Mark Twain The Adventures of Tom Sawyer (Wisehouse Classics Edition)

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Inhaltsangabe zu „The Adventures of Tom Sawyer (Wisehouse Classics Edition)“ von Mark Twain

Thomas "Tom" Sawyer is the title character of the Mark Twain novel THE ADVENTURES OF TOM SAWYER (1876). He appears in three other novels by Twain: ADVENTURES OF HUCKLEBERRY FINN (1884), TOM SAWYER ABROAD (1894), and TOM SAWYER, DETECTIVE (1896). Sawyer also appears in at least three unfinished Twain works, HUCK AND TOM AMONG THE INDIANS, SCHOOLHOUSE HILL and TOM SAWYER'S CONSPIRACY. While all three uncompleted works were posthumously published, only Tom Sawyer's Conspiracy has a complete plot, as Twain abandoned the other two works after finishing only a few chapters. The fictional character's name may have been derived from a jolly and flamboyant fireman named Tom Sawyer with whom Twain was acquainted in San Francisco, California, while Twain was employed as a reporter at the San Francisco Call. Twain used to listen to Sawyer tell stories of his youth, "Sam, he would listen to these pranks of mine with great interest and he'd occasionally take 'em down in his notebook. One day he says to me: 'I am going to put you between the covers of a book some of these days, Tom.' 'Go ahead, Sam,' I said, 'but don't disgrace my name.' " Twain himself said the character sprang from three people, later identified as: John B. Briggs (who died in 1907), William Bowen (who died in 1893) and Twain; however Twain later changed his story saying Sawyer was fully formed solely from his imagination, but as Robert Graysmith says, "The great appropriator liked to pretend his characters sprang fully grown from his fertile mind."

Trotz etwas schwierigem Protagonisten ist es ein gutes Buch, um wieder in die Fantastereien und Abenteuer der Kindheit zurückzukehren.

— Lit-Trip
Lit-Trip
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    The Adventures of Tom Sawyer (Wisehouse Classics Edition)
    Lit-Trip

    Lit-Trip

    09. June 2016 um 16:02

    Tom Sawyer lebt im ruhigen Städtchen St. Petersburg am Mississippi. Die Umgebung bietet einem Jungen wie ihm viel Platz zum Rumtreiben: weite Hügel und Wälder, Seen und Flüsse, geheime Inseln und verwunschene Häuser. Kein Tag vergeht, ohne dass Tom sich auf seinen Ausflügen mit seinem besten Freund Joe oder Huckleberry Finn Ärger einhandelt. Seine Tante Polly treibt er mit seinen zahlreichen Abenteuern und seinem eigensinnigen Kopf oftmals bis zur äußersten Verzweiflung. Mit dieser Geschichte nimmt Mark Twain den Leser mit auf eine Reise zurück in die Kindheit - teilweise auch in seine eigene.Die Welt der Kinder gestaltete sich im 19. Jahrhundert noch ganz genau so, wie es sich die Eltern der heutigen Generationen wieder wünschen würden. Nachmittage in der Natur, dreckige Gesichter und Erschöpfung am Abend. Der Leser begleitet Tom bei seinen Erkundungen, seiner kindlichen Schwärmerei für Becky und seinen unheimlichen Begegnungen. Neben seinem Alltag als Schulkind wird auch seine Gefühlswelt dargestellt, die sich selbstverständlich sehr von der eines Erwachsenen unterscheidet. Oft fühlt er sich allein gelassen und unfair behandelt nachdem es von Tante Polly Ärger gab oder Becky nicht auf seine Imponierversuche reagierte. Teilweise empfand ich Tom als Charakter anstrengend, da ich bestimmte Handlungen oder Gefühlsregungen nicht nachvollziehen bzw. nachempfinden konnte oder sie als sehr übertrieben einstufte. Zum Ende konnte ich dann jedoch ein wenig Sympathie für ihn aufbringen, nachdem er sich und Becky fast schon heroisch aus einer heiklen Situation retten konnte.Seine kleinen Abenteuer, vor allem in Verbindung mit Indianer-Joe, waren mit Spannung gespickt, auch wenn es zwischendurch immer wieder Längen gab, in denen meine Aufmerksamkeit nachließ. Mehr als maximal 20 Seiten am Stück konnte ich daher nicht lesen, ohne dass mir zeitweilig die Lust vergangen ist.Ich möchte das Buch allerdings keinesfalls schlecht reden, denn das ist es nicht. Es ist eine solide Geschichte mit geschickt aufgebauter Atmosphäre aus Kinderaugen erzählt. Nicht viele Erwachsene können noch behaupten, die Welt aus der Perspektive eines Kindes betrachten zu können. Ganz im Gegenteil, es bleibt oft ein Wunsch. Twain ist dies bestens gelungen.Somit können sowohl große und kleine Kinder Spaß am Lesen der Geschichte haben, als auch Erwachsene, die die Fantasie und die ganz eigene Weltsicht eines Kindes aus den Augen verloren haben und sich einfach mal wieder in die Fänge der Unbeschwertheit und Unbekümmertheit fallen lassen wollen.

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