Mark Rubin

 3.2 Sterne bei 6 Bewertungen

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Sieben Mörder Eine Show: Psychothriller

Sieben Mörder Eine Show: Psychothriller

 (6)
Erschienen am 20.02.2017

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Rezension zu "Sieben Mörder Eine Show: Psychothriller" von Mark Rubin

Welcher Mörder ist der Schlimmste?
JulieMalievor einem Jahr

Chris Matarello brandneue Radiosendung schlägt ein wie eine Bombe. Woche für Woche interviewt er verurteilte Mörder. In seiner Sendung erzählen sie live, was sie zu Mördern gemacht hat, wie es war, jemanden zu töten, und was danach kam. Die Quote geht durch die Decke. Doch dann sterben Menschen, und schnell steht fest: Chris hat einen Psychopathen auf den Plan gerufen. Und nur er kann ihn noch stoppen…
(Quelle: Amazon.de)

Der Debütkrimi von Mark Rubin hat mir an und für sich ganz gut gefallen. Die Grundidee der Geschichte ist neuartig und hat sofort mein Interesse geweckt. Leider gab es aber bei der Umsetzung des Thrillers für mich einige Schwächen, die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch nicht richtig genießen konnte.
Zum einen ist der Protagonist - Chris Matarello - ein Charakter mit dem ich mich nur schwer anfreunden konnte. Meine Sympathie für ihn hat sich in Grenzen gehalten, was zur Folge hatte, dass ich nicht mit ihm mitfiebern konnte. Auch konnte ich oftmals sein Handeln und das der Nebenfiguren nicht richtig nachvollziehen. Es wirkte, als ob die Figuren nach einem bestimmten Muster handeln müssten, um die Geschichte zu vervollständigen, ohne dass es vernünftig erklärbar gewesen wäre.

Ein weiterer Punkt, den ich kritisieren möchte, ist der teilweise verworrene Handlungsverlauf. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass in der Geschichte hin- und hergesprungen wurde. Oft brauchte ich dann erstmal ein wenig Zeit, um mich wieder in der Handlung zu orientieren. Hinzu kommt, dass sich z.B. Ermittlungsergebnisse öfter wiederholen, wodurch das Buch zeitweise etwas langatmig wird.
Auch die Auflösung des Falls konnte mich letztendlich nicht überzeugen. Ich habe auch nach dem Lesen die Motive des Mörders noch nicht richtig verstanden und es erscheint mir, dass es viel plausiblere Argumente für einen andere Figur als Mörder gegeben hätte.

Trotz aller Kritik möchte ich aber auch hervorheben, dass mir der Schreibstil des Autors wirklich gut gefallen hat. Die Sätze waren einfach und nicht zu verschachtelt, sodass das Lesen Spaß gemacht hat. Allerdings gab es einige Rechtschreib- und Grammatikfehler, die sich gegen Ende des Buches immer mehr häuften.

Fazit:
Eine interessante Idee, die mit einem guten Schreibstil umgesetzt wird. Leider gibt es aber  zahlreiche Schwachstellen, weswegen mich die Geschichte nicht voll und ganz überzeugen konnte.

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