Mark Staats

 3.8 Sterne bei 8 Bewertungen

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Bettina Müller

Bettina Müller

 (5)
Erschienen am 01.11.2009
Aufstieg einer Heldin

Aufstieg einer Heldin

 (3)
Erschienen am 15.03.2012

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Rezension zu "Aufstieg einer Heldin" von Mark Staats

Rezension zu "Aufstieg einer Heldin" von Mark Staats
brividolibrovor 6 Jahren

Aufstieg einer Heldin
Erschienen im Torsten Low Verlag

Persönliche Meinung

Mein erstes Mal mit einem humorigen Fantasy Roman und ich muss gestehen, dass es überaus betörend war. Dieses Werk macht sich alle typischen und zu tote interpretierte Fantasyklischees zu eigen und parodiert sie auf höchstem Niveau.

Beginnend vom Namen des Helden, über die beiden homosexuellen Drachen, bis hin zum Ende des Romans finden wir hier, höchstklassige Unterhaltung und auch, wenn einige Stellen „unnötig“ wirken, gibt es nichts auszusetzen.

Der Humor in diesem humorigen Fantasybuch muss gemocht werden. Genauso, wie es wichtig ist zu wissen, worauf man sich einlässt, da es sonst erschreckend wirken könnte und es einige Zeit beanspruchen könnte, bis man sich hineinfindet. Weiß man allerdings, worauf man sich hier stürzt, leitet einen der Schreibstil des Autors in seine Welt und in seinen Humor.

Obwohl es eine Art Parodie der Fantasy ist, sind die Charaktere, die Umwelt und die Dialoge liebevoll ausgearbeitet und der Leser stolpert auch über spanungsgeladene Szenen, die einen zu fesseln wissen.

Aufstieg einer Heldin ist ein Buch, welches versteht den Leser in seinen Bann zu ziehen, ihn zu fesseln und ihn zum Lachen zu bringen. Daher kann ich jedem nur empfehlen, sich an diese Art von Roman heranzuwagen.

Genaueres: Youtube: brivido libro

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Steffi_Muehlstephs avatar

Rezension zu "Aufstieg einer Heldin" von Mark Staats

Rezension zu "Aufstieg einer Heldin" von Mark Staats
Steffi_Muehlstephvor 6 Jahren

Nach dem Cover könnte man auf ein typische High Fantasy Abenteuer schließen mit einem strahlenden Helden, schlagfertigen Heldin, Elben, Drachen und Zwerge. Nur typisch ist hier nichts. Schon auf den ersten Seiten wird klar gestellt, dass dieser Roman jegliches Fantasy Klichée erfüllt, gnadenlos bricht oder durch den Kakao zieht. Die Maid in ihrem pinken Turm ist nach siebenunddreißig Jahren satt, nicht gerettet worden zu sein und er erfindet dank ihrem frisch erwachten Erfindergen – das fortan mit dem Abenteuergen und Frauengen öfters einen Kaffee trinkt – schnell mal Schwarzpulver, mit dem sich die Heldin Capuzine nicht nur aus dem Turm befreit, sondern auch die beiden homosexuellen Drachen K.O. schlägt.
„Hallo, wer bist du denn?“, fragte das Frauengen, welches bis jetzt in Capuzine alleine gelebt hatte und sich wie eine Königin vorkam.
„Ich bin das Erfindergen“, meinte selbiges selbstzufrieden.
„Wo kommst du her?“
„Ich habe lange geschlafen. Nun bin ich aber da und werde für ein wenig Spaß sorgen.“
„Werden wir schmutzig?“
Bereits über das imaginäre Zeichenbrett gebeugt, lächelte das Erfindergen zur Antwort.
(Seite 63/64)
Und so beginnt für Capuzine das Abenteuer „Freiheit“, während der strahlende Held Rafahello Feeheroo (die Ähnlichkeit des Namens mit einer gewissen Süßigkeiten ist vom Autor bewusst so gewählt worden) bricht auf zur Rettung einer Maid auf, die vor 17 Jahren eine Anzeige zur Rettung in einer Zeitschrift schaltete - Capuzine. Doch alles geht schief und der berühmteste Held Afagas muss sogar von einem Gott in Ausbildung gerettet werden, während sich Rafahellos treues Streitross Detlef feuchten Träumen von willigen Stuten hingibt.
So gerät Rafahello vom Regen in die Traufe und muss am Ende sogar von Capuzine gerettet werden, die selbst von den zwei Drachen und ihrem Aufpasser, Koch und Kindermädchen, dem Zwerg Waldo, verfolgt wird.
Normal ist hier nichts und das lässt der Autor Mark Staats den Leser auch auf jeder Seite spüren. Die zahlreichen Fußnoten bieten die sonderbarsten Theorien rund um die Helden, sowie afagische Erfindungen und Geschichte (wie den Draco Miniaturus, eine Art Minidrachen-Feuerzeug der Afagen). Eine gehörige Portion Blödsinn findet sich in dem Roman neben diversen Anspielungen auf MacGyver, Tomb Raider, Deutschland sucht den Superstar und einiges mehr.
Auch die typischen Fantasy-Rassen wie Elben, Zwerge oder Drachen werden gehörig durch den Kakao gezogen. Denn die Elben sind zwar durchaus ein elegantes Volk, jedoch mit dem Hunger eines ausgewachsenen Hobbits gesegnet. Es gibt kaum eine Szene, in der ein Elb einmal nicht an etwas zu Essen denkt oder auf einer Mettwurst herumkaut.
Neben dem eindimensionalen Helden Rafahello - der eindimensional sein muss, weil er ein Held in glänzender Rüstung ist und sich durch eben jenes Verhalten mehr als ein Mal in Gefahr bringt – und Capuzine mit dem genetischen Chaos - das sie von einem ‚Sex and the City‘ Girlie zu einer ‚Lara Croft‘ werden lässt -, gibt es noch den übertriebenen, klichéehaften Bösewicht El'Tarak, der einfach nur böse ist, weil er eben böse ist, und die verzogene Elbenprinzessin Tanarel, die daran gewöhnt ist immer das zu bekommen, was sie will. Wie in diesem Fall Rafahello.
Die Charaktere sind skurril und die Idee, spätestens seit Shrek, nicht neu, aber dennoch hat dieses Buch etwas, was den Leser immer wieder zum Schmunzeln und nachdenken bringt – an manchmal Stellen entdeckt man zwischen den Seiten seine eigenen Eigenarten wieder.
In den Schreibstil des Autor muss der Leser sich erst einmal einfinden, denn Herr Staats beschreibt mit sehr vielen kurzen Hauptsätzen, die sich am Anfang etwas abgehakt lesen lassen. Nach den ersten 20 Seiten jedoch hat man in die Geschichte gefunden und den richtigen „Erzählton“ getroffen. Denn auf den Ton kommt in diesem Roman sehr stark an.
Auch manche Metaphern, die Herr Staats verwendet, sind recht seltsam gewählt – vielleicht so gewollt - ,und den einen oder anderen stilistischen Aussetzer gibt es auch.
Fazit:
Zusammengefasst ist der Roman kein literarisches Meisterwerk. Es gibt Charaktere, die eindeutig als Mittel zum Zweck dienen und auch einige schwächere Kapitel und Szenen, die diesen Roman in die Länge ziehen. Jedoch gibt es auch einige Szenen, die neben dem Klamauk, Dramatik und Spannung, erzeugen.
„Aufstieg einer Heldin“ von Mark Staats ist, wenn man weiß, worauf man sich einlässt, ein kurzweiliges Lesevergnügen mit diversen Schwächen und dem ein oder anderen Lacher.

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Soliferas avatar

Rezension zu "Bettina Müller" von Mark Staats

Rezension zu "Bettina Müller" von Mark Staats
Soliferavor 9 Jahren

** Kurzinhalt **
Das Buch enthält mehrere Kurzgeschichten in chronologischer Reihenfolge. Bettina Müller ist eine junge attraktive Frau. Vor drei Jahren auf einer Reise mit ihrem damaligen Freund hatte sie eine schicksalhafte Begegnung mit einem gut aussehenden Fremden, der sie - nach eigener Zustimmung - in eine Werwölfin verwandelte. Aber es ist nicht so wie man das aus den Erzählungen her kennt: Sie kann sie immer wenn sie will und nicht nur an Vollmondtagen verwandeln. Außerdem ist sie kein wütendes Biest, sondern eher eine Art Superheldin, die Nachts die Bösewichte jagt, z.B. Wilderer, Einbrecher, Ganoven und sonstige Unholde. Dass ihr Werwolfdasein nicht nur Vorteile hat erklärt sich von selbst: Es ist schwerer für sie - als für "normale" Frauen - einen Mann zu finden, nicht zu vergessen, der Klamotten-Verschleiß, der sich durch das Größenwachstum bei den Verwandlungen ergibt.

** Stil und Sprache **
Etwas woran ich mich bis zum Ende des Buches nur sehr schwer gewöhnen konnte war der Schreibstil mit teils extrem abgehakten Sätze, der den Lesefluss ein wenig stört. Ansonsten war es sprachlich frisch und fetzig geschrieben und durchaus sehr unterhaltsam.

** Figuren **
Protagonistin ist Bettina Müller. Sie ist jung, sehr sexy, kommt gut bei Männern an, dennoch findet sie keine passenden, der ihr und ihren Bedürfnissen gewachsen ist. Trotz dass man sie anfangs für ein männermordendes Vamp hält, wird sie im Verlauf immer sympatischer, schließlich hat sie durchaus Probleme wie du und ich. Nachts wird sie zur mutigen Heldin die für Recht und Ordnung sorgt, auch wenn sie dafür nicht immer die gebührende Anerkennung bekommt.
Daneben gibt es noch ihre beste Freundin Andrea, die Bettina bisweilen anbaggert und den Schäferhund Rocky, der Bettina anhimmelt, seit sie zum Wolf geworden ist.

** Persönliche Meinung **
Ganz ehrlich? Ich hätte nicht gedacht dass es soooo lustig werden würde. Und auch die Idee, dass es bestimmte Menschen mit einem "Werwolf-Gen" gibt, die dazu bestimmt sind Wolf zu werden und aus dem Verborgenen die Beschützer der Menschen zu sein, ist herrlich erfrischen. So was ist echt noch nie dagewesen und eine echte Bereicherung für den überfluteten Büchermarkt.

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