Markus Chr. Schulte von Drach Der Parasit

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Inhaltsangabe zu „Der Parasit“ von Markus Chr. Schulte von Drach

München wird von einem Serienmörder heimgesucht, wie ihn die Ermittler um Hauptkommissar Hans Bauer noch nie erlebt haben: Der Täter taucht aus dem Nichts auf, beißt seine Opfer tot und verschwindet wieder. Jedes Mal hinterlässt er DNA und Fingerabdrücke, doch trotz modernster Methoden ergibt sich kein brauchbarer Hinweis – nichts. Und es kommt noch schlimmer. Aus Hawaii, Schottland und Boston werden identische Morde gemeldet. Reist hier ein Wahnsinniger um die Welt? Gemeinsam erstellen die Experten von BKA, FBI und Scotland Yard, allen voran die britische Psychologin Cynthia Collins, ein Profil des Killers. Doch die Wahrheit liegt weit jenseits ihrer kühnsten Vorstellungen. Der Täter selbst hat keine Wahl. Er muss zuschlagen, wieder und wieder …

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  • Der Parasit - Thriller mit Hintergrund

    Der Parasit
    Seehase1977

    Seehase1977

    08. May 2013 um 09:53

    Klappentext: München wird von einem Serienmörder heimgesucht, wie ihn die Ermittler um Hauptkommissar Hans Bauer noch nie erlebt haben: Der Täter taucht aus dem Nichts auf, beißt seine Opfer tot und verschwindet wieder. Jedes Mal hinterlässt er DNA und Fingerabdrücke, doch trotz modernster Methoden ergibt sich kein brauchbarer Hinweis – nichts. Und es kommt noch schlimmer. Aus Hawaii, Schottland und Boston werden identische Morde gemeldet. Reist hier ein Wahnsinniger um die Welt? Gemeinsam erstellen die Experten von BKA, FBI und Scotland Yard, allen voran die britische Psychologin Cynthia Collins, ein Profil des Killers. Doch die Wahrheit liegt weit jenseits ihrer kühnsten Vorstellungen. Der Täter selbst hat keine Wahl. Er muss zuschlagen, wieder und wieder … Der prologartige Einstieg zur Story beginnt im kongolesischen Dschungel in dem eine kleine Gruppe Forscher in unwegsamem und kaum erforschtem Gebiet unterweg ist und in einem ausgestorbenen Dorf mittem im Urwald von "Irgendetwas" angegriffen wird, ein Teil der Mannschaft kommt zu Tode. Hier wird der Leser schon gleich durch den rasanten Einstieg gefesselt, der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und macht Worte zu Bildern. Als dann von den Morden in Schottland, Hawai und USA berichtet wird - alle auf die gleiche Art und Weise verübt - baut der Autor weiter Spannung auf. Meiner Meinung nach leiden die spannenden Passagen hin und wieder durch langatmige Hintergrunderzählungen, die wissenschaftlichen Exkursionen in die Psyche eines menschlichen Gehirns haben mich doch manchmal etwas gelangweilt. Das Ermittlerteam rund um Hans Bauer oder auch die ausländischen Kollegen sind nicht als die typischen Superhelden dargestellt sondern menschlich und jeder mit seinen eigenen Stärken und Schwächen. Das private Schicksal von Hans Bauer lässt der Autor immer wieder in die Story mit einfließen, dieses hängt aber nicht mit den Morden oder der Geschichte an sich zusammen und war für mich somit nicht zu aufdringlich. Im letzten Drittel nimmt der Thriller dann wieder so an Fahrt und Spannung auf dass man bis zum Finale auf keinen Fall das Buch aus der Hand legen möchte. Was ich etwas schade fand: der Buchtitel sagt hier leider - im Gegensatz zu manch anderen Büchern - mehr aus als dem Leser vielleicht lieb ist, denn der Autor klärt erst gegen Ende des Buches auf, was der Auslöser der Morde tatsächlich ist.

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  • Rezension zu "Der Parasit" von Markus Chr. Schulte von Drach

    Der Parasit
    parden

    parden

    10. June 2012 um 11:49

    EINSATZ DER "SOKO SCHATTEN"... Eine grauenvolle Mordserie erschüttert München. Ein Serienmörder fällt nachts im Park über seine Opfer her, beißt ihnen die Halsschlagader auf, vergewaltigt sie und lässt sie ausbluten. Dann entkommt er jedesmal unerkannt. Die "Soko Schatten" wird ins Leben gerufen, doch plötzlich werden aus Hawaii, Schottland und Boston identische Morde gemeldet! Ein Serienmörder auf Weltreise? Um es vorwegzunehmen: Markus C. Schulte von Drach hat einen durchaus interessanten Thriller geschrieben, die Hintergründe der Taten sind diesmal vollkommen andere als man erwarten würde, die Idee für mich neu. Die Passagen, die sich mit dem Geschehen um die Taten befassen, sind fließend und spannend zu lesen. Aber - und dies ist ein großes Aber: der Autor kann sein Vorleben nicht verleugnen. Promovierter Biologe, Journalist und Wissenschaftsredakteur, der er ist, kann er es sich nicht verwehren, seitenlange, für mich oft nur unzulänglich eingeflochtene Abhandlungen über verschiedenste Themen einzustreuen. Seien es die bis ins kleinste Detail recherchierten Unterschiede zwischen der Ermittlungsarbeit in den verschiedenen Ländern, wissenschaftliche Exkurse oder aber - und dies waren die mühseligsten Passagen - endlose philosophische Diskussionen über die Möglichkeit des Menschen, freie Entscheidungen zu treffen. Der Autor versucht zwar, die ganzen Ansätze, Diskussionen und Glaubensgegensätze auch für den Laien verständlich zu erklären, doch gelingt ihm dies nicht immer. Seitenweise Abhandlungen über Determinismus versus freier Wille sind einfach ermüdend und für mich im Rahmen eines Thrillers in der Form auch am Thema vorbei. "Existenzphilosophisches Geschwätz" nennt es denn auch einer der Ermittler augenzwinkernd im Verlauf... Bei diesem Thriller zeigt sich wieder einmal: manchmal ist weniger mehr. Zuviel des Guten nimmt doch zu viel an der Lesefreude! Daher kann ich dieses Buch nur bedingt weiterempfehlen...

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  • Rezension zu "Der Parasit" von Markus Chr. Schulte von Drach

    Der Parasit
    Jeami

    Jeami

    30. August 2011 um 09:10

    Wer sich für die Polizeiarbeit und deren Organisation und die Zusammenarbeit mit anderen Ländern interessiert ist hier genau richtig. Spannend die Auflösung, warum unterschiedliche Menschen in drei verschiedenen Ländern auf die gleiche Art morden. Lediglich die Endlosdiskussionen mit der schottischen Psychologin Collins und den Beamten der Mordkommission München sowie deren Staatsanwalt Hauser gingen mir irgendwan auf den Zeiger, das hätte man kürzen können.

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  • Rezension zu "Der Parasit" von Markus Chr. Schulte von Drach

    Der Parasit
    Karr

    Karr

    25. August 2011 um 12:04

    Ein grauenhafter Mord in München, im Englischen Garten. Eine junge Frau wurde überfallen, vergewaltigt, brutal getötet - totgebissen, wie es aussieht, wie von einem Tier. Und noch ein Mord ihn ähnliche Ausführung. Und schließlich, als die Mordkommission mit den Beamten Bauer und Born auch die letzte Spur in den beiden höchst mysteriösen Fallen ausermittelt hat - weitere, ähnlich Morde. In Schottland. Auf Hawaii. In Wichita, USA. Was steckt dahinter? Die schlimmste Befürchtung der beiden Münchener Kommissare und auch ihrer Kollegin in Hawaii und den USA ist: ein Serienmörder auf Reisen. Aber dann zeigt der DNA-Vergleich der Spuren an den verschiedenen Opfern: es sind verschiedene Täter. Doch wie kann das gehen - bei der absolut identischen Tatausführung. Noch dazu, wo in den USA der Täter/einer der Täter ? bei einem Überfall von einer Polizistin erschossen wird und die Verbrechen plötzlich in München weitergehen. Das alles hat - wir ahnen es sei dem Prolog des Romans - etwas mit den schrecklichen Erlebnissen ein er Expedition in Afrika zu tun , bei der die Teilnehmer auf ein verlassenes Eingebornendorf stießen und dann nacheinander von einem unheimlichen Dschungelwesen getötet worden. Aber wie es genau zusammenhängt - wir können nur spekulieren. Und das im Rahmen einer sehr gut und spannend erzählten Story, einer Story, für die der Autor, das merkt man, sehr viel in Polizeikreisen recherchiert hat. Sei es der begriff des Serienmordes, sei es die verschiedenen Arten und Profiling und die Glaubenskämpfe, die sie miteinander ausfechten), seien die Ermittlungstechniken oder auch mal ein rechtsphilosophischer Exkurs zum Thema Todesstrafe: es wird schnell kalr dass hier über etwas schriebt, über das er sich gut kundig gemacht. Kein Wunder- Markus C. Schulte von Drach ist auch im eigentlich Reporter, Journalist, er hat für die Süddeutsche Zeitung und viele andere große Tageszeitungen gearbeitet. Marcus C. Schulte von Drach Der Parasit Knaur Taschenbuch Eine frühere Ausgabe des Romans erschien unter dem Titel: Der fremde Wille bei Kiepenheuer und Witsch

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  • Rezension zu "Der Parasit" von Markus Chr. Schulte von Drach

    Der Parasit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. May 2011 um 16:58

    Spannend, fesselnd, aber mit Makeln. Wissenschaftliche und ermittlungstechnische Sachverhalte glänzen durch die verständliche Erklärung und das macht sich bezahlt. In keinem anderen Buch gewinnt man einen guten Einblick in die verschiedenen Ermittlungsstrategien der Länder wie in diesem. Deutschland, USA und Großbritannien liegen im Hauptfokus. Eine reise um die Welt mit einer Mission. Markus C. Schulte von Drach, ein Autor den ich bisher nicht in Erwägung gezogen hatte. Aber durch einen erneuten Ausverkauf von Büchern in meiner Lieblingsbuchhandlung stieß ich auf dieses Buch. Angesprochen hat mich der Titel und auch die Gestaltung des Covers. Es ist wirklich eine sehr fesselnde Geschichte. Besonders die beschriebenen Morde und Entwicklungen der Verläufe sind gut gemacht. Allerdings wird der Leser, der sich sehr viel verspricht, schnell gelangweilt. Wer kein Interesse an der Wirklichkeit und der deutschen Ermittlungen hat, muss sich durch beißen. Ganze Kapitel kann man nicht überspringen, da sie die weiterführende Handlung extrem bestimmen. Die Hauptpersonen sind gut konstruiert, man kann sich vorstellen wie Bauer nervös durch die Haare fährt, Collins ihr halb vernarbtes Gesicht verbirgt. Sie sind unterschiedlicher wie es kaum geht und dennoch ein gutes Team. Neigt sich die Handlung zum Ende wird es wieder spannender. Wer also unbedingt auch etwas zu der nationalen Zusammenarbeit vieler Behörden und einen wissenschaftlichen Thriller lesen möchte, sollte sich dieses Buch zu Gemüte führen.

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  • Rezension zu "Der Parasit" von Markus Chr. Schulte von Drach

    Der Parasit
    Chrisu

    Chrisu

    06. December 2010 um 18:49

    Im englischen Garten in München wird eine tote Frau gefunden und bei der Spurensuche findet sich noch eine zweite Leiche - vergewaltigt, Bisswunden am Hals und verblutet. Und es geschehen noch weitere Morde in Schottland, Boston und Hawai. Ist ein Serientäter unterwegs, der um die ganze Welt reist? Die Morde sind identisch, nur die DNA-Spuren gleichen sich nicht. Also gleiche Morde aber unterschiedliche Täter? Die Ermittler arbeiten eng zusammen und stoßen auf eine sehr widersprüchliche Fährte. Ein wahnsinnig interessantes Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Leider wurde über sehr viele wissenschaftlich-biologische Geschehnisse geschrieben, dass war für mich nicht immer nachvollziehbar. Für mich wäre weniger mehr gewesen.

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