Mark Watson Rückwärtsleben

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Inhaltsangabe zu „Rückwärtsleben“ von Mark Watson

Auf der Couch des Lebens Bereits von klein auf steht Peter in Konkurrenz zu seinem Klassenkameraden Richard. Immer ist er einen Schritt zurück. Schafft er es, sich drei Tischtennisbälle in den Mund zu stopfen, trumpft Richard mit vier Bällen auf. Der Zweikampf der beiden bestimmt auch ihr späteres Berufsleben, denn beide werden erfolgreiche Psychologen. Peter versucht mit allen Methoden, die Oberhand zu gewinnen – mit folgenschweren Konsequenzen. Mark Watson über 'Rückwärtsleben': 'Rückwärtsleben wurde durch den amerikanischen Therapiewahn der siebziger Jahre inspiriert, als sich einfach jeder (vom Filmstar bis hin zur Putzfrau) einer Psychoanalyse unterzog. Man versuchte, das Leben durch viele verschiedene Dinge zu erklären, angefangen von der modernen Wissenschaft hin zu antiken Tragödien. Es geht um eine Freundschaft, die gleichzeitig eine Rivalität ist. Was passiert, wenn man im Schatten einer ungleich erfolgreicheren Person leben muss? Die Antwort ist nicht so einfach – denn selbst, wenn man es sich zum Beruf gemacht hat, die Psyche anderer Menschen zu analysieren, heißt das noch lange nicht, dass man seine eigene versteht.'

Mark Watson ist großartig.

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    Rückwärtsleben
    SharonBaker

    SharonBaker

    15. August 2013 um 20:45

    Peter ist ein ruhiger in sich gekehrter Junge und schon seit seiner Schulzeit im Schatten seines besten Freundes Richard steht. Trotz seiner Bemühungen setzt Richard immer noch einen oben drauf und Peter hängt immer ein bisschen nach. So ist es in der Schule und auch später im Berufsleben. Dadurch, dass die Zwei auch noch den selben Beruf ausführen, ist das Konkurrenzdenken umso mächtiger bei Peter. Er möchte einmal im Leben schneller und besser sein als Richard, denn dieser ist als Psychologe einfach unschlagbar und sehr berühmt. Peter versucht dies mit einer Kolumne und verschieden anderen Forschungsansichten auszugleichen und so auf sich aufmerksam zumachen, leider nur nicht mit dem Erfolg, den er sich dafür wünscht. So tänzelt Peter durch das Berufsleben und immer mit dem Druck besser zu sein als Richard, bis ihm ein folgenschwerer Fehler passiert und die Konsequenzen ungeahnte Auswirkungen nach sich ziehen. Was wird passieren? Wo hat Peter nicht aufgepasst? Oder Richard? Der neuste Streich von Mark Watson war so anderes als sein Roman „Ich könnte am Samstag“. Während wir dort eine Geschichte über das Schicksal und seine Entscheidungen lesen, haben wir es hier mit etwas schwerer Kost zu tun. Das erste Kapitel viel mir noch sehr leicht, aber dann wurde die Geschichte anstrengender und war nicht so locker zu lesen, wie sein anderer Roman. Wir begleiten Peter von der Schulzeit an und merken schnell, er ist ein durchschnittlicher Typ. Ihm zeichnet jetzt nichts besonderes aus, außer der Freundschaft zu Richard, die trotz des Konkurrenzdenkens bestand hat. Aber dieser Kampf zwischen den zwei Freunden, bzw. für Peter, ist lebensbestimmend und auch ausrichtend. Sein Studium, sein Lebensraum, sein Berufsleben, alles hat mit Richard zu tun und den Wunsch im Leben mal erfolgreicher zu sein als er. Somit merkt man schnell das Peter eigentlich bis auf seinen Beruf als Psychologe nichts anderes hat. Er besucht zwar seine Eltern regelmässig und ist in der kleinen Stadt auch recht oft, natürlich auch um dort die Geheimnisse der Vergangenheit zu analysieren. Hier war für mich immer die Stimmung zwischen Mutter und Sohn sehr merkwürdig und man konnte an der Atmosphäre schon riechen, da verbirgt sich noch was im eigenen Elternhaus. So erfahren wir Peter‘s Entwicklung und begleiten ihn bei einigen interessanten Fällen, die er als Psychologe betreut und erleben   einige unterhaltende und witzige Szenen und bekommen auch tiefe Einblicke in die Welt der Psychologie. Während also Richard berühmt wird und ein stabiles Privatleben hat, ist Peter nur in seinem Beruf zu Hause. Das das nicht immer gut ist, erleben wir im verlauf der Geschichte und ich konnte immer nur denken: Peter, jetzt lebe doch endlich mal! Wiedermal hat der Autor gezeigt, dass man auch andere Bücher schreiben kann, die nicht nur unterhalten sondern auch zum nachdenken anregen. Ich muss nämlich gestehen, das ich nach der Mitte des Buches einwenig mit mir zu kämpfen hatte und ich die Geschichte doch recht langatmig fand, aber das Ende hat mich geschockt und nachdenklich zurück gelassen. Damit hatte ich nicht gerechnet und genau das macht den Autor so aus, am Ende kommt nochmals eine Entwicklung die ein total überrascht und mit Fragen über das eigene Leben und die Gesellschaft zurück lässt. Denn müssen wir uns immer am Erfolg von anderen orientieren um glücklich zu sein, kann man nicht mit kleinen Dingen zufrieden sein und einfach nur das Leben geniessen wie es ist? Wie ihr seht keine leichte Kost, aber es lohnt, trotz der kleinen Längen, dieses Buch zu lesen.

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    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

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  • Rezension zu "Rückwärtsleben" von Mark Watson

    Rückwärtsleben
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    21. July 2013 um 15:29

    Alles hat eine Ursache und nichts geschieht rein zufällig. Dinge geschehen und lösen weitere Ereignisse aus. Peter ist der festen Überzeugung, dass man einige dieser Ereignisse voraussehen kann und er ist fasziniert von dem menschlichen Geist und entwickelt eine Leidenschaft, diesen zu analysieren. Bereits von klein auf steht für Peter fest, dass er Psychologe werden möchte. Ein ewiger Konkurrent dabei ist sein bester Freund Richard. Schon als Kind war dieser ohne große Mühe besser in der Schule, war beliebter bei den Mädchen und konnte sich mehr Tennisbälle in den Mund stopfen. Dieser ermüdende Zweikampf bestimmt auch ihr späteres Berufsleben und Peter versucht mit aller Macht, die Oberhand zu gewinnen… nicht ohne Konsequenzen. Wir Leser begleiten Peter durch viele schwierige Jahre seines Lebens und haben teil an seiner Entwicklung. Nachdem Peter die zahlreichen Hürden zum Erwachsenwerden genommen hat und sein Studium erfolgreich beendet hat, lässt er uns an seinem beruflichen Leben teilhaben und erzählt über viele Aspekte seines Berufes als Psychologe und über seine oft spleenigen und verschrobenen Patienten. Zwangsläufig wird der Leser zu einem geheimen Verbündeten auf seinem Weg zum Erfolg, denn Peter eröffnet nur dem Leser seine Gedankenwelt und lässt ihn tief in seine Seele blicken. Doch diese Seele ist verwinkelt und es wird zu einer Herausforderung, wirklich alles zu begreifen und kein Detail zu verpassen. Peter war für mich ein besonderer und sehr liebenswerter Charakter und seine Lebensgestaltung ein lehrreiches Beispiel. Auch wenn er ein ehrenwerter Psychologe ist und seinen Job mit viel Hingabe ausübt, dominiert der Zweikampf und eines bleibt auf der Strecke: Peter selbst. Obwohl er beruflich anerkannt und erfolgreich ist, macht ihm das ewige streben nach Erfolg sehr einsam. Anders als bei „Überlebensgroß“, dem neuesten Roman von Mark Watson, konnte mich der Autor mit seinem klugen und tiefbewegenden Buch „Rückwärtsleben“ beeindrucken. Watsons Geschichte hat eine ganz andere Stimmung und hier gelingt dem Autor ein perfekter Spagat zwischen Leichtigkeit und Tiefsinn. Die oft melancholische Stimmung wird von wundervoll bissigen und witzigen Wortspielen und rasanten Dialogen aufgeheitert. Es gibt viele lockerleichte Zeilen, bei denen es ausreicht, sie mit den Augen zu überfliegen und wiederum Sätze, die so eindringlich und bedeutungsvoll sind, dass man sie mehrfach lesen muss. Seine stilvolle und ganz eigene Sprache, aber auch die perfekt inszenierte und interessante und sich stätig steigernde Handlung waren für mich ein wahrer Genuss. Mit einer Leichtigkeit beschreibt Watson diesen Zweikampf seiner zwei Hauptcharaktere, als würden die Worte aus seinem Innersten herausfließen. Eines wird jedoch schnell für den Leser klar: Watson mag es problematisch! Der Leser stößt auf viele Hindernisse, die es zusammen mit Peter zu bewältigen gilt, ohne eine Lösung anzubieten. Diese muss man sich während des Lesens erarbeiten und wahrscheinlich findet jeder einen anderen Lösungsansatz. Nachdem ich die letzten wundervollen und bewegenden Seiten gelesen hatte, fiel es mir sehr schwer, eine neue Lektüre zur Hand zu nehmen. In mir tobten viele Fragen, die nach Antworten lechzten: Warum messen wir unseren Erfolg an anderen und sind nur selten mit dem zufrieden, was wir erreichen? Viel wichtiger ist es doch zu genießen, was man hat, nicht sein ganzes Leben einem aussichtlosen Kampf zu widmen und das Leben zu spüren. Nach einiger Zeit des Nachwirkens, konnte ich mit dem Buch abschließen, nachdem ich die für mich persönlich wichtigen Antworten gefunden hatte. „Rückwärtsleben“ von Mark Watson ist ein kluges und tiefsinniges Buch über das Leben und seine Schwierigkeiten und über das ewige Streben nach Erfolg. Ein Buch, das sehr lange nachwirkt und zum Grübeln anregt mit einer für mich sehr wichtigen Botschaft: Vergiss nicht zu fühlen. http://kathrineverdeen.blogspot.de/

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