Mark Rowlands

 4,3 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Der Philosoph und der Wolf, Der Leinwandphilosoph und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Mark Rowlands

Mark Rowlands, geboren 1962 in Wales, ist Professor für Philosophie an der Universität Miami. Er hat mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Auf Deutsch erschien von ihm der Erfolgstitel »Der Philosoph und der Wolf«.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Mark Rowlands

Cover des Buches Der Philosoph und der Wolf (ISBN: 9783492404556)barbara_kenners avatar

Rezension zu "Der Philosoph und der Wolf" von Mark Rowlands

Alltag eines Universitätsprofessors mit einem Wolf
barbara_kennervor 9 Monaten

Marc Rowlands beschreibt sein Leben mit einem Wolf. Er ist Universitätsprofessor und schafft sich aus einer Laune heraus einen  jungen Wolf an. Dieser krempelt sein Leben völlig um. Liebe zu diesem ungewöhnlichen Tier durchzieht das ganze Buch, mit teilweise unglaublich schönen lyrischen Beschreibungen. Leider ist Marc Rowlands etwas der Theorie mit den Alphawölfen aufgesessen. Die neuere Wolfsforschung hat erkannt, dass es diese nur in Gefangenschaft gibt und in freier Wildbahn Wölfe extrem kooperativ untereinander sind. Dieser veraltete Konkurrenzgedanke hat mir manchmal die Laune verdorben, aber insgesamt ist es ein wunderbarer Lesespaß.

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Cover des Buches The Philosopher and the Wolf (ISBN: 9781847080592)

Rezension zu "The Philosopher and the Wolf" von Mark Rowlands

Wenn Philosophen und Wölfe aufeinandertreffen...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

The Philosopher And The Wolf ist eine Liebeserklärung des Autoren – Philosophieprofessor Mark Rowlands – an Brenin, einen Wolf, der elf Jahre lang mit Rowlands zusammen gelebt hat. Rowlands lässt diese elf Jahre Revue passieren und nutzt die Gelegenheit um auch eine Menge interessanter Gedanken zu Papier zu bringen. Das beginnt mit dem Dilemma ob es ethisch zu verantworten ist, einen Wolf als Haustier zu halten und ihn so seiner natürlichen Umgebung zu berauben ("To suppose that Brenin could not be happy simply because he was not doing what natural wolves do is little more than a banal form of human arrogance, and belittles his intelligence and flexibility" - Anzunehmen, dass Brenin nicht glücklich sein konnte weil er nicht das tun durfte, was natürliche Wölfe tun, ist ein Zeichen menschlicher Arroganz, das seine Intelligenz und Flexibilität herabsetzt).

Diese und andere Fragen wirft Rowlands auf, beleuchtet sie aus verschiedenen philosophischen Blickwinkeln und macht sich seine eigenen Gedanken dazu - immer stark beeinflusst von seinem Leben mit einem Wolf. Ganz besonders interessant fand ich seine Ausführungen zur Intelligenz unterschiedlicher Lebewesen (speziell bezogen auf die Unterschiede zwischen Wölfen und Affen, bzw, Menschen): "apes are more intelligent than wolves because, ultimately, they are better schemers and deceivers than wolves. It is from this that the difference between simian and lupine intelligence derives" - Affen sind intelligenter als Wölfe, weil sie schlussendlich intriganter und die besseren Betrüger sind. Darauf basiert der Unterschied zwischen Affen- und Wolfsintelligenz...

Seine Diskussion rund um das permanente menschliche Streben nach Glück ist ein wahres Festessen aus Gedankennahrung, getoppt nur von seinen Theorien rund um das Thema Tod ("Death harms us by depriving us of a future" - Der Tod schadet uns, indem er uns einer Zukunft beraubt).

Es ist nicht nötig, Rowlands in all seinen Beobachtungen zuzustimmen, und man muss ihn als Person auch nicht sympatisch finden um dennoch allerlei aus diesem Leseerlebnis mitnehmen zu können.
Bitte beachten: Für die letzten Kapitel Taschentücher bereithalten.

Diese Rezension wurde auch auf lesemanie.com veröffentlicht.

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Cover des Buches Der Philosoph und der Wolf (ISBN: 9783807710464)

Rezension zu "Der Philosoph und der Wolf" von Mark Rowlands

Rezension zu "Der Philosoph und der Wolf" von Mark Rowlands
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Was für ein liebevolles Buch! Mark Rowlands gehört zu den Philosophen der Gegenwart, die von einigen Kollegen sicher schief angeschaut werden. Er hat mit seinen Büchern Erfolg, doch er schreibt eben auch sehr populärwisschenschaftlich. In diesem Buch erzählt er die Geschichte seiner Freundschaft zu einem Tier. Einem Wolf, um es genau zu sagen. Dabei kommt es ihm nicht auf Logik, auf Vernunft oder kühlen Menschenverstand an. Er beschreibt einfach, was er mit dem Wolf erlebt hat, wie dies sein Leben verändert und das Ganze würzt er mit interessanten Ausflügen in die Philosophietheorie.
Die deutsche Übersetzung ist sicher nicht die Beste, kann aber dem Inhalt nicht viel anhaben. Danach will jeder einen Wolf als besten Freund, wenn man nicht schon einen hat.

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