Mark Stichler Rapunzelturm

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Inhaltsangabe zu „Rapunzelturm“ von Mark Stichler

Im Ludwigsburger Märchengarten baumelt die Leiche von Nicole Dahm an Rapunzels Zopf. Rocco Marino, Kommissar beim Morddezernat, und seine Kollegin Anna Behr werden zum Tatort gerufen. Bei ihren Befragungen stoßen sie auf schweigsame Angestellte. Auch der Geschäftsführer gibt sich wortkarg. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Die üblichen Verdächtigen sind schnell gefunden, doch als ein zweiter Mord geschieht, wird Rocco und Anna klar: Der Mörder läuft noch frei herum.

Fazit: Unterhaltsamer wie spannender Lokalkrimi mit einer interessanten Story und sympathischen Protagonisten.

— Bellexr
Bellexr

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  • Märchen können grausam sein….

    Rapunzelturm
    abuelita

    abuelita

    19. April 2014 um 11:12

    Im Ludwigsburger Märchengarten baumelt die Leiche von Nicole Dahm an Rapunzels Zopf. Rocco Marino, Kommissar beim Morddezernat, und seine Kollegin Anna Behr werden zum Tatort gerufen. Bei ihren Befragungen stoßen sie auf schweigsame Angestellte. Auch der Geschäftsführer gibt sich wortkarg. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig Verdächtige gibt es einige in diesem Fall und die Ermittlungen gestalten sich auch deshalb schwierig, weil die Arbeitsmethoden von Rocco und Anna so rein gar nicht zusammen passen. Rocco ist locker „drauf“, während Anna eher pedantisch ermitteln und nichts ausser Acht lassen möchte. So ganz klar war mir nicht, was die beiden Ex-GIs , die ziemlich seltsam drauf sind, auch schon mal im Märchengarten übernachten, irgendwo unterirdisch mit Pilzen experimentieren und seit Jahren wohl zum Stadtbild gehören, nun mit diesem Fall zu tun hatten oder warum der Autor auch noch so einen Aspekt ins Buch brachte. Es reicht doch schon, dass hier ziemlich alles kreuz und quer geht und ohnehin nur mässig spannend ist. Und zu Rocco, Anna, aber auch allen anderen Beteiligten fand ich einfach nicht den richtigen Draht…..

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  • Tödlicher Märchengarten

    Rapunzelturm
    Bellexr

    Bellexr

    17. March 2014 um 17:50

    Was für ein makabrer Fund: An Rapunzels Zopf gebunden, hängt im Ludwigsburger Märchengarten die Leiche der jungen Nicole Dahm vom Rapunzelturm herunter. Die herbeigerufenen Kommissare Anna Behr und Rocco Marino beginnen ihre Ermittlungen im Umfeld von Nicoles Privat- und Berufsleben. Doch diese entwickeln sich schwierig. Der Freund von Nicole ist unauffindbar, die Angestellten des Märchengartens, in dem auch die Tote beschäftigt war, sind äußerst schweigsam und der Manager des Parks sieht durch den Tod seiner Angestellten nur sein neues Projekt gefährdet und ist entsprechend unkooperativ.   Verdächtige gibt es einige bei dem Fall. Während die zielstrebige, überaus korrekte Anna Behr am liebsten den schrulligen Obdachlosen Garcia gleich zur Vernehmung einbestellen würde, ist ihr Kollege Rocco Marino viel lockerer drauf. Für ihn ist der drogenabhängige Ex-US-Soldat völlig harmlos, wenn auch ein wenig durchgeknallt und nur weil dieser unerlaubter Weise die Nacht im Märchengarten verbracht hat, noch lange nicht tatverdächtig. Aber dies sind nicht die einzigen Unstimmigkeiten zwischen den beiden so unterschiedlichen Kommissaren. Während Anna streng nach Vorschrift vorgeht, verlässt sich Rocco lieber auf seine Intuition. Doch diese hilft ihm bei dem aktuellen Fall auch nicht recht weiter. Ein Hauptverdächtige ist der verschwundene Freund von Nicole, aber auch der Geschäftsführer des Märchengartens, der aus diesem einen hochmodernen Event-Park plant, verhält sich nicht gerade unauffällig. Somit laufen die Ermittlungen von Anna und Rocco in alle Richtungen.   Mit viel Lokalkolorit versehen erzählt Mark Stichler seinen Krimi, der sich durchaus komplex gestaltet. Dreh- und Angelpunkt des Falls ist der Tatort. Der Märchengarten in Ludwigsburg ist bei Familien äußerst beliebt, auch wenn er mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen ist und etwas angestaubt wirkt. Dies will der Geschäftsführer des Parks ändern. Hochtrabende Pläne mit entsprechenden Investoren sollen den Märchengarten aus seinem Dornröschenschlaf erwecken und Bürgermeister wie Stadtrat stehen voll hinter den Plänen des arroganten wie aalglatten Managers. Sehr zum Verdruss von Rocco und Anna, da der Geschäftsführer Lohhausen seine Beziehungen spielen lässt und die Kommissare entsprechend Druck durch ihren Chef bekommen. Doch davon lassen sich die Beiden letztendlich aber auch nicht abschrecken. Schließlich gilt es einen Mord aufzuklären.   Neben dem undurchsichtigen Manager verhält sich aber auch der Freund der Toten äußerst merkwürdig und dann gibt es noch die beiden Ex-GIs, die irgendwie den Rückzug ihrer Truppe verpasst haben, mit Pilzen experimentieren und ziemlich schräg drauf sind. Und welche Rolle spielt eigentlich der rätselhafte Franzose, der auch plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist? Somit ist Rätselraten in Sachen Täter und Motiv von Anfang an gegeben und dies zieht sich auch durch den Großteil des Krimis, den Mark Stichler unterhaltsam und spannend erzählt. Die Auflösung ist nachvollziehbar umgesetzt und im letzten Drittel zwar durchaus voraussehbar, was jedoch der Spannung keinen Abbruch tut. Und neben den Ermittlungen erfährt man zudem auch noch so einiges Privates über die beiden Ermittler Anna und Rocco, die von ihrer Berufseinstellung so gar nicht zueinanderpassen und vielleicht gerade deswegen schlussendlich erfolgreich sind.   Fazit: Unterhaltsamer wie spannender Lokalkrimi mit einer interessanten Story und sympathischen Protagonisten.

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