Mark Schreiber Starcrossed

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Inhaltsangabe zu „Starcrossed“ von Mark Schreiber

How can Christy Marlowe--an impulsive, wisecracking horoscope-junkie--be in love with Ben, a well-mannered college freshman who prefers astronomy over astrology? This comedy of love turns upside down when Christy and Ben become ensnared in their own lies.
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  • Rezension zu "Starcrossed" von Mark Schreiber

    Starcrossed
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2011 um 23:47

    Christy und Ben treffen sich zum ersten Mal im Wartezimmer eines kosmetischen Chirurgen, wo sich beide ein Tattoo entfernen lassen wollen. Wie der Zufall so will handelt es sich bei ihren ungeliebten Tattoos um den Namen des jeweils anderen. Da Christy sehr schicksalsgläubig ist, meint sie in Ben ihren Seelenverwandten erkannt zu haben und muss ihn so unbedingt wiedersehen. Den gleichen Gedanken hegt auch Ben, mal abgesehen von der Seelenverwandtschaft. Doch die Liebe der beiden steht von Anfang an unter keinem guten Stern. Der Klappentext verweist auf Romeo und Julia – dass ich nicht lache! Dieser Roman weist mehr Ähnlichkeit zu einer Telenovela auf, als zu einer der bekanntesten Tragödien Shakespeares. Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll, das Buch war so schrecklich, aber natürlich will ich, dass Du trotzdem alle abschreckenden Details kennst. Denn es reicht, dass ich den Fehler gemacht habe dieses Buch zu lesen. Zunächst einmal sind da die Charaktere, die abwechselnd völlig überzeichnet und dann wieder ganz stereotyp wirken. Wenn ein Mann aus der Sicht einer jungen Frau schreibt, dann werde ich schon misstrauisch. Doch Mark Schreiber setzt diese Perspektive so in den Sand, dass es mich während des Lesens richtig gehend wütend gemacht hat. Seine Hauptfigur ist ein wandelndes Klichee und machte auf mich den Eindruck, als wäre sie für eine amerikanische TV-Soap konzipiert, nicht für einen Jugendroman. Wenn es sich denn um einen handelt, denn obwohl die Protagonisten alle unter zwanzig sind, benehmen sie sich wie Mitt-vierziger, spielen Golf, rauchen Zigarren, fahren BMW – und dies ist kein Oberschichts-Roman à la Gossip Girl. Das wirkt auf den Leser, also in diesem Fall mich, einfach unglaublich albern und ein bisschen so als hätte der Autor das Alter seiner Figuren künstlich herunter gesetzt, eventuell um den Jugendroman-Trend zu entsprechen. Allerdings sind das nur Vermutungen. Eine nachvollziehbare Spannungskurve sucht man ebenfalls vergeblich. Der Plot orientiert sich locker an Shakespeares Tragödie um die zwei unglücklichen Liebenden, reicht aber mit nichten daran heran. Selbst wenn sich Mark Schreiber vorgenommen hat eine zeitgenössische Version des Stückes zu schreiben, geht er nicht weit genug aus Gründen, die wohl nur er kennt. Mich als Leser enttäuscht er dadurch aber maßlos und so betrachte ich das Vorhaben des Autors als gescheitert. Damit ich nicht in einem fort wettere, muss ich mich schon ermahnen. Doch es ist mir unmöglich diesem Roman etwas gutes abzugewinnen. Selbst wenn man eine Leserin ist, die gerne mal etwas schmalziges lesen möchte, wo der Mann alle Entscheidungen trifft und die Frau völlig besessen davon ist ihr Horoskop zu analysieren, hat diese Geschichte einfach kein befriedigendes Ende. Die Spannung wird quasi aus dem nichts und mit minimaler Vorwarnung ins Unermessliche hochgefahren, nur um dann völlig in sich zusammen zu fallen. All das während der Leser das Buch in Händen hält und sich gerade ein klein wenig verarscht fühlt. Ich sage das ungern, aber dieses Buch ist eine klischeehafte Zeitverschwendung. Gleichzeitig den Vergleich zu Shakespeares Werk anzustreben ist in meinen Augen nur noch peinlich.

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