Letzter Halt Bahnhofstrasse

von Mark van Huisseling 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Letzter Halt Bahnhofstrasse
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Dina_Caspariss avatar

Ein kurzweiliges Lesevergnügen über zahnlose Finanzhaie für alle, die sich und das Leben nicht immer tierisch ernst nehmen.

Alle 1 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Letzter Halt Bahnhofstrasse"

Zürich im Sommer 2008: Noch ahnen die hohen Bankangestellten nicht, dass eine Krise kommt, die sie um Boni, Posten und, vor allem, ihren Status bringen wird. Für solche Gedanken sind sie zu beschäftigt mit ihren Karrieren. In der Privatbank Helfenstein hat der Chef eine junge Frau mit teurem Hobby, das die Bank bezahlt. Und sein Stellvertreter eine billigere Freundin zwar, dafür ein grösseres Problem. Der Bankbesitzer wiederum will seinem missratenen Sohn die stolze Bank nicht überlassen – er verfolgt stattdessen einen Geheimplan. Doch als am 15. September die New Yorker Investmentbank Lehman Brothers Pleite macht, endet die Welt, wie man sie kennt. Auch an der Bahnhofstrasse.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783905896701
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:248 Seiten
Verlag:Münsterverlag
Erscheinungsdatum:15.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Dina_Caspariss avatar
    Dina_Casparisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliges Lesevergnügen über zahnlose Finanzhaie für alle, die sich und das Leben nicht immer tierisch ernst nehmen.
    „Letzter Halt“ oder Endstation „Bahnhofstrasse“?

    Mark van Huisseling (MvH), bekannt als Gesellschaftskolumnist und –Karikaturist, webt mit schillernden Glitzerfäden nicht nur einen spannenden Wirtschaftskrimi, auch nicht nur ein Familien-Epos oder eine messerscharf beobachtete, bittersüß-bissige Gesellschaftssatire sondern ein umwerfendes Potpourri an menschlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ver(w)irrungen. Der Mix aus Spannung und süffig Trivialem, aus Fiktion und Wirtschaftsgeschichte, realen und real anmutenden Begebenheiten ergibt, wie auf dem Cover treffend beschrieben, eine „chronique scandaleuse“.
    Man mag sich fragen, ob MvH dabei war, einzelne Szenen gar selbst erlebt oder ob er einfach mit viel Phantasie, psychologischem Einfühlungsvermögen und Wortwitz Figuren geschaffen hat, die es in ihrer ganzen Klischeehaftigkeit in jeder Gesellschaft gibt. Gerade mit seinen trivialen Szenen und Beschreibungen zeichnet er Portraits, die einem irgendwie bekannt vorkommen – sei es aus der „Bunten“ Lektüre beim Coiffeur, aus dem Bekanntenkreis, vom letzten Familien- oder Vereinsfest oder aus dem kritischen Blick in den Spiegel … Dass MvH mit den unterschiedlichsten Szenen auf Tuchfühlung und in den verschiedensten Kreisen heimisch ist, kann er nicht verhehlen. Dies sowie seine dem Umfeld angepasste, manchmal etwas „schnodderig“ wirkende Sprache, seine scharfe Beobachtungsgabe und sein journalistisches Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen haben zum Gelingen dieses spannenden, interessanten und ziemlich frechen Romans beigetragen. Ein ausgesprochen kurzweiliges Lesevergnügen für alle, die das Leben und besonders sich selbst nicht immer so tierisch ernst nehmen!

    Zum Inhalt: 

    MvHs Roman/Familienepos/Wirtschaftsthriller über Zürichs Gesellschafts- und Bankenszene hat keinen eigentlichen Hauptprotagonisten. Vielmehr begleitet der Autor einen Bankier mit dessen Familie und engsten Mitarbeitern durch die Finanzkrise, welche in der Pleite der New Yorker Investmentbank Lehman Brothers kulminiert. Er beleuchtet das Leben hinter den Kulissen einer der vom Aussterben bedrohten Privatbanken, die noch vom Eigentümer (Patron) geführt sind, aus der Sicht verschiedener Protagonisten: Da ist einmal der Patron, Niklaus Helfenstein, sein nicht ganz nach seinen Wünschen geratenen Sohn Curd, sein CEO, Beat Suter sowie dessen Stellvertreter, Fredi Sager. Wie der Sohn, halten auch der CEO und dessen Stellvertreter einige Überraschungen und Enttäuschungen für den Patron bereit. Für modische wie pikante Abwechslung sorgen die Partnerinnen dieser mehr oder weniger zahnlosen „Finanzhaie“. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks