Markus A. Will

 2.9 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Die Stunde des Adlers (Thriller), bad banker und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Markus A. Will

bad banker

bad banker

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Erschienen am 15.09.2010
Die Stunde des Adlers (Thriller)

Die Stunde des Adlers (Thriller)

 (4)
Erschienen am 07.09.2012
Bad Banker im Währungskrieg

Bad Banker im Währungskrieg

 (1)
Erschienen am 17.06.2013
Der Schwur von Piräus

Der Schwur von Piräus

 (1)
Erschienen am 25.09.2011
Die Stunde des Adlers (Thriller)

Die Stunde des Adlers (Thriller)

 (0)
Erschienen am 12.09.2012

Neue Rezensionen zu Markus A. Will

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Die Stunde des Adlers (Thriller)" von Markus A. Will

Auch das noch: High Noon in der Bundesbank!
R_Mantheyvor 3 Jahren

Eines muss man dem Autor lassen: Er vermarktet über den Titel sein Werk so, dass wohl die meisten potentiellen Käufer genau das Gegenteil von dem erwarten, was sie dann wirklich erhalten. Das Buch will vorgeblich "die spannende Antwort auf die Frage: Was passiert eigentlich, wenn die D-Mark wiederkommt?" geben.

Tatsächlich könnte man den Text gut verfilmen, denn er ist wie ein Drehbuch geschrieben. Herauskommen würde dabei ein C-Movie mit abenteuerlichen Wendungen und einer ziemlich an den Haaren herbeigezogenen Geschichte, die obendrein noch in die offizielle Angstpropaganda passt.

Die Ausgangssituation dabei ist einfach: In Deutschland regiert eine plötzlich auf der Bildfläche erschienene "Deutsche Mark Partei", deren Ziel es ist, die alte Währung parallel zum Euro einzuführen. Die Bundesbank, die in diesem Szenario zum glühenden Befürworter des Euro gemacht wird, lässt sich zunächst überrumpeln. Laster mit der neuen alten Währung rollen bereits aus den Bunkern. Doch dann geht es in der Phantasie des Autors heiß her.

Die Schurken aus der neuen Partei schrecken vor nichts zurück, um den Euro zu vernichten, der endlich die lang ersehnt europäische Eintracht und Wohlstand für alle brachte. Ihre intellektuelle Anführerin, im Buch mit dem Zaunpfahl winkend als "schwarze Pest" bezeichnet, verfügt über einen irgendwie aus dem Boden gestampften genialen Nachrichtendienst, der einfach alles weiß und kaltblütig vor nichts zurückschreckt. Und weil dieses Buch schließlich ein Thriller sein will, kommt es selbstverständlich auch noch zu Mord und Totschlag.

Die angekündigte Antwort auf die Eingangsfrage liefert das Buch natürlich nicht. Weder werden wirtschaftliche Zusammenhänge diskutiert, noch die Folgen eines solchen Schritts ernsthaft geschildert. Vielmehr geht es nur darum, Vertreter solcher Gedankengänge zu kriminalisieren und Schreckensszenarien aufzubauen. Immerhin aber erfährt der Leser, dass er in einem solchen Szenario für einen Euro wohl nicht seine 1,95 D-Mark wiederbekommen würde, sondern wesentlich weniger. Für diese wohl eintreffende Prophezeiung gibt es einen Bonusstern. Irgendwie weiß man bei diesem Buch nicht, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll.

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gsts avatar

Rezension zu "Die Stunde des Adlers (Thriller)" von Markus A. Will

Zum Glück nur Fiktion
gstvor 5 Jahren

Ich muss ganz ehrlich gestehen: Im Buchladen wäre ich an diesem Titel vorbei gelaufen – weil mir das Cover nicht gefällt. Es wirkt auf mich langweilig, obwohl es zum Inhalt des Buches hervorragend passt. Damit will ich nicht sagen, dass dieser Inhalt langweilig ist. Ganz und gar nicht! Vielleicht ist die Bezeichnung  „Thriller“ hierfür etwas zu hoch gegriffen, trotz der Morde und der sich steigernden Spannung. Auf der anderen Seite ist die Szenerie schon aufregend: hier wird beschrieben, wie sich die DMP (Deutsche Mark Partei – auch die „Markigen“ genannt) für die Wiedereinführung der Mark stark macht. Das geht natürlich nicht ohne Intrigen ab: Da hält eine 30jährige Finanzsekretärin die Strippen in der Hand und ist davon überzeugt, dass das Volk keine Ahnung hat, was es will. Um keine zu großen Verluste in Kauf nehmen zu müssen, vergräbt die Frau des Präsidenten der Deutschen Bundesbank Gold im Garten, während er zusammen mit einem geschätzten Kollegen verzweifelt versucht, die Währungsumstellung zu verhindern. Der weißhaarige Bundeskanzler tut, was seine Finanzsekretärin ihm geheißt, ohne im Geringsten zu ahnen, auf was er sich da eingelassen hat. An einigen Stellen flammt der Humor des Autors auf, so dass beim Lesen auch die Heiterkeit nicht zu kurz kommt.

Man merkt auf jeden Fall, dass sich der Autor im Bankensektor auskennt. Ganz im Gegensatz zu mir: ich habe nicht alles verstanden, um was es hier ging. Doch das hat mich weniger gestört, wie die Nüchternheit dieses Buches. In meinen Augen fehlt dem Roman Atmosphäre. Die vielen Dialoge zeigen zwar, worum es geht, bauen aber zu wenig Raum für die Handlung auf. So wirkt der Inhalt ähnlich farblos wie das Cover. Dass ich trotzdem drei Sterne gebe, liegt an der durchaus interessanten Thematik dieses Wirtschaftskrimis. Denn wo sonst kann man als „Normalsterblicher“ erfahren, wie es zwischen Politikern zugeht, wenn die Wähler nicht zuhören können …

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Rezension zu "Die Stunde des Adlers (Thriller)" von Markus A. Will

Wenn die Erwartungen zu hoch sind...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

... macht sich schnell Enttäuschung breit. So erging es mir mit "Die Stunde des Adlers". Die Romanhandlung ist in nächster Zukunft angelegt und baut auf den aktuellen Problemen in der EURO-Zone auf. Bei der Neuwahl scheitern die etablierten Parteien, den Wahlsieg trägt die junge D-Mark-Partei (DMP) davon, deren ehrgeiziges und einziges Ziel ist es, den EURO abzuschaffen und die DM in Deutschland binnen 14 Tagen wieder einzuführen. Für mich hörte sich dieser Plot hochinteressant, aktuell, brisant und vielversprechend an.

Der Prolog ließ mich noch hoffen, aber dann wurde das Lesen zunehmend anstrengend. Eine Plattitüde jagte die andere, die "schwarze Pest" ließ Assoziationen zu anderen farblich gebundenen Parteien der Vergangenheit aufkommen. Die ganze Geschichte erschien sehr eintönig, da die Positionen um Gut und Böse klar verteilt waren, der Autor eindeutig seine Position bezog und auch keine große Spannung in die Handlung brachte. Das Buch hatte Längen, nicht nur in der Handlung, auch ein "geschicktes" Seiten-Layout ließ den Roman länger erscheinen als er wirklich war. Alles erschien mir sehr gewollt und bemüht. Dabei fand ich die Idee, die der Autor in seinem Thriller verarbeitet ausgezeichnet, nur die Umsetzung mit den im doppeldeutigen Sinne markigen Sprüchen war leider für meine Begriffe zu populistisch geprägt. Auch sprachlich kam "Die Stunde des Adlers" nicht über solides Mittelmaß hinaus.

Einzig die fachlich geprägten Abschnitte über die sich aus einer Wiedereinführung der D-Mark ergebenden Probleme fand ich gelungen und glaubwürdig. Da konnte Markus A. Will mit Sicherheit seinen beruflicher Background gut nutzen, was dem Roman guttat.

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