Mark Twain Bummel durch Deutschland

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Inhaltsangabe zu „Bummel durch Deutschland“ von Mark Twain

In seinem überaus vergnüglichen Reisebericht erzählt Mark Twain von Hamburg und Frankfurt, von Heidelberg und dem Schwarzwald und eröffnet dem Leser ungeahnte Einsichten über das Land der Dichter und Denker. Richard Wagners »Lohengrin« empfindet er als »Katzenmusik« und die »schreckliche deutsche Sprache« als unlogisch: Warum hat ein Fräulein kein Geschlecht, ein Kürbis aber sehr wohl? Die allerschönsten Szenen hat Hans Traxler in seinem kongenialen Stil illustriert.

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  • Witziger Blick von aussen auf uns Deutsche

    Bummel durch Deutschland

    UteSeiberth

    Ich fand es recht amüsant,wie Mark Twain die Deutschen beobachtet und beschreibt.In diesem Band ist er hauptsächlich im Süden Deutschlands unterwegs,was ihn auch zu witzigen Beschreibungen über Heidelberg bringt und die Rituale der "schlagenden" Studenten . Es ist für mich erstaunlich,wie viel sich Twain zu Fuß durch Süddeutschland bewegt hat und ich glaube,das wäre heute so nicht mehr möglich.Sehr amüsant fand ich auch im Anhang einen Artikel über die furchtbar schwierige und komplizierte deutsche Sprache! Ich finde,da hat er nicht ganz unrecht! Es war ein Buch zum Schmunzeln und Nachdenken!

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    • 3

    SigiLovesBooks

    30. November 2015 um 23:52
  • Rezension zu "Bummel durch Deutschland" von Mark Twain

    Bummel durch Deutschland

    DieBuchkolumnistin

    21. May 2010 um 11:01

    Im März 1878 beschloss Mark Twain eine Reise durch Europa zu unternehmen. Zusammen mit einem Begleiter machte er sich also auf den Weg und unternahm dabei auch eine große Reise quer durch Deutschland. Auf seine typisch intelligente und ironische Art kommentiert er nun also seine Erlebnisse, erzählt deutsche Sagen nach, kommentiert das Verhalten und die Sprache der Deutschen und ist dabei alles andere, bloss eben nicht neutral. In 24 Kapiteln wird der "Bummel durch Deutschland" dokumentiert und mit zauberhaften und sehr witzigen, farbigen Bildern von Hans Traxler dabei begleitet. Mark Twain berichtet über das Studentenleben in Heidelberg, lässt vier Stunden Wagner über sich ergehen und weiß nicht, ob er danach am Verstand der Deutschen zweifeln oder sie für ihr Durchhaltevermögen bewundern soll, er fährt auf dem Neckar Floß und erzählt die Geschichte der Lorelei nach, er geht Wandern und nimmt Zeichenunterricht, spaziert im Schwarzwald uvm.. Selbstverständlich ist dieser Reisebericht längst Vergangenheit, viele Einschätzungen der Deutschen bleiben aber bis heute erhalten und die Geschichte unserer Städte wird wahrhaft mit viel Liebe kritisch neu gezeichnet. Ich habe bereits viele Reiseberichte über Deutschland gelesen, Jan Weiler, Roger Willemsen und Kollegen haben ja doch einiges darüber veröffentlicht, jedoch war bisher nichts so lesenswert wie diese liebevolle Erzählung des Amerikaners Mark Twain und kein Autor gab sich bisher soviel Mühe ein Land wirklich kennen- und lieben zu lernen. Ein tolles Buch für alle Deutschland-Liebhaber und Fans von Mark Twain und eine kleine Erinnerung daran, wie schön es in unserem Lande sein kann, wenn man nur die Augen dafür öffnet. Ein Bericht zum Verschenken und immer-wieder-selbst-lesen!

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  • Rezension zu "Bummel durch Deutschland" von Mark Twain

    Bummel durch Deutschland

    Clari

    05. October 2008 um 00:19

    Mark Twain Bummel durch Deutschland Piper ISBN 3492247679 Humorvolle Betrachtungen eines Wanderers! Mark Twain auf einem Bummel durch Deutschland zu begleiten, kann zu einem heiteren Vergnügen werden! 1878 hat er sich auf die Reise begeben, teils per pedes, per Zug oder Schiff und hat dabei vom Hamburg über Frankfurt, Heidelberg und den Schwarzwald bis zum Alpenrand seine Beobachtungen aufgeschrieben. Sein bekannter Humor und die leichte Ironie geben seinen Schilderungen die Würze, mit der man durch fremde Augen und mit einer gewissen Distanz auf Deutschland schaut. Zu jeder Stadt fallen ihm Gedanken und Anekdoten ein und kleine Abstecher in die Sagenwelt ergänzen seine Studien. In Frankfurt eröffnet er mit einer Anekdote über Karl den Großen den Reigen der Geschichten, mit denen er seine Reiseerlebnisse bereichert. Die Stadt Heidelberg mit ihrer romantischen Landschaft und dem Studentenleben bietet besonders viele Gelegenheiten zu munteren Beobachtungen. Er meint nicht nur in den umliegenden Wäldern den Fabelfiguren aus den Märchen der Brüder Grimm zu begegnen; nein, ihm gefällt auch das Studentenleben und die Gebräuche der Studentenverbindungen, über die er höchst belustigt zu erzählen weiß. Verzaubert ist er vom nächtlichen Anblick auf die Stadt mit ihrer Umgebung, den hohen Berghügeln und den glitzernden Lichtern, die an einen umgekehrten Sternenhimmel erinnern. Der Streit zweier Raben über seinem Haupt anlässlich eines Spaziergangs im Wald lässt ihn an die Spezies Mensch denken, die sich in einem Disput in umgekehrter Weise über bestimmte Käferarten auslassen. Weiter geht es mit Berichten über Fürsten und den Adel, über die Höflichkeit, und die schwäbisch stoische Gelassenheit, aber auch über die Eigenarten im Umgang mit Ausländern. Wagneropern lösen nicht die reine Freude bei ihm aus. Die Badekultur in dem an Heilbädern reichen Deutschland wird von dem Grafiker Hans Traxler köstlich mit fröhlich badenden Nackten illustriert. Mark Twain ist nie bissig oder böse, sondern immer bleibt er humorvoll und wohlwollend im Ton. In amüsierter Weise, witzig und geistreich, lässt Mark Twain seine mit Komik vorgetragenen Eindrücke vor uns Revue passieren. Neben der Erkenntnis ganz eigener Charaktereigenschaften der Deutschen gebührt dem Autor Anerkennung für seine genaue, kenntnisreiche und treffende Beschreibung eines landschaftlich und städtebaulich wunderschönen Landes. Am liebsten möchte man die Reise auf die gleiche Weise einmal nachvollziehen. Hans Traxler, Illustrator, Journalist und Schriftsteller und Mitglied der berühmten Neuen Frankfurter Schule, hat die passenden Karikaturen und Zeichnungen beigesteuert, mit denen das Werk von Mark Twain gebührend gewürdigt wird. Modern und zeitgemäß, heute wie damals, kann man sich an dem Bummel durch Deutschland aufs höchste erfreuen!

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  • Rezension zu "Bummel durch Deutschland" von Mark Twain

    Bummel durch Deutschland

    Liisa

    06. May 2007 um 11:56

    1878 machte sich Mark Twain zu einer Europatour auf, die ihn auch durch Deutschland führte und zwar von Hamburg über Frankfurt, Heidelberg, Heilbronn, das Rheintal in den Schwarzwald und zum Alpenrand von wo aus es dann weiterging in die Schweiz und nach Oberitalien. "Bummel durch Deutschland" enthält den ersten Teil seines Berichts, eben die Teile, die Deutschland betreffen. Mit einem Augenzwinkern berichtet er von manchen seltsamen Gebräuchen der Deutschen, lässt sie aber insgesamt recht sympathisch da stehen, mal abgesehen von den Baden-Badenern, denen er eine gewisse Arroganz Amerikanern und Engländern gegenüber anlastet, während sie anderen Deutschen und Russen gegenüber äußerst zuvorkommend seien. In Heidelberg lernt er die Studentenkorps und deren Bräuche inklusive des "Schlagens" (Duellieren mit dem Säbel) kennen, in Mannheim "erleidet" er Wagners Lohengrien und so geht es weiter. Anekdoten werden an Anekdoten gereiht, Beobachtungen an Beobachtungen, hier und da geht ihm auch die Phantasie durch und besonders hat es ihm offenbar die deutsche Sagenwelt angetan. Am Ende finden sich noch zwei gesonderte Kapitel. Das erste beschäftigt sich mit der deutschen Sprache, das zweite mit den deutschen Zeitungen. Das ganze Buch ist recht vergnüglich zwischendurch zu lesen, wozu auch die z.T. recht witzigen Illustrationen von Hans Traxler beitragen.

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