Mark Watson Hotel Alpha

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Inhaltsangabe zu „Hotel Alpha“ von Mark Watson

Mit Hotel Alpha legt der britische Bestsellerautor Mark Watson sein bislang größtes Romanprojekt vor. In dem Buch erzählt er die ergreifende und dennoch amüsante Geschichte zweier gegensätzlicher Figuren, die doch eines gemeinsam haben: dass sich ihr Leben so gut wie komplett in dem Londoner Nobelhotel Alpha abspielt. Neben der Buchausgabe hat Watson weitere 100 Geschichten geschaffen, die in dem Hotel spielen und den Romankosmos auf wunderbare Art erweitern.

Ein gelungener Roman nachdem ich diesen gelesen habe werde ich mir auch die restlichen Bände besorgen

— Kerstin_Lohde

Wunderbarer Gesellschaftsroman mit einer tollen Idee des Autors, noch nicht erzählte Geschichten der einzelnen Protagonisten zu bloggen.

— Rocket_Launch

Guter Ansatz, war mir aber zu seicht.

— alasca

Streng genommen nicht besonders spannend, aber es verzaubert einen trotzdem. Tolles Buch

— beyond_redemption

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  • Eine neue Ebook Reihe die mich intressiert hat

    Hotel Alpha

    Kerstin_Lohde

    06. August 2017 um 18:10

    Bei diesem Ebook habe ich lange überlegt und mich dann doch dafür entschieden und es nicht bereut. Denn wenn man hier einmal mit dem Lesen begonnen hat kann man es kaum aus der Hand legen. Ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt. Dieses Ebook ist intressant geschrieben. Das Cover ist schlicht gehalten.

  • Viele verwebte Geschichten.

    Hotel Alpha

    jahfaby

    13. January 2016 um 21:12

    Da ist dieses Hotel, das Alpha. In den 60ern macht Howard York dieses Hotel auf und stellt Graham als Portier ein. Seit einem Brand im Jahr 1984 lebt der blinde Junge Chas bei den Yorks. Graham und Chas erzählen abwechselnd diese Geschichte, die Geschichte über das Hotel, die Geschichte über die Welt und natürlich ihre ganz eigene. Ein Hotel ist ja grundsätzlich schon ein skurriler Ort, an dem Geschichten passieren können. Watson verknüpft aber mehrere Lebensgeschichten mit diesem Ort und den Geschichten dort, sodass es nicht einfach Anekdoten sind,  sondern daraus ein Netz wird, eine Verwebung, Leben. Watson treibt das Ganze noch ein wenig weiter und hat neben dem Roman zusätzlich 100 kurze Geschichten geschrieben, die mal mehr, mal weniger mit der Hauptgeschichte zu tun haben, aber alle im Alpha spielen. Erweitert den Roman quasi um ein ganzes Universum. Die Geschichten gibt's kostenlos auf hotelalphastories.de. Ich kannte Mark Watson vorher nicht, weder als Schriftsteller, noch als Comedian, aber sobald mir ein neues (oder altes) Buch von ihm in die Hände fällt, werde ich auch das lesen. 

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  • Willkommen im Hotel Alpha!

    Hotel Alpha

    Nina2401

    16. August 2015 um 20:21

    Schon nach ein paar Zeilen habe ich mich verliebt … in dieses wunderbare alte Hotel, in den etwas verschrobenen Graham und natürlich in Howard und Chas! Mark Watson hat genau den richtigen Ton getroffen, damit ich mich sofort wohl fühle im Hotel Alpha. Die erste Begegnung von Howard und Graham war der Beginn einer langen und engen Freundschaft und für mich eine der vielen Szenen, die mich lächeln ließen. Mark Watson hat drei charismatische Hauptfiguren kreiert, lässt aber nur Chas und Graham in der Ich-Form erzählen. So bleibt Howard weiter geheimnisvoll. Chas und Graham erzählen abwechselnd und anfangs hatte mir der Part von Graham besser gefallen. Ich mag seine leicht verschrobene und sehr korrekte Art. Er ist ein wahrer Glücksfall für das Hotel Alpha und ich sehe vieles mit seinen Augen. Für ihn beginnt mit diesem Job ein ganz neues Leben. Er hat zwar auch ein Privatleben, aber der Hauptteil spielt sich im Hotel ab. So nach und nach verändert sich das für mich. Denn Graham mag keine Veränderungen, er hängt fest in seinen Erinnerungen. Aber das Leben ist nun mal geprägt von Veränderungen und für den blinden Chas sind sie enorm wichtig. Es hat mir sehr gefallen, ihn zu beobachten, seine Entwicklung vom Stubenhocker, der nur via Internet mit der Außenwelt kommuniziert zu einem mutigen jungen Mann, der sich einigen Herausforderungen stellen muss. S. 176: „Es kam mir vor, als hätte ich das Universum bisher nur durch das Glasdach des Alpha gesehen, und nun stand ich oben auf dem Dach und hatte den Himmel voller Sterne über mir.“ Ich lasse mich gerne verführen von schöner Sprache und auch damit geizt Mark Watson nicht. Diese ist gepaart mit einem ganz feinen Humor, der mich oft lächeln ließ. Die skurrilen Persönlichkeiten, das tägliche Miteinander und auch die kleinen Geheimnisse machen dieses Buch besonders. Mark Watson schafft es, mich zu einem Teil dieser illustren Gesellschaft zu machen und mich im Hotel Alpha zu Hause zu fühlen. Es war wie ein Film, der vor meinen Augen abläuft. Mark Watson lässt seine beiden Hauptfiguren auf eine erstaunlich ruhige Art erzählen, die aber nicht in Langeweile ausufert, sondern gerade durch ihre Unaufgeregtheit angenehm mitreißend ist. Ich konnte mich förmlich treiben lassen und habe mich willkommen gefühlt. Und dem Ende wohnt ein verheißungsvoller Anfang inne und auch das macht das Buch für mich besonders! Fazit: Einfühlsam erzählt Mark Watson die Geschichte vom Hotel Alpha und ihren skurrilen Bewohnern. Lesenswert!

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  • Feine Kost, die sich wunderbar lesen lässt

    Hotel Alpha

    Callso

    11. August 2015 um 19:15

    Mark Watson hat mich schon mit zwei anderen Werken überzeugt. Insofern bin ich mit gewissen Erwartungen an den neuen Roman gestartet. Ich wurde keineswegs enttäuscht, auch wenn ich - eher unfreiwillig - einige Lesepausen einlegen musste. Ein feines Buch, ein Werk ohne große Aufregung - ein Buch mitten aus dem Leben. Ein beschaulicher Roman, der ganz flüssig daher kommt. Vielleicht hat mir die letzte Würze gefehlt. Vielleicht war mir der Brand und die Rettung von Chas aus den Flammen ein wenig zu viel Lärm, der auch viele Jahre später immer noch Thema war. Aber gerade die Darstellung des blinden Chas und sein Zurechtkommen in der Hotelwelt hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein ordentliches Buch und ein kurzweiliger Roman.

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  • Literarische Seifenoper

    Hotel Alpha

    Havers

    02. July 2015 um 16:53

    Es sind weder das Savoy noch das Ritz, die den Hintergrund für den neuen Roman des englischen Multitalents Mark Watson – Autor, Moderator und Stand up-Comedian - bilden. Und dennoch steht eine Londoner 5-Sterne-Luxusherberge im Zentrum des Geschehens, das (fiktive) Hotel Alpha. Nomen est omen, denn „Alpha“, der erste Buchstabe des griechischen Alphabets steht umgangssprachlich für „das Höchste“, „das Größte“, „das Beste“. Und genau das ist es, was Howard York im Sinn hat, als er in den sechziger Jahren ein heruntergekommenes Gebäude übernimmt und beschließt, daraus ein Luxushotel zu machen. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten stellt er das passende Personal ein, und so findet Graham Adam als Concierge bzw. als der „gute Geist“ des Hauses seine Lebensaufgabe. Komplettiert wird das Trio durch Chas, einen Jungen, der bei einem schrecklichen Unglück im Hotel nicht nur seine Familie sondern auch sein Augenlicht verliert und von dem Hotelbesitzer adoptiert wird. Watson erzählt die Geschichte des Hotels und seiner Bewohner über einen langen Zeitraum und lässt so ganz nebenbei ein halbes Jahrhundert mit seinen Veränderungen in Technologie und Gesellschaft Revue passieren. Er bedient sich dazu seiner beiden Hauptfiguren Graham und Chas, aus deren Perspektiven er sowohl Banalitäten als auch wichtige Ereignisse schildert. Gleichwohl sind es die menschlichen Dramen und Komödien, die diesen Roman lesenswert machen, denn der Autor taucht tief in seine Personen ein, gibt ihnen genügend Zeit zum Wachsen und verleiht ihnen so nach und nach Kontur, sodass man automatisch die großen und kleinen Dramen des Hotelalltags hautnah miterlebt. Fast könnte man meinen, man würde in einem Clubsessel in der Lounge sitzen und als stiller Gast das Geschehen beobachten. Und offenbar hat der Mikrokosmos „Hotel Alpha“ auch Mark Watson in seinen Bann geschlagen, denn mittlerweile gibt es noch eine Vielzahl von Kurzgeschichten, mit denen er Ereignisse und Personen in und um das Londoner Luxushotel erweitert und ergänzt. Eine nette Sommerlektüre, die sich gut im Liegestuhl lesen lässt – idealerweise im Londoner Green Park mit dem RITZ im Blickfeld.

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  • Hotel Alpha, rezensiert von Henriette Kreimeyer

    Hotel Alpha

    Splashbooks

    27. June 2015 um 09:27

    n dem Buch geht es um die Geschichte eines Hotels, welches einen Mikrokosmos in London darstellt. Über Jahrzehnte gehört es zu den besten Adressen der Stadt. Dabei ist es eine kleine Welt für sich. Besonders für die beiden Erzähler, Graham und Chas, stellt es fast das gesamte Universum dar. Graham der Concierge sieht alles, was vor sich geht und lebt für dieses Hotel und den adoptierten Sohn der Besitzerfamilie, den blinden Chas. Diese beiden Hauptcharaktere erzählen aus ihrer Sichtweise die Geschichte des Hauses und die Ereignisse in London. Der Autor, Mark Watson, 1980 in Bristol geboren, ist nicht "nur" Romanautor. In Cambridge studierte er Literaturwissenschaften und spielte in der Theatergruppe mit. Er ist bekannt als Kolumnist, Radio- und Fernsehmoderator und international ein erfolgreicher Stand-up Comedian, der vor allem durch seine 24h Marathonauftritte bekannt wurde. Mark Watson hat mit diesem Buch etwas anderes geschaffen. Zum einen hat er diesen sehr tollen Roman geschrieben, zum anderen hat er viele weitere Geschichte geschrieben, welche Verbindungen zwischen verschiedenen Personen bestehen. Diese Geschichten hat er auf einer Homepage (www.hotelalphastories.de) veröffentlicht. Dadurch hat er ein kleines Universum geschaffen, in welchem er nicht nur den Hauptcharaktere Leben und Hintergrundgeschichten gibt sondern, auch jeder noch so kleine Nebencharakter etwas Besonderes ist. Chas und Graham sind zwei wunderbare Hauptcharaktere. Beide sind keine allwissenden Erzähler, aber außenstehend, sodass sie manchmal objektiv berichten können und im Verlauf des Romans beginnen, Dinge zu hinterfragen Genauso sind sie aber auch in die Geheimnisse des Hotels involviert. Dabei ergänzen sich die beiden Sichtweisen sehr gut und geben dem Leser ein vielseitiges Gesamtbild, mit der Möglichkeit sich eigene Gedanken zu machen. Außerdem sind die beiden Personen sympathisch und ihre Motive werden gut erklärt, dass man als Leser die meisten Handlungen gut nachvollziehen kann.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22036/hotel_alpha

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  • Hotelleben

    Hotel Alpha

    Fornika

    29. April 2015 um 11:02

    „Finde heraus, was die Leute wünschen. Erfülle ihre Wünsche. Dazu ist das Alpha da.“ (S. 26) So lautet Howard Yorks Maxime, nach der seine Mitarbeiter im 5-Sterne-Hotel Alpha arbeiten. Graham ist einer der ersten, der in diesem Londoner Hotel seine berufliche Heimat als Concierge findet. Doch auch der kleine Junge Chas strandet nach dem Tod seiner Mutter im Alpha. Über mehrere Jahrzehnte hinweg erstreckt sich die Handlung. Kleine und große Dramen spielen sich im Alpha ab, aktuelle Ereignisse werfen ihre Schatten, Leben werden gelebt, die Zeit wandelt sich. Doch das Alpha bleibt einem Fels in der Brandung gleich bestehen und mit ihm seine liebenswerte „Stammbesetzung“. Watson erzählt in einem ruhigen Ton, eher bruchstückhaft ergeben einzelne Episoden das große Ganze. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven (Graham & Chas) erzählt, die sich recht gut ergänzen. Insgesamt liegt der Fokus jedoch vor allem auf der Charakterentwicklung dieser Personen. Grahams Charakter hat mir sehr gut gefallen: ein sehr höflicher und zuvorkommender Mensch, der in seiner Arbeit völlig aufgeht, ja geradezu nur für seine Arbeit zu leben scheint. Doch zwischendurch lässt er hinter die eigene Fassade blicken und da sieht es doch manchmal etwas anders aus als erwartet. Mich hat er oft an den Butler aus „Was vom Tage übrig blieb“ erinnert. Chas blieb mir die meiste Zeit doch eher fremd, er lebt ein relativ realitätsfernes Leben und das habe ich dem Autor einfach nicht so recht abkaufen können. Howard ist da der krasse Gegenpol, ein extrovertierter Lebemann, der so dem Alpha seinen ganz besonderen Stempel aufdrückt. Der vermeintlich große und dramatische Höhepunkt der Geschichte war für mich dann doch eher unbedeutend, sodass die Handlung für mich gegen Ende etwas dahinplätscherte. Im Großen und Ganzen fühlte ich mich aber trotzdem immer gut unterhalten. Ergänzend zum Roman veröffentlicht Watson weitere Kurzgeschichten rund um das Alpha unter www.hotelalphastories.de, einige davon sind als Appetithäppchen am Ende des Buches abgedruckt.

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  • Verbundenheit durch die Zeiten

    Hotel Alpha

    michael_lehmann-pape

    28. April 2015 um 12:44

    Verbundenheit durch die Zeiten Für Graham ist es von Beginn an die Erfüllung. Auf der Suche nach einer neuen Arbeit stellt sich der altmodisch wirkende junge Mann in der Reihe der souverän wirkenden Bewerber innerlich ganz hinten an. Warum sollte auch gerade eher den Posten als Concierge in diesem neuen Hotel erhalten, dessen Eröffnung allein schon ob des charismatischen neuen Besitzers Howard York mit größter Spannung erwartet wird. Einer, der ungewöhnliche Wege geht, einer, der querdenkt, der ein Quereinsteiger an sich bereits ist. Einer, der seine ganz besondere Form des Bewerbungsgespräches wählt und damit Graham vom hinteren Ende des Bewerberreigens direkt an den Tresen des neuen Hotels bringt. Eine Eröffnungsparty die knapp 24 Stunden dauert, ein sehr geschicktes Marketing, aber auch ein wirklich großes Herz, das ist, was Howard York auszeichnet. Und in all seinem teils auch kreativen Wirrwarr, seiner überschäumenden Art ist Graham die bestmögliche Person, ein Gegengewicht zu bieten. Den zurückhaltenden Dienst am Gast zu perfektionieren, mal auf den Knien noch kleine Flecken vom Boden zu wischen und, vor allem, immer an den persönlichen Schicksalen, ja auch an Dramen, der Menschen im Hotel beteiligt zu sein. Einer davon ist der kleine Chess, der früh erblindet (nicht einfach so, sondern unter dramatischen Umständen, die einen Kern des Buches bilden) und der nun als Adoptivsohn Howards mit im Hotel wohnen bleibt. Graham und Chess sind die beiden Perspektiven, aus denen heraus Watson seine sehr flüssige und auch im Stil anregend zu lesende Lektüre entfaltet. Der nach rückwärts gewandte, alltäglichen Ritualen verbundene Graham (der immer Schinken und Pommes Frites zum Abendessen isst, komme, was da wolle) und der heranwachsende Chess, der trotz seiner Behinderung ein Computer Fachmann werden wird und damit für die neue Zeit, die großen Veränderungen steht. Veränderungen, die Watson auch im Kleinen erzählt, in der neuen Telefonanlage, in der neuen Reservierungstechnik, sogar an das Heiligste soll es herangehen, an die wunderbaren Schlüssel zu den Hotelzimmern. Sehr lebendig verknüpft Watson die Schicksale der Personen, zeigt erzählerisch mit sprachlicher Leichtigkeit all die Veränderungen der letzten Jahrzehnte auf, die nicht nur den Hoteltresen modernisieren, sondern auch die Menschen verändern. Und lässt bei all dem die persönliche Ebene seiner Protagonisten nicht aus dem Blick, denn da wartet noch ein dunkles Geheimnis über ein dramatisches Geschehen, welches Graham und Howard teilen. Ein ruhiger Roman zur Veränderung des Lebens schon durch die Technik gegenüber der wundervoll ruhigen und menschenzugewandten Atmosphäre im neuen, bald gar nicht mehr so neuen Hotel Alpha. In dem nicht unbedingt viel an dramatischen Verwicklungen passiert. Sich das Menschliche zu erhalten, einander zur Seite zu stehen ohne das finanzielle Überlegen außer Sicht zu verlieren, dass ist das ein wichtiges Thema dieses Buches. Ein Thema, das Watson flüssig und sprachlich sehr passend vor Augen führt.

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  • Geheimnisse im Hotel

    Hotel Alpha

    uli123

    25. April 2015 um 17:41

    Das Hotel Alpha ist ein seit den 60er Jahren von seinem charismatischen Besitzer Howard York geführtes 5-Sterne-Hotel in London. Unterstützt wird er vom ersten Tag an von dem ihm zum Freund gewordenen Concierge Graham, der nur für seine Arbeit lebt. Seit einem Hotelbrand im Jahr 1984, bei dem ein weiblicher Gast umkam, deren Sohn Chas gerettet, danach von Howard adoptiert und zum Computerexperten wurde, birgt das Haus ein Geheimnis … Viel Handlung bietet die abwechselnd aus Grahams und Chas Perspektive erzählte Geschichte nicht. Fragmentarisch und wenig spannend werden Bruchstücke aus der Hotelgeschichte präsentiert, die mit dessen Bewohnern und Gästen im Zusammenhang stehen. Das Geheimnis, auf dessen Existenz der Buchrücken hinweist und dessen Aufdeckung zum Weiterlesen animiert, entpuppt sich letztlich keineswegs als so spektakulär, wie erwartet. Die drei Hauptfiguren Howard, Graham und Chas werden eher oberflächlich, freudlos und wenig realitätsnah beschrieben (z.B. wenn Graham stets erst nachts von der Arbeit nach Hause kommt, um dort von seiner Frau vorbereiten Schinken mit Pommes zu essen oder wenn Chas so gut wie nie das Hotel verlässt). Die Häufung von Kraft-Ausdrücken hat mich gestört und empfinde ich als unpassend in Verbindung mit der Geschichte um ein Nobelhotel. Gefallen hat mir allerdings, wie die technischen Veränderungen der Zeit und aktuelle Ereignisse in die Geschichte eingearbeitet werden – das Raucherzimmer wird zum Computerraum, das Reservierungsbuch wird durch ein online-Buchungssystem abgelöst, das Internet findet Einzug, die Terroranschläge im September 2011 und Londons Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 werden erwähnt. Eine schöne Ergänzung und weiteren Lesestoff bieten die 100 Kurzgeschichten rund um das Hotel Alpha, einige davon am Ende abgedruckt, im Übrigen zu finden auf www.hotelalphastories.de.   Die Idee des Buches ist gut, wurde praktisch allerdings nur mittelmäßig umgesetzt.

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