Markus C. Schulte von Drach Furor

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 19 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(7)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Furor“ von Markus C. Schulte von Drach

Christian Raabe hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht. Dem Hirnforscher ist es erstmalig gelungen, menschliche Erinnerungen außerhalb des Körpers zu speichern. Eines Tages findet man seine Leiche mit zerschmettertem Schädel auf dem Dach eines Fahrstuhls in seinem Institut. Wenige Minuten vor dem entsetzlichen »Unfall« hat Raabe seinen Sohn auf dessen Mailbox um einen letzten Gefallen gebeten: Sebastian solle so schnell wie möglich bestimmte Dateien in seinem Computer ungelesen vernichten – und vergessen, dass es sie je gab. Doch Sebastians Neugier ist stärker. In den Erinnerungen seines Vaters entdeckt er Hinweise auf ein mörderisches Experiment, an dem der renommierte Wissenschaftler vor Jahren beteiligt war. Wurde Raabe von der eigenen Vergangenheit eingeholt und schließlich in den Tod getrieben? Mit Hilfe von Freunden kommt Sebastian einer geheimen Organisation der CIA auf die Spur, für die sein Vater offenbar gearbeitet hat. Doch dieses Wissen ist gefährlich.

Stöbern in Krimi & Thriller

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

Kalte Seele, dunkles Herz

Tolles Cover, aber recht enttäuschende Geschichte. Hatte mir etwas Anderes darunter vorgestellt.

Thrillerlady

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

Redemption Road - Straße der Vergeltung

Großartig geschrieben und hochspannend, rasant. Ein Thriller-Highlight.

Nisnis

Kreuzschnitt

Verbrechen in Vergangenheit und Gegenwart

mareikealbracht

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Furor" von Markus C. Schulte von Drach

    Furor
    Karr

    Karr

    01. January 2011 um 17:09

    Ein Mann hetzt durch die Gänge eines Hirnforschungs-Institutes in München. Es ist Christian Raabe, anerkannter Gehirnforscher und Entdecker sogenannten Rabbe'schen Kanals. Raabe hat noch drei Minuten zu leben. Zeit genug, um einen letzten Anruf zu machen: auf der Mailbox seines Sohnes Sebastian hinterlässt er seine letzte Bitte, sein Vermächtnis, sozusagen. Sebastian soll einige Dateien auf der Festplatte von Raabes Instituts-Computer löschen. Und dann stirbt Raabe - zerquetscht von Fahrstuhl des Institutes. Schnitt. Sebastian Raabe ist geschockt vom Tod seines Vaters - zu dem das Verhältnis nicht ganz ungebrochen war. Schließlich studiert Sebastian im selben Institut, ist im selben Forschungszweig engagiert: Neurobiologie. Ein Fach, in dem sein Vater - und hier spielt ein wenig Science Fiction in den Thriller - Bahn brechendes geleistet hat: ihm und seinen Kollegen ist es gelungen, die Erinnerungen Verstorbener quasi aus dem Gehirn auszulesen und auf Datenträgern zu speichern. Von denen sie dann über eine Apparatur im Bewusstsein eines anderen wieder "abgespielt" werden können. Welchen Preis sein Vater allerdings für diese Entdeckung gezahlt hat, weiß Sebastian noch längst nicht - er weiß auch nicht, dass zur gleichen Zeit ein Untersuchungsausschuss des Bundestages die Hintergründe eines Massakers zu ermitteln versucht, das Bundeswehrsoldaten auf einem Friedenseinsatz im Sudan angerichtet haben. Für Sebastian beginnt erst einmal eine komplizierte und hochintelligente Tüftelei nach dem Passwort, mit dem sein Vater den Computer gesichert hat, auf dem sie sensiblen Daten lagern. Und je näher Sebastian und seine Freunde der Lösung des Rätsels kommen, desto klarer sehen sie, dass Christian Raabes Tod keineswegs der Selbstmord gewesen ist, als der er hingestellt wurde. Und dass seine Entdeckung offenbar in den Händen von Militärs bereits schrecklichen Schaden angerichtet hat. Ein Wissenschafts- und Action-Thriller, sehr zügig und flott erzählt, keineswegs so ausladend wie Frank Schätzings SCHWARM, sondern eher auf den Spuren von Michael Crichton, mit einem kleinen Schuss Dan Brown.

    Mehr