Mark Z. Danielewski Das Haus

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Inhaltsangabe zu „Das Haus“ von Mark Z. Danielewski

Will Navidsons Nerven liegen blank. Sein neu gekauftes Haus hat plötzlich Türen, wo keine sein dürften. Dahinter: der Zugang zu einem Höhlensystem, das sich ständig verändert. Bei dessen Erforschung kommt es zu mysteriösen Zwischenfällen. Wohin verschwinden die Menschen im Labyrinth? Welcher Schrecken wartet in der Dunkelheit? Das Haus gilt als 'die literarische Sensation des 21. Jahrhunderts', seine Umsetzung als Hörspiel schrieb Radiogeschichte: Erstmals wurden drei WDR-Hörspiel-Versionen eines Romans simultan auf drei Wellen gesendet. Jetzt gibt es dieses Ereignis als Hör-DVD – für unbegrenztes Horror-Zapping.

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  • Rezension zu "Das Haus" von Mark Z. Danielewski

    Das Haus

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    18. November 2012 um 16:57

    Der Pulitzer-Preisträger Will Navidson erwirbt ein Haus um seiner Familie näher zu sein und seine Ehekrise zu überwinden. Anfängliches Wohlgefühl wird nach einem Kurztrip bei der Rückkehr ins Haus schnell durch Schrecken und Ungläubigkeit ersetzt, da im Schlafzimmer der Eltern eine zusätzliche Tür mit einem Glasknauf aufgetaucht ist. Familienfotos beweisen, dass die Tür beim Einzug nicht vorhanden war. Die Erforschung um das Mysterium der Tür und der labyrinthischen Gänge dahinter dokumentiert Will. Es entsteht der Navidson Record. Diese Dokumentation wurde wiederum vom blinden (?) Zampanò auf unzähligen Zetteln analysiert und nach dessen Tod vom jungen Einzelgänger Johnny Truant gefunden...auch er wird ins Labyrinth der Dokumentation gezogen und mit der eigenen erschreckenden Vergangenheit konfrontiert. Das Hörspiel zum Horror-Roman-Projekt von Mark Z. Danielewski "Das Haus" - "The House of Leaves" ist verstörend spannend, beunruhigend, weniger das, was ich als gruselig bezeichnen würde und trotzdem wohl nur ein Anriss des Gesamtwerkes, welches auf seine Art auf allen Erzählebenen mit bildhaften sowie drucktechnischen Stilmitteln und Spielarten den Leser ins Labyrinth ziehen will. Drei Erzählkanäle zu jeweils ca. 53 Minuten verbinden die unterschiedlichen Ebenen zu einem beeindruckenden Hörerlebnis. Diese nachwirkende Hörspielproduktion lohnt zum Einstieg ins Buch definitiv, vorallem durch die mitreißende Umsetzung aller Beteiligten und weil man sich auf diese Weise schon mal eine ungefähre Vorstellung des Schreckens, der einen im Buch erwartet machen kann. Die DVD bietet neben den MP3-Dateien zudem drei Making-ofs, die beweisen, wieviel Enthusiasmus die "Sprecher" bei den Aufnahmen an den Tag gelegt haben. Nichts für schwache Nerven und genausowenig etwas für Hörer, die das greifbare Grauen erwarten. Es gibt ihn nicht, den perfiden Massenmörder oder die Kreischszenen diverser Opfer, das Unheimliche ist nicht betastbar, es lauert in jedem Selbst.

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  • Rezension zu "Das Haus" von Mark Z. Danielewski

    Das Haus

    DaniV

    22. October 2010 um 12:01

    Das war ja mal ein aussergewöhnliches Hörspielerlebnis! Gestern Abend habe ich einen ersten Durchlauf gestartet. Vorher, als ich die DVD gekauft hatte, konnte ich mir nicht richtig vorstellen, wie das funktionieren soll mit den drei Erzählebenen. Ist aber ganz einfach: Die Story wird simultan aus drei verschiedenen Perspektiven gelesen. Man schaltet dann auf der DVD sozusagen zwischen den Kanälen hin und her. Leider war es dann schon so spät, dass ich nicht noch einen weiteren Durchlauf machen konnte. Aber zum Glück ist bald Wochenende, sodass ich dann genug Zeit haben werde. Wenn ich alle Möglichkeiten ausprobiert habe, werde ich nochmal eine Schlußbewertung abgeben. Bis jetz erstmal: aussergewöhnlich, gruslig gut.

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