Handlung wirkt nicht mehr so gehetzt. Das tut dem Thriller gut, er büßt dadurch auch nicht an Spannung oder flüssiger Lesbarkeit ein. Damit bin ich allerdings schon am Ende der positiven Seiten.  Meine Hauptkritikpunkte gilt der Vielzahl der Themen, Grausamkeiten und Handlungssträngen, die aufgegriffen, aber nicht zuende geführt werden. Das ist sehr schade, denn da sind einige spannende Punkte dabei. Darüber hinaus erschienen mir mehrere Verhaltensweisen insbesondere von Emilia völlig unlogisch und unrealistisch. Ihr handeln spiegelt nicht die Interpolermittlerin mit jahrelanger Berufserfahrung wieder. Aber auch die Behörden selbst glänzen nicht gerade durch nachvollziehbare Vorgehensweisen. Einzig Avram als Profikiller ist sozusagen alles zuzutrauen und er kann als „Selbstständiger“ tun und lassen, was immer er will. Somit kann ich meine Kritik zumindest nicht auf seine Figur beziehen.  Im Mittelteil gibt es dann eine ganze Passage, die die Handlung prinzipiell überhaupt nicht weiterbringt. Dafür ist sie voller Effekte, Grusel und Brutalität, die entfernt an die „Saw“-Filmreihe erinnern. Und dann ist da das Ende - ein einziger Actionfilm, bei dem sich die Handlung nahezu überschlägt und immer noch ein Quäntchen mehr Gefahr auf die vorhergehenden Seiten gepackt wird, sodass der Showdown in meinen Augen einfach zu dick aufgetragen war. Neu ist das alles nicht - ich wurde bei nahezu jeder Szene an einen anderen Film erinnert, was den Thriller insgesamt natürlich einer breiten Masse gefügig macht. Insofern ist der Verweis des Klappentexts auf Mark Rodericks „fast filmische“ Erzählweise sicher richtig. Fazit: Unter dem Stich bleiben zu wenig Finesse, zu wenig Tiefgang. Auch ein anderes Motiv außer Rache wäre spannend gewesen. Mark Roderick hat Potenzial, keine Frage. Leider will er nur zu viel. Etwas weniger Knalleffekte und dafür mehr Charakterausarbeitung und Hintergrundgeschichte - damit wäre einiges gewonnen. Für mich reicht die Reihe so weiterhin leider nicht über den passablen Durchschnitt hinaus.

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  • Sie sind zurück...

    Post Mortem - Tage des Zorns
    Sterny88

    Sterny88

    17. April 2017 um 21:14

    ACHTUNG. Da dies der dritte Teil einer Reihe ist, kann die Rezension Spoiler enthalten! Sie sind zurück – Avram und Emilia, er Auftragsmörder, sie Interpol-Agentin. Ein neuer Fall lädt erneut ein in die Abgründe der menschlichen Seele zu schauen. Mit dem Verschwinden von Emilias Tochter nehmen die Tage des Zorns ihren Anfang… „Post Mortem – Tage des Zorns“ ist der dritte Teile der Post Mortem-Reihe rund um Avram Kuyper, den zurückgezogen lebenden Auftragsmörder, dessen Familie in den ersten Bänden einem wahrhaft grausamen Verbrechen zum Opfer fiel und Emilia Ness, eine Interpol-Agentin, deren Weg sich aufgrund eben jenes Falles schon mit Avram gekreuzt hat. Zuallererst muss ich betonen, dass ich den ersten Teil der Post Mortem-Reihe wirklich originell fand. Der Perspektivwechsel zwischen dem „bösen“ Auftragsmörder und der „guten“ Interpol-Agentin und die unterschiedlichen moralischen Vorstellungen und Herangehensweisen an die Aufklärung eines Verbrechens. Dabei ist Avram durchaus auch Sympathieträger und man vergisst schnell, womit er sein Geld im Normalfall verdient. Hier kommen wir nun aber auch zum Knackpunkt dieser Reihe: die Originalität geht ein bisschen verloren mit dem Fortschreiten der Geschichte. Anfangs ist das Entsetzen noch groß, die schrecklichen Verbrechen und das Zusammenspiel der Charaktere (irgendwie) logisch und dadurch das Mitgefühl unermesslich. Mittlerweile im dritten Band angekommen gibt es zwar einige Personen, die wieder auftauchen und dadurch eine gewisse Kontinuität vermitteln und die scheinbare Möglichkeit von verschiedensten Racheplänen, persönlichen Fehden oder Ähnlichem unterstützen, aber trotzdem wirkt so manche Szene an den Haaren herbeigezogen. Man kann zwar diskutieren, dass auch eine Interpol-Agentin unbesonnen reagieren könnte, wenn sie persönlich betroffen ist, aber manche Entscheidung von Frau Ness ist nicht nur unprofessionell, sondern geradezu haarsträubend. Allerdings ist das Buch keineswegs schlecht. Ich fand es trotzdem spannend, aber manchmal leider zu unglaubwürdig und auch Avram hat sich in diesem Teil nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Völlig unklar bleibt für mich z.B. die Eingangsszene von Avram mit dem entführten Mädel. Die Relevanz ist nicht gegeben, außer vielleicht im Hinblick auf ein nächstes Buch. Zum Schluss noch der sachdienliche Hinweis auf explizite Erwähnung von Gewalt und das vor allem im Hinblick darauf, wie krank manche Menschen leider sein können (nicht der Autor, sondern seine Figuren!). Fazit Guter dritter Teil, leider einige Logiklücken und mittlerweile bisweilen fehlende Originalität, wenn man die vorherigen Teile schon gelesen hat.  

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  • Ein Auftragskiller wird zum Lieblingscharakter

    Post Mortem - Tage des Zorns
    schokokaramell

    schokokaramell

    16. April 2017 um 17:25

    Schau in den Abgrund und fleh um deinen Tod Neue Monster. Alte Vertraute? Diese Frage stellt sich im neuen Teil von Mark Rodericks Thriller Post Mortem. Zu Beginn des Buches wird Emilias Tochter Becky entführt und Auftragskiller Avram Kuyper steht ein weiteres Mal vor der Frage, ob Gewissen und Beruf noch länger gemeinsam funktionieren. Doch nicht nur Beckys Leben steht auf dem Spiel.... Nach den letzten beiden Bänden war ich etwas überrascht. Denn von dem Anschluss an die Reihe, die ich mir zu Beginn erhofft hatte, war anfangs nur wenig zu spüren. Ein paar Gedankenspiele wurden natürlich geäußert doch irgendwie fehlte ein wenig der Übergang. Der Start ins Buch gelang mir abgesehen davon trotzdem wieder hervorragend. Die kurzen Kapitel erleichtern es ungemein zwischen den beiden Hauptcharakteren zu switchen.Emilia gewinnt für mich immer mehr an Sympathie. War sie mir in den ersten beiden Teilen noch zu farblos, gibt sich das in diesem Band. Weniger ist sie hier die an Regeln festhaltende Interpol Agentin, als eine Mutter mit Herz.... das dabei immer wieder unüberlegte, vielleicht sogar dumme Entscheidungen getroffen werden kann ich gut verstehen. Ihr bleibt ja kaum eine andere Wahl. Ich bin sehr gespannt, wie es mit ihrem Charakter weitergeht. In diesem Buch entwickelt sie sich aber definitiv in die richtige Richtung. Ein Rätsel ist mir (noch immer) ihr Verlobter Mikka. War er zum Beginn der Reihe noch einer meiner liebsten Charaktere, wird er für mich langsam immer undurchsichtiger. Mag sein, dass der Autor ihn langsam aus der Geschichte streichen will, aber irgendwie ist etwas an ihm, dass mir spanisch vorkommt. Die Geschichte entwickelt sich schnell, könnte direkt als Vorlage für ein Drehbuch genutzt werden und ist dabei weit weniger blutig, als die vorangegangenen Teile. Möglicherweise habe ich mich aber auch einfach nur daran gewöhnt. Es ist schön wieder in die Geschichte der beiden einzutauchen, was schon ein bisschen schräg ist, wenn man die Handlung kennt. Ein Thriller zum Wohlfühlen?! Mark Rodetick schafft, was nur wenigen Autoren gelingt. Einen Charakter der zu Beginn der Reihe kaum als liebenswert angesehen werden kann in das Herz der Leser zu katapultieren. In der Leserunde rund um dieses Buch waren wir uns wohl alle einig. Einen Profikiller wie Avram Kuyper, mit dem man sich wohl und sicher fühlt und der zum größten Sympathieträger des Buches wird, findet man nicht sehr oft. Bereits der dritte Teil von Post Mortem steht mit Tage des Zorns im Regal, doch ist er nicht weniger schockierend und überraschend als die letzten beiden Teile. Hatte mich der zweite nicht ganz überzeugen können, schafft dieser Teil das hervorragend und lässt wohl in jedem Leser zum Ende hin ein klaffendes Loch (einer Wunde gleich) zurück, mit der man kaum bis April 2018 durchhalten kann und mag. Ein gelungener dritter Teil einer Reihe, die meine Liebe zum Thrillergenre neu entfacht hat, mit Tränen zurück lässt und Hoffnung auf mehr macht.

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  • Mir viel zu überzogen und unlogisch, obwohl Grundplot, Figuren, Schreibe toll sind

    Post Mortem - Tage des Zorns
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    16. April 2017 um 13:55

    Gesucht wird ein Serienmörder. Besondere Kennzeichen:• Leichen von Ehepaaren liegen nebeneinander im Bad in alleinstehenden Bauernhäusern• mehrere Stichverletzungen, aufgeschlitzter Hals• keine Blutspuren• ein alter Füller bleibt am Tatort• Täter scheint Schutzkleidung zu tragen• am Tatort: A6 Zettel, kariert, ohne Rand, aus Ringbuch; mit Stecknadeln fixiert, mit Sprüchen aus Dantes „Göttlicher Komödie“ aus dem vermischten Blut der Opfer neu: sehr kurzer Abstand, Waffen in den Händen der Opfer. Baumwollfasern am Stuhl, nur Blut eines Opfers, der Frau, verwendet, ein anderes Messer – mit Zacken obenErmittlerin: Emilia Ness, Interpol – sie koordiniert polizeiliche Ermittlungen bei grenzüberschreitenden Schwerverbrechen S. 239. Besondere Verbindung zum Täter: NOCH keine – zumindest keine, die ihr bewusst ist. Doch da sollte sie vielleicht ihre Tochter Becky fragen. Becky wird nämlich vermisst. Doch das weiß Emilia noch nicht… An anderer Stelle erledigt Profi-Killer Avram Kuyper einen Job – was man halt in der Branche so tut. Aber nicht nur hier läuft es nicht so wie geplant – auch der nächste potentielle Kunde hat ein etwas anderes Anliegen. So spannend beginnt das Buch, der dritte Band der Post Mortem – Reihe. Hatte ich noch eher zufällig Band 1 vor Band 2 gelesen, denke ich jetzt, dass man mit Nummer 3 Probleme haben dürfte ohne Vorkenntnisse (schon allein zum Grund, warum Emilia zu einem gewissen Grade Avram vertraut – und zu einem alten Bekannten). Doch leider bin ich ab etwa der Hälfte des Buches ausgestiegen – wörtlich; ich habe dann nur beendet, weil ich ein Leseexemplar habe. Es gibt diverse Fehler, Logiklücken oder schlicht „zu viel des Guten“. Zu viel? Nun ja, auch hier ist wieder mal die Familie der Protagonisten mit dran, unter Bedrohung. Das ist inzwischen so ein Trend in der Thriller-Literatur, der mich nervt (kein Mensch wäre noch bei Polizei und Co., wenn jedes Mal die Familie von den Kriminellen bedroht wäre). Dann hat „Tage des Zorns“ Settings zwischen Lara Croft, Indiana Jones und ähnlichen Abenteuer-Filmen: da gibt es Gemäuer mit vielen Gängen, alte Burgen, Geheimzugänge… getoppt hier von der Kelleretage der Fabrik, die – natürlich – wie ein Labyrinth ist. Ich will eine Lagerhalle bauen, in der ich mich gezielt NICHT zurechtfinde, so baut doch jeder von uns, oder??? Da ist ein Mann in besagter Lagerhalle eingesperrt - und er findet den Meißel, mit dessen Hilfe er die Tür seines Raums öffnet, erst NACHDEM er zuvor die Botschaft des gestörten Verbrechers im selben Raum gefunden hat (klar, denn NACH dem Fund des Meißels würde er ja nicht mehr weiter suchen). Da darf Emilia im letzten Drittel weiter ermitteln TROTZ persönlicher Betroffenheit (den Alleingang zum Ende einmal ausgeklammert). Da wird im Keller der Lagerhalle eine Schnitzeljagd organisiert, die irgendwie an Computerspiele à la Lemminge erinnert – erfülle die Aufgabe und gelange auf das nächste Level (es gab mal eine Criminal Minds-Folge, da zwang man den Opfern auf, wie Akteure eines Computerspiels zu agieren – das hier erinnert schwer daran). Wer schluckt freiwillig Betäubungsmittel, wenn es gilt, ein Kind zu retten – falls man stirbt an der unbekannten Substanz KÖNNTE man niemanden mehr retten??? Wozu überhaupt die ganze Aktion des gestörten Verbrechers mit der Schnitzeljagd – ja, er will die beiden leiden sehen – aber wenn er einfach still die Kinder entführt hätte und die beiden Leidenden nie wieder etwas von ihnen gehört hätten, das hätte nicht gereicht??? Ach ja, dann wäre ja der Showdown nicht möglich gewesen. Generell bin ich ja bei Krimis und Thrillern da insgesamt toleranter als bei Romanen, aber das hier ist zu viel. Und noch so am Rande – was war mit Sinas Vater oder mit Dante am Ende – beide waren ja im Anfang einmal wichtig. Da stört dann fast ein Satz wie "Ich kenne niemanden, der sich mehr ans Leben krallt *W I E* du" S. 235 noch am wenigsten. Schade. Und gerade Avram finde ich so eine tolle Hauptfigur. Leider reicht mir der Rest in der Häufung dann nicht mal für ein „Mittelmäßig“. 2 Sterne von 5.

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