Mark de Jager

 2.8 Sterne bei 27 Bewertungen

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Der Fluch des Feuers

Der Fluch des Feuers

 (27)
Erschienen am 24.11.2017

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Haliaxs avatar

Rezension zu "Der Fluch des Feuers" von Mark de Jager

Manchmal langwierig und brutal.
Haliaxvor 10 Monaten

Stratus erwacht ohne jegliche Erinnerungen an seine Identität und seiner Vergangenheit. Er setzt alles daran, mehr über sich herauszufinden und die Welt, die es ihm so schwer macht, zu verstehen. Doch die Frage nach seiner Identität ist nicht das einzige Rätsel, dem sich Stratus stellen muss, denn eine böse und dunkle Macht breitet unausweichlich aus.

Der Fluch des Feuers von Mark de Jager verfolgt ein interessantes Konzept. Man macht sich zusammen mit Stratus auf die Suche nach seiner Identität. Was interessant klingt, scheitert leider anfangs an der Umsetzung. Zu Beginn werden die Kapitel von vielen Kämpfen, impulsiver Gewalt und ahnungslosen Wanderungen geprägt. Diese Abschnitte ziehen sich und sind durch ihre monotone Art langweilig zu lesen. Wäre ich durch den Austausch mit anderen Lesern nicht motiviert gewesen, hätte ich das Buch am Anfang abgebrochen.

Als Stratus auf Zivilisation trifft, ändert sich alles. Die Handlung wird endlich aufregender. Er trifft auf den Prinzen und Tatyana, die der Handlung Pep verleihen. Zusammen mit Tatyana entdeckt er eine dunkle Macht, die die Stadt verseucht. Er versucht die Bedrohung abzuwehren und es kommt zu noch mehr Kämpfen mit ungebändigter Brutalität. Für Leser, die nicht viel über brutale Kämpfe lesen wollen, würde ich dieses Buch abraten.

Es gibt Stellen, die mich unterhalten konnten und mich mit einer spannenden Handlung einfangen konnten. Am Ende erfährt man, wer Stratus ist. Das große Überraschungsmoment bleibt aus, da man durch die kleinen Andeutungen auf die Lösung kommt.

Fazit
Monotoner Start in das Buch, der durch immer wiederkehrende zwecklose Kämpfe unterstrichen wird. Die Brutalität ist sehr ausgeprägt und sollte von jenen, die auf gewalttätige Kämpfe verzichten können, gemieden werden. Die Handlung nahm ab Mitte des Buches zu und hatte ereignisreiche Szenen zu bieten.

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anke3006s avatar

Rezension zu "Der Fluch des Feuers" von Mark de Jager

Stratus, ein Held der keiner sein will
anke3006vor einem Jahr

Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was bedeutet das Verlangen nach Feuer, das er in sich verspürt? Ist er von dunkler Magie besessen? Stratus ahnt, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, und macht sich auf die Suche nach Antworten. Schnell muss er die Wahrheit herausfinden, bevor die Macht in ihm ausbricht und ein Feuer entfesselt, das niemand mehr eindämmen kann. Mark de Jager hat hier einen Auftakt zu einer neuen Reihe vorgelegt. Man muss diese dunkle Art mögen. Ich gebe zu, mir war es zu heftig. Der Schreibstil ist nicht ganz einfach und der Hauptcharakter nicht gerade liebenswert. Alles ein paar Gründe, um mich mit diesem Buch doch ein bisschen quälen. Auf der einen Seite wollte ich wissen wie es weitergeht, aber dann hab ich wieder gedacht, muss ich das haben? Ich hab es beendet und weiß, dass ich diese Reihe nicht fortführen möchte. Wer das Dunkle mag ist hier richtig.

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Family_goes_Ostsees avatar

Rezension zu "Der Fluch des Feuers" von Mark de Jager

Düstere Fantasy mit sympathischen Antihelden
Family_goes_Ostseevor einem Jahr

Das Buch "Der Fluch des Feuers" von Mark De Jager ist sein Debütroman und der erste Teil einer neuen Fantasy-Sage.
Es geht um den Antihelden Stratus, welcher auf einem Feld vollkommen nackt und ohne jede Erinnerung erwacht. Einzig seinen Namen weiß er noch.
Von da an ist er auf der Suche nach seiner Identität und muss sich dabei immer wieder gegen Widersacher wehren, wird mehrfach gefangen genommen und bemerkt dabei immer mehr, dass er eigentlich jemand anderes ist, der in dem Körper von Stratus gefangen ist.

Schon das Cover des Buches zeigt, dass es sich hierbei nicht unbedingt um einen harmlosen Fantasy-Roman handelt, sondern gewisse düstere Elemente vorhanden sind. So deutet drauf  allein schon der Schädel auf dem Cover hin.

Weiterhin hat mich der Schreibstil mit einer wirklich unglaublichen Bildhaftigkeit überrascht. Man steckt definitv mitten in der Geschichte drin und sieht alles beschriebene genau vor Augen. Teilweise ist dies jedoch auch nicht allzu angenehm, denn das Buch zeichnet sich durch viele brutale und eklige Elemente aus. Aber auch die sind durch eine faszinierende Art beschrieben, dass man sich fast schon die Augen zuhält, weil man nicht hingucken kann. Das ist wirklich sehr beeindruckend!
Auch sonst ist der Schreibstil so, dass man von der Geschichte gefesselt ist und es spannend voran geht. Immer wieder geschieht etwas und sobald man eine Situation angenommen hat, passiert wieder etwas neues.

Die Charaktere sind ebenfalls sehr gut beschrieben. Der Antiheld Stratus ist definitiv nicht unbedingt sympathisch, dennoch fühlt man mit ihm und möchte erfahren, was es mit ihm auf sich hat. Die weiteren Personen, die im Laufe der Geschichte auftauchen, bringen genau zum richtigen Zeitpunkt Frische ins Geschehen, sind sympathisch und ergänzen die Geschichte sinnvoll.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich so ein Buch zwar bisher noch nicht gelesen habe, es aber dennoch empfehlen kann für alle, die große Fantasy-Fans sind.
"Der Fluch des Feuers" ist definitiv ein sehr düsteres Buch und die Geschichte ist nicht durch schöne oder verzauberte Momente gezeichnet, sondern durch Brutalität, dennoch ist es eine wirklich gute Geschichte und ein würdiger Fantasy-Roman. Vor allem das Ende, auf das man das ganze Buch lang hinfiebert, ist nochmal so überwältigend, dass ich sehr gespannt bin, wie es weitergeht!

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