Post aus Hawaii

von Mark Twain 
3,6 Sterne bei9 Bewertungen
Post aus Hawaii
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Inhaltsangabe zu "Post aus Hawaii"

Walfänger, übereifrige Missionare und die Schönheit hawaiischer Frauen – mit unermüdlicher Neugier und unvergleichlichem Humor schreibt Mark Twain 1866 seine Reiseberichte als Korrespondent von Hawaii. Und er begründet damit seinen Ruf als Autor, als ebenso genauer wie respektloser Beobachter seiner Zeit.

»Die gesamte amerikanische Literatur gründet auf Mark Twain. Davor gab es nichts. Danach ist nie wieder etwas so gut gewesen.« Ernest Hemingway

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832161446
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:372 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:09.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    WinfriedStanzickvor 7 Jahren
    Rezension zu "Post aus Hawaii" von Mark Twain

    Dieses Frühwerk des großen Meisters der amerikanischen Literatur und Vorbild so manches Autors, der nach ihm kam, ist selbst manch eingefleischtem Fan der Bücher von Mark Twain, und hier sind nicht nur die früher jedenfalls jedem Jugendlichen in die Kindheit scheinenden Geschichten von Tom Sawyer und Huckleberry Finn gemeint, bislang unbekannt war.

    Die hier von Alexander Pechmann herausgegebenen und mit einem instruktiven Vorwort versehenen Texte sind Berichte, die Mark Twain als Reporter für eine Zeitung im Jahr 1866 von Hawaii aus in die Vereinigten Staaten geschickt hat.

    Nun, zu seinem 100.Todestag, hat sie der Mare Verlag in sein Programm aufgenommen, und wie die Tatsache zeigt, dass es schon in der zweiten Auflage verkauft wird, haben wohl viele Fans von Tom Sawyer und Co. dieses Frühwerk gekauft. Sie werden nicht enttäuscht werden, denn in diesen Texten und Reisebeschreibungen blitzt fast auf jeder Seite jene literarische Kraft auf, die Mark Twain in seinen späteren Büchern auszeichnete und für die er schon zu Lebzeiten weltberühmt wurde.

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    Stadtbuecherei_Wuerzburgs avatar
    Stadtbuecherei_Wuerzburgvor 8 Jahren
    Rezension zu "Post aus Hawaii" von Mark Twain

    Lange bevor Mark Twain mit seinen Romanen und Reiseberichten berühmt wurde, verbrachte er als Korrespondent einer Tageszeitung vier Monate auf den Inseln von Hawaii. Damals im Jahr 1866 war Hawaii noch ein unabhängiges Königreich und Samuel Langhorne Clemens benutzte das Pseudonym Mark Twain erst seit drei Jahren; Mark Twain ist übrigens ein Ausdruck aus der Seemannssprache, was soviel wie „zwei Faden“ bedeutet, eine Einheit für die Wassertiefe. Dieses von ihm gewählte Pseudonym ist wohl eine Erinnerung an seinen früheren Lebensabschnitt als Steuermann auf dem Mississippi.

    Die Reiseberichte aus Hawaii markierten einen Wendepunkt in seinem Leben und eröffneten ihm eine Karriere als Schriftsteller und Journalist.
    „Post aus Hawaii“ zeichnet sich bereits durch Mark Twains hinreißenden Humor und entlarvende Satire aus, für die er später bekannt wurde.
    Mit großem Interesse beschreibt er die Sitten und Unsitten der Eingeborenen, lässt sich über das Leben des dortigen Königs Kamehameha aus, schildert Begegnungen mit der einheimischen Tierwelt, den nervtötenden Moskitos und allerlei giftigem und überdimensioniertem Kriechgetier.
    Vom merkwürdigen Verhalten der ersten Touristen, dem Leben der Walfänger bis hin zu übereifrigen Missionaren, deren religiöse Heuchelei er auch in seinen späteren Werken nur allzu gerne anprangerte, wird hier erheiternd und fesselnd erzählt.
    Erwähnung findet natürlich auch James Cook, der knapp hundert Jahre früher zuerst freundlich von den Insulanern empfangen wurde, bei seiner dritten Weltumseglung dort aber erschlagen wurde.

    „Post aus Hawaii“ ist ein köstliches und sehr unterhaltsames Lesevergnügen, in dem Mark Twain mit dem ihm eigenen Witz und Spürsinn kurzweilig über alles berichtet, was ihm unterkommt. Endlich sind im Marebuch Verlag diese Reiseberichte erstmals vollständig in deutscher Sprache erschienen, ergänzt durch Anmerkungen, ein Vor -und Nachwort sowie einen Brief und eine Tagebuchnotiz.

    Mark Twains Todestag jährt sich am 21. April zum hundertsten Mal und das ist ein willkommener Anlass diesen Klassiker der Moderne wieder oder gar neu zu entdecken. Denn von seiner Brisanz und Modernität hat er nichts verloren und Hemingway hat mit der Feststellung Recht behalten, dass er der Begründer der modernen amerikanischen Literatur sei.

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    Nespavanjes avatar
    Nespavanjevor 3 Jahren
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
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    Maulibertvor 7 Jahren
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    Pelippavor 7 Jahren
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    meikevor 8 Jahren

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