Der Fluch des Feuers

von Mark de Jager 
2,8 Sterne bei27 Bewertungen
Der Fluch des Feuers
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (9):
Family_goes_Ostsees avatar

Düstere Geschichte mit einem interessanten Antihelden und einer beeindruckend bildlichen Erzählweise!

Kritisch (14):
A

Blutig, brutale, schwache Handlung und blasse Protagonisten...

Alle 27 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Fluch des Feuers"

Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was bedeutet das Verlangen nach Feuer, das er in sich verspürt? Ist er von dunkler Magie besessen? Stratus ahnt, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, und macht sich auf die Suche nach Antworten. Schnell muss er die Wahrheit herausfinden, bevor die Macht in ihm ausbricht und ein Feuer entfesselt, das niemand mehr eindämmen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404208913
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:24.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Haliaxs avatar
    Haliaxvor 8 Monaten
    Manchmal langwierig und brutal.

    Stratus erwacht ohne jegliche Erinnerungen an seine Identität und seiner Vergangenheit. Er setzt alles daran, mehr über sich herauszufinden und die Welt, die es ihm so schwer macht, zu verstehen. Doch die Frage nach seiner Identität ist nicht das einzige Rätsel, dem sich Stratus stellen muss, denn eine böse und dunkle Macht breitet unausweichlich aus.

    Der Fluch des Feuers von Mark de Jager verfolgt ein interessantes Konzept. Man macht sich zusammen mit Stratus auf die Suche nach seiner Identität. Was interessant klingt, scheitert leider anfangs an der Umsetzung. Zu Beginn werden die Kapitel von vielen Kämpfen, impulsiver Gewalt und ahnungslosen Wanderungen geprägt. Diese Abschnitte ziehen sich und sind durch ihre monotone Art langweilig zu lesen. Wäre ich durch den Austausch mit anderen Lesern nicht motiviert gewesen, hätte ich das Buch am Anfang abgebrochen.

    Als Stratus auf Zivilisation trifft, ändert sich alles. Die Handlung wird endlich aufregender. Er trifft auf den Prinzen und Tatyana, die der Handlung Pep verleihen. Zusammen mit Tatyana entdeckt er eine dunkle Macht, die die Stadt verseucht. Er versucht die Bedrohung abzuwehren und es kommt zu noch mehr Kämpfen mit ungebändigter Brutalität. Für Leser, die nicht viel über brutale Kämpfe lesen wollen, würde ich dieses Buch abraten.

    Es gibt Stellen, die mich unterhalten konnten und mich mit einer spannenden Handlung einfangen konnten. Am Ende erfährt man, wer Stratus ist. Das große Überraschungsmoment bleibt aus, da man durch die kleinen Andeutungen auf die Lösung kommt.

    Fazit
    Monotoner Start in das Buch, der durch immer wiederkehrende zwecklose Kämpfe unterstrichen wird. Die Brutalität ist sehr ausgeprägt und sollte von jenen, die auf gewalttätige Kämpfe verzichten können, gemieden werden. Die Handlung nahm ab Mitte des Buches zu und hatte ereignisreiche Szenen zu bieten.

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    anke3006s avatar
    anke3006vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr dunkler Auftakt
    Stratus, ein Held der keiner sein will

    Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was bedeutet das Verlangen nach Feuer, das er in sich verspürt? Ist er von dunkler Magie besessen? Stratus ahnt, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, und macht sich auf die Suche nach Antworten. Schnell muss er die Wahrheit herausfinden, bevor die Macht in ihm ausbricht und ein Feuer entfesselt, das niemand mehr eindämmen kann. Mark de Jager hat hier einen Auftakt zu einer neuen Reihe vorgelegt. Man muss diese dunkle Art mögen. Ich gebe zu, mir war es zu heftig. Der Schreibstil ist nicht ganz einfach und der Hauptcharakter nicht gerade liebenswert. Alles ein paar Gründe, um mich mit diesem Buch doch ein bisschen quälen. Auf der einen Seite wollte ich wissen wie es weitergeht, aber dann hab ich wieder gedacht, muss ich das haben? Ich hab es beendet und weiß, dass ich diese Reihe nicht fortführen möchte. Wer das Dunkle mag ist hier richtig.

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    Family_goes_Ostsees avatar
    Family_goes_Ostseevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Düstere Geschichte mit einem interessanten Antihelden und einer beeindruckend bildlichen Erzählweise!
    Düstere Fantasy mit sympathischen Antihelden

    Das Buch "Der Fluch des Feuers" von Mark De Jager ist sein Debütroman und der erste Teil einer neuen Fantasy-Sage.
    Es geht um den Antihelden Stratus, welcher auf einem Feld vollkommen nackt und ohne jede Erinnerung erwacht. Einzig seinen Namen weiß er noch.
    Von da an ist er auf der Suche nach seiner Identität und muss sich dabei immer wieder gegen Widersacher wehren, wird mehrfach gefangen genommen und bemerkt dabei immer mehr, dass er eigentlich jemand anderes ist, der in dem Körper von Stratus gefangen ist.

    Schon das Cover des Buches zeigt, dass es sich hierbei nicht unbedingt um einen harmlosen Fantasy-Roman handelt, sondern gewisse düstere Elemente vorhanden sind. So deutet drauf  allein schon der Schädel auf dem Cover hin.

    Weiterhin hat mich der Schreibstil mit einer wirklich unglaublichen Bildhaftigkeit überrascht. Man steckt definitv mitten in der Geschichte drin und sieht alles beschriebene genau vor Augen. Teilweise ist dies jedoch auch nicht allzu angenehm, denn das Buch zeichnet sich durch viele brutale und eklige Elemente aus. Aber auch die sind durch eine faszinierende Art beschrieben, dass man sich fast schon die Augen zuhält, weil man nicht hingucken kann. Das ist wirklich sehr beeindruckend!
    Auch sonst ist der Schreibstil so, dass man von der Geschichte gefesselt ist und es spannend voran geht. Immer wieder geschieht etwas und sobald man eine Situation angenommen hat, passiert wieder etwas neues.

    Die Charaktere sind ebenfalls sehr gut beschrieben. Der Antiheld Stratus ist definitiv nicht unbedingt sympathisch, dennoch fühlt man mit ihm und möchte erfahren, was es mit ihm auf sich hat. Die weiteren Personen, die im Laufe der Geschichte auftauchen, bringen genau zum richtigen Zeitpunkt Frische ins Geschehen, sind sympathisch und ergänzen die Geschichte sinnvoll.

    Alles in allem muss ich sagen, dass ich so ein Buch zwar bisher noch nicht gelesen habe, es aber dennoch empfehlen kann für alle, die große Fantasy-Fans sind.
    "Der Fluch des Feuers" ist definitiv ein sehr düsteres Buch und die Geschichte ist nicht durch schöne oder verzauberte Momente gezeichnet, sondern durch Brutalität, dennoch ist es eine wirklich gute Geschichte und ein würdiger Fantasy-Roman. Vor allem das Ende, auf das man das ganze Buch lang hinfiebert, ist nochmal so überwältigend, dass ich sehr gespannt bin, wie es weitergeht!

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    Svanvithes avatar
    Svanvithevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich, blutig, brutal, fesselnd - eine Geschichte, die entweder geliebt oder abgelehnt wird...
    Held oder Monster?

    Wer Geschichten nicht mag, in denen es extrem blutig, gewalttätig, skrupellos, unerbittlich, chaotisch, unmenschlich und auch glibberig zugeht oder gar Würmer und Spinnen eine Rolle spielen, sollte diese hier nicht lesen. Es sei denn, er lässt sich daneben von einem erstaunlichen Protagonisten, einem ungewöhnlichen Plot, Abenteuern, Tapferkeit, Courage, Opferbereitschaft, Furchtlosigkeit und Kameradschaft überzeugen. Dann steht einer Lektüre von „Der Fluch des Feuers“ von Mark de Jager nichts im Wege, da diese von all dem Genannten einiges bietet.

    Zunächst einmal eine bemerkenswerte Hauptfigur: Stratus, der alles ist, nur kein strahlender Held. Vielmehr umgibt ihn etwas Dunkles, und damit ist nicht (nur) seine schwarze Hautfarbe gemeint. Ja, er könnte tatsächlich ein Monster sein. Stratus weiß es nicht. Er erwacht, mitten auf einem Feld in einer misslichen Situation, nämlich nackt und über sich lauernde Geier, und es scheint ihm gar nicht gut zu gehen. Aber zumindest drei Dinge sind ihm neben seinem Namen bewusst: Er lebt, er kann kein Mensch sein, und er versteht etwas von Magie. Alles andere liegt jenseits jedweder Erinnerungen in der Vergangenheit.

    Damit nicht genug. Er bekommt nicht nur einmal Schwierigkeiten. Er wird ständig gejagt oder gerät in Gefangenschaft. Irgendwie gibt es immer wieder jemanden, der ihn verletzen will. Obwohl Stratus eine beeindruckende Erscheinung ist und körperlich von einschüchternder Größe. Zudem versteht er es mehr und mehr, sich hart zu verteidigen und Gegner mühelos zu bezwingen. Dabei fällt auf, dass sich Stratus nicht wie ein brutaler tumber Hauklotz durch die Handlung schlägt, sondern eine gewisse Schläue und Intelligenz an den Tag legt.

    Da nicht offenbart wird, warum Stratus nichts mehr aus seiner Vergangenheit weiß oder warum er dies oder jenes tut, bleibt er ein Rätsel. Ist er nun einer von den Guten oder von den Bösen?

    Macht dies den ungewöhnlichen Reiz, die Faszination der Geschichte aus? Ist es der Fakt, dass wir den größten Teil des Buches nicht sicher sind, ob Stratus der Gute ist, ob es überhaupt einen Guten gibt? Oder ist es die Tatsache, dass die Ereignisse von den Gedanken und Überlegungen von Stratus geprägt wird und wir auf Grund der Ich-Position stets unmittelbar dabei sind? Wir spüren seine Verwirrung, seinen unstillbaren Hunger, wir wissen immer, was Stratus weiß, wir verfolgen jeden seiner Schritte und lernen, was er lernt, begegnen den dunklen Seiten seines Ichs, andererseits auch den weniger dunklen Empfindungen, während Stratus sich zurechtfinden muss in einer vom Krieg zerrissenen Welt, in der sich zwei Länder bekämpfen, gleichzeitig aber ohne deren Wissen eine dunkle Magie deren Zerstörung betreibt.

    Der Erzählton ist leicht zu lesen, selbstbewusst, vorstellungsintensiv, lebhaft und durchaus fesselnd, manchmal etwas zu ausführlich, dann wiederum mit einem ironischen Zug versehen, der auflockernd wirkt. In dem Tempo, in dem Stratus Informationen erhält, werden sie auch für uns zugänglich. So lernen wir die Welt mit ihm und durch ihn kennen.

    Marc de Jager entwirft und erklärt die Gesellschaft, in der sich Stratus bewegt, nur in feinen Nuancen. Während die Geschichte wächst, und das Geschehen voranschreitet, liegt der Fokus auf Stratus und dem Erkennen seiner wahren Natur. Im Ringen mit seiner „inneren Bestie“, macht Stratus eine Entwicklung durch.

    Der Autor hat sich Zeit genommen, einprägsame Charaktere zu kreieren, trotz der in Gänze überschaubaren Figurenschar. Denn viele erscheinen und sind gleich wieder weg oder tot. Doch ist es neben Stratus Tatyana, die uns packt, weil sie eine besondere Verbindung zu Stratus knüpft und mit ihm im Verlauf der verzwickten Handlung einigen geheimnisvollen, ja ungeheuerlichen Dingen auf die Spur kommt und uns mit einem großen Paukenschlag zurücklässt.

    Mark de Jagers Geschichte über einen Anti-Helden ist ein waghalsiges Unternehmen, das die Gemüter spalten wird. Die einen werden es lieben, die anderen nicht.

    4,5 Sterne

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    SofieWaldenvor 8 Monaten
    Der lange fantastische Weg zurück

    Stratus erwacht, bewegungsunfähig, ohne Erinnerung, ohne Bewusstsein dafür, wer er ist und wie er in diesen großen, irgendwie absonderlichen Körper gelangte. Erst ein Zauberer kann ihn 'befreien' und ihm zumindest die Gewalt über diesen, seinen Körper zurückgeben. Es ist ihm klar, er muss das Geheimnis um sich und sein verloren gegangenes Leben selbst lösen und so macht er sich auf den Weg, Menschen und Orte zu finden, die ihm seine Erinnerungen wieder geben. Es ist ein langer Weg , und die besonderen Fähigkeiten, die ihm sein Körper offenbaren und der Dämon, der in ihm wohnt und nur auf die Gelegenheit wartet, die Herrschaft über Geist und Gestalt zu übernehmen, sind Dinge, die ihn dazu drängen, sich dabei zu beeilen.

    Ein auf seine Art faszinierendes Buch, weit ab von den üblichen Fantasyromanen. Die Handlung entwickelt sich sehr langsam, zumindest am Anfang verbunden mit einer durchaus leicht schockierenden Brutalität im Kampf um Leib und Leben. Der Spannung und damit auch der Qualität der Geschichte tut dies jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil, man ist von Beginn an sehr eingebunden in das Schicksal von Stratus und dem Weg, der, soviel sei verraten, am Ende dazu führt, das er sich 'wiederfindet'.

    Ich bin begeistert von der besonderen Art, wie dieser Roman literarisch umgesetzt wurde und kann das Buch sehr empfehlen.

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    federfantastikas avatar
    federfantastikavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Blutig und teils brutal, nichts für schwache Nerven. Dennoch hab ich das Buch gern gelesen.
    Eine Reise zur wahren Identität

    *Der Fluch des Feuers* von *Mark De Jager* bildet den Auftakt-Band zur neuen Reihe.

    Charaktere
    Der Hauptcharakter des Buches ist Stratus. Er erwacht auf einem einsamen Feld, sollte eigentlich tot sein. Nichts ist ihm von seinem Leben geblieben, nicht mal die Erinnerungen. Doch etwas lauert da, tief in Stratus vergraben. Es ist etwas Mächtiges, etwas Uraltes und Böses.

    Handlung
    Stratus erwacht, als die Krähen schon über ihm kreisen und auf ein leckeres Festmahl spekulieren. In einer Welt, die vom Krieg zerfressen ist, muss er seinen eigenen Weg finden, muss eine Vergangenheit erforschen, um zu erfahren wer - oder was - er ist.

    Mein Fazit

    Dieses Buch ist nichts für zart besaitete Leser. Es gibt viel Gewalt, spritzendes Blut und ... den ein oder anderen abgetrennten Kopf.
    Stratus ist nicht gerade der Held, mit dem man sich leicht identifizieren kann, er ist definitiv gewöhnungsbedürftig und nicht alles von dem was er tut, oder wie er sich entscheidet, ist ... nun ja, "gesellschaftlich anerkannt".
    Mir hat das Buch trotzdem gut gefallen, denn ich mag den Schreibstil des Autors total gern. Ich konnte gut in das Buch reinfinden und auch die von manchen vielleicht sehr anstrengenden sich leicht wiederholenden Kampfszenen waren für mich schnell und leicht zu lesen.

    Es hat mir definitiv Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich freue mich auf die Fortsetzung(en).
    Empfehlen kann ich das Buch durchaus an Fantasy-Leser, die nicht immer nur Lovestorys und light-Versionen von Kämpfen lesen möchten.
    Allerdings vielleicht mit einer Altersbeschränkungen :D


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    Kadys avatar
    Kadyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: ⭐⭐ ½ Sterne Leider eher enttäuschend. Das Ende konnte mich nicht überraschen und es kam viel meiner Meinung nach überflüssiges Gemetzel vor.
    Zu viel Gemetzel und zu wenig Inhalt

    Rezi: Der Fluch des Feuers

    Inhalt: In "Der Fluch des Feuers" geht es um Stratus, der auf einem Feld aufwacht, ohne Erinnerungen wer er ist oder wieso er dort ist. Er begibt sich in die nächstgelegene Stadt mit dem Ziel, mehr über seine Herkunft herauszufinden, doch er hat mächtige Feinde uns auch in ihm lauert etwas...

    Meine Meinung: Ich kann diesem Buch einfach kaum etwas abgewinnen. Bei so viel Gemetzel, wie es da gibt, ähnelt es an manchen Stellen einem dieser Kriegs-Rollenspiele für den Computer.
    Die Verletzungen werden für meinen Geschmack auch zu detailliert beschrieben. Daher empfiehlt der Verlag das Buch wohl zu Recht erst ab 16.
    Auch mit dem Hauptcharakter Stratus konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Er ist einfach kaltblütig und denkt nicht einmal darüber nach, was sein Verhalten für Konsequenzen haben könnte.
    Auch wenn die Auflösung das wieder ein bisschen rechtfertigt, finde ich es nicht wirklich nachvollziehbar.

    Und ja, die Auflösung. Im allerletzten Absatz wird sie erst deutlich gesagt, auch wenn es fünf Seiten vorher schon rauskam. Nicht weiter schlimm. Aber es war mir viel zu vorhersehbar. Ich weiß nicht, ob es da nur mir so geht, aber ich hab das von Anfang an kommen gesehen, daher konnte es mich nicht mehr überraschen.
    Der einzige Lichtblick für mich was Tatyana, Eine Frau, die Stratus kennenlernt. Die Dialoge zwischen den beiden wären teilweise wirklich witzig und Tatyanas Art mochte ich echt gerne.

    Mein größter Kritikpunkt ist allerdings, dass sich die Auflösung so hinzieht und es so viele Szenen gibt, die einfach total irrelevant sind für das Buch. Auch bleiben die Fragen, für die ich mich wirklich interessiert habe (z.B. der Ausgang des Krieges, in den Stratus gerät) unbeantwortet.

    Ich kann im Nachhinein leider nicht sagen, was das Ziel dieses Romans sein sollte und was der Autor ausdrücken wollte mit seiner Geschichte.
    Das finde ich einfach schade.

    Mein Fazit: Meiner Meinung nach muss man dieses Buch nicht gelesen haben, es sei denn man möchte gerne solch ein Gemetzel lesen. Die Auflösung war für mich vorhersehbar und die interessanten Fragen blieben unbeantwortet.

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    lesemaus1981s avatar
    lesemaus1981vor 8 Monaten
    Leider hat mir das Buch wirklich nicht sehr gefallen .

    Inhalt :

    Stratus erwacht mitten der Wüste, umkreist von Geiern die nur auf seinen endgültigen Tod warten. Mit aller letzter Kraft schafft er es sich aufzurichten und die Geier die bereits an ihm nagen zu verscheuchen. Durch einen Zufall wird er von einem Diakon mit seine Anhängern entdeckt , die ihm zur Hilfe eilen, schnell wird dem Diakon klar, dass mit dem Fremden etwas nicht stimmt, er kann sich an nicht erinnern , weder wer er ist noch woher er kommt, eins jedoch ist gewiss , in ihm schlummert eine dunkle Magie ......

    Meinung :

    Vom Klappentext und der Leseprobe war ich eigentlich sehr neugierig auf das Buch, die ersten Kapitel haben mir auch gut gefallen, bis sich ein immer wiederkehrendes Schema in die Geschichte einschlich. Stratus Gedächtnisverlust hat mir gut gefallen mit ihm zusammen kommt man dem Geheimnis immer näher, welche Bestie in ihm wütet und woher er stammt. Leider erfährt man genaueres ziemlich am Ende, bis dahin besteht das Buch aus Gefangenschaft, töten und flüchten immer und immer wieder. Ab der dritten Gefangenschaft war bei mir dann die Luft schon raus, weil ich ja nun bereits wusste was in den nächsten Seiten passieren wird. Auch die Handlung an sich kommt nur sehr schleppend voran , denn im Prinzip geschieht nicht viel was von Wichtigkeit wäre. Die Schlachten die Stratus auszustehen hat, sind sehr blutig und voller Gewalt, dass hat mich aber nicht sehr gestört. Die Frage warum er immer gleich alle töten muss, ist eine andere.   

    Erst als er Tatyana begegnet scheint er ein Gewissen zu entwickeln, welches sich aber beinah nur auf Tatyana bezieht. Mit dem abschlachten hält er sich ab da etwas zurück und versucht überlegter vorzugehen. Tatyana ist die letzte ihrer Sippe, sie stammt von bekannten Kriegern ab und war trotz ihrer Kampfkunst eine Schande für die Familie. Gemeinsam versuchen das Geheimnis um Stratus zu lüften und dabei einen Krieg zudienen, gegen die Herrschaft der Würmer.

    Der Schreibstil lässt sich eigentlich gut lesen und das Buch hätte auch ganz gut sein können, wenn nicht immer das selbe passiert wäre. Für den Leser wird es doch schnell langweilig, wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich das Buch auf jeden Fall abgebrochen, denn der Reiz zu erfahren wie das Buch endet, war einfach nicht da. Zudem lässt das Ende einige Fragen unbeantwortet, sollte es einen zweiten geben, werde ich ihn leider nicht lesen.

    Das Cover finde ich aber dafür sehr ansprechend , die Farbgestaltung , sowie der Schriftzug gefällt mir sehr.

    Fazit :

    Mir hat das leider wirklich nicht gut gefallen wie ich es mir erhofft hatte.

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    Anysidorahvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Blutig, brutale, schwache Handlung und blasse Protagonisten...
    Leider sehr schwach...

    Meine Meinung:

    Als ich mit dem Buch begann, wusste ich nicht, dass es zu einer Reihe gehört...
    Anhand des Klappentextes wurde meine Neugier auf das Buch geweckt, leider erwartete ich aber ganz etwas anderes, als dann wirklich auf mich zukam... Grundsätzlich war die Story ganz nett, aber extreeemst langatmig!!! gefangen genommen werden, alle niedermetzeln, flüchten, Beutel kontrollieren, gefangen genommen werden, alle niedermetzeln, flüchten, Beutel kontrollieren...immer das gleiche Spiel, bis hin zum Ende des Buches, auf dessen letzter Seite wir dann endlich erfahren, sofern man sich das nicht schon irgendwie denken konnte, wer oder was Stratus wirklich ist. 
    Durch dieses eeewige Beutel kontrollieren, hätte ich meinen können, dass der Autor gerne am Computer zockt xD In den Danksagungen, wurde dann auch noch erläutert, dass er aufgrund von Rollenspielen, wie zB "Dungeons&Dragons" dazu inspiriert wurde. 

    Stratus war von Anfang an eher wenig zu durchschauen, da er einfach genau so wenig wusste, wie ich als Leser. Leider waren dann auch die anderen Protagonisten eher Blass gehalten, sodass die Spannung sehr niedrig blieb, da ich mich mit niemandem freuen, oder mit jemandem mitfiebern oder mich anderweitig in jemanden hineinversetzen konnte. 
    Zu erwähnen ist ebenso die Altersempfehlung von 16 Jahren, die ich sehr gut finde!! Das ganze Buch ist durchgehend sehr brutal und blutig gehalten (was mich persönlich nicht stört).


    Fazit:

    Da sich der doch sehr lange erste Teil der Reihe schon so hinzog, wurde bei mir leider nicht die Neugier auf die nächsten Teile geweckt, und somit werde ich es bei Teil 1 belassen und nicht weiterlesen! 

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    Angellikas avatar
    Angellikavor 9 Monaten
    langatmig

    Inhalt:Ohne Erinnerungen wacht Stratus auf einem Feld auf. Gerade erst zu sich gekommen, gerät er auch schon in Gefangenschaft. Aus der Not heraus muss er handeln, um zu überleben. Dies führt nicht nur zu seiner Freiheit, sondern auch zu einigen Erkenntnissen über sich. Doch scheinen diese beängstigend. Könnte er ein Dämon sein? Oder trägt er in sich eine Bestie?
    Als er im Laufe seiner Ermittlungen zu seiner Identität stößt er immer wieder auf Namen, die ihn ihm die Bestie zu wecken scheinen. So auch eine junge Frau, die in irgendeiner Weise mit seinem Schicksal verbunden zu sein scheint.
    Doch nicht nur seine Identität stellt ihn vor große Geheimnisse, auch ist das Land mitten im Krieg mit einem dunklem Zauberer, der begleitet wird von einer Armee Nekromanten.

    Meine Meinung:
    Die Anfänge des Romans haben mir sehr gut gefallen. Ein anti-sympathischer Held ohne Erinnerungen auf der Suche nach seiner Herkunft hat mein Interesse sofort geweckt. Doch aus den interessanten Handlungen wurden immer mehr innere Monologe. Begleitet wurden diese von einigen unlogischen Geschehnissen. Auch traf man als Leser immer wieder auf unappetitliche Beschreibungen, die mich jedoch nicht gestört haben, da sie zur Geschichte gepasst haben.

    Eine Fähigkeit von Stratus war es das Wissen und Innere von Menschen in sich aufzusaugen und zu nutzten. Dies tat er auch relativ am Anfang des Buches mit einem Soldaten. Doch blieb es leider im ganzen Geschehen nur bei diesem einen. Den Rest des Romans bevorzugte der Autor Stratus raten zu lassen oder sich eigene lange Gedanken führen zu lassen. Die aufgesaugten Erinnerungen schienen mir ebenfalls nicht immer schlüssig. Ab und an wusste Stratus keine Antwort auf die einfachsten Dinge, jedoch fiel ihm das Wissen über Magie im Laufe der Zeit von ganz allein ein.
    Des Weiteren wurde immer wieder erwähnt, dass er ein mächtiger Hexer mit riesigen Ausmaßen war. Doch sobald es in den Kampf ging, hatte ich das Gefühl, dass er nach einem kleinen Zauber vollkommen ausgelaugt war. Seine Ausmaße schien er ebenfalls nicht kontrollieren zu können. In den Kampf rasend wurde er mit unglaublicher Schnelligkeit nieder gerungen.

    Seine Gefährtin konnte ich hingegen nachvollziehen. Ihre Handlungen waren mir meist logisch erschienen, auch wenn ich nicht nachvollziehen konnte, weshalb sie ihm so schnell vertraut hat. Die Gespräche zwischen Stratus und ihr, hätten einen normalen Menschen verraten, dass Stratus nur Probleme mit sich bringt.

    Die anderen Charaktere wurden mir zu wenig beschrieben. Sie waren sehr oberflächlich und hatten keine steten Charakterzüge. So zum Beispiel Jovar, der zu Anfang ruhig und vorsichtig wurde. Dann jedoch für sich vollkommen untypisch herumschrie, während Stratus ihre Feinde bekämpfte. Die Situation erschien mir im ganzen seltsam, da ich nicht nachvollziehen konnte, weshalb sie Stratus aufhalten wollten die lebenden Leichen zu bekämpfen.

    Alles in allem hat mir der erste Band der Reihe nicht zu gesagt. Die vielen Monologe waren ermüdend und rangen wortwörtlich die Spannung nieder. Sodass ich gehäuft keine Lust auf das Weiterlesen hatte. Doch besonders das Wissen und Unwissen von Stratus trug dazu bei. Es erschien mir immer so gewählt, wie es dem Autor am besten passte. 

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