Markus A. Rothschild

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Autor von Todesspuren.

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Todesspuren

Todesspuren

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Erschienen am 14.10.2010

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Rezension zu "Todesspuren" von Markus A. Rothschild

verschiedene Fälle aus der Rechtsmedizin
Taluzivor 5 Jahren

Die spektakulärsten Fälle der Rechtsmedizin in „Todesspur“ sind herausgegeben von Markus A. Rothschild. Die Fälle sind von verschiedenen Rechtsmedizinern aus Deutschland und Österreich zusammengetragen worden. Gut fand ich, dass vor jeder Geschichte, der Rechtsmediziner vorgestellt wurde und dass viele Geschichte durch Zeitungsartikel oder Fotos ergänzt werden.

Die verschiedenen Geschichten waren recht unterschiedlich.

Ungewöhnlich fand ich die Geschichte „Glück“, weil es keine Leiche gibt, sondern ein Wundermittel zum Abnehmen toxikologisch untersucht wird. Dieses Wundermittel gab es im Internet zu kaufen. Man brauchte nur eine Tablette zu schlucken und schon nahm man trotz gleichbleibender Gewohnheiten ab. Allerdings musste man die Tablette innerhalb von 3 Tagen nehmen. Gudrun schaffte es erst nach einer Woche. Allerdings stutzte sie: die Tablette war gräulich verfärbt und seltsam aufgequollen. Sie nahm sie nicht, sondern ließ sie untersuchen. Ihre Freundin Elke hatte ihre Tablette geschluckt und nahm Kilo für Kilo ab. Welches „Wundermittel“ in der Tablette haben sie in der Rechtsmedizin gefunden?

Faszinierend fand ich die Geschichte „Morbus Lederhose“. In dieser Geschichte wird ein Arzt auf Grund von Fotos des Mordes angeklagt. Eine Frau, die auf den Fotos in verschiedenen Situationen zu sehen war, war tot. Der Rechtsmediziner konnte Leichenflecken und erste Fäulnis bei der Frau erkennen. Ein Fotosachverständiger schloss Schatten und andere Lichtreflexe aus. In akribischer und kriminalistischer Feinarbeit wurde versucht anhand der Fotos und anderer Spuren zu beweisen, dass der Täter verantwortlich ist für ihren Tod.

Die Geschichte „Winterblut“ gefiel mir nicht so gut. Ich hatte Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen, weil sie sehr ausufernd erzählt wurde.

Ziemlich grausam empfand ich die Geschichte „Menschliche Abgründe“ in denen 4 Männer eine Frau körperlich und seelisch auf das grausamste Folterten. Der Gerichtsmediziner hatte die Aufgabe bei alten Narben und Verletzungen zu erklären, wie die zustande kamen.

„Todesspuren“ enthält noch viele weiter Geschichten, die das Leben schrieb.

Für mich war es der erste Rothschild-Band daher recht spannend. „Todesspuren“ ist allerdings keine reine Neuauflage, sondern eine Zusammenstellung aus den anderen Rothschild-Bänden. Wer also schon „Auf Messers Schneide“ oder „die unglaublichsten Fälle der Rechtsmedizin“ gelesen hat, wird hier nichts Neues lesen.

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