Markus Blättler Vado Mori

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Inhaltsangabe zu „Vado Mori“ von Markus Blättler

'Plötzlich erfüllt Unruhe die Basler Rheinpromenade. Ein Hund beginnt kehlig zu bellen. Verzerrte Stimmen werden laut. Gesichter drehen sich zum Flussufer. Das Kreischen einer Frau zerreißt vollends die sommerabendliche Stimmung. Die Fährglocke wird geschlagen, und Menschen setzen sich in Bewegung. Thea läßt die Becher fallen. Das ungute Gefühl, das sie bisher wie eine kleine Flamme zu kontrollieren vermochte, breitet sich nun wie ein Lauffeuer in ihr aus. ‹Kilian›, stammelt sie mit aufsteigender Panik.' Hätte Thea Blum, Schülerin am Gymnasium Leonhard, den tödlichen Unfall verhindern können? Von Selbstvorwürfen geplagt, glaubt sie immer öfter, eine fremde Stimme in ihrem Kopf zu hören. Diese flüstert ihr Unverständliches zu: 'Esteradon.' Während ihr Vater sich wieder im Alltag zurecht zu finden versucht, freundet sich Thea mit Kerstin, Schulkollegin und selbsternannte Nachtjägerin, an. In ihrem Beisein entwickelt Thea gefährliche Fantasien und erlebt dabei, dass die Grenze zwischen Leben und Tod nicht unverrückbar ist – eine ebenso unheimliche wie herbeigesehnte Erfahrung: Denn Thea will ihren verunglückten Bruder wiederfinden. Dafür begibt sie sich in eine andere Welt … nach Esteradon und löst damit Ereignisse aus, deren Ursprünge weit zurück gehen – bis ins mittelalterliche Basel. Bald steht Thea vor der schwersten Entscheidung ihres noch jungen Lebens.

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  • Rezension zu "Vado Mori" von Markus Blättler

    Vado Mori
    Manja82

    Manja82

    19. October 2012 um 12:35

    Kurzbeschreibung: Hätte Thea Blum, Schülerin am Gymnasium Leonhard, den tödlichen Unfall verhindern können? Von Selbstvorwürfen geplagt, glaubt sie immer öfter, eine fremde Stimme in ihrem Kopf zu hören. Diese flüstert ihr Unverständliches zu: «Esteradon.» Während ihr Vater sich wieder im Alltag zurecht zu finden versucht, freundet sich Thea mit Kerstin, Schulkollegin und selbsternannte Nachtjägerin, an. In ihrem Beisein entwickelt Thea gefährliche Fantasien und erlebt dabei, dass die Grenze zwischen Leben und Tod nicht unverrückbar ist – eine ebenso unheimliche wie herbeigesehnte Erfahrung: Denn Thea will ihren verunglückten Bruder wiederfinden. Dafür begibt sie sich in eine andere Welt … nach Esteradon und löst damit Ereignisse aus, deren Ursprünge weit zurück gehen – bis ins mittelalterliche Basel. Bald steht Thea vor der schwersten Entscheidung ihres noch jungen Lebens. (Quelle: Münsterverlag GmbH) Meine Meinung: Thea Blum, eine Basler Schülerin, macht mit ihrem jüngeren Bruder Kilian einen Ausflug zum Rheinufer. Dabei passiert ein schreckliches Unglück, Kilian fällt in den Rhein und stirbt. Von diesem Moment an ist für Thea nichts mehr wie es vorher war. Sie gibt sich die Schuld am Tod von Kilian und kapselt sich mehr und mehr von allem ab. Bis zu dem Tag an dem Kerstin in Theas Schule kommt. Die neue Mitschülerin ist geheimnisvoll und mysteriös. In Kerstin findet Thea eine Zuhörerin und die beiden Teenager freunden sich an. Kerstin unterstützt Thea auch in ihrem Wunsch Kilian noch einmal wiederzusehen und mit ihm zu sprechen. Theas Herzenswunsch ist plötzlich zum Greifen nahe und bald darauf muss Thea eine schwierige Entscheidung treffen … „Vado Mori: Wenn der Totentanz Wirklichkeit wird“ ist der Debütroman des in der Schweiz lebenden Autors Markus Blättler. Dort ist der Roman bereits ein Bestseller und ich finde er sollte auch in Deutschland mehr Beachtung finden. Die Protagonistin The war mir direkt sympathisch. Sie lebt mit ihrem Vater in Basel, wo sie aufs Gymnasium geht. Thea gibt sich die Schuld am Tod ihres Bruders Kilian, war sie doch zu diesem Zeitpunkt mit ihm unterwegs. Es zerreißt Thea förmlich und als Leser kann man ihre Trauer und ihren Kummer sehr gut nachvollziehen. Thea wird vom Autor sehr authentisch beschrieben. Kerstin ist eine sehr interessante Figur. Sie ist die Außenseiterin und komplett das Gegenteil von Thea. Kerstin bezeichnet sich selber als Nachtreiterin und ermutigt Thea auf die Suche nach Kilian zu gehen. Die beiden Mädchen freunden sich an und führen gemeinsam Experimente durch, die jedoch nicht ganz ungefährlich sind und Thea an ihre Grenzen bringen. Neben den beiden Mädchen gibt es noch weitere Charaktere, die aber eher im Hintergrund bleiben. Das ist auch gut so, denn so kann man sich voll und ganz auf Thea und Kerstin konzentrieren. Dem Basler Totentanz hat Markus Blättler eine zentrale Rolle in seinem Roman gewidmet. Thea nimmt dieses Thema gerade im Unterricht durch. Der Autor hat die Hintergrundfakten sehr gut recherchiert und wirklich gut in die Handlung eingefügt. Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Er verwendet kurze Sätze und so lassen sich die Seiten recht zügig lesen. Zu Beginn ist die Handlung eher ein wenig schleppend, erfährt man als Leser doch einiges aus Theas Alltagsleben. Doch sobald Thea und Kerstin sich anfreunden nimmt die Handlung Fahrt auf und es wird spannend. Immer wieder gilt es zudem Rätsel zu lösen, was nochmal zusätzlich fesselt. Das Geschehen wird in der 3. Person Vergangenheit geschildert. Trotzdem lernt man als Leser die Protagonistin gut kennen, denn ihre Gedanken sind immer wieder kursiv im Text eingebaut. Zum Ende hin zieht das Tempo nochmals an und es gipfelt in einem heftigen aber auch traurigen Showdown. Das Buch ist in sich geschlossen und alle Fragen werden beantwortet. Fazit: „Vado Mori: Wenn der Totentanz Wirklichkeit wird“ von Markus Blättler ist ein gelungenes Debüt. Der Autor überzeugt mit neuen Ideen und gut dargestellten Charakteren. Ich kann „Vado Mori“ wirklich nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Vado Mori" von Markus Blättler

    Vado Mori
    Tialda

    Tialda

    07. September 2012 um 17:23

    x Autor: Markus Blättler x Titel: Vado Mori: Wenn der Totentanz Wirklichkeit wird x Genre: Fantasy x Erscheinungsdatum: 13. Dezember 2011 x 528 Seiten x MünsterVerlag x ISBN: 3905896192 x Erste Sätze: Prolog. Regen prasselte scharf auf die Karrenplane. Die drei Gestalten, die sich dem kleinen Fuhrwerk näherten, waren genauso aufgeweicht wie der schlammige Boden unter ihren Stiefeln. Sie bewegten sich vorsichtig. Jeder Schritt ließ den Morast hungrig schmatzen. Ihre Mäntel klebten eng an ihren Körpern. Klappentext: “Plötzlich erfüllt Unruhe die Basler Rheinpromenade. Ein Hund beginnt kehlig zu bellen. Verzerrte Stimmen werden laut. Gesichter drehen sich zum Flussufer. Das Kreischen einer Frau zerreißt vollends die sommerabendliche Stimmung. Die Fährglocke wird geschlagen, und Menschen setzen sich in Bewegung. Thea läßt die Becher fallen. Das ungute Gefühl, das sie bisher wie eine kleine Flamme zu kontrollieren vermochte, breitet sich nun wie ein Lauffeuer in ihr aus. ‘Kilian’, stammelt sie mit aufsteigender Panik.” Was gibt es Schlimmeres, als den eigenen Bruder zu verlieren, auf den man hätte aufpassen müssen? Thea Blum, Schülerin am Gymnasium Leonhard, will den Unfalltod von Kilian nicht hinnehmen. Also begibt sie sich mit Hilfe ihrer Freundin Kerstin auf eine Reise in eine andere Dimension – eine Reise, die sie zu ihrem Bruder führen soll und sie ernsthaft in Gefahr bringt. Bald steht Thea vor der schwersten Entscheidung ihres noch jungen Lebens. Rezension: In der Schweiz ist “Vado Mori: Wenn der Totentanz Wirklichkeit wird” von Markus Blättler bereits ein Bestseller – und ich kann nur zu gut verstehen warum. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen, da er viele kurze, aber prägnante Sätze verwendet, die einen an spannenden Stellen regelrecht durch die Geschichte peitschen. Erzählt wird in der dritten Person und Vergangenheitsform – man erfährt aber trotzdem viel über das Innenleben der Protagonistin, Thea, da immer wieder in kursiv ihre Gedanken abgedruckt wurden. Das Buch besteht aus 39 Kapiteln, plus Prolog und Epilog und jeweils am Anfang von diesen befindet sich ein mittelalterlicher Vers in altertümlicher Schrift, Wortwahl und Rechtschreibung mit dazu passendem Bild. Diese Bilder sind jene aus dem Basler Totentanz bei der Predigerkirche, der um 1440 entstand. Der Zyklus der Verse, welche übrigens die später entstandenen Totentänze in ganz Europa beeinflusst haben, wurde vom Autor teils leicht abgeändert und den 39. Vers hat er selbst dazuverfasst. Zwar kann man “Vado Mori” dem Genre Fantasy zuordnen, der phantastische Teil baut sich aber sehr langsam auf. Zu Anfang wirkt alles normal, dann sieht Thea plötzlich verhäuft Menschen, die andere nicht sehen können – nämlich Verstorbene – und gegen Ende steigert sie sich so in ihre Reisen in die andere Dimension hinein, dass sie sogar in ihrem Tagebuch Briefe an Aba Tess verfasst. Das eigentliche Ziel, nämlich ihren Bruder zu finden, hat sie an diesem Zeitpunkt längst aus den Augen verloren. Besonders gut hat mir die Umsetzung der Charaktere, die viel Tiefe haben, gefallen. Thea ist ein ruhiger Teenie, der seine Großmutter über alles liebt, viel nachdenkt und Gegenstände aus vergangenen Jahrzehnten sammelt. Kerstin ist zuerst nur Theas Mitschülerin, doch als Außenseiter der Klasse werden die beiden allmählich Freundinnen. Sie gehört der Gothicszene an, ist ein sehr verschlossener Mensch, kümmert sich aber genauso fürsorglich um Thea, wenn diese in die andere Dimension reist. In dieser lernt die Protagonistin Aba Tess kennen, der dort ein viel Macht hat und man weiß bis zum Schluss nicht, ob er wirklich der gütige Mentor ist, der er vorgibt zu sein oder ob er Hintergedanken hegt, so wie es ein anderes Wesen, Nikopopoulus, behauptet. Die beiden reißen sich regelrecht um Thea und man erfährt erst sehr spät, wer ihr denn nun wirklich ausschließlich Gutes wollte. Wenn sich die Geschichte dem Ende zuneigt, geht alles rasend schnell und ich war wirklich schockiert über so manches Ereignis. Aber ganz zufrieden war ich letztendlich leider nicht, denn nach den heftigem Showdown, war mir der Ausgang einfach zu brav. Fazit: Faszinierende, morbide Geschichte, die mitreißt und in der man zusätzlich interessante historische Infos über die Totentänze bekommt.

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  • Rezension zu "Vado Mori" von Markus Blättler

    Vado Mori
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2012 um 10:24

    Kurzbeschreibung: Was gibt es Schlimmeres, als den eigenen Bruder zu verlieren, auf den man hätte aufpassen müssen? Thea Blum, Schülerin am Gymnasium Leonhard, will den Unfalltod von Kilian nicht hinnehmen. Also begibt sie sich mit Hilfe ihrer Freundin Kerstin auf eine Reise in eine andere Dimension - eine Reise, die sie zu ihrem Bruder führen soll und sie ernsthaft in Gefahr bringt. Bald steht Thea vor der schwersten Entscheidung ihres noch jungen Lebens. Zum Autor: Markus Blättler, 1967 in Basel geboren, ist beim Kanton Basel-Stadt als kaufmännischer Sachbearbeiter angestellt. Er ist außerdem Hausmann und Figurenspieler an einem Basler Kleintheater. "Vado Mori" ist sein Debütroman. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Basel. Rezension: Die Basler Gymnasiastin Thea Blum muss einen schmerzlichen familiären Verlust ertragen: Ihr jüngerer Bruder Kilian kommt bei einem Ausflug an das Basler Rheinufer ums Leben und nach diesem tragischen Unfall ist im Leben von Thea nichts mehr, wie es vorher war. Thea gibt sich die Schuld an Kilians Tod, vergräbt sich in ihrem Kummer und kapselt sich ab. Erst in Kerstin, einer neuen Mitschülerin, die sehr mysteriös und geheimnisvoll wirkt, findet Thea eine verständnisvolle Zuhörerin und die beiden freunden sich an. Theas größter Wunsch, Kilian noch einmal zu sehen und mit ihm zu sprechen, scheint plötzlich in greifbarer Nähe... Mit Vado Mori ist dem Basler Autor Markus Blättler ein beeindruckendes Erstlingswerk gelungen, das mich von Anfang an in seinen Bann zog. Der Leser begleitet Thea und ihren Vater anfänglich in ihrem Alltagsleben, sprich Schule und Beruf. Nach und nach entwickelt sich dann der Anteil an Fantastik und auch eine Brise Historie wird nicht ausgespart. Die Mischung aus diesen Anteilen macht diesen Roman, der mit beachtlichen 536 Seiten aufwartet, perfekt. Thea ist ein sympathisches Mädchen, das sich, wie wohl jeder nachvollziehen kann, die Schuld am Tod ihres Bruders gibt, da sie einen Moment unachtsam war. Ihre Zerrissenheit und ihr Kummer werden authentisch dargestellt und auch ihre Freundschaft zur Außenseiterin der Klasse, Kerstin, wirkt in keinster Weise zwanghaft beigeführt oder gestellt, obwohl beide sehr unterschiedliche Charaktere darstellen. Kerstin ist eine der interessantesten Charaktere des Buches, die sich selbst als Nachtreiterin bezeichnet und Thea ermuntert, sich auf die Suche nach Kilian zu machen. Die beiden führen gefährliche Experimente durch, die sich zwischen Leben und Tod abspielen und für die Thea bis an ihre körperlichen Grenzen geht. Eine zentrale Rolle in Vado Mori spielt der Basler Totentanz, den Thea gerade im Geschichtsunterricht durchnimmt und der sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman zieht. Hier kann ich Markus Blättler für seine fundierte Recherche und den wirklich sehr gelungenen Einbau in die Geschichte ein dickes Kompliment aussprechen! Als äußerst gut gelungen empfand ich auch die Schilderung des Landes Esteradon, einer Art Zwischenwelt für verstorbene Seelen. Markus Blättler hat diese Welt so bildhaft und detailreich geschildert, dass man sie sich als Leser richtiggehend vor Augen führen kann. Auch kommt die Spannung in Vado Mori nicht zu kurz. Gerade manche Szenen in Esteradon ließen mir einige Schauer über den Rücken laufen. Ich kann Vado Mori uneingeschränkt empfehlen. Leser, die an Fantasy/Urban Fantasy gepaart mit auf teilweise wahren Begebenheiten beruhender Historie (Basler Totentanz) interessiert sind, werden mit diesem beeindruckenden Erstlingswerk sicherlich ihre Freude haben. Ein wirklicher Geheimtipp, der hoffentlich noch viele Leser finden wird! Fazit: Mit Vado Mori ist Markus Blättler ein beeindruckender Debütroman gelungen, der eine gekonnte Mischung aus Fantasy, Realität und Historie darstellt. Äußerst empfehlenswert!

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