Markus Barth Soja-Steak an Vollmondwasser

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Inhaltsangabe zu „Soja-Steak an Vollmondwasser“ von Markus Barth

Was ist nochmal der Unterschied zwischen Chia-Samen und Chai Latte? Kann man Granatäpfel pulen, ohne danach die Küche renovieren zu müssen? Gibt es Menschen, die Eisbergsalat am Geschmack erkennen? Und ist Drachenfrucht im Grunde nicht einfach
Kiwi im Fummel? Markus Barth knöpft sich mal die Trend-Lebensmittel vor, um die in letzter Zeit ein ungeheures Bohei gemacht wird: Ein köstliches Vergnügen für alle - vom Schnitzelfreund bis zur strengen Frutarierin.

Die Nahrungstrends auf sehr amüsante Art aufs Korn genommen

— KleineLulu

Herrlich!! :D

— Shaushka

Ernährungstrends sind witzig, aber nicht in Dauerschleife...

— seschat

Humorvolle Abrechnung mit den Unsitten der Ernährung

— ech

Lebensmittel auf die "Gabel" genommen

— Schnuck59

Lebensmittel, die die Welt nicht braucht ... oder aber doch?

— Schoensittich

"Vitaminwasser. Das ist überflüssig."

— camilla1303

Sehr gelungen.

— Ankerliebe

Herrliches nützliches und nutzloses Wissen und Geplänkel über und zu Lebensmittel und allem was grob dazu gehört oder es behauptet.

— danielamariaursula

Hier bringen uns Lebensmittel zum lachen!

— Stelze74

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    Soja-Steak an Vollmondwasser

    KleineLulu

    28. January 2017 um 17:46

    Markus Barth hat sich vorgenommen uns die Nahrungstrends der letzten Zeit näher zu bringen. Dies tut er auf sehr amüsante Weise auch mal mit kleinen Geschichten, wie z.B beim Vollkorncroissant. Ob Gemüse, Obst, Fertigprodukte, Wurst und Nichtwurst, nix wird vergessen. So manches wahres Wort findet sich auch in den Zeilen und regt zum Nachdenken an. Manches Lebensmittel (z.B. Physalis) kommt, aber auch schon mal zu kurz, so dass man sich einfach mehr Inhalt gewünscht hätte. Mich würde es freuen bald eine Fortsetzung zu lesen, denn mit Sicherheit gibt es in Zukunft noch mehr worüber es sich lohnt zu "lästern"! 

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  • Leserunde zu "Soja-Steak an Vollmondwasser" von Markus Barth

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    MarkusBarth

    Hallo lovelybooks-Gemeinde! Seit einigen Wochen ist mein neues Buch "Soja-Steak an Vollmondwasser - Das Handbuch der überschätzten Lebensmittel" auf dem Markt, und da mir die Leserunden hier immer großen Spaß gemacht haben,  möchte ich wieder eine starten.Worum geht's in dem Buch? Eigentlich um alles was, unsere wunderbare Ernährungswelt heute so ausmacht: gehyptes Trendfood, überschätzte Klassiker, überteuerte Delikatessen und natürlich auch die besonders schlechten Ideen der Lebensmittelindustrie. Heraus kamen 130 Seiten gut gelaunter Lebensmittelbeschimpfung, die wichtige Fragen (hoffentlich) klären, wie: "Kann man Granatäpfel essen, ohne anschließend die Küche zu renovieren?", "Was ist noch mal der Unterschied zwischen Chiasamen und Chai-Latte" und "Ist Drachenfrucht im Grunde nicht einfach Kiwi im Fummel?"Ich hatte jedenfalls großen Spaß beim Schreiben und hoffe, dass es Euch beim Lesen genauso geht. Damit Ihr mitreden könnt, verlosen wir 20 Freiexemplare, für die Ihr Euch hier bewerben könnt. Der Bewerbungsschluss ist der 23.11. Am liebsten wäre es mir, wenn Ihr in Eure Bewerbung schreibt, was Ihr denn so für völlig überschätzte Lebensmittel haltet! Natürlich darf auch jeder hier mitmachen, der das Buch schon zuhause hat oder sich noch kaufen möchte.Also los, lasst uns ein paar Lebensmittel beschimpfen! Ich freue mich auf euer Feedback. Und zur Einstimmung hier der Trailer zum Buch:  

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  • Rezension: "Soja-Steak an Vollmondwasser" von Markus Barth

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    Anchesenamun

    01. January 2017 um 15:37

    Markus Barth ist Autor und Headwriter für Fernsehshows wie "Ladykracher" oder "Die Wochenshow" und tritt selbst als Stand Up-Comedian auf. In seinem neuen Buch macht er sich über den total übertriebenen Hype um diverse Lebensmittel lustig. Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt: "Gesund! Vegan! Geschmacksneutral! Trendfood", "Besonders schlechte Ideen der Lebensmittelindustrie", "Auch Mutter Natur hat mal 'nen schlechten Tag" und "Leck mich am Arsch, sind wir kultiviert!". Seine Auswahl der Nahrungsmittel scheint dennoch recht willkürlich zu sein, und die jeweiligen Kapitelüberschriften sind im Endeffekt austauschbar. Von daher ist es eher ein Sammelsurium ohne wirklichen Sinn, dem ein roter Faden oder eine bestimmte Richtung fehlt. Der Untertitel ist sowieso etwas irreführend. Es geht nicht nur um überschätztes Trend- oder Superfood. Hier wird einfach alles querbeet beschimpft und schlecht gemacht. Ich dachte erst, man könnte es z. B. diesen ewigen Öko-Bio-Faschisten in die Hand drücken und sagen: "Da, schau hin, dein Chia-Samen-Grünkohl-Smoothie ist für die Tonne." Aber es werden auch Sachen beschimpft, die wirklich ganz offensichtlich ungesund sind (z. B. Mars-Riegel, Maggi Fix, Schokopudding). Manche Lebensmittel wiederum werden zu Unrecht verunglimpft. Ich denke bzw. weiß, dass manche Sachen durchaus besser schmecken oder gesünder sind, als hier behauptet wird. Selbst das Grundnahrungsmittel Wasser wird gemobbt. Hier ist wirklich nichts Ess- oder Trinkbares vor Barth sicher! Man lernt immerhin auch so manches über diverse Lebensmittel. So wusste ich z. B. nicht, dass die teuer verkauften Goji-Beeren auch in Deutschland wild wachsen. Aber es war schade, dass die meisten interessanten Fakten nicht weiter ausgeführt wurden. Die wenigen s/w-Fotos im Buch waren nicht unbedingt nötig, da (fast) nur Lebensmittel gezeigt wurden, deren Aussehen den meisten Leuten eher geläufig sein dürfte. Ich weiß, wie Reiswaffeln, Physalis oder Ingwer aussehen. Mich hätte da eher interessant, wie man sich Tempeh oder Surimi vorstellen muss. Bei aller Kritik: Der Humor an sich ist schon klasse. Das ist ein Feuerwerk an Wortwitzen, und die Beleidigungen sind sehr kreativ und einfallsreich. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Nahrungsmittel direkt angesprochen werden, was doch etwas kurios wirkt. Lustig zu lesen, aber leider so überspitzt, dass es mit der Zeit nichts Neues mehr ist und zu gewollt wirkt. Ich glaube, das Buch würde zumindest bei mir als Hörbuch besser rüberkommen. Ich habe mir immer vorgestellt, wie sich jemand immer mehr in Rage brüllt. Richtig vorgetragen ist es bestimmt amüsant, aber wenn man es selbst liest, wird es irgendwann anstrengend. Alles in allem hatte ich mir bei Titel und Klappentext etwas Anderes vorgestellt. Das Buch ist durchaus unterhaltsam, aber wirkt etwas kopf- und zusammenhanglos geschrieben. Nette Unterhaltung für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

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  • Wie wäre es mit Vollmondwasser

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    Simi159

    26. December 2016 um 21:48

    Es gibt ein Thema, dazu kann jeder etwas sagen, denn jede tut es jeden Tag, essen. Doch bei keinem anderen Thema, Ernährung und Lebensmittel, gehen die Meinungen mittlerweile so weit auseinander. Denn wenn man kein Fleisch mehr ist, wird diskutiert, was man stattdessen ist. Und bei besonderen Lebensmitteln, wie Chiasamen, Ingwer und Soyasteaks fragt man sich oft, warum gibt es die oder was hat die Industrie sich dabei gedacht…. Der Autor, Markus Barth, läßt sich in seinem kleinem Buch „ Soya-Steak und Vollmondwasser“ über all die komischen, neuen, alten und vor allem oft grundlos gehypten, Lebensmittel aus. Egal ob es von der Naturerdacht, und gewachsen oder von der Industrie ersonnen, jedes und fast alles bekommt sein Fett ab. Seien es Chiasamen, Veganer Käse, Low-Carb-Brot, Inter, Match Tee, Physalis, rote Bete, Rucola oder fettarme Chips. Barth ist dabei sehr direkt auf den Punkt, lustig bis leicht überzeichnet führt er dabei die Industrie, Werbefachleute ebenso wie den Verbraucher vor. Er unterhält in kurzen Kapiteln, manchmal auch gereimt, da können auch Leser, die das hochgenommene Lebensmittel mögen lachen und an den meisten Stellen dem Autor zustimmen. Wenn auch Dinge auf den ersten Blick sehr direkt und böse ausschauen, so ist es doch nie gemein und unfair. Mir hat es sehr viel Spass gemacht..und das Buch bekommt 4 STERNE.

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  • o du überschätztes Lebensmittel !?

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    buchfeemelanie

    21. December 2016 um 19:53

    Die Kapitel sind kurzweilig, mal mit mehrseitig, mal wenige Zeilen lang. Ergänzt werden sie durch wenige Abbildungen. Den Schreibstil finde ich okay. Das Buch ist flüssig zu lesen und Humor ist bekanntlich geschmackssache. Ich fand die Reime ein bisschen als " Lesebruch" und das über die Reiswaffel ein bisschen daneben. Ein paar Dinge habe ich erwartet, bei anderen habe ich gedacht " ernsthaft jetzt?". Bei einigen Dingen gebe ich dem Autor recht- bei andern hat er einfach keine Ahnung, was lecker sein kann ;) Dabei klärt er schon einiges auf, z.B. wie viel Schokolade in einem Schokopudding sein kann ( oder auch nicht). Am besten fand ich da fast schon den Titel. Ich hattte das Gefühl, dass mir der Anfang besser gefallen hatte. Hier fand ich die Ideen origineller. Schade finde ich, das schon auch gute Produkte so schlecht gemacht werden. Gut, vielleicht ist es einfach nicht so ganz mein Humor.

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  • Ernährungstrends auf der Spur

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    seschat

    09. December 2016 um 11:59

    Markus Barth ist Stand-up-Comedian, was der ulkige Buchtitel "Soja-Steak an Vollmondwasser" bereits erahnen lässt. Vor allem der Titel und die Ankündigung, ein Handbuch der überschätzten Lebensmittel lesen zu dürfen, hat mich neugierig gemacht und zu diesem humorvollen Buch greifen lassen. Das Hardcover ist ein wahrer Lesermagnet. Die spartanisch-witzige Inszenierung des "besonderen Menüs" erregt auf den ersten Blick Aufmerksamkeit; vor allen Dingen bei den Liebhabern des Genres Humor. Inhaltlich konnte das Buch mit dem großartigen Cover leider nicht mithalten. Wenngleich es kein Sachbuch sein will und kann und daher 100% Lebensmittelbeschimpfungen enthält, gefällt mir der teils sehr umgangssprachliche Erzählton so gar nicht. Was anfangs noch witzig ist, flacht sich mit der Zeit schnell ab und endet im wahllosen Durchblättern. Zwar ist mancher Seitenhieb auf Alfred Biolek & Co genial, doch in Gänze konnte mich Barth mit seinem Buch leider nicht überzeugen. Dafür werden die exotischen/trendigen Lebensmittel teils recht einseitig betrachtet und teils zu radikal verunglimpft. Ob nun Tofu, Chiasamen oder Himalayasalz der Autor lässt durchweg kein gutes Haar an den aufgeführten Lebensmitteln und plädiert für eine gut bürgerliche Küche fernab des Vegantrends. Positiv ist hingegen zu bewerten, dass er zu vielen der beschriebenen Nahrungsmittel ein Foto anführt. Denn nicht immer kann der mitteleuropäische Esser/Leser mit den genannten "Exoten" etwas anfangen. Lieblingszitat, S. 8: "Jede Woche wird eine neue Superfood-Sau durchs Dorf getrieben, und selbst einigermaßen solide belichtete Wissenschaftler versichern abwechselnd, dass Butter - je nach Wochentag und Mondphase - entweder wahnsinnig gesund, wahnsinnig ungesund oder irgendetwas dazwischen ist. Dann wälzen wir wieder Ernährungsratgeber, raspeln uns mit einem Spiralschneider traurige Zucchini-Spaghetti auf den Teller oder kämpfen uns durch den arte Themenabend "Grünkohl"." FAZITEine kurzweilige Lektüre, die durchaus über Potential verfügt, aber stilistische Mängel aufweist.

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    • 2
  • Humorvolle Abrechnung mit den Unsitten der Ernährung

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    ech

    08. December 2016 um 16:45

    In diesem "Handbuch der überschätzten Lebensmittel" holt der Autor zum großen Rundumschlag aus und rechnet durch "knallharte Lebensmittelbeschimpfung" mit den Unsitten unserer Ernährung ab. Ob neumodisches Superfood, wie Chia-Samen, Goji-Beeren und Matcha-Tee, Klassiker wie Grünkohl und rote Beete oder den Launen von Mutter Natur wie Schwarzwurzeln und Eisbergsalat, hier bekommt jeder sein Fett weg. Auch die wenig appetitlichen Erzeugnisse aus den Laboren der Lebensmittelindustrie dürfen in dieser Riege natürlich nicht fehlen.Dabei erhebt das Buch keineswegs den Anspruch eines Sachbuches, sondern setzt sich in kurzen Texten humorvoll und äußerst unterhaltsam mit dem Thema auseinander. So kann man prima das eine oder andere Kapitel lesen, während man auf den Pizza-Dienst oder die Mikrowelle wartet.

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  • Iss nur das, was du kennst und magst

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    Schnuck59

    08. December 2016 um 16:37

    In seinem Handbuch der überschätzten Lebensmittel „Soja-Steak an Vollmondwasser“ rechnet Markus Barths auf humorvolle Weise mit Trendfood und überschätzten Klassikern ab. Markus Barth, geboren 1977 in Bamberg, arbeitet jetzt in Köln als Autor und als Headwriter für Fernsehshows und Bühnenkünstler. Er steht auch selbst als Standup-Comedian auf der Bühne. Der Schreibstil ist flüssig, locker und humorvoll. Auf unterhaltsame Art gibt es Infos und Gedanken zu Trendfood, schlechten Ideen aus der Lebensmittelindustrie, schlechten Tagen der Mutter Natur und zu kultivierten Verbrauchern, die besondere Lebensmittel verzehren. Manch bekanntes und unbekanntes Produkt aus dem Chemiekasten der Lebensmittelindustrie wird auf die „Gabel“ genommen. Die Verbraucher werden auf charmante Art zum Nachdenken angeregt. Braucht man Matcha-Tee, pulverisierten grünen Tee, der nach pürierter Wiese schmeckt? „Iss nichts, was deine Mutter nicht als Lebensmittel erkannt hätte.“ Diesen Ratschlag finde ich gut. Sie kannte kein Low-Carb-Brot oder Tempeh, wohl aber ein Sauerteigbrot und ein Kotelett.

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  • Lebensmittel, die die Welt nicht braucht ... oder aber doch?

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    Schoensittich

    07. December 2016 um 22:09

    Das Buch „Soja-Steak an Vollmondwasser: Das Handbuch der überschätzten Lebensmittel“ des Autors Markus Barth erschien im September 2016 über den Lappan Verlag. Es handelt sich um ein Hardcoverbuch mit 128 Seiten. Inhalt: Was ist nochmal der Unterschied zwischen Chia-Samen und Chai Latte? Kann man Granatäpfel pulen, ohne danach die Küche renovieren zu müssen? Gibt es Menschen, die Eisbergsalat am Geschmack erkennen? Und ist Drachenfrucht im Grunde nicht einfachKiwi im Fummel? Markus Barth knöpft sich mal die Trend-Lebensmittel vor, um die in letzter Zeit ein ungeheures Bohei gemacht wird: Ein köstliches Vergnügen für alle - vom Schnitzelfreund bis zur strengen Frutarierin. Cover und Gestaltung: Das Cover zeigt den Autor der an einem Tisch sitzt. In der Hand hält er eine Reiswaffel. Auf dem Tisch vor ihm finden sich ein Glas mit Wasser (vermutlich ein Vitaminwasser) und ein Teller mit Tofu. Im oberen Bereich findet sich der Titel des Buches. Das Buch ist im Hintergrund in grün gehalten. Der Klappentext ist auf der Rückseite in weißer Schrift gehalten. Im Buch finden zu einigen der vorgestellten Gerichte noch Schwarz-Weiß-Fotografien. Stil und Texte: Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, die sich mit verschiedenen Bereichen der Lebensmittelindustrie befassen. Folgende Oberthemen gibt es: Teil 1: Gesund! Vegan! Geschmacksneutral! Trendfood , Teil 2: Besonders schlechte Ideen der Lebensmittelindustrie , Teil 3: Auch Mutter Natur hat mal `nen schlechten Tag , Teil 4: Leck mich am Arsch, sind wir Kultiviert! Insgesamt nimmt der Autor 55 Lebensmittel aus den verschiedensten Bereichen aufs Korn. Dies macht er mit jeder Menge teils trockenem Humor. Hierbei geht er auf die einzelnen Lebensmittel mal länger und mal kürzer ein. Bei einigen der Lebensmittel hat sich der Autor etwas Besonderes ausgedacht und ein Gedicht hierzu verfasst hat. Natürlich gibt es zwischendrin auch etwas Leerlauf, weil einige der Speisen eben nicht für jeden Leser überschätzt sind. Insgesamt ist der Stil des Autors aber sehr angenehm zu lesen und es macht wirklich Spaß. Fazit: Nettes Büchlein für Zwischendurch. Die „Star“-Lebensmittel bekommen ihr Fett weg.

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    • 2
  • "Vitaminwasser. Das ist überflüssig."

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    camilla1303

    07. December 2016 um 17:19

    „Was ist nochmal der Unterschied zwischen Chia-Samen und Chai Latte? Kann man Granatäpfel pulen, ohne danach die Küche renovieren zu müssen? Gibt es Menschen, die Eisbergsalat am Geschmack erkennen? Und ist Drachenfrucht im Grunde nicht einfach Kiwi im Fummel? Markus Barth knöpft sich mal die Trend-Lebensmittel vor, um die in letzter Zeit ein ungeheures Bohei gemacht wird: Ein köstliches Vergnügen für alle - vom Schnitzelfreund bis zur strengen Frutarierin.“, so die Inhaltsangabe zum Buch „Soja-Steak an Vollmondwasser“ von Markus Barth, das 2016 im Carlsen Verlag erschienen ist. Gegliedert ist das Handbuch der überschätzen Lebensmittel in vier Unterkategorien. Das erste Kapitel „Gesund! Vegan! Geschmacksneutral! Trendfood“ ist eine Abrechnung mit genau diesem Trendfood. Es stellt sich die Frage, ob Chia-Samen nicht doch nur Hipster-Hirse ist oder ob Veganer Käse nicht nur besser dargestellter Analogkäse ist. Teil 2 „Besonders schlechte Ideen der Lebensmittelindustrie“ befasst sich mit den wirklich wichtigen Produkten, die es im Supermarkt zu kaufen gibt. Braucht jede Hausfrau Pfannkuchenteig aus der Flasche, um ein Mittagessen auf den Tisch zu zaubern und was hat Maggi Fix mit Ikea zu tun? Teil 3 „Auch Mutter Natur hat mal ‚nen schlechten Tag“  fragt, ob man „denn jedes Gewächs, das im Lauf der Jahrzehnte zu Recht vergessen wurde, irgendwann wieder ausbuddeln“ muss. Pastinaken brauche ich zumindest für die Zubereitung des ersten Babybreis meines Kleinsten. Und auch sonst finde ich im dritten Kapitel lauter Lebensmittel, die ich sehr schätze: Braune Champignons, Bananenchips und Physalis. Immerhin besser als die fettarmen Chips aus Teil 2. Der letzte Teil vor dem Anhang, „Leck mich am Arsch, sind wir kultiviert!“, befasst sich nicht nur mit dem Hinterteil, sondern auch mit Spargel, Sushi und Crème Brulée. Aber zumindest bei Zweiterem stimme ich Markus Barth zu: „Nee, Sushi, ich will gar nicht meckern, du bist schon ganz schön lecker“. Das Buch bringt einen zum Schmunzeln und man merkt beim Lesen, dass der Autor, wie er sagt, selbst sehr viel Spaß am Schreiben des Buches hatte. Ansonsten benötigt man es so dringend, wie Koriander in der Küche. Dazu bleibt aber zu sagen: Ich liebe Koriander! Ich kann das Buch also wärmstens weiterempfehlen, für andere Köche und Esser, die gerne über ihre Lebensmittel lachen möchten. Schon allein wegen dem Reiswaffeln-Gedicht. „-Das alles ist schöner als Reiswaffeln essen.“

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  • Ich habe sehr viel gelacht

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    Ankerliebe

    07. December 2016 um 14:09

    Ich werde hier nicht viel schreiben, weil ich nichts Vorweg nehmen möchte.Das Buch ist herrlich, ich habe sehr sehr viel gelacht. Ein schönes Buch für Menschen die Humor haben und über alltägliche Dinge sich amüsieren können. Ich werde wohl nicht mehr ohne dem Buch im Hinterkopf einkaufen gehen können. Der Schreibtstil ist vielleicht nicht üblich. hat mir aber sehr zugesagt. Bei dem Buch hatte ich durchweg das Gefühl mir einem Freund an einem Tisch zu sitzen und mich über Lebensmittel aufzuregen und sich über die Leute die es kaufen lustig zu machen.Ich werde ein Buch mindestens zu Weihnachten verschenken.

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    • 2
  • Außen hui, innen für mich eher pfui

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    kris006

    06. December 2016 um 19:01

    In diesem Buch sollen Lebensmittel, wie die "Superfood" aufs Korn genommen werden. Dabei werden seltsame und skurrile Fragen in Augenschein genommen. Es werden Lebensmittel wie Chai Samen, Drachenfrucht und Tofu in die lustige Ecke getrieben. Zunächst war ich sehr gespannt auf das Buch, da es mich vom Klapptext her angesprochen hat. Auch das Cover und den Titel finde ich toll gewählt und durch das Hardcover wirkt es sehr hochwertig. Am Anfang fand ich den Schreibstil seltsam, hoffte aber das ich mich während des Buches dran gewöhnen werde. Leider wurde es eher im Laufe des Buches schlimmer. Die Art, die Lebensmittel direkt im Buch anzusprechen hat mir überhaupt nicht zugesagt. Ebenso habe ich mir eher "exotische" Lebensmittel vorgestellt, wie eben Tofu, stattdessen wurden selbst Lebensmittel wie Tee und Wasser auf die Schippe genommen. Doch der Hauptkritikpunkt ist, das ich eher erwartet habe, das die "Superwirkung" und Versprechungen der Lebensmittelindustrie anhand fundierter Fakten "zerschmettert" werden, doch leider waren Fakten in dem Buch Mangelware und es ging nur darum, möglichst viele Lebensmittel auf kleinen Abschnitten schlecht zu machen. Auch störte mich das sehr oft fallende Wort "Kacke". Wie ich finde gehört solche Worte nun wahrlich nicht in ein Lebensmittelbuch, trotz allem Witz. So blieben bei mir die Schmunzler leider sehr auf der Strecke und es waren nur wenige Seiten dabei die mich wirklich amüsiert haben. Insgesamt hat mich das Buch leider überhaupt nicht überzeugt, vielmehr auf den letzten Seiten genervt. Ich hatte wohl andere Vorstellungen vom Buch, daher meine Enttäuschung. Sicher gibt es aber zahlreiche begeisterte Abnehmer für das Buch, ich von meiner Seite kann es aber nicht empfehlen.

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  • Für mehr Spaß beim Essen und mit Essen!

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    danielamariaursula

    06. December 2016 um 16:47

    Dies ist kein neuer sinnweisender Ratgeber zum neuesten Ernährungstrend! Nein, dies ist einfach herrlicher Unsinn zum Thema: Unfug an und mit Lebensmitteln. Doch, frei nach dem Motto: sinnlos ist ein Leben ohne Sinn für Unsinn, macht dieses Buch einfach Spaß und hin und wieder lernt man tatsächlich auch was dazu! Versprochen! Thematisch gliedert sich dieses Buch in die 4 Teile: Teil 1: Gesund! Vegan! Geschacksneutral! Trendfood Teil 2: Besonders schlechte Ideen der Lebensmittelindustrie Teil 3: Auch Mutter Natur hat mal nen schlechten Tag Teil 4 Leck mich am Arsch, sind wir kultiviert! Gefolgt vom Anhang Daran alleine kann man erkennen, daß dieses Buch ein locker leichter Leseschnack für zwischendurch ist, Humor und Infos inklusive. Schonungs- und respektlos macht Markus Barth sich über alles und jeden lustig, daß nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Lebensmitteln fällt das bekanntlich schwer, aber auch Alfred Biolek würde dies in seinem Alter schwerfallen. Nein, es ist keine Abrechnung mit Bio, aber es wird schon vergnüglich darauf hingewiesen, daß Bio keine Koch-Battles bestehen mußte, sondern einfach nett mit Gästen kochte und plauderte und Koriander nun wirklich nicht mochte! Ganz en-passant bekommen auch diverse gesellschaftlichen Gruppen wie Hippe Berliner mit Ganzkörper Tatoo, Mitglieder der Selbsterfahrungsgruppe „Mit Engeln sprechen, fühlen und kniffeln“, die Damen von Lions Club Köln-Marienberg und die Wirtin vom Eifelhof ihr Fett weg! Die Beiträge sind mal kürzer, mal länger, aber immer eher umgangssprachlich locker gefasst und nicht unbedingt immer ganz erzieherisch wertvoll ;) Besonders gut gefiel mir der Beitrag zum Rucola der schnell mal modisch umbenannten Rauke aus Teil 4: neben der Erkenntnis, daß Rucola/-Rauke dank Senföl ein echtes Pupse-Unkraut ist, das zu Blähungen führt, lernen wir, daß es aber trotzallem nicht immer reicht, nur den Namen zu ändern, um beliebt zu werden: „Denn eines kann ich dir versichern, Rucola: Frauke Petry wäre mir auch nicht sympathischer, wenn sie Frucola Petry hieße.“ Schöne Umbenennungen fand ich jedoch „Horny Way Eric“ für Spitzwegerich oder „Amfère Acide“ für Sauerampfer. Da ich nicht auf Ingwer stehe, weiß ich aber nun, daß ich ihn auf einen Spieß gesteckt immer noch zum Rückenkratzen verwenden kann und daß ich Matcha-Tee nie trinken werde, auch wenn er nicht radioaktiv ist. Aufgelockert wird die ganze Chose durch ein paar vereinzelte schwarz-weiß Bilder. Das Buch macht einfach Spaß, einige Beiträge sind zum Brüllen komisch, andere zu grinsen, nett sind sie aber mindestens alle. Ich will zwar nun kein Kind vom Autor, aber ein T-Shirt mit „God hates Roots“.  Danke Markus, nach der letzten Lektüre aus der Rubrik Humor, dachte ich, meiner wäre mir abhanden gekommen, aber nein, Du hast meinen Glauben an meinen Humor gerettet! Wenn das kein klarer Fall einer Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen ist?!  

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    • 6
  • Sehr unterhaltsam!

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    Stelze74

    04. December 2016 um 11:01

    Der Titel springt einen an, nach dem Klapptext ist man sicher: dieses Buch muß man lesen!Markus Barth nimmt den Leser auf herrlich unterhaltsame Art mit auf eine Reise durch die Lebensmittelregale.Trendfoods, altbekanntes, für gesund empfunden - ehrlich und immer mit einem Augenzwinkern wird der Lebensmittelhorizont erweitert. Man schmunzelt, weil man sich, Freunde oder Kollegen beim Kauf diverser Dinge wiedererkennt. Kein Lebensmittel wird wirklich schlecht geredet, man wird zum Nachdenken animiert.Mir hat dieses kurzweilige Buch soviel Spaß gemacht, dass ich es in einem Rutsch gelesen und auf meine Weihnachts-Geschenkideen-Liste gesetzt habe!"Soja-Stek an Vollmondwasser" informiert, belustigt und spricht wirklich alle "Esstypen" an! Darum 5 Sterne!

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  • Über Geschmack lässt sich lachen

    Soja-Steak an Vollmondwasser

    Ruby Summer

    03. December 2016 um 15:17

    Markus Barth hält in in seinem „Handbuch der überschätzten Lebensmittel” dem Verbraucher einen Spiegel vor: Was essen wir eigentlich und aus welchen Gründen? Wo bleiben dabei Geschmack und Vernunft? Mit viel Charme und Humor – teilweise aber auch arg sarkastisch – widmet der Autor sich in vier Teilen sowohl den industriell herstellten Absonderlichkeiten als auch den natürlich gewachsenen. Vom Vollkorncroissant „Ein Croissant, das ist Arcachon und Brigitte Bardot. Du, Vollkorncroissant, du bist mehr so Pirna und Sarah Wagenknecht.” (37) über den Eisbergsalat „Eisbergsalat, du überschätztes Ami-Gezücht, du blass-grüner Folien-Flummi, du knurpsig-lasches Feldgekröse – ich verstehe dich nicht.” (74) bis hin zur Auster „Du bist teuer, weitgehend geschmacksneutral, bestehst nur aus Glibber, saugst während deiner Wachstumsphase so ziemlich jedes Umweltgift auf, das an dir vorbeischwimmt, und dann versteckst du dich auch noch hinter dieser nahezu unknackbaren Schale.” (118) kriegen diverse so called "Lebensmittel" ihr Fett weg – wobei: Eigentlich sind damit wir gemeint, die Verbraucher, die mitunter Dinge konsumieren, weil sie als gesund, hip oder besonders edel gelten ohne dabei zu bedenken, welche Ressourcenverschwendung, Umweltbelastung oder Chemiekeule damit einher geht. Und das macht meiner Meinung nach den Mehrwert dieses Buches aus: Es will nicht „nur” witzig sein, sondern auf pure Unvernunft und Spinnereien aufmerksam machen. Ich habe es sehr gern gelesen, viel gelacht und kann es all denen – auch als Weihnachtsgeschenk – weiter empfehlen, die vielleicht schon mal das eine oder andere Trend- oder Superfood probiert haben, nicht „einfach irgendwas” essen wollen oder vielleicht auch mal über die Blödheit von anderen schmunzeln möchten.

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