Mark Werner Knautschzone

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Inhaltsangabe zu „Knautschzone“ von Mark Werner

«Frauen», begann Großvatter Hinkelberch. Er suchte Augenkontakt mit seinen Enkeln, mit jedem einzelnen. Wie ein Schlangenbeschwörer fixierte er sie und wiederholte: «Frauen.» Henny nickte, auch Tom und Frank nickten. Frauen. «Sie sind euer Untergang.» Knautschzone ist ein so komischer wie warmherziger Roman über Liebe, Musik und falsche Entscheidungen - vor allem aber die Geschichte einer skurrilen Familie: Mit einem bitterbösen Großvater, einem Onkel, der seine Frau in der Kirche anzündet, und Henny Hinkelberch, dem in der Nacht seines Lebens endlich klar wird, warum man seiner schwangeren Freundin nicht die Tür vor der Nase zuschlägt.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    depe58

    depe58

    12. January 2012 um 17:57

    Henny, der Protagonist, hat ein geregeltes Leben. Er ist Verwaltungsangestellter bei der Stadt. Wie jeder hat Henny große Träume. Sein großer Traum ist, dass er ein bekannter Rockstar in L.A. werden will. Als er am Anfang von seiner Freundin erfährt, dass sie schwanger ist, bricht jedenfalls alles für Ihn zusammen und er will einfach nur noch vor allem flüchten, was auch wieder nicht so wirklich klappt. In diesem Buch gibt es durch das "Pech" von Henny doch den ein oder anderen Moment, wo man lachen könnte. Der Schreibstil ist doch eher "anspruchslos", da es doch leicht und schnell zu lesen ist. Der Schreibstil wirkt an manchen stellen etwas "spießig", was eher schlecht ist, aber zum Beruf von Henny passt. Ich finde, dass es ein Buch ist was nicht sehr überragend ist, aber man kann es gut zwischendurch oder auf reisen lesen kann, wo es auch mal lockerer sein kann. Im Großen und Ganzen ist es zwar in sich stimmig, aber nicht so überragend, dass man es Bedingungslos jeden empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    wolkenbruch

    wolkenbruch

    03. December 2011 um 21:33

    Henny Hinkelberch lebt als Verwaltungsangestellter in einer rheinischen Kleinstadt und träumt vom Rockstarleben in LA. Bis seine Freundin Alexa ihm eröffnet, dass sie schwanger ist. Und- Ja, was und? Henny hat die Worte seines Großvaters in den Ohren und rennt weg. In seiner Panik rennt er direkt in Natali's Auto und dort setzt in etwa die Handlung ein, die nach zirka 70 Seiten doch noch an Spannung gewinnt. Die recht kurzen Kapitel spielen abwechselnd in der Gegenwart, sprich Henny's Erlebnissen mit Natali und in der Vergangenheit, wo sein Leben mit den Geheimnissen seiner Familie und dem schnöden Bandalltag aufgedröselt werden. Besonders in den ersten Kapiteln fühlt man sich etwas von der floskelhaften, um Bildlichkeit bemühten Sprache des Autors erdrückt. Findet man dann jedoch in Handlung und Schreibstil herein, wird die Lektüre etwas flüssiger und Henny und Natali werden einem doch noch ganz sympathisch. Wer nach einer leichten und kurzweiligen Unterhaltung sucht und ein bisschen mitfiebern möchte, was aus Henny's Sehnsucht nach Rock'n'Roll und seinen beiden Herzdamen wird, dem sei dieser Roman durchaus empfohlen.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Petunia

    Petunia

    20. November 2011 um 07:51

    Henny, Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat große Träume. Er will Rockstar werden, in L.A. leben und sich mit tollen Frauen umgeben. Diese Träume werden jäh unterbrochen, als ihm seine Freundin Alexa eines Tages eröffnet, dass sie schwanger ist. Noch bevor Sie ihren Satz ganz zu Ende bringen kann, dreht Henny sich schon auf dem Absatz um und flieht aus der Wohnung. Er will nach L.A. um endlich seinen großen Traum zu verwirklichen. Leider endet die Flucht schon am Flughafen. Er wird von Natalie angefahren. Auch sie hat zur Zeit Probleme ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Die beiden gehen erst mal „einen (oder auch ganz viele) trinken“. Da kann man so schön seine Probleme bequatschen. Ich konnte mich leider an keiner Stelle des Buches wirklich in die Handlung einfinden. Obwohl die Kapitel ständig zwischen verschiedenen Handlungsebenen wechseln, fand ich es zäh und die Protagonisten eher unsympathisch und langweilig. Ob es um Hennys Bandproben oder um seine Besuche beim Großvater ging - alles wirkte irgendwie so spießig. Leider konnte auch das Zusammentreffen mit der einst verschwundenen Großmutter nichts daran ändern. Daher leider nur zwei Sternchen.

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  • Leserunde zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Buchstabengourmet

    Buchstabengourmet

    Abhauen, ein neues Leben beginnen, aus dem immer gleichen Alltag ausbrechen. Davon träumen viele Menschen. Und Hendrik „Henny“ Hinkelberch, 31, setzt das in die Tat um. Zwei Minuten, nachdem ihm seine Freundin Alexa eröffnet hat, dass sie schwanger ist. Henny hat einen soliden Job, er ist seit zehn Jahren Verwaltungsfachangestellter bei der Gemeinde Lichtenberg, die 23 000 Einwohner zählt. Noch mehr als streberhafte Anzüge von Hugo Boss hasst Henny seinen eigenen Boss. Bürgermeister Friedjolf Meer. Und er ist auch daran schuld, dass Henny sich werktags in einen Anzug zwängen muss. Der Anzug dient „zur positiveren Wahrnehmung unser aller Verwaltung in der Öffentlichkeit“. Ist der lästige Anzug abgelegt, schlüpft Henny in seine zweite Haut: Jeans, Cowboystiefel und eine schwarze Lederjacke mit blanken Kragenecken. Ausgleich findet er als Sänger und Drummer der Band „YoYo Men“. Mit seinen Kumpels hängt er den Träumen von einem Plattendeal nach und schwärmt vom großen Geld. Der Anblick von Alexas Katze, die Henny nur „Stalin“ nennt, reißt ihn aus seiner Erstarrung. Seine Freundin ist schwanger. Doch von Freude keine Spur. Er dreht der 120 Quadratmeter Wohnung, die die beiden mietfrei bewohnen, da Geldanlage von Hennys Schwiegervater in spe, den Rücken. Und macht sich auf und davon. Gleich zu Beginn des wundervollen Romans „Knautschzone“ von Mark Werner, der im September bei Rowohlt erscheint, treffen zwei, eigentlich schöne, Dinge des Lebens aufeinander. Den Mut zur Veränderung und eine Schwangerschaft. Leider stehen sie im totalen Gegensatz. Henny haut ab. Doch kann das die Lösung sein? Der Autor Mark Werner begleitet die Leserunde. Es sind 25 Testleser für „Knautschzone“ gesucht. Bewerbt euch einfach mit einem Kommentar bis einschließlich Sonntag, den 28. August im Unterthema „Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner“, wenn ihr „Knautschzone“ lesen, euch hier darüber austauschen und eine Rezension schreiben wollt. Henny träumt von einer Karriere als Rockstar. Was würdet ihr als erstes tun, wenn ihr eines Tages aufwacht und feststellt, dass ihr plötzlich ein unfassbar reicher, unfassbar berühmter Musiker seid?

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    blessed

    blessed

    08. November 2011 um 14:36

    Verwaltungsangestellter Henny Hinkelberch träumt davon in L.A. als Rockstar groß rauszukommen. Diesen Traum möchte er wahrmachen, nachdem seine Freundin ihm eröffnet, dass sie schwanger ist: Henny ergreift die Flucht und macht sich auf den Weg zum Flughafen. Anstatt in L.A., landet er auf der Motorhaube von Natali. Und so beginnt eine schicksalshafte Nacht, in der beide ihr Leben überdenken und das ein oder andere Abenteuer erleben. Und am Ende kommt alles anders, als erwartet... „Knautschzone“ von Mark Werner ist ein humorvoll geschriebenes Buch, welches ich als leichte Kost für Zwischendurch bezeichnen würde. Der Autor springt zwischen der Gegenwart und Hennys Vergangenheit hin und her, was dem Leser zwar einen guten Einblick in Hennys Leben gibt. Aber leider wird der Lesefluß so arg unterbrochen und ich musste mich das ein oder andere Mal regelrecht dazu aufraffen, weiterzulesen. Anfangs war mir Henny, der seine schwangere Freundin Alexa einfach so sitzenläßt, noch sehr unsympathisch. Im Laufe des Buches hat sich das dann ein wenig geändert. Der letzte Teil hat mir persönlich am Wenigsten gefallen – besonders die Entwicklung in Bezug auf Alexa fand ich nicht sehr passend, auch wenn es mehrere Hinweise gab, die in diese Richtung gingen. Mein Fazit: Das Buch ist, wie gesagt, leichte Kost für Zwischendurch. Es war an manchen Stellen wirklich lustig, aber ich hätte nichts verpaßt, wenn ich es nicht gelesen hätte. Zum Schluß aber noch etwas positives: Das Cover gefällt mir sehr und der Flexi-Einband ist total klasse! Dieses Format sollte es viel öfter geben.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Literatur

    Literatur

    28. October 2011 um 13:26

    Ich war noch niemals in New York ... .. Bei der Lektüre des Romans "Knautschzone" von Mark Werner musste ich desöfteren an Udo Jürgens Hit denken, indem er den gedanklichen Ausbruch aus seinem Alltag beschreibt. Auch Henny Hinkelberch bricht aus seinem Alltag aus, allerdings ganz realistisch, nachdem seine Freundin ihn mit dem Satz "Ich bin schwanger und" begrüßt. Allerdings ist Hennys Flucht bereits so plötzlich, dass er das Ende des Satzes nicht mehr mitbekommt. Mit der Verantwortung dieser Nachricht und der damit einhergehenden Veränderung auf sein Leben konfrontiert, begibt sich Henny auf die Flucht zum Flughafen nach Kalifornien, wo er schon immer seinen Traum von einem Rockstarleben verwirklichen wollte. Doch dann wird er vom Wagen der sich ebenfalls in einer Lebenskrise befindenen Natali erfasst, was seine Flucht abrupt abbremst und in ganz neue Bahnen lenkt. Zusammen ordnen die beiden Fremden, die sich doch von Anfang an sehr nahe stehen, in einer ereignisreichen Nacht ihre beiden Leben. Der Roman legt bereits von Anfang an ein schönes Tempo und viel Handlung vor, sodass er den Leser bereits von Anfang an fesselt. Die raschen Wechsel zwischen der Gegenwart, den Rückblenden und Träumen finde ich einerseits gelegentlich schwierig, da es den Lesefluss bremst, aber inhaltlich sehr passend und gelungen. Die einzelnen Erlebnisse sind für Henny und seine Weiterentwicklung von entscheidender Bedeutung, die Einschübe in die eigentliche Handlung passen zur jeweiligen Stufe von Hennys Verarbeitung und fügen sich gegen Ende des Romans zu einem großen Puzzle zusammen. Der Stil ist anspruchsvoll und humorvoll geschrieben, was meinem Geschmack sehr entgegenkommt. Die Wahl der Titel finde ich sehr kreativ und gelungen. Die Kürze der Kapitel unterstützt das inhaltlich vorgelegte Tempo. Inhaltlich widerstrebt mir die Handlung und Sichtweise der Hauptfigur stark: Ich kann das Denken, die Gefühle und die Verhaltensweisen von Henny kaum nachvollziehen: Er ist mit seinem Leben unzufrieden, hat unerfüllte Träume, aber wird in keinster Weise aktiv, um sein Leben zu ändern oder seine Träume zu realisieren, sondern er lebt nur so vor sich hin. Seine Mitmenschen werden auf seinem Egotrip nur zu Nebendarsellern, bis die Nachricht seiner Freundin "Ich bin schwanger und" Henny ziemlich aus seiner Lethargie reißt und von einer Kurzschlusshandlung zur nächsten im Rahmen einer Flucht verleitet. Zur Betrachtung des Lebens und der einzelnen Charaktere auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Jede der Figuren wird sehr menschlich mit allen Stärken und Schwächen dargestellt, wobei viele Nuancen des Lebens und des menschlichen Denkens und Fühlens getroffen werden. Lediglich das Ende fand ich etwas zu "Hollywood"-haft. Nachdem der Roman doch über die Spielarten des Lebens, Lebensentscheidungen und -wandlungen handelt, wandelt sich am Ende des Romans doch alles zur für die Protagonisten positivsten Möglichkeit, was ich etwas unrealistisch finde. Dennoch eine sehr schöne Leseerfahrung, die ich nicht missen möchte und die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann!

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Sue71207

    Sue71207

    06. October 2011 um 18:48

    Der Schreibstil ist einfach und klar strukturiert. Die Story eher Ereignislos. Es passiert kaum etwas. Henny will nach L.A. abhauen und wird am Flughafen angefahren. Das ganze Buch handelt von der einen Nacht die Henny mit Natali (diejenige die ihn angefahren hat) verbringt. Sie erzählen sich gegenseitig von ihrem Leben. Und viel mehr ist es auch nicht. Ich habe am Anfang das Buch sehr aufmerksam gelesen, allerdings war es mir irgendwann zu langwierig und somit habe ich teilweise Textstellen oder auch Seiten übersprungen. So lies es sich ganz gut lesen. Ich habe mir quasi die Stellen raus gesucht die ich interessant fand und den Rest habe ich einfach ausgelassen. Das ist nicht unbedingt der Sinn eines Buches. Die 288 Seiten des Buches sind zu viel für das bisschen was in dem Buch passiert. Wenn ich wirklich jede Seite gelesen hätte, dann hätte ich das Buch sehr wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen. Und wo wir gerade beim Ende sind: Das fand ich wirklich sehr schön. Mit das beste am Buch. Es ist allerdings kein Buch welches man unbedingt gelesen haben muss. Man hat nichts verpasst wenn man es nicht liest.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2011 um 19:27

    Eine Rockerseele in einem Spießbürgerleben * Hendrik "Henny“ Hinkelberch ist von Beruf Verwaltungsangestellter und lebt mit seiner Freundin Alexa in einer Eigentumswohnung, die sie von ihrem Vater geschenkt bekommen hat. Dabei träumt Henny von einem wilden Leben als Rockstar in Amerika – doch mit seiner Band, den YoYo Men, tritt er höchstens mal auf dem Schützenfest auf. Als ihn seine Freundin eines nachmittags mit den Worten „Ich bin schwanger und…“ empfängt brennen bei Henny alle Sicherungen durch und er stürzt Hals über Kopf aus dem Haus… * Mark Werners Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Die kurzen, knackigen Kapitel fördern den Lesefluss zusätzlich. Er besticht in seinem Roman durch Humor, von bissig bis hin zu übelstem Sarkasmus, aber dies passt voll und ganz zu unserem Hauptprotagonisten Henny, der eine Rockerseele in sich trägt, aber das Leben eines kleinen spießigen Verwaltungsangestellten lebt. Als seine Freundin ihm sagt, dass sie schwanger ist, macht er komplett zu und will nur noch weg - am Anfang verurteilt der Leser Henny für seine übereilte Reaktion, doch im Laufe des Buches merkt, man dass diese ganz klar mit der Beziehung zu seinem Großvater zusammenhängt und einem gut gehüteten Familiengeheimnis… * Am Flughafen läuft er in ein Auto hinein, in Natalies Auto – auch sie ist unzufrieden mit ihrem Leben und will nach ihrem Urlaub nicht wirklich nach Hause zurück kehren… Was liegt also näher, als mit dem Mann, den man beinahe umgefahren hat ein Bier trinken zu gehen – sie reden sich ihren Frust von der Seele, trinken ein paar Schnäpse, entkommen gewalttätigen Jugendlichen, lernen sich immer besser kennen und gehen zusammen auf eine unangemeldete Demonstration - dann kommt der Augenblick, an dem sie sich trennen müssen. Diese schicksalhafte Begegnung führt zwei Menschen dazu ihr Leben noch einmal komplett zu überdenken und vielleicht auch zu verändern – aber um das herauszufinden, müsst ihr das Buch schon selbst in die Hand nehmen… * Ich finde es sehr schwierig diesen Roman einzuordnen, denn ist es ein Liebesroman, sowie ein Familiendrama aber auch einfach ein komödiantisches Stück Literatur – von allem ein bisschen. Ein Buch für Menschen, die auch die Zeilen hinter den Worten lesen und humorvolle Bücher mögen. Leider gibt es für mich ein paar Längen zu viel, und das Ende ist ein wenig unbefriedigend – aber immerhin noch gute 3,5 ♥!

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    gaby2707

    gaby2707

    01. October 2011 um 14:41

    Rockstar - L.A. - Party, Musik, schöne Frauen - davon träumt Henny. Wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, unzufrieden mit seinem Leben zu sein. Dabei hat er doch alles: einen soliden Job bei der Stadtverwaltung, eine hübsche Freundin mit reichem Papa, die besten Kumpels der Welt und eine eigene Band. Dann gibt es unerwartet Neuigkeiten. Alexa begrüßt ihn an der Tür mit den Worten: "Ich bin schwanger. Und..." Den Rest hört Henny nicht mehr. Denn Henny haut ab. Die Flucht endet vorzeitig auf der Motorhaube von Natalie. Und für beide beginnt eine Nacht, die die Nacht ihres Lebens werden könnte...

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    conneling

    conneling

    30. September 2011 um 21:14

    Henny, Anfang 30, Verwaltungsfachangestellter und Möchtegernkomponist lebt ein angenehmes Leben, das er sich so gestaltet, wie er möchte. Eines Tages zerplatzt seine Seifenblase ganz schnell, er ist auf dem Weg zur Bandprobe, YOYOmen ist sein ganz grosses Hobby, da steht seine Freundin Alexa vor ihm. Ich bin schwanger, und....das ist alles was er hört, und schon ist er weg. Er hat ab, und kommt erst zu sich, als er beim Flughafen, er hat sich entschieden nach LA zu fliegen, angefahren wird. Natali ist selber auf der Flucht, vorm Leben, ihren Allergien und ihrem Freund. SIe gehen gemeinsam einen trinken und machen einiges mit. Coretta gibt sich viel Mühe mit den Sprüchen, Ari kämpft um seine Kneipe und die Kneipenmannschaft aus dem Bärbräu kämpft in erster Front mit. Henny schafft es nicht auf den Flieger, lernt viel über sich selber und weiss plötzlich was er tun muss. Knautschzone lässt sich sehr einfach lesen, man muss nicht viel nachdenken, allerdings habe ich dann doch länger gebraucht, weil ich es immer wieder weggelegt habe, Henny und sein Egoismus haben echt genervt. Erst mal eingelesen, ging es dann flott und ich bin wärmer damit und mit Henny geworden, und es hat mir dann sehr angenehme Lesestunden beschert.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Fannie

    Fannie

    28. September 2011 um 22:53

    Mann vom Amt meets Rock’n'Roll Hendrik „Henny“ Hinkelberch – nicht gerade ein Name wie Donnerhall. Henny, 31 Jahre alt, ist auch eher ein durchschnittlicher Typ aus dem Bergischen Land, der in der Stadtverwaltung als Verwaltungsfachangestellter seine Brötchen verdient. Sein öder Job und die aus Anzug und Krawatte bestehende Kleiderordnung sind ihm ein Graus. Er träumt von einem faszinierenden Rockstarleben in Los Angeles. Doch davon ist Henny meilenweit entfernt: Seine Band YOYO-MEN, in der er singt und gleichzeitig das Schlagzeug bearbeitet, ist nur eine Cover-Combo, die beispielsweise beim Schützenfest auftritt. Seine eigenen Songs haben die Bandkollegen nie ernst genommen. Als seine Freundin Alexa dem ohnehin schon gebeutelten Henny dann noch sagt, sie sei schwanger, verliert er den Kopf und haut ab. Sein Ziel ist L. A. – doch er schafft es gerade mal bis zum Flughafen. Dort erleidet er einen Unfall, der sein Leben verändert – und das der Unfallverursacherin Natalie. „Knautschzone“ ist ein amüsantes Buch, das sich schnell wegliest. Autor Mark Werner hat einen beneidenswert großen Wortschatz. Die Story hat Tempo und enthält so manche skurrile Szene und teils recht verrückte Charaktere. Allerdings bleiben große Lachanfälle beim Leser wohl aus. Das Leben von Protagonist Henny regt in Ansätzen zum Nachdenken an: Habe ich meine Träume verwirklicht? Was will ich wirklich? Mein Fazit: „Knautschzone“ ist unterhaltsam für Zwischendurch, aber kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Jeami

    Jeami

    28. September 2011 um 12:45

    So eine Art Roadmovie über Henny`s Leben. Man begleitet ihn durch Beziehungskriesen, Familiendramen und seinem Wunschdenken ein Rockstar zu sein. In Rückblenden erfährt man etwas über ein Familiengeheimnis und darüber warum Henny Henny geworden ist.
    Das ist kurzweilig, witzig und manchmal skuril.
    Das Buch hat mir durchaus Spaß gemacht - aber einmal lesen langt!

  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Tanja18

    Tanja18

    27. September 2011 um 20:20

    Rockstar..... das wäre es, denkt sich Henny. Aber was in seinen Träumen zum greifen nah scheint sieht in der Realität leider anders aus. Henny ist Verwaltungsfachangesteller in einen kleinen Dorf namens Lichtenberg. Der einzige Lichtblick in seinen trostlosen Alltag ist seine Band die YoYoMen. Mit ihnen möchter ganz groß rauskommen, nach L.A. reisen und Party und Musik machen. Doch alles kommt anders. Als Henny nach einen harten Arbeitstag nur schnell nach Hause kommt um sich was anderes anzuziehen und dann weiter zur Probe zu fahren kommt ihn seine Freundin Alexa dazwischen. Kaum in der Wohnung begrüßt sie ihn mit den Worten:"Ich bin schwanger. Und....". Doch das ist das letzte was Henny mitbekommt den Henny haut ab. Aber seine Flucht endet auf der Motorhaube von Natalie und die beiden erleben eíne unglaubliche Nacht. Das Buch ist wirklich nicht schlecht. Es ist witzig, romantisch und man findet sich auch manchmal wieder wie man über das eine oder andere Nachdenkt. Mark Werner hat einen angenehmen, flüssigen Schreibstil, wodurch man der Story gut folgen kann. Auch die Charaktere sind sehr nett gestaltet und man kann sich richtig in die Geschichte hineinversetzen. Die immer wieder einkehrenden Rückblicke in Hennys Vergangenheit sind immer wieder recht unterhaltsam und man lernt so noch mehr über die Hauptperson kennen. Die Story ist für mich eibfach mal erfrischend neu. Aber wer kennt das nicht bei einer neuen Nachricht einfach mal überstürzt zu handeln. Alles in allen ist "Knautschzone" ein wirklich gutes Buch, was man einfach mal so zwischendurch lesen kann.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    dorli

    dorli

    27. September 2011 um 13:33

    Hendrik „Henny“ Hinkelberch hat einen Job bei der Stadtverwaltung. Langweilig – wie er findet, möchte er doch lieber ein großer Rockstar sein und viel Erfolg haben mit seiner Band „YoYoMen“. Als seine Freundin Alexa ihn eines Tages mit den Worten „Ich bin schwanger, und…“ begrüßt, lässt Henny sie nicht ausreden, sondern rennt aus dem Haus und entschließt sich spontan, nach Los Angeles zu fliegen und endlich seine große Karriere zu starten. Am Flughafen wird er unsanft von Natali gestoppt… Zwei Fremde lernen sich unter widrigen Umständen kennen und entdecken Gemeinsamkeiten, sind sich sympathisch. Ein immer wieder interessantes Thema. Leider hat mich die Umsetzung dieses Themas in „Knautschzone“ nicht gepackt. Viel zu oft wird die eigentliche Story durch diverse Szenenwechsel unterbrochen. Auch wenn die vielen Rückblenden Hinweise und Erklärungen für Hennys Verhalten beinhalten, stört der holperige Ablauf den Lesefluss und nimmt immer wieder die Spannung aus der Geschichte. Schade, denn jedes Kapitel für sich ist durchaus flüssig zu lesen und enthält viel Sprachwitz und Situationskomik. Auch die Charaktere sind gut gelungen und rundum sympathisch, haben Witz und Charme. „Knautschzone“ ist für mich nicht der ganz große Wurf, aber ein amüsantes Buch für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Knautschzone" von Mark Werner

    Knautschzone
    Maggi

    Maggi

    26. September 2011 um 21:01

    Ein lockerer, teils witziger Roman über einen Mann, der nicht weiß, ob er noch länger an seinem Jugendtraum fest halten soll Rockstar zu werden, oder sich seinem Leben als Erwachsener mit langweilgem Job, fade gewordener Beziehung und ewigem Dorfleben stellen soll. Henny erfährt, dass seine langjährige Freundin Alexa schwanger ist, doch ehe sie noch richtig hat aussprechen können ist Henny schon in Panik auf und davon... nach LA, hofft er, doch seine Reise endet frühzeitig im Parkhaus des Flughafens auf einer Motorhaube. Er trifft Natali, die, ebenfalls mit ihrem Leben unzufrieden, nichts gegen eine kleine Alltagsflucht hat. So landen die beiden in Köln und erleben eine kuriose Nacht voller lustiger Anekdoten und mit vielen absonderlichen Gestalten. Das alles klingt nach einer amüsanten Geschichte, die interessante Faktoren beinhaltet. Für mich hieß es einen Ausbruch aus meinem Lesealltag, denn sonst lese ich keine typischen Unterhaltungsromane. Doch leider ist dieser Roman nur mittelmäßig, nicht schlecht, nur nicht einprägsam oder besonders, sondern eher bemüht komisch. Trotz der ernsthaften Grundthematik, Mann lässt schwangere Freundin sitzen, gibt es hier hauptsächlich Slapstick und bedeutungslose, kurze Episoden. Während des Lesens wird man durchaus unterhalten, wenn auch auf mittelmäßigem Niveau, doch danach bleibt nichts zurück. Ein Buch für Bahnfahrten oder Kurzflüge, nichts zum schwelgen und abtauchen. Daher kann ich nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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